STADTRADELN-Star Blog: Lucia Golda


Jetzt, so zum Ende...

Bild Geschrieben am 11.07.2021 von Lucia Golda
Team: Offenes Team - Kreis Ostallgäu
Kommune: Kreis Ostallgäu

...kann ich wirklich sagen: Ich freue mich schon wieder auf das nächste Stadtradeln.
Eine so schöne Aktion.
Zum Einen natürlich der umweltfreundliche Verzicht auf's Auto, die Bewegung, die Erkenntnis, dass das Auto mal daheim bleiben kann.
Ich bin zwar davor schon nicht so viel mit dem Auto gefahren (was vielleicht daran liegt, dass ich gar kein eigenes habe), es wäre aber gelogen, mich als begeisterte Radfahrerin zu bezeichnen.
Durchs Stadtradeln habe ich aber tatsächlich auch wieder den Spaß am Radeln entdeckt. Ich hoffe sehr, dieser Effekt hält an. (Streng dich an, Luci.)

Was mir aber jedes Jahr am Besten gefällt, ist die Gemeinsamkeit dieser Aktion.
Der Kindergarten, die Physiopraxis, private Radl-Teams - alle sind unterwegs. Auf dem E-Bike, dem Rennrad, dem Laufrad.
Und wenn jetzt noch ein paar mehr Leute entdeckt haben, dass Radeln gar nicht so schlimm ist, hätte Stadtradeln wirklich etwas bewegt (haha).
Nein, im Ernst.. Das wäre doch toll, wenn wir dabei sind, wie sich etwas verändert.

So. Genug geredet.
Im mobilé haben wir seit 2 Jahren ein "Dienstrad". Die meiste Zeit steht das allerdings rum und hat nur eine Funktion: schön sein.
Das kann man ja auch mal fürs Fahrradfahren benutzen.
Wäre ein Anfang.

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Was soll ich sagen…

Bild Geschrieben am 28.06.2021 von Lucia Golda
Team: Offenes Team - Kreis Ostallgäu
Kommune: Kreis Ostallgäu

…Fahrradfahren ist im Alltag eher nützlich als vergnüglich. Auch vor dem Stadtradeln war es mehr die Vernunft, die mich auf mein Rad gesetzt hat, als die pure Lust am Radeln.
Aber gut. Jetzt hab ich gesagt, ich verzichte aufs Auto, also verzichte ich aufs Auto. Was bedeutet, wenn ich Freunde sehen will, muss ich wohl mit dem Fahrrad fahren. Auch wenn es ein paar Kilometer mehr sind.
Also hab ich mich auf mein Rad geschwungen (siehe Archivbild) und mich auf den Weg gemacht. Und schon nach den ersten paar Metern hat es angefangen, Spaß zu machen: Vollgas durch den Sulzschneider Forst, rauf den Hügel, runter den Hügel, dem Ziel immer näher.
Ich denke nicht, dass ich jetzt zur begeisterten Sportradlerin werde, die jeden Feierabend für eine Tour nutzt, aber es war doch schön, mal wieder an die eigenen Grenzen zu gehen – und noch ein bisschen weiterzumachen.

Außerdem bin ich jetzt endlich ein paar Plätze im Gruppen-Ranking nach oben gestiegen. Yeah.

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Eigentlich...

Bild Geschrieben am 20.06.2021 von Lucia Golda
Team: Offenes Team - Kreis Ostallgäu
Kommune: Kreis Ostallgäu

... bin ich ein bisschen gemütlich. Oder sogar sehr. Der kürzeste und einfachste Weg ist mir der liebste.
Obwohl ich im Alltag das Meiste mit dem Radl erledige (in Marktoberdorf gibt es fast nur kurze Wege) führt das bei Transporten dann doch manchmal zu: Kofferraum auf, Zeug rein, fertig.
Um diese Momente zu minimieren, habe ich mir auf mein Fahrrad eine große Kiste geschraubt. Da bekomme ich Einiges unter. Trotzdem packt mich manchmal der Schweinehund und ich lass das Rad stehen.

Grade am ersten Tag des Stadtradelns wäre mir das beinahe auch passiert. Bis mir einfiel - halt! Das darfst du heute wirklich nicht!

Also habe ich mit großem Rucksack und Spanngummis doch alle für die Theaterprobe benötigten Requisiten an mir und meinem Fahrrad verzurrt.
Und das hat sich gut angefühlt. Denn natürlich steht auf der einen Seite der Ehrgeiz, das Spiel "Autoverzicht" durchzuziehen.
Auf der anderen Seite stelle ich mir aber auch immer wieder vor, wie ich 1 Tonne Metall Abgas-ausstoßend durch die Stadt bewege, nur um meinen gesunden, uneingeschränkten Körper davor zu bewahren, sich aus Versehen zu viel zu bewegen. Das hilft auch.

Wer weiß, irgendwann wird der Ehrgeiz, auch übers Stadtradeln hinaus aufs Auto zu verzichten, den Schweinehund aus dem Kopf verdrängen.

So, und jetzt gehen mein uneingeschränkter Körper und ich zum Radeln. Ich will noch ein paar Kilometer zum Team-Ergebnis beitragen.

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