STADTRADELN-Star Blog: Katharina Bühren


STADTRADELN 2021 - Woche 3 und Schluss

Bild Geschrieben am 04.07.2021 von Katharina Bühren
Team: foodsharing Mannheim
Kommune: Mannheim

Und schon ist STADTRADELN 2021 auch wieder vorbei, die drei Wochen vergingen wie im Flug. In der letzten Woche stand eine kleine Radreise an und ein paar Fahrten zum Arzt, zu Freunden oder um Besorgungen zu erledigen.

2018 bin ich zum ersten Mal mit dem Rad auf große Tour gegangen und von Rheine nach Mannheim gefahren. 2020 ging es dann per Rad von Mannheim an die Nordsee. Dieses Jahr bin ich mit meiner Mutter zusammen die Aa-Vechte-Tour gefahren, eine Radtour inmitten von Natur. Von Rheine aus ging es über Wettringen, Ochtrup und Metelen nach Schöppingen zu unserem ersten Tagesziel. Am nächsten Tag ging es dann über Horstmar, Laer, Altenberge, Nordwalde und Steinfurt zurück nach Rheine. In den zwei Tagen sind wir 160km geradelt, alles mit normalen Rädern und ohne E-Bike/Pedelec, also nur mit reiner Muskelkraft (auch sonst sind wir in meiner Familie alle nur mit normalen Rädern unterwegs und fahren mit reiner Muskelkraft). Wir hatten auf jeden Fall Glück und sind auch nicht nass geworden, aber selbst für Regen waren wir ausgestattet mit Regenhose und Regenjacke.

Mittwochs hatte ich einen Termin beim Orthopäden in Borghorst. Normalerweise fahre ich dort mit Auto hin, aber das war dieses Mal nicht erlaubt. Ob und wie ich mit dem ÖPNV bis nach Borghorst komme habe ich gar nicht nachgeschaut. Für mich war klar, dass ich die Strecke dann mit dem Rad zurücklege. Zur Auswahl standen zwei Routen: Einmal über den Radweg hauptsächlich an der Bundesstraße entlang, ca. 20km, oder aber über die Radbahn nach Steinfurt und von dort über die Fahrradstraße nach Borghorst. Entschieden habe ich mich für die letztere Route. Hier in meiner Heimatregion wurden stillgelegte Schienen zu Radwegen ausgebaut: die Radbahn, eine Fahrradstraße nur für Radfahrer. Gut ab und an begegnet man Fußgängern. Auch wenn der Weg mit 26km doch länger war, war er angenehmer und auch sicherer zu fahren. Zurück ging es natürlich auch mit Rad und einem kleinen Schlenker über Ochtrup, ein Geburtstagsgeschenk besorgen. Am Ende des Tages standen so dann knapp 80km auf dem Tacho.

Die letzten paar Tage ging es dann per Rad Freund in der Heimat besuchen, die ich sonst nicht so oft treffe. Donnerstags ging es beispielsweise in den Zoo, auch wenn es leicht geregnet hat, aber wozu gibt es Regenjacken und -hosen. Es gibt kein falsches Wetter, nur falsche Kleidung. Aber auch ein paar Besorgungen/Einkäufe standen noch auf dem Plan, die auch mit dem Rad erledigt wurden. Einmal schnell zum Erdbeerstand geradelt und auf dem Rückweg beim Supermarkt angehalten und dann ab nach Hause. Ich bin so aufgewachsen, dass jeder mögliche Weg mit dem Rad zurückgelegt wird. Selbst beim Einkauf von Kistenwasser wurde nicht immer das Auto genutzt, sondern der Einkauf einfach zu Fuß mit Bollerwagen erledigt. Oftmals sind die Wege mit Rad viel angenehmer zu fahren ohne die vielen Ampeln und schneller zurückgelegt. Außerdem muss man nicht immer einen Parkplatz suchen. Und mit der richtigen Ausrüstung kann man den Wocheneinkauf auch per Rad erledigen und bekommt alle Einkäufe mit.

Am Ende bin ich in den letzten drei Wochen 721km geradelt. Klar so eine Radreise mache ich nicht jede Woche, aber der Weg ins Büro, zum Sport oder zum Einkauf wird hauptsächlich mit dem Rad zurückgelegt. Ansonsten einfach mal probieren mehr Wege mit dem Rad zurückzulegen statt mit dem Auto.

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STADTRADELN 2021 - Woche 2

Bild Geschrieben am 28.06.2021 von Katharina Bühren
Team: foodsharing Mannheim
Kommune: Mannheim

Und schon ist die zweite Woche STADTRADELN vorbei – die Zeit vergeht wie im Flug. Diese Woche war anders als die letzte und es standen mehr Erledigungen und Fahrten in Mannheim auf dem Plan. Es ging in den Käfertaler Wald zum Kneipp-Becken, um bei den heißen Temperaturen eine kleine Abkühlung zu bekommen. Zudem stand der Wocheneinkauf an, der natürlich mit dem Rad erledigt wurde. Bepackt mit Fahrradtaschen (inklusive Kühltaschen) und Fahrradkorb ist es auch gar kein Problem in den etwas entfernteren Supermarkt oder zum Markt zu fahren, um Lebensmittel einzukaufen.

Aber nicht nur die Fahrt zum Käfertaler Wald und die Einkäufe wurden mit dem Rad erledigt, sondern auch die Fahrt zum Badminton ins ca. 10km entfernte Sportiv im Limburgerhof. Dort spiele ich zwei Stunden Badminton und danach geht es wieder mit dem Rad zurück. Der Weg zum Limburgerhof führt mich einmal von Mannheim, durch Ludwigshafen und dann entlang der Bahnschienen auf dem Radweg bis zum Limburgerhof.
Ich könnte also locker auch mit dem Zug fahren. Die Bahn braucht ca. 15 Minuten von Mannheim zum Limburgerhof (ohne Verspätung) und ich muss ja noch in Mannheim zum Bahnhof laufen (ca. 15 Minuten) sowie vom Bahnhof zum Sportiv (ca. 10 Minuten). Ich wäre also um die 40/45 Minuten unterwegs. Aber mit dem Rad brauche ich nur 30 Minuten (manchmal auch 35 Minuten, wenn alle Ampeln rot sind). Neben dem Zeitersparnis bin ich mit dem Rad auch einfach unabhängiger sowie flexibler. Dazu kommt noch der Vorteil, dass meine Beine auch gleich aufgewärmt sind, wenn ich im Sportiv ankomme.
Im Winter fahre ich den Weg mit dem Zug, da der Großteil der Strecke komplett unbeleuchtet ist – gut ausgeleuchtet und beleuchtete Fahrradwege hätten wirklich was. Aber sobald es anfängt gegen Abend heller zu werden, wird der Weg mit dem Rad zurückgelegt und im Zweifelsfall der Hinweg per Rad und der Rückweg mit dem ÖPNV zurückgelegt. Das Rad kann man ja Gott sei Dank in der Bahn mitnehmen.

Ab Donnerstagabend hatte ich Besuch von einer Freundin aus der Heimat und das Rad blieb im Keller stehen. Wir haben unserer Wege zu Fuß oder mit dem öffentlichen Nahverkehr zurückgelegt. Bis Sonntagmittag haben wir unsere Zeit in Mannheim genossen und sind dann beide gemeinsam in die Heimat. Dieses Mal habe ich auch mein Fahrrad mitgenommen – also einmal die Satteltaschen gepackt und das Fahrrad mitgenommen.
Auch im Fernverkehr ist die Radmitnahme möglich. Ich nehme natürlich nicht jedes Mal mein Rad mit, wenn ich in die Heimat fahre. Die Zugverbindungen sind doch beschränkt, da man nicht in jedem Fernverkehrszug das Rad mitnehmen kann. Dieses Mal habe ich eine kleine zweitägige Radtour mit meiner Mutter geplant und mit dem eigenen Rad fährt es sich doch am besten, auch wenn es bei uns zu Hause mehr Räder als Haushaltsmitglieder gibt. In der kommenden Wochhe stehen ein paar weitere Tagestouren auf dem Programm – also mal sehen was die letzte Woche STADTRADELN so mit sich bringt. Bis jetzt bin ich 415 km geradelt.

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STADTRADELN 2021 - Woche 1

Bild Geschrieben am 21.06.2021 von Katharina Bühren
Team: foodsharing Mannheim
Kommune: Mannheim

Am 14.06.2021 war es soweit und der Startschuss fürs STADTRADELN 2021 fiel. Meine erste STADTRADEL-Woche bestand aus mehreren Fahrradtouren, ein paar Fahrten ins Büro nach Speyer und zu einer Foodsharing-Abholung. Los ging es montags mit einer kleinen Feierabendtour nach Worms.

Da ich immer noch im Homeoffice arbeite, sind die Touren auf dem Rad eine gute Abwechslung zu Spaziergängen. Langsam kennt man die Umgebung und mit dem Rad kann man einfach schneller weitere Strecken zurücklegen und andere Orte sowie Wege entdecken. Dienstags unternahm ich eine kleine Radtour am Neckar entlang nach Ladenburg und wieder zurück. Wege an Flüssen finde ich im Sommer recht angenehm, da es dort manchmal kühler ist als in der Stadt. Außerdem sind die Strecken meistens gut befahrbar und schön. Mittwochs ging es dann per Rad ins Büro nach Speyer. Ich fahre immer über Altrip und nutze dort die Fähre, um den Rhein einmal zu überqueren. Über den Rheinradweg gelange ich bis nach Speyer. Einfach der schönste Radweg ins Büro, meiner Meinung nach. Zeitlich dauert dies ein wenig länger, als die Strecke mit dem öffentlichen Nahverkehr zurückzulegen. Aber mit dem Rad bin ich flexibler und die Luft ist deutlich besser als im Zug. Außerdem habe ich ein wenig Bewegung zum sonst eher sitzenden Büroalltag. Nach Feierabend radelte ich ins Sportiv zum Badminton spielen (das ist inzwischen wieder erlaubt – Gott sei Dank). Da ich noch nicht so oft von Speyer zum Limburgerhof gefahren bin, hatte ich mich anfangs etwas verfahren und musste mich dann sehr beeilen, aber es hat zeitlich alles gepasst. Nach dem Training fuhr ich mit dem Rad zurück nach Mannheim.
Am nächsten Tag nutzte ich erneut das Rad, um ins Büro zu kommen, da ich einen Termin vor Ort hatte (draußen mit Abstand). Die bis dahin erradelten Kilometer habe ich doch in den Beinen gemerkt, vor allem als der Gegenwind dazu kam. Aus diesem Grund beschloss ich, dass ich freitags nicht viel fahren werde und ich für eine große Tour am Samstag Kraft tanken werden. Einzig und allein ging es zur Foodsharing-Abholung am Freitag. Seit 2017 bin ich als Foodsaverin aktiv und rette Lebensmittel vor der Tonne – entweder zu Fuß oder mit dem Rad. Zu retten gibt es dabei meistens Obst, Gemüse und Backwaren. An dem Freitag konnte ich zusammen mit der Mitabholerin einige fertig zubereitete Speisen retten. Insgesamt bin ich dafür 8km gefahren.

Trotz der Hitze startete ich dann am Samstag die große, geplante Tour über Lampertheim (dort gibt es eine gute Eisdiele) nach Gernsheim und wieder zurück nach Mannheim. Die Strecke führte am Rhein bzw. über den Rheindeich an Wiesen und Feldern entlang. Der Radweg war teilweise wirklich sehr gut ausgebaut und sah aus wie eine Ministraße. Ein guter Untergrund und keine Schlaglöcher und auch noch gut ausgeschildert – ein Traum. Es war so angenehm zu fahren und wie schön wäre es, wenn jeder Radweg so aussehen könnte. Sonntags machte ich eine kleinere Tour über Ludwigshafen, Friesenheim zum Silbersee, um dort einmal um den Altrhein zu fahren. Links neben mir der Altrhein und rechts neben mir der Isenach Bach, in dem ich an einem Punkt ein paar Bieber beobachten konnte. Von dort ging es wieder zurück nach Mannheim und die erste Woche STADTRADELN war auch schon vorbei. Mal sehen was die nächsten Wochen noch so bringen und wie viele Kilometer am Ende auf dem Tacho stehen.

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Schon ist das STADTRADELN vorbei

Geschrieben am 21.07.2020 von Katharina Bühren
Team: foodsharing Mannheim
Kommune: Mannheim

Und schon ist die letzte und dritte Woche des STADTRADELNS vorbei und somit auch das STADTRADELN zu Ende.
In der letzten Woche ging es wie üblich im Sommer mit dem Rad ins Training. Das hat auch den Vorteil, dass die Beine schon warm sind und auch sonst wurden alltägliche Erledigungen wie immer mit dem Rad erledigt.

Die letzten Tage des STADTRADELNS habe ich genutzt, um meine Freunde mit dem Fahrrad zu besuchen. Hier auch ein kleiner Einblick, was sich in meiner Lenkertasche befindet. Und zwar habe ich bei längeren Touren immer eine Luftpumpe, Flickzeug, ein Reifenpannenspray, eine Warnweste und natürlich auch ein kleines Erste-Hilfe Set dabei. Und was auch nicht fehlen darf sind Geldbörse, Powerbank (falls der Akku vom Handy schlapp macht) und mein Handy. Selbst wenn ich nur ins Training fahre (ca. 10km), habe ich immer alles dabei. Man weiß ja nie, was passiert und wen man zu Hilfe rufen muss oder wo mal wieder Glasscherben herumliegen und einen Platten verursachen. Zwar habe ich extra „unplattbare“ Mäntel und Schläuche, aber selbst die gehen dann doch irgendwann kaputt – nur nicht direkt bei der ersten Glasscherbe auf dem Radweg, normalerweise.

Donnerstags ging es nach Feierabend mit dem Rad los in Richtung Wiesbaden – die erste Station meiner kleinen Radrundreise, um Freunde von mir zu besuchen. Ziel war es, einfach so weit wie möglich mit dem Fahrrad zu fahren. Die Strecke führte eine Weile am Rhein entlang und ist wirklich schön. Bis nach Nierstein fuhr ich mit dem Fahrrad und ab dort ging es mit dem Zug weiter nach Wiesbaden, da es schon recht spät war und ich sonst gefühlt mitten in der Nacht erst in Wiesbaden angekommen wäre. Aber dafür gibt es ja die Möglichkeit sein Rad im Zug mitzunehmen. Freitags ging es dann nach Feierabend wieder weiter mit dem Fahrrad. Mein nächstes Ziel war Ramstein. Die Entfernung Wiesbaden-Ramstein wäre aber in den paar Stunden nach Feierabend für mich nicht möglich gewesen, daher ging es erst mit dem Rad von Wiesbaden nach Mainz zum Hauptbahnhof. Diese Strecke war wirklich komplett ausgeschildert mit Radwegschildern. Dafür war die Strecke überhaupt nicht schön. Der Radweg führte die ganze Zeit parallel zur Bundesstraße entlang und es gibt definitiv schönere Radwege. Angekommen in Mainz ging es in den Zug nach Kaiserslautern und von dort wieder weiter mit dem Fahrrad nach Ramstein. In Kaiserslautern sind Radwegschilder dann mal wieder Fehlanzeige. Aber dank Google Maps und Handyhalterung habe ich den Weg und sogar den Radweg gefunden. Immerhin tauchten irgendwann diese kleinen weißen Schilder mit den grünen Rädern und Pfeilen drauf auf, aber keine Richtungshinweisschilder. Erst so 4km vor Ramstein gab es dann mal ein Hinweisschild für Radfahrer, in welche Richtung es nach Ramstein geht. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich schon ca. 15km gefahren. Aber ich bin ja angekommen.

Mit der Ankunft in Ramstein endete das STADTRADELN für mich und innerhalb dieser Zeit bin ich 478,3km mit dem Rad gefahren. Mein Fahrrad benötigt jetzt auch erstmal eine kurze Pause, meine Gangschaltung funktioniert nicht mehr richtig und kracht ganz schön. Also werde ich das Fahrrad dann mal zur Reparatur bringen und mein Ersatzrad in dieser Zeit nutzen. Ein paar Tage ohne Fahrrad gefallen mir gar nicht – aber was muss, das muss. Im Zweifel kann ich auch auf den öffentlichen Nahverkehr ausweichen. Ich bevorzuge jedoch das Rad. Das Auto habe ich in den letzten drei Wochen in meinem Alltag nicht vermisst. Einzig und allein wäre es bequemer gewesen mit dem Auto zur Familienfeier zu fahren, aber Familienfeiern gehören jetzt auch nicht zu meinem normalen Alltag und sind eher die Ausnahme.

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STADTRADELN neigt sich dem Ende zu

Geschrieben am 14.07.2020 von Katharina Bühren
Team: foodsharing Mannheim
Kommune: Mannheim

Und schon ist die zweite Woche STADTRADELN vorbei und die letzte und dritte Woche angebrochen. Aktuell arbeite ich zwar im Homeoffice doch ab und an ist ein Tapetenwechsel ganz gut und ich fahre nach Speyer ins Büro. Diese Woche ginge es das erste Mal mit dem Fahrrad ins Büro. Wenn man einen neuen Weg das erste Mal mit dem Fahrrad zurücklegt ist es immer ein bisschen zeitintensiver. Es gibt zwar Radwege und auch Hinweisschilder für Radfahrer in welche Richtung man fahren sollte, aber das ist immer so eine Sache in den Städten. Hinweisschilder am Radweg sind wirklich kein Problem, aber in den Städten sind sie immer auf mysteriöse Weise spurlos verschwunden. Aber Gott sei Dank gibt es in der heutigen Zeit Smartphones und diverse Navigationssysteme und ich kam dann auch in Speyer an. Ich musste nur zwischendurch öfter mal anhalten und schauen wo ich lang fahren muss und habe dadurch etwas länger gebraucht. Damit ich das in Zukunft vermeide werde ich mir endlich eine Handyhalterung anschaffen um mein Handy als Navi nutzen zu können.

Aber nicht nur ins Büro bin ich mit dem Rad gefahren, auch standen ein paar Termine im Rahmen von Foodsharing an und ich habe ein paar Lebensmittel gerettet. Da mein Fahrrad donnerstags einen Platten bekommen hat habe ich die Abholungen im Rahmen von Foodsharing mit meinem Ersatzrad absolviert. Normalerweise steht das Fahrrad in Speyer am Bahnhof und ich fahre damit in Speyer vom Bahnhof ins Büro und zurück. Aktuell steht es allerdings bei mir in Mannheim. Also einmal die Satteltaschen umgerüstet und den großen Rucksack eingepackt und los ging es. Ebenso zeige ich euch einen kleinen Einblick was ich meistens so rette, es sind alles Lebensmittel die ansonsten in der Tonne landen würden. Hauptsächlich handelt es sich um Obst, Gemüse und Backwaren. Es ist immer wieder erschreckend wie viele Lebensmittel in der Tonne landen würden und ich finde Foodsharing ist eine gute Sache gegen die Lebensmittelverschwendung. Unter der Woche war ich mit dem Rad also beruflich und im Rahmen von Foodsharing unterwegs.

Samstagmorgen habe ich dann erstmal meinen Platten am Fahrrad repariert und bin dann von Mannheim über Schwetzingen nach Heidelberg und von dort am Neckar entlang zurück nach Mannheim gefahren. Das Wetter war gut und die Route auf dem Rad wirklich wunderschön. Sonntags ging es dann per Rad in den Limburgerhof um im Sportiv eine Runde Badminton zu spielen. Nach 2h ging es wieder zurück mit dem Rad. Den Weg zum Sportiv kenne ich schon länger, da ich im Sommer immer mit dem Rad ins Training fahre. Einfach weil ich dann unabhängig von Bus und Bahn bin und mir die frische Luft besser gefällt als die stickige Luft im öffentlichen Nahverkehr. Aber als ich dann mittags wieder in Mannheim war habe ich den Sonntagnachmittag genutzt, um die Beine hoch zu legen und ein gutes Buch zu lesen.

Aktuell komme ich auf 344km mit dem Rad. Meine Mutter ist in den drei Wochen STADTRADELN 411km mit ihrem Fahrrad gefahren, alles mit einem ganz normalen Fahrrad ohne jegliche Unterstützung, also nicht mit einem Pedelec/E-Bike. Mal sehen ob ich diese km-Zahl bis Freitag erreichen kann und wohin die Radwege mich die letzte Woche des STADTRADELNS hinführen.

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Die erste Woche ist vorbei

Geschrieben am 06.07.2020 von Katharina Bühren
Team: foodsharing Mannheim
Kommune: Mannheim

Die 1. Woche STADTRADELN ist vorbei und die 2. Woche auch schon angebrochen. Meine STADTRADEL-Woche hat mit ein paar Fahrten für allgemeine Erledigungen, wie Einkaufen oder Foodsharingabholungen, begonnen.
Ebenso bin ich samstags gegen Abend Richtung Lampertheim gefahren. Ich habe mich einfach auf mein Rad gesetzt und bin dem ersten Ziel auf den Radwegschildern, das etwas weiter weg war gefolgt, und dies führte mich nach Lampertheim – eigentlich. Allerdings war ich dann doch etwas zu spät an der Fähre und somit bin ich nicht ganz bis Lampertheim gekommen und wieder zurückgefahren und habe noch eine Runde durch den Waldpark gedreht. Aber Lampertheim wird dann in der zweiten Woche ein Ziel sein, die eine Hälfte der Strecke kenne ich ja schon.

Auf Grund einer wichtigen Familienangelegenheit musste ich dann kurzfristig mittwochs in meine Heimat ins Münsterland fahren. Diese Strecke habe ich mit dem Zug zurückgelegt, da es kilometertechnisch doch zu lange gedauert hätte mit dem Rad. Vor zwei Jahren bin ich die Strecke aus der Heimat nach Mannheim mit dem Rad gefahren, das dauert dann doch ca. 5 Tage. Die Familienfeier war freitags – also wäre ich nicht rechtzeitig angekommen. Gott sei Dank gibt es in meiner Familie aber mehr Fahrräder als Haushaltsmitglieder und ich musste in der Zeit daheim nicht auf das Fahrradfahren verzichten.
Somit habe ich die Zeit in der Heimat genutzt, um mal wieder im Münsterland Rad zu fahren. Ich habe mich freiwillig gemeldet und alle möglichen Einkäufe und Erledigungen gemacht und auch ein paar Runden auf dem Rad mit meiner Familie gedreht. Das STADRADELN in meiner Heimatstadt ist schon vorbei und mal sehen, ob ich am Ende genauso viel Kilometer wie meine Mutter sammeln kann.

Zur Familienfeier, wegen der ich heim musste, ist der Rest meiner Familie mit dem Auto angereist. Ich bin natürlich nicht im Auto mitgefahren, sondern habe mich aufs Fahrrad gesetzt. Die Anbindung mit dem ÖPNV zu meiner Oma ist wirklich nicht gut, bis Hörstel kommt man problemlos mit dem Zug aber dann fehlen immer noch ca. 10km bis zum Zielort und auf einen Bus kann man nicht setzen. Wenn man Glück hat, fahren von dem Dorf Schulbusse, aber ich glaube nicht mal das ist so richtig gegeben. Also bin ich die Strecke zu meiner Oma (ca. 24km) einfach komplett mit dem Rad gefahren. Ein Radweg dorthin ist nämlich kein Problem und somit kann man auch auf das Auto verzichten. Der Radweg verläuft zwar direkt an der Autostrecke entlang, aber auch an Feldern und Wiesen. Angekommen bei meiner Oma habe ich mich dort umgezogen, da ich nicht in meinen Radklamotten zur Familienfeier wollte und bin von dort die letzten 2km zur Familienfeier gefahren. Natürlich ging es auch mit dem Rad wieder zurück nach Hause, auch wenn der Gegenwind auf dem Rückweg ein nicht so netter Begleiter war. Man hatte ein bisschen das Gefühl, dass man nicht vom Fleck kommt und gegen eine stehende Wand fährt, dafür ist es im Münsterland doch eher flach.

Natürlich habe ich für den Hin- und Rückweg länger als meine Familie mit dem Auto gebraucht und auch mit Zug und Rad hätte ich länger gebraucht bzw. wäre unflexibler gewesen als mit dem Auto. Aber ein Auto ist nicht zwingend notwendig und der Weg ist auch komplett ohne Auto zurückzulegen. Das ist bis jetzt aber auch der einzige Punkt, wo das Auto in meinem Fall bequemer und schneller wäre. Ansonsten sind die Wege, die ich zurücklege sehr gut ohne Auto zu bewältigen und man ist mit dem Rad doch schneller und flexibler unterwegs.

Die erste Woche des STADTRADELNS ist also vorbei und die zweite ist schon gestartet. Ich bin gespannt wie die nächsten zwei Wochen laufen und wohin die Radwege mich noch so führen werden.

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