STADTRADELN-Star Blog: Petra Graen


Drei Wochen ohne Auto

Bild Geschrieben am 23.06.2021 von Petra Graen
Team: Stadtverwaltung Worms
Kommune: Worms

Eine letzte Dienstfahrt im Rahmen des Stadtradelns führte mich an die Rheinpromenade zur offiziellen Freigabe von „Kriemhilds Rosengarten“. Das Land-Art-Projekt von Eichfelder ist wunderschön geworden und stellt eine große Aufwertung für die Rheinpromenade dar. Zusammen mit den in rosa, blau gehaltenen herrlichen Blumenrabatten und Lavendelbeeten von unserer Stadtgärtnerei lädt das Rheinufer zum Flanieren und Verweilen geradezu ein. Ein Besuch lohnt sich!

Ich habe es geschafft, mein „Gelübde“ nicht zu brechen und bin drei Wochen lang in kein Auto gestiegen.
Bis auf die erste Woche, in der es zum Teil heftige Regengüsse gab, war es überhaupt kein Problem und ich bin weiterhin motiviert, häufiger das Fahrrad gegen das Auto einzutauschen, allerdings nicht bei jedem Wetter.
Ganz auf das Auto zu verzichten, halte ich auf Dauer nicht für realistisch. Vor allem wenn man häufig auswärtige Termine hat, ist das mit dem Rad und öffentlichen Verkehrsmitteln nur zu bewältigen, wenn man viel Zeit hat. Das könnte nur in einer Großstadt funktionieren, in der der ÖPNV ganz anders aufgestellt ist als bei uns.
Fazit: Der gute Vorsatz ist da, wann immer es möglich ist, auf das Rad umzusteigen.

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Abruptes Ende einer Radtour oder das neue Nordic Walking

Bild Geschrieben am 22.06.2021 von Petra Graen
Team: Stadtverwaltung Worms
Kommune: Worms

Die letzten Radeltage waren ziemlich ereignisreich. Unsere Fahrradtour am Wochenende zu dritt endete abrupt auf einem Feldweg durch einem Nagel im Reifen meiner Schwägerin - da half auch der unplattbare Reifen nicht mehr. Während das Auto geholt wurde, haben wir die Räder in den nächsten Ort geschoben und mussten uns den einen oder anderen Spruch anhören. Am besten hat mir gefallen: „Laufen mit Fahrrad – ist das das neue Walking?“. Die geplante gemeinsame Radtour endete dann als einsame Tour von mir und Treffen im Ziel Biergarten.
Die weite Landschaft, die Blumenwiesen und den Blick auf Gebäude in der Ferne habe ich trotzdem sehr genossen.
Aufregend war auch heute meine Fahrt ins Rathaus, dieses Mal über die Alzeyer Straße. Es war mir schon klar, wenn ich mich einmal nicht an Regeln halte, werde ich erwischt. Ohne nachzudenken habe ich stadteinwärts den breiten Fahrradweg auf der linken Straßenseite benutzt (ich glaubte der könne in beide Richtungen befahren werden) und prompt kamen mir zwei sehr freundliche Polizisten entgegen, die mir unmissverständlich klar gemacht haben, dass ich mich verkehrswidrig verhalten habe. Aber ich freue mich, dass es auch vermehrt Kontrollen von Radfahrern gibt, denn auch das habe ich in den vergangenen Wochen wahrgenommen, unter ihnen gibt es ebenfalls viele Raudis.

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Die zweite Woche ohne…

Geschrieben am 17.06.2021 von Petra Graen
Team: Stadtverwaltung Worms
Kommune: Worms

auch die zweite Woche blieb das Auto konsequent stehen. Wettermäßig gab es keine Ausrede, beste Voraussetzungen also das Fahrrad für alle Wege zu nehmen und bei 30° war es reines Cabrio Feeling. Um ein paar Kilometer mehr auf die Liste zu bringen, habe ich dann sogar Umwege eingebaut und meine Strecken verlängert.
Am Wochenende haben wir eine schöne Tour von Herrnsheim über Horchheim, Kleinniedesheim und Bobenheim Roxheim an den Silbersee gemacht. Besonders haben wir genossen, dass man auf einem Ausflug wieder einkehren konnte. Der Radweg von Pfiffligheim nach Horchheim über die Felder ist sehr komfortabel und die wichtigste Erkenntnis war, man ist mit dem Auto nicht schneller in Horchheim.
Bisher stand ich Fahrradschutzstreifen skeptisch gegenüber und war der Auffassung, sie bieten lediglich eine Pseudosicherheit für den Radfahrer. Inzwischen habe ich erfahren, sie halten zumindest einige Autofahrer davon ab, zu dicht zu überholen.
Aber auch sonst erlebt man einiges auf den Straßen. Ich habe mich schon immer gefragt, woher die Scherben auf den Fahrradwegen kommen, und hatte angetrunkene Fußgänger in Verdacht. In Kleinniedesheim haben wir nun live erlebt, wie sich das Autofenster öffnete und uns die leere Bierflasche aus dem fahrenden Kleinbus direkt vor die Füße geworfen wurde.

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Die erste Woche ohne Auto

Bild Geschrieben am 09.06.2021 von Petra Graen
Team: Stadtverwaltung Worms
Kommune: Worms

Schon ist die erste Woche ohne Auto vorbei und war überraschend völlig unproblematisch.
Am ersten Tag des Stadtradelns (passend der „Weltradfahrtag“) war bei schönstem Radwetter Freizeitradeln angesagt. Die erste kleine Rheinhessentour führte von Herrnsheim auf den Rheinradweg Richtung Rheindürkheim, kurzer Stopp am Schifffahrtsmast, dann nach Ibersheim und Besuch des Armeshäusles. Weiter ging es am Rhein entlang bis Hamm und von dort auf dem Mühlenradweg weiter über Eich nach Gimbsheim. Kurzfristig fühlte man sich wie im Schottischen Hochland ? Zurück fuhren wir dann über Alsheim mit Stopp an der Heidenturmkirche, Mettenheim, Osthofen zurück nach Herrnsheim. Bis auf ein kleines Stück in Herrnsheim am Fahrweg bis zur B9 fuhren wir überwiegend auf gut ausgebauten Fahrradwegen. Besonders gut fahrbar war der Weg von Alsheim bis Osthofen, etwa 2,50 m breit und asphaltiert, auch bei Gegenverkehr war problemloses Passieren möglich.
Nach heftigen Regenfällen am Freitag und Samstag waren die nicht asphaltierten Radwege stellenweise nicht mehr allzu gut befahrbar. Vor allem stark gelitten hatte der Radweg entlang der Pfrimm zwischen Pfeddersheim und Leiselheim. An meinem Fahrrad ist das nicht spurlos vorübergegangen.
Eine zweite Rheinhessentour führte über Osthofen, Abenheim, Gundheim, Mörstadt nach Pfeddersheim und über die Weinberge zurück nach Herrnsheim.
Neben dem Freizeitradeln fand der Alltag ausschließlich mit dem Rad statt. Ein schönes Gefühl sich bereits vor dem Bürotag bewegt zu haben, zu mindestens bei trockenem Wetter. Am Montag kostete es ehrlicherweise einige Überwindung bei strömenden Regen ins Rathaus zu fahren. Aber wenn man erst unterwegs ist und die richtige Kleidungsschutz hat, ist das auch kein Problem. Allerdings standen die Fahrradstreifen in der Friedrich-Ebert-Straße zum Teil tief unter Wasser, durch den morgendlichen Verkehr war kein Ausweichen möglich….
Eine neue Erfahrung war auch mit dem Fahrrad zum Wochenmarkt zu fahren. Die Satteltasche war zwar zum Bersten gefüllt, aber auch hier habe ich das Auto nicht vermisst.
Ich freue mich auf die zweite Woche!

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