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Warburg im Kreis Höxter

STADTRADELN vom 28.05. - 17.06.2021

  • 0

    Aktive Radelnde

  • 5/38

    Parlamentarier*innen

  • 26

    Teams

  • 0

    geradelte Kilometer

  • 0

    t CO2 Vermeidung

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Warburg im Kreis Höxter

STADTRADELN vom 28.05. - 17.06.2021

  • 0

    Aktive Radelnde

  • 5/38

    Parlamentarier*innen

  • 26

    Teams

  • 0

    geradelte Kilometer

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    t CO2 Vermeidung

Folgende Städte/Gemeinden gehören dazu:

Informationen

Start noch offen
2. Woche
3. Woche
Startet in 17 Tagen

Die Stadt Warburg im Kreis Höxter nimmt vom 28. Mai bis 17. Juni 2021 am STADTRADELN teil. Alle, die in der Stadt Warburg im Kreis Höxter wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen, können beim STADTRADELN mitmachen.

In Warburg im Kreis Höxter haben sich 154 Radelnde registriert.

Kontaktinformationen

Jan Kolditz
Mobilitätsmanager

Tel.: +49 5641 921201
warburg sr-encml stadtradeln.de

Stadt Warburg
Bahnhofstraße 28
34414 Warburg

Bei Fragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung!

Radkultur BW

Termine

Freitag, 28. Mai 2021: Beginn der Mitmach-Aktion

Sonntag, 30. Mai 2021: RADar-Tag - Warburgerinnen und Warburger inspizieren ihr Radwegenetz und melden über die STADTRADELN-App ihre persönlichen Gefahrenstellen

Sonntag, 6. Juni 2021: Individueller Tourentag für Familien - Vergesst nicht eure Picknickdecke und geht auf große Tour durch unsere Gemeinde! Tolle Tourentipps gibt es unter kulturland.org

Sonntag, 13. Juni 2021: Radfahren fit für die Zukunft - nutzt die STADTRADELN-App und zeigt eurer Kommune, wo der Radverkehr noch besser laufen könnte

Donnerstag, 17. Juni 2021: Endspurt von STADTRADELN 2021 im Kreis Höxter

Hinweise

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Es ist wieder STADTRADELN in Warburg & im ganzen Kreis Höxter!

Beim Wettbewerb STADTRADELN geht es um Spaß am Fahrradfahren, aber auch darum möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Gründen Sie ein STADTRADELN-Team bzw. schließen Sie sich einem Team an, um beim Wettbewerb teilzunehmen. Dabei sollten Sie so oft wie möglich das Fahrrad nutzen.

Während des Kampagnenzeitraums bietet Warburg die Meldeplattform RADar! an. Mit diesem Tool haben Sie die Möglichkeit, online oder über die STADTRADELN-App die Kommunalverwaltung auf störende und gefährliche Stellen im Radwegeverlauf aufmerksam zu machen. Die in der App gesammelten Informationen können zudem eine wichtige Grundlage bei der Erarbeitung eines städtischen Mobilitätskonzepts bilden.

Als besonders beispielhafte Vorbilder sucht Warburg auch sogenannte STADTRADELN-Stars, welche demonstrativ in den 21 STADTRADELN-Tagen kein Auto von innen sehen und komplett auf das Fahrrad umsteigen sowie über ihre Erfahrungen als Alltagsradler*in in ihrem STADTRADELN-Blog berichten. Darüber hinaus werden unter allen STADTRADELN-Stars hochwertige Preise verlost. Mehr Informationen zu dieser Sonderkategorie finden Sie unter www.stadtradeln.de/star. Wagen Sie das Experiment? Bitte kontaktieren Sie Jan Kolditz, 05641-92 1201, j.kolditz sr-encml warburg.de, wenn Sie als STADTRADELN-Star an den Start gehen möchten.

Grußwort

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Sehr geehrte Damen und Herren,

auch dieses Jahr ist die Hansestadt Warburg wieder beim STADTRADELN des Klima-Bündnis dabei. Im gesamten Kreis Höxter werden zwischen dem 28. Mai und dem 17. Juni 2021 fleißig Kilometer mit dem Rad gesammelt.

Wir von der Hansestadt Warburg möchten alle Warburgerinnen und Warburger auf diese lohnenswerte Aktion aufmerksam machen und zur aktiven Teilnahme am STADTRADELN ermutigen!

Oft werden Strecken von und zur Arbeit – oder auch Dienstfahrten – mit dem Auto zurückgelegt, die auch gut mit dem Fahrrad bewältigt werden können. Aber auch in der Freizeit ist das Fahrrad ein treuer Begleiter, um die vielen ruhigen Wege und malerischen Ecken rund um Warburg zu erkunden. Die Aktion soll einen Anreiz schaffen, sich über die eigene Alltags- und Freizeitmobilität Gedanken zu machen.

Gleichzeitig ist der Wettbewerb auch eine kleine sportliche Herausforderung, da jeder Teilnehmende versucht, so viele Kilometer wie möglich für sich, sein Team, die ganze Stadt und den Kreis zu sammeln. Und Radfahren fördert wie keine andere Fortbewegungsart die Gesundheit und Widerstandskraft jedes Teilnehmenden! Daher steht die diesjährige STADTRADELN-Session unter dem Motto „Gesund in Schule und Beruf“.

Machen Sie mit – egal ob Sie viel oder wenig fahren – wir freuen uns über jegliche Beteiligung und über Ihren persönlichen Beitrag!

So funktioniert es:

  1. Klicken Sie auf folgende Seite STADTRADELN - Warburg (Hier sind alle Info in der Übersicht)
  2. Melden Sie sich dort unter Registrieren an bzw. wenn vorhanden nutzen Sie Ihr bisheriges Account
  3. Treten Sie idealerweise unserem Team „Stadtverwaltung Warburg“ (auch für Stadtwerke und KUW) bei.
  4. Nutzen Sie ggf. die App und fahren für sich, das Team und die Stadt viele Kilometer zusammen.

Neben der Teilnahme in einem Gesamtteam besteht dabei auch die Möglichkeit Unterteams zu bilden, sodass sich beispielsweise unterschiedliche Abteilungen aneinander messen können. Vielleicht haben Sie Lust ein solches „Unter-Team“ für Ihren Bereich zu gründen!?

Nähere Infos finden Sie unter www.stadtradeln.de. Für Fragen zum STADTRADELN in Warburg steht Ihnen unser Mobilitätsmanager Jan Kolditz (Tel.: 05641 / 92-1201; Mail: j.kolditz sr-encml warburg.de) zur Verfügung.

Die Anmeldung zum STADTRADELN 2021 - die jeder Teilnehmer selbst vornimmt und sich dabei einem Team zuordnen kann – ist seit dem 12. April 2021 unter der o.g. Internetseite möglich. Machen Sie die Aktion gerne auch Freunden, Verwandten, Arbeitskollegen und anderen potenziell Interessierten bekannt!

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund!

Ihr

Tobias Scherf
Bürgermeister Hansestadt Warburg

Presse

Warburg zum Sonntag, vom 27.04.2021

Kreis Höxter tritt wieder in die Pedale

Aktion STADTRADELN startet in allen zehn Städten

Kreis Höxter (wrs) - Auf die Sattel, fertig, los! Der Kreis Höxter nimmt bereits zum zweiten Mal mit allen zehn Städten an der Kampagne STADTRADELN des Klima-Bündnis teil. Vom 28. Mai bis 17. Juni 2021 treten fahrradbegeisterte Bürgerinnen und Bürger wieder für mehr Klimaschutz und Radverkehr in die Pedale.
Innerhalb des dreiwöchigen Aktionszeitraums gilt es, möglichst viele Kilometer beruflich oder privat mit dem Rad zurückzulegen. Gesucht werden Deutschlands fahrradaktivste Kommunen sowie die fleißigsten Teams und Radler einer Region. Mitmachen und ein Team gründen kann jeder, der im Kreis Höxter wohnt, arbeitet, einem Verein angehört oder eine Schule oder Hochschule besucht. Alle gefahrenen Kilometer werden online, per App oder klassisch über einen Erfassungsbogen gesammelt und ausgewertet.
„Der Spaß am Fahrradfahren steht hier im Vordergrund. Gleichzeitig soll die Aktion aber auch dazu anregen, das eigene Mobilitätsverhalten zu überdenken und im Alltag häufiger auf das Fahrrad umzusteigen“, sagt Landrat Michael Stickeln. „Dafür haben wir im Kreis Höxter mit den vielen Radwegen und Nebenstrecken hervorragende Voraussetzungen.“
Im Rahmen des STADTRADELN können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die Meldeplattform RADar! im Internet oder über die STADTRADELN-App störende oder gefährliche Stellen im Radwegeverlauf wie etwa Frostschäden, abgebrochene Äste oder andere Verschmutzungen direkt an die Städte weitergeben.
Als Sprecher der Bürgermeister im Kreis Höxter freut sich Steinheims Bürgermeister Carsten Torke darüber, dass das STADTRADELN nach dem Erfolg im vergangenen Jahr auch 2021 wieder stattfindet: „Mit der Aktion möchten wir zeigen, wie wichtig das Fahrrad für unsere Mobilität ist. Es fördert die Gesundheit und spart vor allem CO2 ein. So leisten wir mit dem STADTRADELN gemeinsam einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz“, so Bürgermeister Torke.
Aber auch die Verkehrssicherheit spielt für alle Beteiligten eine sehr große Rolle. „Radfahrende zählen wie auch Fußgänger zu den ‚schwachen‘ Verkehrsteilnehmenden, die im Straßenverkehr besonders gefährdet sind. Deshalb ist Erkennbarkeit wichtig. Dies kann durch entsprechende Kleidung gefördert werden“, sagt Polizeihauptkommissar Norbert Lammers, Leiter Direktion Verkehr der Kreispolizeibehörde Höxter. „Kopfverletzungen bei Unfällen sind enorm gefährlich. Deshalb empfehlen wir dringend, einen Fahrradhelm zu tragen. Unser Motto lautet: Radfahren – Helm tragen – eine gesunde Gewohnheit!“
Wer beim STADTRADELN mitmachen möchte, kann sich bereits jetzt unter www.stadtradeln.de/kreis-hoexter anmelden, im besten Fall direkt auf der Seite der jeweiligen Kommune. Alle gefahrenen Kilometer fließen neben der Städtewertung auch in die Kreiswertung mit ein. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.klimaschutz.kreis-hoexter.de sowie www.stadtradeln.de. Fragen beantwortet Klimaschutzmanagerin Carolin Röttger vom Kreis Höxter unter der Telefonnummer 05271/965-4215 oder per E-Mail unter c.roettger sr-encml kreis-hoexter.de.

STADTRADELN ist eine Kampagne des Klima-Bündnisses, einem Netzwerk europäischer Kommunen in Partnerschaft mit indigenen Völkern, das lokale Antworten auf den globalen Klimawandel entwickelt. Seit mehr als 25 Jahren setzen sich die Mitgliedskommunen des Klima-Bündnis mit ihren indigenen Partnern der Regenwälder für das Weltklima ein. Mit rund 1.700 Mitgliedern in über 25 Ländern ist das Klima-Bündnis das weltweit größte Städtenetzwerk, das sich dem Klimaschutz widmet.

Neue Westfälische, vom 2.3.2021

34 Tonnen Kohlendioxid gespart: Preise für die fleißigsten Stadtradler

Mehr als 900 Menschen beteiligen sich an der Aktion „Stadtradeln“ im gesamten Kreis Höxter. Diesen Platz belegt der heimische Kreis im bundesweiten Vergleich.

Kreis Höxter. Die Premiere der Aktion Stadtradeln im Kreis Höxter war ein voller Erfolg: In dem dreiwöchigen Zeitraum vom 5. bis 25. Juni 2020 haben 904 Teilnehmer aus allen zehn Städten des Kreises in 116 Teams knapp 234.000 Kilometer mit dem Rad zurückgelegt. Damit haben sie nach Angaben des Kreises im Vergleich zu Autofahrten rund 34 Tonnen CO2 eingespart. Als Dank und Anerkennung hat der Kreis Preise verlost.

Bundesweit haben 1.482 Kommunen beim Stadtradeln teilgenommen. Der Kreis Höxter belegt den 152. Platz. „Ein beeindruckendes Ergebnis. Zusammengerechnet sind die Teilnehmenden der Aktion im Kreis Höxter rund sechs Mal um den Erdball geradelt", sagt Landrat Michael Stickeln begeistert. „Das hervorragende Gesamtergebnis unterstreicht die Bedeutung des Fahrrads als wichtiges Alltagsverkehrsmittel in unserem Kreis Höxter."

Als Dank hat der Kreis Höxter unter allen aktiven Teilnehmern Gutscheine für Outdoor-Läden und Fahrradhändler, die im Kreisgebiet ansässig sind, verlost. Aufgrund der geltenden Beschränkungen wurden die Preise den Preisträgern zugeschickt. „Durch die Verlosung hatten alle Teilnehmer die Chance auf einen Preis und werden hoffentlich motiviert, auch in diesem Jahr wieder mitzumachen", erklärt Michael Werner, Leiter des Fachbereichs Umwelt, Bauen und Geoinformation des Kreises Höxter.

17.000 Tonnen Kohlendioxid gespart

Neben den Preisen für die Einzelpersonen sind außerdem die Teams mit den meisten Radkilometern pro Teammitglied ausgezeichnet worden. In dieser Wertung sind die gefahrenen Kilometer der Teams ins Verhältnis zu der Anzahl der Teammitglieder gesetzt worden. Mit einer beeindruckenden Leistung von 1.382,5 Kilometern pro Teammitglied sicherten sich die „Liegeradler" aus Willebadessen den ersten Platz. Den zweiten Platz belegt mit 669,8 Kilometern pro Teammitglied das „Annen Cycling Team" aus Brakel. Über den dritten Platz freut sich mit 592 Kilometern pro Teammitglied das „Team Wadenkrampf" aus Borgentreich. Als Anerkennung ihrer starken Leistungen erhält jedes Teammitglied der einzelnen Teams eine Holzpräsentkiste mit Produkten der „Echten Originalen" aus dem Kulturland Kreis Höxter.

Bundesweiten sind beim Stadtradeln über 540.000 Radfahrende in dem dreiwöchigen Aktionszeitraum rund 115 Millionen Kilometer mit dem Fahrrad gefahren. Dabei haben sie etwa 17.000 Tonnen CO2 eingespart. „Dieser Wettbewerb ist ein gutes Mittel, um die Bedeutung des Radverkehrs zu unterstreichen. Nicht nur für kurze Wege bietet sich das Rad an. Dank der Elektrounterstützung kann man damit heutzutage auch längere Distanzen komfortabel zurückzulegen", erklärt Carolin Röttger, Klimaschutzmanagerin des Kreises Höxter. „In diesem Jahr ist der Kreis Höxter natürlich wieder dabei, geradelt wird dann vom 28. Mai bis zum 17. Juni. Und vielleicht schaffen wir dann auch unsere anvisierte Platzierung in der Top 100."

Westfalen-Blatt, vom 2.7.2020

Stadtradler in Warburg haben 40 Kritikpunkte

Warburg hat wie viele andere Städte auch an der Aktion Stadtradeln teilgenommen. Während in Borgentreich und Willebadessen kaum Anmerkungen der Teilnehmer eingegangen sind, gingen beim neuen Mobilitätsmanager der Stadt, Jan Kolditz, mehr als 40 Beschwerden und Anregungen zur Sicherheit der Radfahrer ein. An der Erser Straße in Herlinghausen ärgert sich ein Teilnehmer über die marode Straße und die unklare Verkehrsführung. An der Kasseler Straße sei in Richtung B7 nicht klar, ob der breite Seitenstreifen auf der Bundesstraße für Radfahrer vorgesehen sei. Am Paderborner Tor sei stadtauswärts unklar, ob der Weg nun für Radfahrer gedacht sei. Fußgänger und Werbeschilder versperrten den Weg. Teilnehmer der Aktion kritisieren auch den Zustand des Radweges entlang der Industriestraße. Wuchernde Pflanzen und Löcher erschwerten die Nutzung. Gleiches gelte für den Oberen Hilgenstock. In der Kalandstraße am Neustadtmarkt sollte doch die Einbahnstraßenregelung für Radler aufgehoben werden. Manche fragen sich auch, wie Radfahrer nach Ende der Arbeiten an der B252-Anbindung von Hohenwepel nach Menne fahren könnten. Löcher und Unebenheiten werden der Stadt auch vom Alten Bahnhofsweg, aus der Angertwete, der Wormelner Straße und von der Johannistorstraße gemeldet. Und ein Teilnehmer fragt sich, warum die stillgelegte Bahnstrecke Rimbeck, Nörde, Eissen, Borgholz nicht als Verbindung der Regionen Warburg/Börde/Weseradweg ausgebaut wird.

Westfalen-Blatt, vom 2.7.2020

Kommentar von Jürgen Vahle

Die von den Grünen geforderten Pop-up-Radwege werden im Rat wohl verworfen. Die Rechtslage lässt sie schlicht nicht zu, hat der 1. Beigeordnete Klaus Braun im Warburger Bezirksausschuss sehr klar erläutert. Nun könnte man den Grünen vorwerfen, sie hätten vor Antragstellung lieber mal ihre Hausaufgaben machen sollen. Dann wären sie vielleicht gar nicht erst auf die Idee zu einem solchen Radweg auf Zeit gekommen. Doch den Grünen geht es um mehr: Sie wollen das Thema Radverkehr zu ihrem machen und dauerhaft auf die Tagesordnung bringen. Allerdings ist dieses Thema gar nicht mehr so „grün“ wie viele glauben. Nahezu alle Parteien machen sich Gedanken um den Radverkehr – bei der CDU sogar in einem eigenen Wahlkampfpunkt. Gut so, denn es ist doch zu hoffen, dass aus dem Corona-Radfahr-Boom auch in Warburg etwas Dauerhaftes wird.

Westfalen-Blatt, vom 2.7.2020

„Wie die Suche nach dem Osterei“

Radwege zum Desenberg und zur Diemel bleiben in der Diskussion (Jürgen Vahle)

Warburg (WB). Pop-up-Radwege stehen an diesem Donnerstag noch einmal auf der Tagesordnung des Warburger Rates, der um 17 Uhr im PZ beginnt. Große Chancen auf eine Genehmigung hat das Projekt der Grünen schon aus rechtlichen Gründen nicht. Allerdings hat allein ihr Antrag die Diskussion zum Thema „Sicheres Radfahren in der Stadt“ befeuert.

Bereits am Montag hat sich der Warburger Bezirksausschuss mit diesen Radwegen auf Zeit beschäftigt, die mit abwaschbarer Farbe auf die Straße gemalt werden und den Radfahrern über die Sommermonate hinweg mehr Sicherheit im Straßenverkehr bringen sollen (wir berichteten am Dienstag). Die Grünen hatten sie für die Strecken vom Bahnhof zum Desenberg und zum Diemelradweg in der Altstadt über die Bahnhof-, Kasseler und Bernhardistraße gefordert.

Neben der Tatsache, dass von den Landes- und Kreisstraßenbehörden wohl keine Genehmigung für solche Radwege auf Zeit zu erwarten ist, wurde im Bezirksausschuss rege über alternative Routen diskutiert. Tatsächlich gibt es bereits heute vom Bahnhof zum Desenberg und auch in die Altstadt zum Diemelradweg ausgeschilderte und deutlich ungefährlichere Radstrecken – was aber offenbar selbst vielen Warburgern nicht bekannt ist.

Rudi Ryll (FDP) kennt die Strecken aber sehr wohl: „Der Alte Bahnhofsweg an der ehemaligen Landwirtschaftsschule vorbei ist sogar als Radweg in die Altstadt ausgeschildert. Zudem führt ein mit grünen Schildern markierter Radweg durch die Felder zwischen Dössel und Daseburg zum Desenberg“, berichtete der Schornsteinfegermeister.

„Schon möglich“, konterte Hilla Zavelberg-Simon (Grüne). „Aber die Wege kennt ja keiner. Sie zu finden, ist wie die Suche nach dem Osterei“, machte die Fraktionschefin der Partei im Bezirksausschuss deutlich. Eine gute Verkehrslenkung für Radler aus Warburg oder gar für Radtouristen sei das nicht.

Die Mehrheitsfraktion der CDU bleibt bei ihrer Linie, dass alle Verkehrsströme in der Stadt gemeinsam in einem Mobilitätskonzept betrachtet werden müssen, das bereits erarbeitet werde. „Der derzeitige Boom beim Radfahren darf ja nicht zu Aktionismus führen“, machte CDU-Ratsherr Thomas Berens unmissverständlich deutlich. Und auch für Rainer Kobusch, Vorsitzender des Warburger CDU-Ortsverbandes, steht fest, dass die ohnehin nicht genehmigungsfähigen Pop-up-Radwege nicht das geeignete Mittel seien, die Radverbindungen vom Bahnhof zum Diemelradweg in der Altstadt und zum Desenberg zu verbessern.

Auch Bürgermeister Michael Stickeln ist sich sicher, dass die Steuerung des Radverkehrs nicht mit ein paar vergänglichen Strichen zu leisten, sondern diese Frage dauerhaft zu klären ist.

Unisono war das Warburger Kernstadtparlament der Meinung, dass die Radwegebeschilderung vom Bahnhof aus in die Altstadt über den Alten Bahnhofsweg noch einmal überprüft, ergänzt und verbessert werden muss. Hier soll die Verwaltung auf Vorschlag von Thomas Berens tätig werden.

Westfalen-Blatt, vom 19.6.2020

Radstreifen auf Zeit beantragt

Grüne wollen gefährliche Stellen über den Sommer entschärfen (Text: Jürgen Vahle)

Warburg (WB). Am Montag treffen sich die Warburger Grünen. Sie wollen die Themen und die Mannschaft für die Kommunalwahl festlegen. Ein Projekt hat aus ihrer Sicht aber nicht mehr bis zum Wahltermin am 13. September Zeit. Deshalb drängt die Partei auf eine Entscheidung: Sie fordert Radwege auf Zeit auf bestimmten Straßen der Warburger Innenstadt.

Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, haben sich zahlreiche Mitglieder und Freunde der Partei am Mittwochabend an der Warburger Postecke getroffen. An der dortigen Kasseler Straße könne man sehr schön erkennen, wo das Problem liegt, macht Ratsfrau Hilla Zavelberg-Simon deutlich. Im abendlichen Berufsverkehr rauschen Autos, Busse und Lastwagen an der Gruppe vorbei. Schnell wird deutlich: Wäre man dort auf einem Fahrrad unterwegs, könnte es schnell gefährlich werden. Dass die Fahrzeuge den gesetzlich vorgegebenen Abstand von 1,50 Meter zum Radfahrer einhalten, sei hier nicht zu erwarten.

Die Grünen schlagen nun für das Problem eine Lösung vor, die in kürzester Zeit umgesetzt werden könnte und kaum ins Geld gehen würde: so genannte Pop-up-Radwege. Mit spezieller Farbe, die zum Winter hin allein durch den Einfluss des Wetters wieder verschwindet, könnten auf der Fahrbahn Schutzstreifen aufgemalt werden. Dass es sich dabei um einen Radweg auf Zeit handelt, soll mit Fahrrad-Piktogrammen deutlich gemacht werden.

Besonders am Herzen liegen den Bündnisgrünen die Verbindungen zwischen Diemelradweg und der Stadt. Wer beispielsweise auf zwei Rädern vom Diemelradweg in der Altstadt über die Lange Straße, die Bernhardistraße, Kasseler Straße und Bahnhofstraße zum Bahnhof wolle, der komme überhaupt nicht in den Genuss eines Radweges. Gleiches gelte für weite Teile der gerade erst ohne Radweg sanierte Daseburger Straße in Richtung Desenberg.

Die Idee des temporären Radstreifens hat Mitglied Marie-Theresia Herbold initiiert. Alfred Berge, Doris Hauck und Hilla Zavelberg-Simon haben sie nun zu einem aus ihrer Sicht entscheidungsreifen Antrag für die kommende Ratssitzung ausgearbeitet. Darin fordern die Grünen die anderen Ratsmitglieder und Bürgermeister Michael Stickeln auf, grünes Licht für die Streifen zu geben.

Das Projekt solle möglichst schnell umgesetzt werden, damit die in den Sommerferien zu erwartenden Radtouristen, aber auch die Warburger, die in Corona-Zeiten immer häufiger das Rad nutzen würden, kurzfristig auch noch etwas davon hätten.

Langfristig seien Radschutzstreifen, ob nun temporär oder auch dauerhaft, an vielen Stellen der Kernstadt und auch in den Ortsteilen (wie in Ossendorf oder in Scherfede) sinnvoll. Beim Projekt Stadtradeln, an dem sich derzeit auch zahlreiche Warburger Bürger beteiligten, würden Gefahrenstellen vermehrt auffallen und gemeldet. 40 seien schon gemeldet worden. Viele könnten mit solchen Streifen entschärft werden oder zumindest die Sichtbarkeit der Radler erhöhen, sind die Grünen sicher.

Das Warburger Rat entscheidet in der nächsten Sitzung am 2. Juli über den Antrag der Grünen. Beginn der Sitzung ist um 17 Uhr unter besonderen Hygieneregeln im Pädagogischen Zentrum.

Neue Westfälische, Kreiszeitung für Warburg, vom 19. Juni 2020

Halbzeit beim Stadtradeln

Kreis Höxter. Mehr als 770 Radelnde, haben bereits über 100.000 Kilometer zurückgelegt: Das ist die Zwischenbilanz der Aktion Stadtradeln im Kreis Höxter, an der sich alle zehn Städte beteiligen. „Die gefahrenen Radkilometer entsprechen schon jetzt – verglichen mit Autofahrten – einer CO2-Einsparung von gut 16 Tonnen“, sagt Landrat Friedhelm Spieker. „Ich freue mich, dass so viele Radelnde im ganzen Kreisgebiet an der Aktion teilnehmen. Das macht die Aktion zu einem hervorragenden Beitrag, um das Fahrrad als klimafreundliches Verkehrsmittel voranzubringen und den Radverkehrsanteil weiter zu steigern. Das ist nicht nur gut für das Klima, sondern ganz besonders auch für die eigene Gesundheit.“

Die Aktion Stadtradeln startete am 5. Juni erstmals im gesamten Kreis Höxter. Jetzt geht die Aktion in die zweite Halbzeit. Eine Anmeldung zur Teilnahme ist aber immer noch möglich: „Bereits gefahrene Kilometer können nachgetragen werden und fließen mit in die Wertung ein“, erklärt Carolin Röttger, Klimaschutzmanagerin beim Kreis. Das Stadtradeln läuft noch bis Donnerstag, 25. Juni. Wer beim Stadtradeln mitmachen möchte, kann sich unterwww.stadtradeln.de/kreis-hoexteranmelden, am besten direkt auf der Seite der jeweiligen Kommune. Alle gefahrenen Kilometer fließen neben der Städtewertung auch in die Kreiswertung mit ein.

Weitere Informationen unter www.klimaschutz.kreis-hoexter.de sowie www.stadtradeln.de, wo auch das aktuelle Ranking eingesehen werden kann. Fragen an Klimaschutzmanagerin Carolin Röttger unter Tel. (0 52 71) 9 65 42 15 sowie per E-Mail: c.roettger sr-encml kreis-hoexter.de

Westfalen-Blatt, vom 18. Juni 2020

Gefährliche Stellen melden

Mitmach-Kampagne „Stadtradeln“ bringt neue Erkenntnisse – Kritik an Verkehrsführung in der Kreisstadt (Harald Iding).

Höxter (WB). Als Radfahrer in der Kreisstadt unterwegs zu sein mit ihren malerischen Ecken, beeindruckenden Alleen und dem vielfach prämierten Weserradweg – das bereitet echte Freude. Aber: Die innerstädtische Fahrt per Drahtesel, oft nur in enger Partnerschaft mit Autos und Lkw, bietet dagegen vor allem in „Stoßzeiten“ noch ein großes Entwicklungspotenzial. Viele Radler sind genervt und ärgern sich täglich.

Dabei liegen Lösungen für einen weniger stressigen Alltag manchmal auf der Hand. Beispiel: Hauptkreuzung Westerbachstraße/Bundesstraße 64. „Dort gibt es unnötig lange Rotphasen und eine extrem umständliche Verkehrsführung. Das muss nicht sein“, findet beispielsweise Ratsherr Ludger Roters, der regelmäßig auf sein Fahrrad steigt. Für den langjährigen Kommunalpolitiker steht schon lange fest: „Auf der Westerbachstraße fühlen sich offensichtlich viele Radfahrer aller Altersgruppen zwischen Autos und Lastkraftwagen gefährdet.“  Das würde zu skurrilen Situationen führen. Auf dem Fußweg vor dem Grünen-Büro hat Roters kürzlich vor lauter Frust mit abwaschbarer Kreide das Wort „Vorsicht“ geschrieben. Was war passiert? „Ich bin von einer Radfahrerin erfasst worden, als ich gerade aus dem Gebäude auf den Gehsteig trat. Es ist für uns beide glücklicherweise glimpflich abgegangen!“

Ähnliche Vorfälle würden sich immer wieder ereignen, weil sich die Radfahrer wohl wegen der engen Westerbachstraße auf dem Fußgängerweg einfach sicherer fühlen. Dort haben sie laut Straßenverkehrsordnung in der Regel aber nichts zu suchen (Ausnahme: Kinder, die jünger als acht Jahre sind – für sie ist es sogar Pflicht, den Gehweg zu benutzen). Roters: „Dieses Verhalten ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass hier dringend etwas für die Sicherheit der nicht motorisierten Verkehrsteilnehmer getan werden muss.“

Es gibt weitere Baustellen: „Der Weserradweg zwischen Freizeitanlage und Grubemündung entwickelt sich immer mehr zu einem Brennpunkt – gerade am Wochenende und an Feiertagen. Auch hier braucht es dringend Maßnahmen für die Verkehrssicherheit“, findet Kristin Launhardt-Petersen (Grüne).

Gibt es überhaupt ein Radverkehrskonzept für Höxter? „Ja, es liegt seit 2015 vor und wurde damals vom Rat verabschiedet. Dazu gab es auch eine größere Befragung – beispielsweise an den weiterführenden Schulen der Stadt. Auch der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club), Straßen NRW und die Polizei konnten sich äußern“, betonte Stadtsprecher Sebastian Vogt auf Anfrage. In diesem Konzept sei ein großer Mängelplan aufgeführt, der abgearbeitet werde, betonte Vogt.

Auch die aktuelle Aktion „Stadtradeln“ (sie läuft noch bis zum 25. Juni) könne Defizite aufzeigen. Roters: „Die Meinung und Erfahrung der Radler ist wichtig. Jeder kann jetzt ganz einfach Mängel und gefährliche Stellen melden!“

Neue Westfälische, Kreiszeitung für Warburg, vom 18. Juni 2020

Mit gutem Beispiel voran gehen

Warburg. [...] 25 Teams mit insgesamt rund 150 Teilnehmern aus der Hansestadt machen bei dem bundesweiten Projekt mit. Es geht darum, drei Wochen lang vom 5. bis 25. Juni sein Auto stehen zu lassen und stattdessen das Rad zu benutzten. In Warburg sind bereits 21.000 Rad-Kilometer zusammen gekommen. Damit wurden drei Tonnen Kohlendioxid eingespart. Die größte Gruppe mit 46 Teilnehmern ist das Team St. Johannes, das zusammen bereits fast 7.000 Kilometer erradelt hat. Die fleißigsten Radler sind die E-Biker aus Bonenburg mit einem Pro-Kopf-Aufkommen von bislang 300 gefahrenen Kilometern pro Person.

Westfalen-Blatt, vom 5. Juni 2020

Radler treten fürs Klima in die Pedale

Kommunen im Kreis Höxter beteiligen sich an der Mitmach-Kampagne „Stadtradeln“

Warburg (WB). Zusammen mit allen Kommunen im Kreis Höxter ist die Stadt Warburg vom heutigen Freitag an noch bis zum 25. Juni aktiver Teilnehmer beim so genannten „Stadtradeln“. Die Mitmach-Kampagne des Klima-Bündnisses verfolgt bereits seit einigen Jahren das Ziel, die Popularität des Radfahrens langfristig immer weiter zu steigern.

Teilnehmen können nicht nur die Einwohner des Kreises Höxter für ihre jeweilige Gemeinde, sondern auch alle, die im Kreis arbeiten. Die sportliche Herausforderung der Aktion besteht darin, so viele Kilometer wie möglich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Am Ende der Kampagne winken den aktivsten Gemeinden, Teams und Teilnehmern attraktive Preise.

Am „Stadtradeln“ Interessierte haben auch noch bis zum letzten Tag der Aktion am 25. Juni die Möglichkeit, sich unter stadtradeln.de/warburg zu registrieren. Alternativ kann eine Anmeldung auch unter Telefon 05641/921201 erfolgen. Auf der Website können alle registrierten Teilnehmer ihren aktuellen Kilometerstand eingeben.

Alternativ erleichtert die „Stadtradeln“-App die Eingabe im Smartphone. In der App enthalten ist die so genannte „Rad“ar-Funktion. Diese ermöglicht die einfache Markierung von Gefahren- und Problemstellen im kommunalen Radverkehrsnetz. Die so gewonnenen Informationen sind von entscheidender Wichtigkeit für zukünftige Baumaßnahmen sowie für die Erstellung eines umfassenden Mobilitätskonzepts. „Je mehr Warburger sich an der Aktion Stadtradeln beteiligen und kritische Punkte melden, desto besser können wir zukünftig planen und bauen“, betont Jan Kolditz, neuer Mobilitätsbeauftragter der Hansestadt.

An entsprechenden Thementagen sind die Teilnehmer zudem besonders aufgerufen, die städtische Radinfrastruktur individuell unter die Lupe zu nehmen. So wird der Sonntag, 7. Juni, zum „Rad“ar-Tag, an dem alle Warburger ihr Radwegenetz inspizieren und über die „Stadtradeln-App“ ihre persönlichen Gefahrenstellen melden können.

Unter dem Motto „Radfahren fit für die Zukunft“ sollen am Sonntag, 21. Juni, alle Teilnehmer mit Hilfe der App ihrer Kommune zeigen, wo der Radverkehr noch besser laufen beziehungsweise fahren könnte. Warburgs Bürgermeister Michael Stickeln ist selber begeisterter Radfahrer: „Mit meiner Familie an Diemel und Twiste Fahrrad zu fahren, bedeutet für mich ein Gefühl von Freiheit zu erleben: der frische Wind im Gesicht, das Rauschen in den Ohren und frühlingshafte Gerüche in der Nase.“ Doch Fahrradfahren ist laut Stickeln nicht nur eine wunderbare Gestaltungsmöglichkeit im Freizeitbereich. „Vielmehr kommt dem Fahrrad eine Schlüsselrolle in der Mobilität von Morgen zu, denn es hilft auf einfache Art und Weise, bestehende Probleme wie Feinstaubbelastung, Staus oder Parkraumdruck zu minimieren.“

Neue Westfälische, Kreiszeitung für Warburg, vom 2. Juni 2020

Kreis Höxter macht beim Stadtradeln mit

Bürgerinnen und Bürger sollen drei Wochen lang möglichst oft auf das Fahrrad umsteigen. Gesucht wird Deutschlands fahrradaktivste Kommune.

Kreis Höxter. Wer mit dem Fahrrad fährt, hält sich nicht nur fit, sondern schont auch die Umwelt und spart Energiekosten. „Das sind drei gute Gründe, die für das umweltfreundliche Verkehrsmittel sprechen“, sagt Landrat Friedhelm Spieker zum Auftakt der bundesweiten Klimakampagne „Stadtradeln“, an der sich erstmals der Kreis Höxter gemeinsam mit seinen zehn Städten beteiligt.

Bei diesem Wettbewerb geht es darum, 21 Tage lang möglichst oft aufs Fahrrad umzusteigen und viele Alltagswege damit zurückzulegen. „In einem ländlichen Kreis werden wir nicht ohne Auto auskommen. Aber für kurze Strecken ist das Rad eine gute Alternative, die wir noch viel öfter nutzen können“, sagt Warburgs Bürgermeister Michael Stickeln.

Gesucht werden Deutschlands fahrradaktivste Kommunen sowie die fleißigsten Teams und Radler der Region. Innerhalb des dreiwöchigen Aktionszeitraums von Freitag, 5. Juni, bis Donnerstag, 25. Juni, gilt es, beruflich oder privat möglichst viele Kilometer mit dem Rad zurückzulegen.

„Wir freuen uns, wenn kreisweit viele Fahrradbegeisterte mitmachen und möglichst viele Wege mit dem Rad statt mit dem Auto zurücklegen“, wirbt Spieker für eine starke Beteiligung. „Rund ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entsteht im Verkehr“, betont die Klimaschutzmanagerin des Kreises, Carolin Röttger. Besonders der innerörtliche Verkehr verursache einen hohen CO2-Ausstoß. „Wenn wir es schafften, ein Drittel der Kurzstrecken mit dem Rad zu absolvieren, könnten wir in Deutschland rund 7,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid vermeiden“, rechnet sie vor. Dazu wolle der Wettbewerb mobilisieren.

Mitmachen können Einzelpersonen und Teams, die im Kreis wohnen, arbeiten, eine Schule oder Hochschule besuchen oder einem heimischen Verein angehören. Die mit dem Fahrrad zurückgelegten Kilometer können per Hand auf einem Erfassungsbogen oder digital per App oder im Internet dokumentiert werden. Am Ende werden die geradelten Kilometer gezählt und die besten Kommunen vom Klima-Bündnis ausgezeichnet. Der Kreis und die Städte werden ebenfalls Preise unter allen aktiven Radlern verlosen.

Wer mitmachen möchte, kann sich jetzt im Internet unter der Adresse www.stadtradeln.de/kreis-hoexter anmelden, am besten direkt auf der Seite der jeweiligen Kommune. Alle gefahrenen Kilometer fließen in die Stadt- und Kreiswertung mit ein.

Mehr Infos gibt es im Internet unter www.stadtradeln.de und www.klimaschutz.kreis-hoexter.de . Fragen beantwortet Carolin Röttger unter Tel. (0 52 71) 90 65 42 15 oder per E-Mail an c.roettger sr-encml kreis-hoexter.de .

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nurguteleute schwingen sich auf's Rad und machen mit beim STADTRADELN.
Wer in unserem Team mitradeln will, ist herzlich eingeladen.

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Ihr Lieben,
Willkommen im Team Sankt Johannes. Wir freuen uns über deine Unterstützung und dein Engagement für eine klimafreundliche Mobilität.
Wir sehen uns auf der Piste und allerspätestens am 18. Juni in Welda.... Infos folgen.
Herzlichst dein Team-Capitan

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Joachim Geritzen

Erd-Charta Ideenwerkstatt

Jeder Kilometer zählt!
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