STADTRADELN-Star Blog: Dieter Rust


Lächeln statt hecheln!

Bild Geschrieben am 27.06.2021 von Dieter Rust
Team: Absolut SPD Ensdorf
Kommune: Ensdorf im Landkreis Saarlouis

Endspurt!

Wie schnell doch drei Wochen vergehen. So richtig Probleme, das Auto nicht zu nutzen, gab es selten.Sicher, das eine oder andere Mal wäre es schon "bequemer" gewesen, sich in sein Auto zu setzen und zu seinem Ziel zu fahren.

In dieser Woche hat es mehrmals geregnet. Andererseits, wenn man erstmal auf dem Rad sitzt, ist der Gedanke ans Auto auch schon vorbei. Bei sehr vielen Fahrten kann auf den PKW verzichtet werden, sofern man sich darauf einlässt und das auch so einplant.

Einzig die Gestaltung sowie der Zustand vieler Radwege ist leider immer wieder ein Grund sich zu ärgern. Radwege scheinen immer nur dort zu sein, wo gerade Platz ist.Viele enden im Nichts oder auf einer viel befahrenen Strasse. Verkehrsplanung aus Sicht der Autofahrer*innen hat leider oberste Priorität. Nicht nur der fahrende Autoverkehr ist für uns Radfahrer*innen ein Problem, son-dern auch der stehende. Mit einer Selbstverständlichkeit werden auf Rad- und Fussgängerwegen Fahrzeuge abgestellt, die ein Umfahren oftmals un-möglich aber immer sehr gefährlich machen.

Gerade als Kommunalpolitiker*in stellen wir fest, dass auf unserer Ebene viel zu wenig über sinnvolles Verkehrsmanagement gesprochen und bestimmt wird.

Insgesamt kann festgestellt werden: Es hat trotzdem viel Spaß gemacht, beim Stadtradeln dabei zu sein. Zusammen mit Anja habe ich in drei Wochen zusammen 1495 km zurückgelegt.

Das ist die Strecke nach Berlin zum Kanzleramt und zurück. ;-)

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Radfahren = Veganes Reiten! ;-)

Bild Geschrieben am 20.06.2021 von Dieter Rust
Team: Absolut SPD Ensdorf
Kommune: Ensdorf im Landkreis Saarlouis

Hallo zum zweiten Wochenblog. Wieder hat das Wetter mitgespielt und bis auf Sonntagabend ist es trocken und heiss geblieben.

Neben den üblichen Dienstfahrten bin ich in dieser Woche am Samstag und Sonntag auf besonderen Strecken unterwegs gewesen. Dabei fällt mir besonders auf, dass sich die Mehrzahl der Radler an der Saar auf dem Leinpfad bewegen. Straßen mit Autos sind nicht so beliebt. Da selten sorgsam und umsichtig mit den Radfahrern umgegangen wird, ist das absolut zu verstehen. Außerdem befindet sich die übliche Fahrspur der Zweiräder gerade dort, wo die LKWs und PKWs oft bereits den Belag des Asphalts zerstört haben und diese Stellen dann flickstückartig ausgebessert worden sind. Ein auffallendes Beispiel dafür ist der Weg nach Fraulautern, eine wahre Hoppelstrecke. Speziell in den Abendstunden, bei schlechter Sicht, ist dieser Weg kaum zu empfehlen.

Was weiterhin deutlich negativ auffällt, ist der großflächig herumliegende Dreck entlang der Bundes- und Landstraßen. Da hat man den Eindruck, unachtsame Mitfahrer werfen als undisziplinierte Zeitgenossen alles, was nicht mehr gebraucht wird, aus dem Fenster (auch Glas!) Eine Unmöglichkeit finde ich das. Die Politik sollte über mehr sinnvolle Pfandsysteme nachdenken. Pfand auf Zigarettenkippen und -päckchen wären ein guter Anfang.

Aber zurück zu den schönen Seiten im Saarland. Wer radelt, entdeckt vieles, was beim stumpfsinnigen Brummbrumm mit dem Auto komplett verloren geht. Ich habe diesmal drei schöne Beispiele dafür ausgesucht und für Euch fotografiert.

Einmal der Blick über die Brücke auf der Straße Richtung Lisdorf. Herrliche Saar mit tollem Panorama inklusive Saarpolygon.

Dann die gute Idee der Mettlacher, einen Bilderrahmen fürs Gruppenfoto zur Verfügung zu stellen. Wäre auch was für die Polygongemeinde Ensdorf. ;-)

Und nicht zuletzt ein sich im Vorgarten einer Saarbrücker Familie befindlicher Bücherschrank für Kinder- und Jugendbücher! Toll!

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NIE RADLOS!

Bild Geschrieben am 13.06.2021 von Dieter Rust
Team: Absolut SPD Ensdorf
Kommune: Ensdorf im Landkreis Saarlouis

Toll! 2 von 27 Gemeinderatsmitgliedern aus Ensdorf/Saar nehmen in diesem Jahr die Herausforderung als Stadtradel - Star an. Einer davon bin ich! ;.)

Ich möchte in den drei Wochen komplett aufs Auto verzichten.In der Regel fahre ich ein Herkules Bosch Pedelec, was sich leider gerade in Reparatur befindet. Momentan nutze ich deshalb das Pedelec meiner Frau.

Als sogenannter Alltagsradler bewältige ich die Strecke zur Arbeit immer dann, wenn es nicht in Strömen regnet. Ich fahre Rad aus Leidenschaft. Sowohl das Gefühl während der Fahrt (Natur erleben, Fahrtwind spüren) als auch die vorhandene Praktikabilität des Vehikels (überall Parkplätze, hohe Flexibilität, kaum Kosten) sind die Gründe, warum das Fahrrad Verkehrsmittel Nummer 1 für mich ist. Außerdem macht man fahrend und spielend Sport ;-)

In dieser Woche war ich jeden Tag unterwegs und bin eine Menge Ziele angefahren. Bous, Wadgassen, Schaffhausen, Differten, Wallerfangen, Saarlouis, Fraulautern, Roden, Steinrausch, Hülzweiler, Saarwellingen, Nalbach, Diefflen, Beckingen, Haustadt und Dillingen. Alles Strecken, die gut erreichbar sind und bei denen auf das Auto verzichtet werden kann. Es sei denn, man hat mehr zu transportieren, als in die Fahrradtaschen passt. Dann kommt man in die Bredouille.

Das Wetter hat mitgespielt und ich wurde nicht nass. Eins der größeren Hemmnisse als Radfahrer, ist starker Regen, finde ich. Gegen Kälte kann man sich wappnen, deshalb fahre ich auch bis tief in den Herbst hinein und früh aus dem Winter hinaus. Bei einer normalen Dienststrecke von etwa 8 Kilometern reichen ein dritter Pulli, Handschuhe und eine Wintermütze meist aus.

Auf den Fotos könnt ihr mein Rad, meine Radpartnerin Anja sowie einige meiner Ziele entdecken. Außerdem habe ich das Foto mit dem Bürgermeister Jörg Wilhelmy und der Umweltbeauftragten Adrienne Blaes eingestellt.

Warum manche Bilder verdreht sind, erklärt sich mir nicht.

Könnte an diesem Programm liegen

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