STADTRADELN-Star Blog: Hans-Jürgen Kopperger


26.05.2021 Wetter macht Packt mit dem Gegenwind und versucht den STADTRADELN Star zu bremsen

Bild Geschrieben am 29.05.2021 von Hans-Jürgen Kopperger
Team: ENNA BIKE PROJEKT
Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt

Der Wetterbericht lässt nichts Gutes erahnen
Winterhausen, ein jähes Erwachen hatte ich heute Morgen als ich den Blick auf die Wettervorhersage geworfen habe. Das Wetter und der Wind wollte mir wohl diesmal einen gehörigen Strich durch die Rechnung machen. Offensichtlich hatte jemand Petrus gepetzt, dass ich mich heute von Winterhausen in Bayern in Richtung Süd-West nach Rheinzabern in Rheinland-Pfalz aufmachen wollte um meinen Cousin einen Besuch abzustatten.

Der Start der Etappe beginnt im Dauergrau
Genau das hat der Wettergott zum Anlass genommen dem STADTRADELN Star die widrige Seite des Wetters zu zeigen: Schon beim Start war die Sonne nicht mehr zu sehen und die Wolken hingen tief bis über die Berge. Als ich auf der ersten Anhöhe angekommen war, gab es bei den Wolken kein halten mehr und die Tropfen prasselten wie Nadelstiche auf die Straße. Zum Schutz streifte ich mir meine Regenjacke über, die ich dann den ganzen Tag nicht mehr ausgezogen habe. Ein Dauergrau vor mir, neben mir und um mich herum und auf den Höhen des Odenwaldes piff ein orkanartiger Gegenwind mir direkt ins Gesicht als wollte er mir die Absurdität des STADTRADELNS hier und heute beweisen. Ein von Mensch und Motoren unabhängiger Radler, den Wetterkapriolen fast schutzlos ausgeliefert, kurbelt er allein auf weiter Flur auf sich alleine gestellt gegen die widrigen Lauen der Natur. Die Gesamtstrecke von weit über 200 km? Immer wieder mache ich mir Mut und rede mir ein: es kann nur klappen quer durch Baden-Würtemberg über den Rhein bis ins Ziel zu kommen, wenn denn der Wind nur etwas nachlassen wolle. Das motiviert mich die Pedale monoton mit unbändigem Wille weiter zu bewegen. Bleischwer sind sie geworden und das liegt nicht nur an den nassen Socken und Schuhen, nein das liegt vor allem an dem nicht nachlassenden Gegenwind.

Die Wattzahl passt einfach nicht zum Tempo
Mein Wattmesser zeigt permanent mehr als 220 Watt und trotzdem pendelt die Tachonadel nur um die 25 km/h. Sogar eine E-Bike Radlerin kann mit mir auf einem Abschnitt eines Radweges mithalten. Wundert mich das? Da die zugelassen Höchstgeschwindigkeit bei E-Bikes in Deutschland vorgegeben ist, wird ihr Motor bei 25 km/h elektronisch abgeregelt. Ein Tempo welches mir unter normalen Umständen nur ein müdes Lächeln abringt. Doch an diesem Tag zucken meine Mundwinkel unwillkürlich nach unten, die Gesichtszüge entgleiten mir und ein Lächeln huscht mir schon lange nicht mehr über mein Gesicht.

im Hinterhalt der Bauarbeiter
Auf der Abfahrt zum Neckar gerate ich in einen Hinterhalt der Bauarbeiter. Ein Bagger und eine Grube versperren mir den Weg. Auf einem kleinen Ziegenpfad trage ich schließlich mein Rad meilenweit durch den knöcheltiefen Morast und umkurve erfolgreich den Bagger. Doch so richtig Fahrt kann ich immer noch nicht aufnehmen, im folgenden Abschnitt durch einen Buchenwald versinken die schmalen Reifen in dem vom Regen aufgeweichten Boden und nur mit Geschick und viel Glück kann ich mich auf meinem Zweirad halten und umfahre dabei die Zweige und Äste, die der Sturm unmittelbar vor mir in den Weg geworfen hat.

Keine Zeit für Pausen
Abgekämpft und müde erreiche ich in Mosbach die Hälfte der heutigen Etappe, doch für eine Pause bleibt keine Zeit. Ich liege unter der langsamsten Zeit der kalkulierten Marschtabelle und da ich mein Ziel heute noch vor Sonnenuntergang erreichen möchte, entschließe ich mich mein Vesper beim Fahren einzunehmen. Der folgende Streckenabschnitt verändert die Situation nicht zum Guten. Der Wind ist zwar durch die hohen Berge endlich gebrochen, doch die Streckenführung entlang des Neckars setzt die Monotonie des Dauergraus fort. Kein Sonnenstrahl verirrt sich in die tiefen Schluchten, wolkenverhangen sind die waldreichen Berghänge und ohne scheinbares Ende schlängelt sich Kurve um Kurve der Fluss in Richtung Heidelberg vorbei an Hirschhorn, der "Perle des Neckartals", die aber an diesem Tage nichts von ihrer Anziehungskraft besitzt. Kurz vor Neckarsteinach ist es soweit und ich beschließe eine kurzen 3 Minuten Stop um mir ein heißes Getränk an einer Tankstelle zu holen.

Sturzregen auf der Passhöhe
Wenig später verlasse ich den Neckar und strample weiter, diesmal bergan in Richtung Wiesloch. Über den Bergen haben sich schwere Regenwolken vom Rheintal angestaut und Petrus wartet mit dem Öffnen der Schleusen kurz bevor ich die Passhöhe bei Schatthausen überquere. Es gibt von oben kein Halten mehr: dicke Regentropfen prasseln auf mich nieder und wollen meinen Willen den Berg zu erklimmen und die Tour fortzusetzen brechen. Doch die Regenjacke gibt mir Schutz vor Wind und Wetter und so kann ich auf der Abfahrt endlich Fahrt aufnehmen und werde nur noch vom Feierabendverkehr aufgehalten.

Der Packt des Wetters mit dem Gegenwind
Nachdem ich wieder aus der Stadt bin, navigiert mich mein Tacho weiter in Richtung Süd-West, genau in die Richtung aus der auch wieder der Wind weht und mir wird klar dass das kein Zufall sein kann. Das Wetter muss einen Pakt mit dem Gegenwind abgeschlossen haben und versucht den STADTRADELN Star zu bremsen. Mir wird klar, dass es keine Alternative zum Weiterkommen als mit dem Zweirad gibt. der STADTRADELN Star darf in den 21 Tagen kein Auto fahren, geschweige denn ein Auto von innen sehen. Trotz der Möglichkeit meine Fahrt mit dem öffentlichen Nahverkehr fortzusetzen, widerstehe ich diesem Verlangen und mache das was ich auch schon den ganzen Tag gemacht habe: ich tretet und trete und erreiche nach über 222 km Gegenwind und mit letzter Kraft kurz vor Sonnenuntergang mein Tagesziel in Rheinzabern.

Fazit
Ich kann mich nicht erinnern einmal eine Etappe mit einer solch perfiden Abstimmung zwischen meinem Ziel und dem Gegenwind gefahren zu sein. Den ganzen Tag lag bläst mir der Wind frech wie Oskar immer von vorne entgegen, auch das permanente Dauergrau, der Nieselregen und die Regenschauer tun ihr übriges um mir diesen Tag noch lange in Erinnerung zu halten.

Verfolgen sie meine Aktivität auf Relive.cc
https://www.relive.cc/view/vMv8QZp8dNO

und Strava
https://www.strava.com/activities/5362249300

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25.05.2021 ENNA BIKE PROJEKT

Bild Geschrieben am 25.05.2021 von Hans-Jürgen Kopperger
Team: ENNA BIKE PROJEKT
Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt

woher stammt eigentlich unser Team Name ENNA BIKE PROJEKT?
Auch in diesem Jahr trete ich wieder für das Team ENNA BIKE PROJEKT in die Pedale und das hat einen guten Grund.
Zum einen ist der Namenspatron des Teams meine Tochter Enna und zum anderen können wir auch in dieser Saison wieder auf den heimische Fahrradladen Bike Projekt als Partner zählen.
Damit unsere Radtouren auch weiterhin unbeschwert stattfinden und erfolgreich beendet werden können, bedarf es nicht nur einer ausgetüftelten Planung, nein ein fachmännischer Service am Rad gehört ebenso dazu.
Und daher bringe ich meine Fahrräder bei Mark und seinen Jungs zur Inspektion. Schon beim Übertreten der Ladenschwelle spüre ich dass man hier an der richtigen Stelle ist: Die Jungs haben sich der Beratung beim Verkauf und dem Service von Zweirädern verschrieben. Ich schätze an Bike Projekt die Freundlichkeit und Kompetenz und würde meine Rad niemand anderes anvertrauen wollen. Bike Projekt legt einen hohen Wert auf Qualität und verfolgt den Anspruch, nur solche Produkte zu verbauen und zu verkaufen von denen sie auch selbst überzeugt sind. Um es abzukürzen: Sie lieben wie ich Fahrräder und sind seit vielen Jahren mit dem Zweiradvirus infiziert.
http://www.bikeprojekt.com/

Bike Projekt
Hauptstraße 48
91074 Herzogenaurach
Tel. 09132 – 42 48
info sr-encml bikeprojekt.com

Mo: geschlossen
Di-Fr: 10-18 Uhr
Sa: 09-13 Uhr

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22.05.2021 Einkaufen - die Vorräte gehen zur Neige

Bild Geschrieben am 22.05.2021 von Hans-Jürgen Kopperger
Team: ENNA BIKE PROJEKT
Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt

hallo allerseits,
in dieser Saison steht das Auto nun schon seit 2 Wochen unbewegt am gleichen Platz und darf vom STADTRADELN Star weder gefahren, noch von Innen gesehen werden! Trotzdem wollen die Vorräte wieder aufgefüllt und die Einkaufstaschen nach Hause geschleppt werden. Zum Glück gibt es da meinen 13,5 Tonner mit dem ich auch ohne Führerschein auf 2 Rädern fahren darf. Zugegeben heute eher ein 40 Tonner und die Schräglage in den Kurven war dann doch mit Vorsicht zu nehmen...
Aber auch am Ende der Tour sind alle Vorräte wieder aufgefüllt und die letzte Woche der "Auto Abstinenz" kann wieder angegangen werden. Ob ich schon von meinem Auto geträumt habe und mir heimlich Stützräder an mein Fahrrad schrauben wollte, nur um mal wieder auf 4 Rädern unterwegs zu sein? Jetzt mal ehrlich: ich vermisse nichts, die Unbeschwertheit der Fortbewegung auf dem Fahrrad und die Freiheit genieße ich solange ich es kann!

Fazit
Lasst ruhig mal das Auto in der Ecke stehen und motiviert Euch das Fahrrad auszuprobieren, Eure Gesundheit und das Klima werden es Euch danken!

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14.05.2021 Trainingplan

Bild Geschrieben am 17.05.2021 von Hans-Jürgen Kopperger
Team: ENNA BIKE PROJEKT
Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt

hallo Allerseits,
nun ist die 1. Woche STADTRADELN schon vorbei und noch konnte ich dem Bedürfnis mich auf 4 motorisierte Räder zu setzen widerstehen. Zugegeben eigentlich habe ich dergleichen gar nicht vermisst und auch der Wocheneinkauf funktioniert dank der geräumigen Packtaschen von Ortlieb super.

Zudem kann ich mich immer noch einigermaßen an den Trainingsplan halten, die Umfänge bleiben moderat, der Spaß und vor allem die Effizienz steigt.
Messbar war das bei meiner Ausfahrt am Brückentag. Dabei konnte ich die Strecke zu meiner Überraschung ohne Pause zurücklegen.

Fazit
weniger kann auch mehr sein.

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13.05.2021 flashback in time

Bild Geschrieben am 13.05.2021 von Hans-Jürgen Kopperger
Team: ENNA BIKE PROJEKT
Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt

hallo allerseits,
Rückblick
heute ein kleiner Rückblick in die gute alte STADTRADELN Zeit bei der ich mir einen Experten Status erradelt habe.

Fazit
Es wird Zeit neue Ziele zu erkunden.

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10.05.2021 digitale Rallye

Geschrieben am 10.05.2021 von Hans-Jürgen Kopperger
Team: ENNA BIKE PROJEKT
Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt

digitale Rallye Herzogenaurach
der STADTRADELN Star macht den Rallye Check.
Heute habe ich mich eines meiner Ziele beim diesjährigen STADTRADELN gestellt und dabei am Quiz der Stadtbücherei teilgenommen. Für Jugendliche und Erwachsene besteht die Möglichkeit ihr Wissen über Fahrräder und das Radfahren in Herzogenaurach zu testen. Mit der kostenlosen App „Actionbound“ auf dem Smartphone kann eine kleine Tour von ca. 15 km zu „Fahrrad-Orten“ in Herzogenaurach individuell durchgeführt werden. Ob alleine oder in einer Gruppe, es bleibt einem selbst überlassen wie er mitmachen möchte. Zu gewinnen gibt es eine hochwertige Ortlieb-Fahrradtasche und zweckdienliches Fahrradreparatur-Sets.

Fazit
Die Rallye kann ich einwandfrei empfehlen. Die App "Actionbound" lotst einen dabei zielsicher von Station zu Station. Nebenbei hat man die Gelegenheit sein Wissen mit einem Fragenkatalog zu testen. Auf diese Weise habe ich allerlei Interessantes und Neues rund um das Radfahren in Herzogenaurach erfahren. Wer die gute alte Schnitzeljagd kennt, wird sich auch hier sofort zurechtfinden.

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08.05.2021 Grand Départ

Bild Geschrieben am 08.05.2021 von Hans-Jürgen Kopperger
Team: ENNA BIKE PROJEKT
Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt

heute ist der erste Tag und nun geht es wieder los, das STADTRADELN oder für unsere STADTRADLEN Stars eigentlich besser bekannt als die 5. Jahreszeit.

Dieses mal wird alles anders
Doch aufgrund der Pandemie gilt es dieses Jahr die Ziele neu abzustecken:

  • kein Herumlutschen im GA1 Bereich und dabei halb Europa unter die Laufräder nehmen.
  • kein Besuch in unserer Partnerstadt in Wolfsberg - es wäre einfach ein wunderschönes Highlight gewesen - nicht nur weil ich die Hinfahrt diesmal über die Grossglockner Hochalpenstrasse anvisiert habe, nein weil es einfach auf eine wunderschöne Art und Weise die Verbundenheit Herzogenaurachs mit Wolfsberg unterstreicht...

  • neue Ziele
    Aber sei es drumm, es gibt nun folgendes Ziele:
  • aktiv zum Klimaschutz beizutragen
  • mehr als ein Fünftel aller klimaschädlichen Abgase entfleuchen unseren LKW' und PKW's. Da ist es doch naheliegend einfach mal für die kurze Fahrt zum Bäcker oder in die Apotheke das Fahrrad zu benutzen.
  • Trainingsplan Homeoffice
  • das bedeutet vor allem den Umfang reduzieren und gezielt trainieren: genauer gesagt auf ein Drittel der letzten Jahre und dabei die Gegend Herzogenaurachs auf der Suche nach VO2Max erkunden. Eben doch genau nach Trainingsplan fahren und so lange wie möglich auch daran festzuhalten. Doch Vorsicht, bloß nicht von der Motivation der anderen STADTRADLER anstecken lassen und bei der bundesweiten Hatz mitzustramplen...immer weiter...und immer so viele KM wie möglich sammeln...denn darum geht es ja nicht wirklich!
  • digitale Rallye Herzogenaurach
  • Mit einem von der Stadtbücherei konzipierten Quiz können Jugendliche und Erwachsene ihr Wissen über Fahrräder und das Radfahren in Herzogenaurach testen. Mit der kostenlosen App „Actionbound“ auf dem Smartphone kann die kleine Tour zu „Fahrrad-Orten“ in Herzogenaurach individuell gestartet werden. Zu gewinnen gibt es eine hochwertige Ortlieb-Fahrradtasche und zweckdienliches Fahrradreparatur-Sets.

    In diesem Sinne
    Lasst Euch vom STADTRADELN motivieren mal wieder in die Pedale zu treten, sucht Euren harten Tritt und bleibt gesund.

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    Siegerehrung

    Geschrieben am 02.11.2020 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: ENNA BIKE PROJEKT
    Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt


  • Lesedauer: 2 Minuten
  • Wahrheit: +++
  • Wunschdenken ---
  • english translation: no


  • aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei
    und das weiß man schon seit dem Mittelalter, denn genau hier hat dieses Sprichwort seinen Urpsung gefunden. Als Ding wurde im damaligen Rechtswesen eine Gerichtsverhandlung bezeichnet zu der ein Angeklagter dreimal geladen werden musste, bevor er trotz Abwesenheit verurteilt werden durfte. Nun ganz so schlimm ist für mich beim STADTRADELN nicht gekommen, denn dieses Jahr war ich zum ingesamt dritten mal dabei und habe mich wieder von der Begeisterung des ersten Bürgermeisters German Hacker und der Umweltbeauftragten Monika Preinl anstecken lassen.
    Ich habe dabei insgesamt drei Wochen lang ganz bewusst auf mein Auto verzichtet und alle Fahrten ins Büro oder privat mit dem Fahrrad unternommen. Wie es mir dabei ergangen ist und was ich alles erlebt habe, habt ihr ja sicherlich schon in meinem Blog gelesen.
    Die Saison beschließe ich nun mit einem herzlichen Dankeschön an unsere Umweltreferentin Frau Monika Preinl und unserem ersten Bürgermeister für die Organisation der gelungen Veranstaltung und die Vergabe der Preise an die erfolgreichen Teilnehmer*innen.

    Ich wünsche allen Teilnehmer*innen weiterhin allzeit gute Fahrt und eine gute Zeit.
    Hans-Jürgen Kopperger

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    Fitness und STADTRADELN

    Geschrieben am 20.10.2020 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: ENNA BIKE PROJEKT
    Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt


  • Lesedauer: 1 Minuten
  • Wahrheit: +++
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  • liebe STADTRADELN Blog Leser,
    zugegeben die Fitness beim STADTRADLEN steht manchmal nur bedingt im Vordergund. Gestartet in Höchstform musste ich meinen gefahrenen KM-Umfang dann doch irgendwann Tribut zollen. Nach ca. der Hälfte der 21 Tage war die Form völlig plattgefahren, der GA1 Puls Bereich das Maximum des Erreichbaren und meine Motivation phasenweise in dem Grenzbereich angekommen, bei dem das Anhalten und Absteigen näher liegt als man es noch vor ein paar Tagen gedacht hätte. Aber Dank 1. Bürgermeister Dr. German Hacker und Umweltreferentin Frau Monika Preinl gab's dann doch keine Chance für Faulenzia und es wurden noch ein paar Stunden auf dem Radl "herumgeschruppt".

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    Fahrten am Abend

    Geschrieben am 20.10.2020 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: ENNA BIKE PROJEKT
    Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt


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  • liebe STADTRADELN Blog Leser,
    abgerundet wird dann so ein typischer STADTRAELN Tag am liebsten mit einer kleinen Feierabendrunde auf der ich gerne auch mal für einen Foto-Stop anhalte um einen wunderschönen Moment einzufangen. Schon während bei der Aufnahme freue ich mich darauf diese Highlights immer mal wieder anzusehen.

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    Fahrten am Nachmittag

    Geschrieben am 20.10.2020 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: ENNA BIKE PROJEKT
    Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt


  • Lesedauer: 1 Minuten
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  • liebe STADTRADELN Blog Leser,
    auch in dieser STADTRADELN Saison gab es sie die langen Nachmittage und die sonnigen Momente. Die grauen und tristen Tage braucht man ja nicht auf dem Foto festzuhalten und so kommen in dieser STADTRADELN Saison nicht für jeden Tag Bilder und Blogbeiträge.

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    Fahrten am Morgen

    Geschrieben am 20.10.2020 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: ENNA BIKE PROJEKT
    Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt


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  • liebe STADTRADELN Blog Leser,
    Fahrten am Morgen verteiben Kummer und Sorgen und das insbeondere dann, wenn man dabei so einen wunderschönen Sonnenaufgang erfahren darf.
    Diese Sonnenaufgänge sind übrigens zu allen Jahreszeiten schön anzusehen. Nur im Sommer für die Frühaufsteher vorbehalten, so kommen jetzt wieder alle in den Genuß.

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    Fahrten ins Büro

    Geschrieben am 20.10.2020 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: ENNA BIKE PROJEKT
    Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt


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  • liebe STADTRADELN Blog Leser,
    nachdem die Tour de Wolfsberg erfolgreich zu Ende gegangen war, galt es ein neues Ziel anzusteuern und getreu dem Motto der Weg ins Büro kann auch mal etwas länger dauern, kann wohl meine Streckenauswahl für diesen Tag, dem 8. Oktobet interpretiert werden, was besonders dann zutrifft, wenn alle Rahmenbedinungen zusammenpassen. Das ist natürlich nicht immer der Fall, aber zur 5. Jahreszeit, dem STADTRADELN gelten für den STADTRADELN Star ja auch besondere Gesetze:
  • er darf weder mit dem Auto fahren
  • geschweige denn von innen ansehen

  • und so nimmt er das STADTRADELN absolut und kommt trotz des vernachlässigbar kleinen Umwegs meist dennoch schneller ins Büro als der Nachbar, der mal wieder mit dem Auto gefahren ist und den er vom Radweg aus grüßen kann.

    Mein Fazit
  • natürlich geht es mit dem Auto bequemer ins Büro, aber mit dem Rad macht's einfach mehr Spaß und man tut etwas für das Klima und die eigene Fitness.
  • Nachahmung empfohlen - es darf auch ein direkter Weg genommen werden.
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    Rückfahrt von Wolfsberg Etappe 6: Bad Füssing - Pfarrkirchen

    Geschrieben am 17.10.2020 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: ENNA BIKE PROJEKT
    Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt


  • Lesedauer: 2 Minuten
  • Wahrheit: +++
  • Wunschdenken ---
  • english translation: no


  • hallo allerseits,
    der Wetterbericht und die Gedanken an die Radeltour nach Schwimmbad Füssingen des Vortags waren ein ungünstiges Vorzeichen für unsere heutige Etappe und der Gedanke, dass es unser "last dance" auf der Tour de Wolfsberg werden könnte, hätten wir zum Start der heutigen Etappe am liebsten verdrängt. Zu groß waren unsere Ambitionen die Strecke für Hin- und Rückfahrt in kompletto mit dem Fahrrad zurückzulegen und so dem diesjährigen STADRADELN die besondere Note zu erteilen.
    Übernachtet hatten wir auf dem Max 1 Spa Campingplatz bei Bad Füssing in einem wunderschönen Appartment. Dem nahe gelegene Naturbadesee wollten wir keinen Besuch mehr abstatten. Für diese kühle Erfrischung hatten wir ja schon am Vortag auf dem Fahrrad ausgiebig Gelegenheit gefunden.
    https://g.page/campingmax?share
    Bei einem reichhaltigen Frühstück genossen wir ein letztes mal den tollen Service und verabschiedeten uns vom freundlichen Personal, um Kurs in Richtung Regensburg aufzunehmen. Zum Start grüßten wieder die gleichen unangenehmen Rahmenbedingungen des Vortage mit nassen Straßen, Temperaturen um 5° und einem kräftig wehenden Gegenwind. Es dauerte noch ganze 5 Minuten bis es auch heute kein Halten mehr für die Regentropfen gab. Ich fühlte mich wie Phil Connors, dem TV-Wetteransager aus Pittsburgh, der in dem Film Und täglich grüßt das Murmeltier immer wieder denselben Tag durchlebt.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Und_t%C3%A4glich_gr%C3%BC%C3%9Ft_das_Murmeltier
    Back on the road zweifle ich schon an meinem Verstand, wie es denn nur sein kann, dass diese Rahmenbedingungen eine derart sich gleichende Situation ergeben können. Wie kann es denn nur sein, dass der Wind immer nur von vorne Weht? Warum reihen sich Hügel an Hügel und wo bitte bleibt der Streifen am Horziont oder das Licht am Ende des Tunnels? Ohne das lohnende Ziel vor Augen scheitert der Versuch mein Wissen über die kommenden Ereignisse für mich zu nutzen und mich damit zu motivieren. Dieser Schuß geht gründlich daneben, denn ich erahne genau welche Strapazen anstehen. Zudem sind die Hand- und Überschuhe nicht wasserfest, denn auf so viel Regen hatte ich mich zum Start der Tour nicht vorbereitet und nach dem langen und trockenen Sommer war es mir einfach nicht in den Sinn gekommen eine absolut wetterfeste Ausrüstung über Berg und Tal zu schleppen. Bei jeder Pedalumdrehung spühre ich inzwischen wie die Regenhose an meinen Beinen zieht und die klammen Finger können kaum noch die Bremsgriffe und die Schalthebel betätigen. Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichen wir Pfarrkirchen und suchen eine Bahnhofgaststätte auf, um bei einem warmen Tee zu entscheiden, dass es für heute einfach genug war. Wir steigen in den nächsten Zug und genießen die vorbeiziehende Landschaft auf der Fahrt in den Heimatbahnhof. Der Rest der Tour de Wolfsberg ist schnell erzählt. Monika verabschiede ich auf dem letzten Abschnitt der Strecke vom Bahnhof nach Hause und als ich endlich wieder in Herzogenaurach angekommen bin, stelle ich mein Rad erstmal in die Ecke und freue mich meine Haustür hinter mir zu schließen. Somit findet die wunderschöne und erlebnisreiche Tour de Wolfsberg ihr Ende - an eine Wiederholung im nächsten Jahr verschwende ich für den Augenblick keinen Gedanke und bin froh erstmal alles hinter mir zu lassen.

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    Rückfahrt von Wolfsberg Etappe 5: Windischgarsten - SchwimmBad Füssing

    Geschrieben am 16.10.2020 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: ENNA BIKE PROJEKT
    Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt


  • Lesedauer: 3 Minuten
  • Wahrheit: +++
  • Wunschdenken ---
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  • 3D video story mit Relive - erlebe die Strecke virtuell
    https://www.relive.cc/view/vevYD8jz7Jq

    Ahoi,
  • Badehose
  • Schwimmflosse
  • Taucherbrille
  • Seepferdchen
  • Neopren
  • Schwimmhäute
  • Sauerstoff
  • Klabautermänner
  • Regenbogen
  • all das sind Begrifflichkeiten, die ich bisher nicht mit dem STADTRADELN in Verbindung gebracht habe und auch noch am Start der Etappe hätte ich nicht im Traum daran gedacht. Ich war froh, dass trotz der ungemütlichen Wettervorhersage mit kühlen Temperaturen, Windböhen und viel Regen, zu anfangs nur die Straßen naß waren und die Wolken noch gerade irgendwie die schweren Regentropfen halten konnten. Auf den ersten Kilometern fuhren wir entlang der Pyhrnstrasse bis Kirchdorf an der Krems. Das ist eine Stadtgemeinde im oberösterreichischen Traunviertel und Bezirkshauptstadt des Bezirks Kirchdorf, die geografisch gesehen genau am Übergang zwischen dem Flachland und den Bergen liegt. Dass dieser Übergang noch eine andere klimatische Bedeutung als Schlechtwettergrenze haben könnte, wurde uns dann erst bewusst als wir durch Kirchdorf durchgefahren waren und zu unserer Überraschung der Quäldich-Faktor wieder steil nach oben schoß:
  • Gegenwind mit teilweise heftigen Windböhen
  • wiederkehrende Regenschauer
  • ein ständiges hügeliges auf und ab und das ohne richtige Berge
  • starker Verkehr auf kurvigen Straßen
  • all das war von nun an unser ständiger Begleiter auf der Weiterfahrt Richtung Wels und sorgten dafür, dass unsere Durchschnittsgeschwindigkeit sich bedrohlich weit absenkte. Den Blick auf das Höhenprofil der heutigen Etappe hätte ich mir zudem ruhig etwas genauer ansehen können, letztlich ging es auch nach Kirchdorf an der Grems ständig auf und ab und so hätte ich vielleicht schon vorher gewusst was da heute alles auf uns zukommen sollte. Im Laufe dieser Etappe wurde unsere Ausdauer und Zähigkeit auf ein wahre Probe gestellt und nicht nur einmal stellte sich mir die Frage wo die Grenze zwischen der Begeisterung für das STADTRADELN und dem morbiden Appetit auf das Sammeln von Kilometern bei all diesen Strapazen liegt, nur dem Gefühl nachzugeben alles für die Bestärkung unserer Städtepartnerschaft zu geben, als ob es hier und heut gelte die Absurdität des STADTRADELNS zu beweisen und auf der Landstraße mittels Zweirädern, die nur von Muskelkraft betrieben werden dürfen, von einer Stadt zur anderen zu radeln.
    Als wir am späten Nachmittag in der Bezirkshauptstadt Ried im Innkreis nach einer gefühlten Ewigkeit angekommen sind, lagen wir weit hinter unserer Marschtabelle. In der Cafe- Konditorei Thomas Prenninger versuchten wir unsere geschundenen Körper wieder zu regenerieren, was aufgrund der äußeren Umstände sich alsbald nur als frommer Wunsch entpuppen sollte.
    https://goo.gl/maps/sdmmyTNpFrRTh5F98
    Ein Blick auf das aktuelle Wetterradar ließ nichts gutes erahnen und die Befürchtung durchzuckte mich dass es jetzt sehr bald noch ungemühtlicher und vor allem nässer werden würde. Mir wurde klar, dass wir unser heutiges Ziel Pfarrkirchen in den Wind schreiben mussten. Als wir Ried am Innkreis verlassen, erscheint mir die Stadt im Regen fast unterzugehen und man kann seit Tagen keine trockenen Straßen mehr vorfinden. Aus allen Rinnen tropft der Regen und kleine Bäche haben sich in reißende Fluten verwandelt auf denen kein Kanute mehr eine Wildwasserfahrt unternehmen möchte, weil ihm sein Leben wichtiger ist als der Kick auf einer Welle zu reiten. Auf den letzten 20 Kilomteren unserer Etappe in Richtung bayerisch - österreichischer Grenze bricht nun auch noch um uns herum die Dunkelheit herein.
    Der ständige Begleiter unserer heutigen Etappe ist der immer gleichermassen stark wehende Wind von Vorne. Einer irischen Sage nach befindet sich am Ende eines Regenbogens ein Schatz. Dieser Topf mit Gold würde dem Menschen von einem kleinen, grün gekleideten Männchen mit roten Haaren und Hut übergeben, der es schafft das Geheimnis jenes Ortes zu entlocken, an dem sich genau dieser Schatz befindet.
    https://cardamonchai.com/2018/02/das-ende-des-regenbogens/
    Mir kommt alsbald in den Sinn wenn man diese Belohnung auch auf den Gegenwind übertragen könnte, an dessen Quelle seines Ursprungs auch eine Belohnung für all diese Quälerei und Schinderei auf uns warten würde, dann hätten wir doch eigentlich im Laufe unseres langen Tages auf dieser scheinbar nie enden wollenden Fahrt diesen Schatz längst gefunden. Es kommt aber wie es kommen musste und meine Gedankenspielerei bleibt leider nur meiner eigenen Vorstellung vorbehalten. Dennoch wartet auf uns eine Art Belohnung oder zumindest könnte es sich ebenso anfühlen, als wir unser Ziel des heutigen Tages in Bad Füssing erreichen. Als ich nach einem wohlschmeckenden Abendessen und einer warmen Duschen endlich im Bett liege, verstehe ich endlich den ganzen Zusammenhang des Namens unseres Zielortes, einen treffenderen Namensvorschlag hätte ich aber dennoch zum Besten zu geben: Schwimmbad Füssingen.

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    Rückfahrt von Wolfsberg Etappe 4: Wolfsberg - Windischgarsten

    Geschrieben am 14.10.2020 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: ENNA BIKE PROJEKT
    Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt


  • Lesedauer: 4 Minuten
  • Wahrheit: +++
  • Wunschdenken ---
  • english translation: no


  • 3D video story mit Relive - erlebe die Strecke virtuell
    https://www.relive.cc/view/vXOnMXzo3Bv

    Auffi geht's, lasst uns aussi fahrn,
    so oder ähnlich hätten vermutlich unsere österreichischen Freunde das Startsignal zum Auftakt zur Rückfahrt ausgegeben und getreu dem Motto alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei...war für uns auch schon am nächsten Morgen die Zeit in Wolfsberg leider schon wieder vorbei und da ich ja das STADTRADELN beim Wort genommen hatten, blieb nur das Fahrrad als Alternative für die Rückfahrt von unserer Partnerstadt nach Herzogenaurach übrig!
    Für den STADTRADELN Star war die Übernachtung im serviceorientierte und familiengeführten Stadthotel Hechler ein echtes Highlight und das lag nicht nur an den großzügig geschnittenen Zimmern mit der gehobenen Ausstattung. Die frischgebackenen Semmerl aus der eigenen Backstube im Haus sorgten schon für einen „Guten Morgen“ am Frühstücksbuffet welches für das ohnehin reichhaltige Frühstück kaum noch Wünsche offen ließ. Die drigend benötigte Grundversorgung an Kohlehydraten für die bevorstehende Gewalttour war somit mehr als übertroffen.
    https://goo.gl/maps/jbsfZFvgxefnDLST7

    Als wir den Obdacher Sattel diesmal vom wunderschönen Lavanttal aus kommend wieder erreicht hatte, sollte das Wetter an diesem Tag, dem 24.09.2020 auch wieder mitspielen und die Sonne lachte wieder, zudem gesellte sich auf der Rückfahrt wieder eine kräftig schiebende Brise von hinten dazu. Man glaubt es ja kaum, aber mit Rückenwind oder im Windschatten spart sich der Radler nicht nur mehr als 30% der Tretkraft, nein er kommt dabei auch gefühlt spielend voran und kann seine Durchschnittsgeschwindigkeit auf ein neues Level heben.
    Zusätzlich spielte uns in die Karten, dass wir die heutige Route von einem erfahrenen Radler aus Wolfsberg zusammengestellt bekommen hatten. Dessen Ortskenntnissen halfen den Streckenverlauf so zu optimieren, so dass ein Maximum an Reichweite mit einem hohen Maß an Sicherheit aufgrund der deutlich niedrigeren Verkehrsdichte kombiniert werden konnte.
    Das Finale der heutigen Etappe führte von Liezen aus über den Pyhrnpass. Dieser verbindet Spital am Pyhrn mit Liezen und damit Oberösterreich und die Steiermark. Die Passhöhe trennt das westlich gelegene Tote Gebirge mit dem Warscheneck (2388 m) von den Ennstaler Alpen mit dem Bosruck (1993 m) im Osten.
    Bekannt ist der Passname in jüngerer Vergangenheit wohl eher durch den Ausbau der Pyhrnautobahn (A9), die wenig östlich des Passes unter dem Bosruck durchführt, bzw. vor diesem Bau durch die Staus auf der Pyhrnpass-Bundesstraße (B138) besonders in Kirchdorf an der Krems.
    In der Abfahrt kamen wir bei der Talstation der Wurzeralmstandseilbahn vorbei, die sowohl Wanderer als auch Skifahrer in das schöne Gebiet unterhalb von Warscheneck und Roter Wand bringt.
    https://www.quaeldich.de/paesse/pyhrnpass/

    Da wir das Quartier schon von unterwegs aus reserviert hatten, konnten wir rechtzeitig mit der Regeneration anfangen und dabei das wunderschöne Abendpanorama genießen.
    Weitere Infos zum Hotel Rössel in Windischgarsten findet Ihr hier
    https://goo.gl/maps/KfHLmH26U392XrbA6

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    Tour de Wolfsberg - Etappe 3: Zielankunft und Empfang

    Geschrieben am 11.10.2020 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: ENNA BIKE PROJEKT
    Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt


  • Lesedauer: 4 Minuten
  • Wahrheit: +++
  • Wunschdenken ---
  • english translation: no


  • 3D video story mit Relive - erlebe die Strecke virtuell
    https://www.relive.cc/view/v4OGjAjVX5v

    Grias Di, (das ist österreichisch und auf deutsch übersetzt: Guten Tag, auf bayerisch: Grüß Gott)
    am dritten Tage unserer Bayern, Steiermark und Kärnten Rundfahrt sind wir von Bad Aussee zur finalen Etappe nach Wolfsberg angetreten. Schon bald nach dem Start wurde uns klar, dass wir heute nicht trocken bleiben würden, denn die ersten Regenschauer waren angekündigt und die Temperatur war auch schon merklich abgekühlt. Unsere Fahrt führte zu anfangs quer durch die Steiermark vorbei an der Skiflugschanze von Bad Mitterndorf und weiter bis zu unserem ersten Halt in Gerti's Bäckerei und Cafe in Trieben. Bei einem "Verlängerten" und einer kleinen Stärkung kamen wir mit der Cafe Besitzerin in ein lockeres Gespräch und wurden gefragt wo wir denn her kämen. Ich war mir sicher dass auf die Antwort "aus Herzogenaurach" wie üblich die Erklärung folgen würde "bei Nürnberg", aber weit gefehlt. Sowohl Gerti als auch einem Ihrer Gäste ist Herzogenaurach ein fester Begriff und sie erzählten zu meiner größten Überraschung von einer freundschaftlichen Verbindung St. Lorenzen, des Nachbarortes von Trieben und dem 1. FC Herzogenaurach. Den Worten von Gerti habe ich entnommen, dass diese Freundschaft früher wohl aktiver als heute gepflegt wurde. Ihre Augen leuchteten als wir von unserem Vorhaben erzählten die Städtepartnerschaft von Herzogenaurach mit Wolfsberg als Anlaß für unsere Rad Tour de Wolfsberg zu nehmen und dass es uns so viel Mühen und Quälerei Wert war. In unserem Gespräch fielen mehrfach die Begriffe Sommerkirchweih und 2 - 3 mal im Jahr sind wir aussi gfahrn -> für Eure Erklärung: mit aussi fahrn meinten sie sich auf den langen und früher beschwerlichen Weg von St. Lorenzen aus nach Herzogenaurach aufzumachen. Diese Gelegenheit habe ich mir natürlich nicht nehmen lassen und gleich ein Foto mit Gerti aufgenommen. Bei meiner nächsten Tour de Wolsberg ist Gerti's Cafe definitiv wieder einen Stop wert!
    https://goo.gl/maps/9k3xyyuxWzwM5dw8A

    Unser Weg führte uns nun weiter über die Triebener Tauern, das ist ein Pass über die Niederen Tauern in der Steiermark. Er liegt an der Scheide zwischen Seckauer und Rottenmanner und verbindet das Murtal bei Judenburg mit dem Paltental bei Trieben. Laut Quaeldich.de ist die Straße wenig befahren, was ich nach dem erfolgten Neubau der Straße zwischen Trieben und Sunk nun aber nicht mehr so erfahren durfte. PKW an LKW und LKW an PKW versuchten uns beim Überholen - durch möglichst engem Abstand - wohl immer etwas Windschatten zu geben...ehrlich gesagt hätte ich gerne darauf verzichtet und mir wäre bei der Auffahrt ein größerer Sicherheitsabstand lieber gewesen.
    https://www.quaeldich.de/paesse/triebener-tauern/

    Auf der Passhöhe Trieben noch trocken angekommen, änderte sich nun schlagartig das Wetter und Regenschauer waren von nun an unsere ständigen Begleiter. Angetrieben wurden wir von einem gewaltig wehenden Rückenwind mit dessen Hilfe wir den Regenwolken auf und davon fahren und sogar Pedalumdrehung für Pedalumdrehung diesen Vorsprung ziemlich erfolgreich bis Judenburg verteidigen konnten. Als wir aber im steirsichen Zirbenland von Judenburg aus den Obdacher Sattel erklommen, gab es für die schweren Regentropfen keinen Halt mehr und wir mussten wieder einmal unsere Regenklamotten überziehen. Mit 955 Metern ist der Obdacher Sattel der niedrigste Übergang vom Lavanttal in die Steiermark und der einzige Befahrbare ins Murtal.
    https://www.quaeldich.de/suche/?suchwort=obdach

    Finale Furioso bei der Abfahrt vom Obdacher Sattel ins Lavanttal: Sauer gefahren von Wind und Wetter, aber das klare Ziel vor Augen, treiben wir nochmal unsere ausgekühlten Körper auf Höchstleistung und als wir 25 km vor Wolfsberg unseren letzten Stop in Reichenfels einlegen, melde ich unsere aktuelle Position an den 1. Bürgermeister Hannes Primus, der sogleich eine Empfangscrew für uns abstellen wird. Reichnfels ist - wie könnte es auch kaum anders sein - die österreichische Partnergemeinde unserer Nachbargemeinde Aurachtal!
    https://www.reichenfels.gv.at/uberdiegemeinde/partnergemeinde.html

    Nach weniger als einer weiteren Stunde erreichen wir am dritten Tag unserer Tour nach insgesamt etwas mehr als 700 km pünktlich um 18:30 Uhr zur Sitzung des Stadtrats unser Ziel. Die Wolfsberger Delagation rund um den 1. Bürgermeister Hannes Primus erwartet uns mit einem herzlichen Empfang und großem Applaus direkt vor dem Rathaus. Von unserer Begeisterung das STADTRADELN beim Wort zu nehmen und von einer Stadt zur Anderen zu radeln hat sich auch der 1. Bürgermeister Hannes Primus anstecken lassen. Um die Städtepartnerschaft weiter zu bestärken wurde in geselliger Runde im Restaurant Staudacher für das nächste Jahr eine gemeinsame Fahrradtour von Herzogenaurach nach Wolfsberg ausgelobt. Zugegeben es war schon spät geworden und die Getränke wurden klarer und dufteten wundersam nach Zirbenholz.
    https://goo.gl/maps/iBoVwhDe8yUbvZpT9

    mein Fazit
  • ich habe mich sehr über den herzlichen Empfang und die Gastfreundschaft unserer Freunden in Kärnten gefreut
  • und Wolfsberg ist nicht nur eine Reise wert, gerne radle ich einmal wieder zu Euch
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    Tour de Wolfsberg - Etappe 2: von München via Salzburg und Koppenpass nach Bad Aussee

    Geschrieben am 11.10.2020 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: ENNA BIKE PROJEKT
    Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt


  • Lesedauer: 5 Minuten
  • Wahrheit: ++ -
  • Wunschdenken -- +
  • english translation: no


  • 3D video story mit Relive - erlebe die Strecke virtuell
    https://www.relive.cc/view/vrqD4e5RMLq

    hallo allerseits,
    am Vortag hatte ich nach der Gewalttour zum Hesselberg am Nachmittag übrigens das Nirgendwo im Irgendwo entdeckt: diese Kleinod liegt versteckt, ausgehend vom Herzen des Nördlinger Rieses in östlicher Richtung. In einer monoton wirkenden, vom Ackerbau geprägten Landschaft, die nur unwesentlich durch Wälder unterbrochen wird. Hier verteilen sich moderne Agrarfabriken, die einzigen Gebäude weit und breit, die wie Inseln aus einem Feldermeer herausragen und doch alle gleichartig aus Stahl und Beton errichtet worden sind. Es sind genau diese architektonischen Meisterwerke deutscher Ingenieurskunst unserer Zeit, die einem aufzeigen wo man gefühlt nach unzähligen langweiligen geraden Kilometern angekommen ist: Es ist genau der Punkt Bayerns, der auch gemeinhin als das Nirgendwo im Irgendwo bezeichnet wird. Geistes-Wissenschaftler, Literaten, Dichter und Denker unsere Zeit und der ummittelbaren Deutschen Vergangenheit streiten sich übrigens noch heute ob diese Gegend nun das Irgendwo im Nirgendwo oder das Nirgendwo im Irgendwo ist. Mir erscheinen beide Begrifflichkeiten als absolut passend und trotz all der Gedankenspielerei in meinem Kopf kann ich mich dennoch nicht für eine der beiden Formulierungen entscheiden und beschließe das zu tun, was ich in dieser Situation wohl am besten kann, ich radle einfach weiter...nach unzähligen Stunden mit einer kräftigen Gegenbrise meldet mein Körper doch erste Anzeichen von Strapazen und die mentale Leere breitet sich in meinem Kopf weiter aus. Ich sehne eine wohlverdienten Pause herbei und gebe nach hartem Ringen dem Gefühl des Pausierens und Faulenzia nach. Das wohlschmeckende Pausenbrot und der kräftige Schluck aus der Trinkflasche geben mir neue Kraft und meine Route führt mich nun weiter südlich, unmittelbar heraus aus dem Irgendwo im Nirgendwo - gefühlt bin ich zum Glück wieder schneller draußen als ich hinein gefahren bin.

    Soweit der kurze Ausflug zum gestrigen Tage, heute geht es frisch gestärkt am frühen morgen des 22.09.2020 wieder zurück auf die Landstraße. Übernachten und Frühstücken konnte ich bei einem guten Freund in München, der sich vortrefflich um mein leibliches Wohl gekümmert hatte und der sich zudem geduldig meine Hesselberg Geschichte anhören durfte. Es blieb sogar noch etwas Zeit um über das Nirgendwo im Irgendwo zu philosophieren.

    Die morgendliche Aufwach Runde führt mich über 80 km von München nach Mühldorf am Inn an, denn hier treffe ich mich mit Monika, die schon vor mir dort angekommen ist und die mich auf den nächsten Etappen mit dem Radl begleiten wird. Um den gewaltigen Energieverschleiß während der Radtouren zu entgegnen, beschließe ich in Mühldorf erstmal ein 2. Frühstück einzunehmen und eine Tourbesprechung mit Monika durchzuführen um uns für die folgenden Etappen einzuschwören.

    Im Laufe des Tages fahren wir auf weitläufigen und kaum befahrenen Wegen durch das wunderschöne Voralpenland mit Blick auf die immer näher kommenden Berge - es ist das nächste Highlight der Tour de Wolfsberg. Das Wetter ist schön, die Sonne lacht - vom Wind ist nichts zu spüren - ja es ist wieder STADTRADELN Zeit. Wir sammeln wohlgelaunt und frohen Mutes Kilometer für Kilometer und nähern uns der Landesgrenze nach Österreich. Bei der Durchfahrt Salzburgs wird es hier und da schon ein wenig ungemütlich - der Verkehr, die engen Häuserschluchten und die schmalen und oft holprigen Radwege sind der komplette Gegensatz zu unserem bisherigen Tagesabschnitt. Am Ende der Stadt sind wir sogar froh Salzburg wieder zu verlassen und endlich in die Berge einzufahren. Für Mozartkugeln und einem Verlängerten blieb auch keine Zeit, denn vor uns liegen noch 3 große Seen und einige Höhenmeter!

    An stark frequentierten Bundesstraßen entlang, dennoch zum Glück meist auf Radwegen, radeln wir nun vorbei am Fuschl-, Wolfgang- und Hallstätter See. Landschaftlich eine echte Genusstour - auf einen Abstecher zum weißen Rößel verzichten wir nur schweren Herzen, denn wir haben auf unserem 247 km langen Tagesabschnitt nach Bad Aussee noch höhere Ziele vor uns. Erst muss noch der Koppenpass bezwungen werden.
    https://www.quaeldich.de/paesse/koppenpass/

    Es ist bereits vollkommen dunkel und der Mond wirft sein Licht über den Asphalt als wir die ersten Meter der Steigung in den Angriff nehmen. Über den Koppenpass gelangt man vom Südufer des Hallstätter Sees in die Steiermark. Eigentlich hat der Pass nur eine Seite, diese ist aber obwohl kurz, sehr steil > 23%. Während wir die unbarmherzige Steigung des Koppenpass weiter in Angriff nehmen, erlahmt mein Tritt und ich merke wie ich wie wild am Lenker "reiße", ich werfe das Rad im Wiegetritt von der einen auf die andere Seite und die Bikepacking Tasche an meinem Sattel zappelt und baumelt umher. Motiviert und zur Höchstleitung angetrieben, werde ich aber letztlich von Monika, die schon von der Passhöhe aus mir von oben zuruft: "Quäl Dich Du S..." Sicherlich in Anlehnung an den nicht nur unter Radfahraren berühmten Motivationskünstler Udo Bölts:
    http://www.quaeldich.de/meldungen/quael-dich-du-sau-von-udo-boelts/

    Ich nehme den Koppenpass absolut und gedanklich mache ich ihn einfach zum Koppergerpass. Von diesem geschickten Motivations-Kick beflügelt erreiche ich mit letzter Kraft und auf der "letzten Rille" endlich die Passhöhe.

    In der Steiermark angekommen führt die Straße dann kaum an Höhe verlierend nach Bad Aussee, das nur etwa 30 Höhenmeter niedriger als die Passhöhe liegt und wir finden spontan eine Übernachtungsmöglichkeit in einer netten Pension.

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    Tour de Wolfsberg - Etappe 1: von Herzogenaurach via Hesselberg nach München

    Geschrieben am 10.10.2020 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: ENNA BIKE PROJEKT
    Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt


  • Lesedauer: 5 Minuten
  • Wahrheit: +- -
  • Wunschdenken - + +
  • english translation: no


  • 3D video story mit Relive - erlebe die Strecke virtuell
    https://www.relive.cc/view/vKv2RVwYVov
    https://www.relive.cc/view/vxOQnG3Qk26

    Saluto,
    In dieser STADTRADELN-Star Saison stand gleich zu Beginn ein 1. Highlight an. Der Einladung des 1. Bürgermeisters Hannes Primus aus unserer Partnerstadt Wolfsberg in Kärnten folgend, machte ich mich sogleich von Herzogenaurach aus auf den Weg. Motiviert wie schon lange nicht mehr hatte ich mich entschieden, bevor ich das Ziel nach 290 km am sehr späten Abend oder sagen wir besser Mitten in der Nacht in München erreicht hatte, in der Mittagspause - genauer gesagt bei km 100 - meinem guten alten Bekannten vorab einen Besuch abzustatten: Es handelt sich dabei um den sagenumwobenen und weltbekannten Hesselberg, dem höchsten Berg Mittelfrankens. Zugegeben unsere Wolfsberger Freunde haben schon ein wenig geschmunzelt als ich Ihnen von den 250 Höhenmetern des Anstieges berichtet habe...sie hatten aber sicher nicht meine folgenden Zeilen gelesen...

    Der Tag an dem der Hesselberg bezwungen wurde
    Das schmutzige Weiß der Bergkuppe an der Osterwiese ist ekelerregend. In Ihrer unmittelbaren Nähe ragt, wie von einer Hand des Teufels geformt, der Gipfel des Hesselberges aus der flachen Landschaft um Wassertrüdingen in die heiße, flimmernde Luft, fast 1.000m hoch: aber es ist nicht der meterhohe Schnee, der sich meist bis in den April oder Mai gegen die glühenden Sonnenstrahlen des Frühsommers wehrt, nein, was sich da vom dunstigen Blau des Horizontes abhebt, ist kahles, gebleichtes vulkanisch anmutendes Gestein. Es ist der Gipfel des Hesselberges, und nie ist er mir von so einer trostlosen Unheimlichkeit erschienen, wie an diesem Montag, dem 21. September 2020.
    Ein häßliches, geröllübersätes Ungetüm, das sich da dem STADTRADELN-Star in den Weg stellt, als ob es gelte, hier und heute die Absurdität des STADTRADELNS auf der Landstraße mittels Zweirädern, die nur von Muskelkraft betrieben werden dürfen, zu beweisen.
    Der STADTRADLEN-Star hat am frühen morgen Herzogenaurach verlassen, das einem Brutofen eines Häusermeeres gleicht und dem die Nacht keine Abkühlung mehr bringt. Aus den Wasserhähen mit der Aufschrift "kalt" schwabbert nur noch braune Brühe in die Badewannen und selbst die Hesselbergquelle, die letzte Möglichkeit für den STADTRADELN-Star vor dem finalen Gipfelsturm auf den letzten unbarmherzigen Kilometern seine ausgetrocknete Kehle zu befeuchten, ist seit Monaten versiegt. Ein Häusermeer, in dem der Kühlschrank zum wichtigsten Mobiliar geworden ist und in dem das Brot knapp wird, weil die Bäcker in der Hitze der Backstuben die Arbeit verweigern. Jeder begreift sie. Wenn sie uns unser tägliches Brot nicht geben, dann geben sie es uns eben morgen, Trinken ist wichtiger. Ist STADTRADELN wichtig? Es scheint so, denn die dichten Menschspaliere, welche die Landstraßen von Herzogenaurach zum Hesselberg säumen, werden von der glühenden Sonnte nicht weggeschmolzen. Sie reißen nicht ab und lassen die Frage aufkommen, wo die Grenze zwischen Begeisterung und dem morbiden Appetit der Masse nach dem Schauspiel der Strapaze liegt, das dem Passiven sein prickelndes Gefühl des Wohlbefindens vermittel. Ganze Batterien von Wein-, Bier- und Limonadenflaschen haben sie an den Rand der Straße geschafft, und die Supermärkte in den Dörfern sind ausgeplündert.
    Am Einstieg des Berges zeigt das Thermometer an meinem Garmin 28° Grad und ich bin aufgrund der hohen Temperaturen vollkommen nass geschwitzt und wechsle mein Trikot und den Helm. Die Fensterläden der Häuser sind geschlossen wie bei einem Einzug der feindlichen Truppen, aber die Straßen sind schwarz vor Menschen. Selbst den verletzen Fußballer hat man in einem Rollstuhl neben die Haustür gesetzt und ihm ein weißes Tuch über die Mütze geknöpft. So wird ihn die sengende Sonne nicht stören.
    Stört sie den STADTRADELN-Star? Um meinen Wasserhaushalt irgendwie aufrecht zu halten, muß ich permanent trinken. Trotzdem spüre ich die klebrige Zunge und den salzigen Schweiß im Gesicht, die flimmernde Luft gaugelt mir eine Fata Morgana von plätschernden Brunnen vor! Alles wirkt absurd und skurril und plötzlich freue ich mich auf den frischen Fisch, saftige Steaks und riesige Berge von Gemüse, die ich heute Abend vom Teamkoch, der jetzt schon seine zauberhaften Menüs vorbereitet. Es sind ebenso vorzügliche wie handfeste Mahlzeiten, denn längst weiß er was er dem Gigant der Landstraße mit seinem gewaltigen Energieverschleiß schuldig ist.
    Der kahle Gipfel der Osterwiese, den ich schon seit Winterschneidbach wie eine böse albtraumartige Vision vor Augen habe, ist jetzt zum Greifen nah. Es ist wie das Einsteigen zur direkten Fahrt in die Hölle. Man merkt es nicht gleich. Kümmerliche Bäume verdecken in den ersten Serpentinen noch die Sicht, dann tritt aber die Osterwiese mit Ihrer ganzen grausamen Kahlheit aus der Kulisse heraus, als ob der Hesslberg seinem Angreifer einen Keulenschlag versetzen wollte. Für den STADTRADELN-Star ist er nur einer von vielen, die er bereithält. Als ich am evangelischen Bildungszentrum vorbeifahre ist es, als ob ich eine Treppe hinaufstapfen würde, auf der keine Stufen, sondern glühende Kohle überwunden werden müssen. Nie hat der Hesselberg, Ausgeburt einer widersinnigen Laune der Natur, seinen Namens Teufelsberg mehr verdient als an diesem Septembertag, an dem die Sonne auch die anspruchslosen Disteln auf den Flanken der Osterwiese verdorren läßt.
    Ich habe, als ich aus dem Schatten der Bäume heraustrete, das scheußliche Gefühl, diese flimmernde Luft nicht mehr atmen zu können. Nur noch Feuer spüre ich, aber die keuchenden Lungen verlangen Sauerstoff, wenn die plötzlich zentnerschwer gewordenen Pedale bewegt werden wollen.
    Sind Motoren anfälliger als der menschliche Organismus? Es scheint so, denn die Autos bleiben mit dampfenden Kühlern stehen und es gibt in dieser Mondlandschaft kein Wasser, das sie wieder flottmachen könnte.
    Der Gedanke, dass ich den Kampf einfach abbrechen könnte, durchzuckt mich, als ich in die verzerrten Gesichter der letzten Mitstreiter um mich blicke. Die meisten von ihnen haben den Kampf schon lange verloren und sind abgestiegen, am Anfang schoben sie noch unerbittlich ihr Fahrrad, aber mittlerweile liegen sie fast alle im Schatten und lechzen nach Wasser und schnappen immer noch nach Luft. Und ich muß an die Bäcker von Burgbernheim denken, die an solchen Tagen die Ofen ausgehen lassen, weil Ihnen die Gesundheit wichtiger als das Geld ist. Warum streikt der STADTRADELN-Star nicht, der in den kahlen Flanken des Hesselberges etwas ungleich Nutzloseres tut als Brotbacken? Plötzlich hasse ich das STADTRADELN. Und ich hasse die Organisation und ein klein wenig auch den ersten Bürgermeister und die Umweltreferentin von Herzogenaurach. Hätte ich nicht meine Autoschlüssel abgegeben, wäre ich jetzt einfach mit meinem Auto hier hochgefahren.
    Noch 1 km bis zur Osterwiese!
    Nach vielen Stunden der Quälerei erreiche ich mit den letzten Kräften den gefühlt höchsten Punkt der diesjährigen STADTRADELN-Star Saison. Als ich mich umblicke, muss ich feststellen, dass ich mittlerweile ganz alleine bin. In dieser gottverlassenen und trostlosen Gegend sind keine menschlichen Wesen mehr zu erblicken. Nur Murmeltiere begrüßen mich mit einem lauten Piff und dann sind sie auch schon wieder verschwunden.
    Quelle: Hans-Jürgen, genannt Hans Blickensdörfer: "Das goldene Buch der Tour de France"

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    Teaminfo: "CYCLING TEAM ENNA-BIKEPROJEKT"

    Geschrieben am 10.10.2020 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: ENNA BIKE PROJEKT
    Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt

    hallo allerseits,
    dieses Jahr ist unser Team offiziell mit unserem langjährigen Partner BIKEPROJEKT firmiert und der Teamname änderte sich in: "CYCLING TEAM ENNA-BIKEPROJEKT".

    Für die neue Saison freuen wir uns auf die konsequente Fortsetzung unserer Zusammenarbeit und profitieren von dem Know How und Fachkenntnissen von Mark Kern und seinem Team. Unsere Team Fahrräder sind hier wie immer in "den besten Händen". Hier trifft Leidenschaft auf Sachverstand:
    BIKEPROJEKTHerzogenaurach
    http://www.bikeprojekt.com

    Bei Mark und Ben spürt Ihr schon beim Übertreten der Ladenschwelle die Begeisterung für das Zweirad und werdet mit einem freundlichen "Hallo" begrüßt. Euer Bike ist dort bestens aufgehoben und nebenbei gibt es die aktuellsten Tipps und eine fachkundige Beratung.

    Auf weiteren Bildern seht Ihr die ersten Entwürfe und Prototypes zu den Laufrädern, der Teambekleidung und natürlich auch dem STADTRADELN Star Bike. So könnt Ihr die Entstehung noch einmal von Anfang an nachvollziehen. Auch der Hebetest des STADTRADELN Star Bikes wurde von unserem Team-Gründungsmitglied und Namensgeber ENNA höchstpersönlich vorgenommen. Ich denke man sieht sehr gut wie stolz sie das Exemplar scheinbar mühelos in die Höhe stemmt!

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    Wocheneinkauf

    Geschrieben am 30.09.2020 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: ENNA BIKE PROJEKT
    Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt

    Wer radelt der rostet und wer viel radelt der braucht auch eine gute Versorgung mit Grundnahrungsmitteln...daher war heute wieder ein Wocheneinkauf angesagt...das geht auch mit dem Radl...aber aufgemerkt, die Kurvenlage ist stark beeinträgticht und ich bin froh, dass ich nach dem Einkauf gemächlich bergab nach Hause radeln kann.

    Mein Fazit:
    auch mit dem Radl kann man - wenn die Rahmenbedingungen es zulassen - jede Menge transportieren...die Kassierin konnte es fast nicht glaube dass ich den Inhalt eines vollen Einkaufswagen auf dem Radl unterbringen würde...

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    Auftakt zum Stadtradlen

    Geschrieben am 20.09.2020 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: ENNA BIKE PROJEKT
    Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt

    Nun geht es endlich wieder los! Am Samstag wurde pünktlich um 10:00 Uhr vom 1. Bürgermeister German Hacker die STADTRADELN Saison in Herzogenaurach eröffnet.
    Bei sommerlichen Bedingungen konnte sich eine große Anzahl an Interessenten zum Thema Lastenfahrräder informieren. Auch eine Delegation unserer Partnerstadt aus Wolfsberg nahm an diesem buten Treiben teil und es wurde fleißig gefachsimpelt und Erfahrungen ausgetauscht.

    Auch in diesem Jahr habe ich mich wieder von der Motivation des 1. Bürgermeisters und unserer Umweltreferentin anstecken lassen und werde für Herzogenaurach als STADTRADLEN Star in die Pedale treten. Ich möchte in den kommenden 21 Tagen ganz bewusst auf mein Auto verzichten und so meine Mitmenschen zum Umdenken anregen. Gerade die kleinen Autofahrten innerhalb der Stadt können alternativ mit dem Bus oder dem Fahrrad bewältigt werden. Somit kann jeder dazu beitragen, dass der gefährliche CO2 Ausstoß verringert werden kann. Immerhin erzeugen Kraftfahrzeugen bis zu einem Viertel dieser schädlichen Abgase.

    Unser Team hat sich zudem optimal vorbereitet und rechtzeitig die Höchstform erreicht (siehe Bild). Bei den großen Landesrundfahrten wie Tour de France oder Giro d' Italia liegt der Fokus allerdings erst auf der letzten Woche und der wahre Champion strebt erst hier seine Höchstform an.
    Im Vergleich dazu dauert unser STADTRADELN ebenso 21 Tage - hoffen wir mal dass diese Frühform nicht zu schnell verpufft und wir bis zum Ende frei und unbeschwert nach dem Motto fahren: "Kette rechts!".

    Eine allzeit unfallfreie Fahrt bei guter Gesundheit wünscht Euch Euer STADTRADELN Star.

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    die Gesamt-Streckenlänge übertrifft die der Tour de France

    Geschrieben am 26.05.2019 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: ENNA BIKE PROJEKT
    Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt

    Zu guter Letzt noch etwas für unsere Statistiker. 
    Beim diesjährigen STADTRADELN hat unser Radelstar doch tatsächlich in den 3 Wochen die Streckenlänge der letztjährigen Tour de France übertroffen! 
    Allerdings war er dabei wesentlich langsamer unterwegs als die Profis und das liegt sicherlich daran, dass er nicht nur Müsli und Joghurt isst und er leidet auch nicht an Asthma, welches bekanntlich mit Salbutamol behandelt wird. 
    Aber einmal Spaß beiseite, wie in meinem Vorwort bereits angekündigt, hatte ich im Trainings-Lager meine Ernährung umgestellt und das zeigte auch seine Wirkung. Während der gesamten STADTRADELN Zeit konnte ich wesentlich besser meine Kraft und Energie aus meinem Körper schöpfen, auch die Regeneration und Erholungsphasen wurden deutlich verkürzt. Woran ich das feststellen konnte? Die Großglockner-Hochalpenstrasse bin ich gefühlt noch nie so problemlos hochgefahren und das nach der langen Anreise am Vortag direkt aus Herzogenaurach. 
    Was gut für das STADTRADELN ist, ist natürlich auch gut für das alltägliche Leben und damit auch Ihr eine Starthilfe habt, kann ich Euch gerne einen Tipp ans Herz legen. Im Buch des renommierten Anti-Aging- und Präventionsmediziners Dr. med. Roger Eisen weiht er uns in die Geheimnisse eines glücklichen, langen Lebens ein und zeigt, dass Gesundheit eben kein Schicksal ist, sondern ein von uns leicht zu beeinflussbarer Prozess. Dr. Eisen lädt uns in diesem Buch dazu ein, Gesundheit zu leben und jung zu bleiben Tag für Tag. 

    Mit diesen Worten schließe ich den STADTRADELN-Star Blog für dieses Jahr und wir sehen uns alle wieder zur PREISVERLEIHUNG
    Donnerstag, 6. Juni 2019, 16.00 Uhr
    vor dem Interimsrathaus, Wiesengrund 1

    Euer STADTRADELN-Star

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    Bike Project: der Rund um Service für den STADTRADELN-Star

    Geschrieben am 26.05.2019 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: ENNA BIKE PROJEKT
    Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt

    hallo allerseits,
    dieses Jahr gab es ja pünktlich zum STADTRADELN von unserem Hauptsponsor des Cycling Teams ENNA Kopperger auch eine Neuausstattung (Bikes & Klamotten).
    Da ich ja schon des öfteren gefragt wurde, bei welchem Zweirad-Fachgeschäft ich das neue STADTRADELN-Star Fahrrad in Service gebe? Natürlich nur in die besten und geschicktesten Hände und wenn man dabei auch noch Leidenschaft auf Sachverstand trifft, dann gibt es für mich nur eine Adresse:
    Bike Project Herzogenaurach
    http://www.bikeprojekt.com

    Bei Mark und Ben spürt Ihr schon beim Übertreten der Ladenschwelle die Begeisterung für das Zweirad und werdet mit einem freundlichen "Hallo" begrüßt. Euer Bike ist dort bestens aufgehoben und nebenbei gibt es die aktuellsten Tipps und eine fachkundige Beratung.

    Ich würde nirgends anderswo mein Fahrrad in den Service bringen.

    viele Grüße
    Euer STADTRADELN-Star

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    Transferfahrt Scheffau Herzogenaurach

    Geschrieben am 26.05.2019 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: ENNA BIKE PROJEKT
    Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt


  • Lesedauer: 2 Minuten
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  • 3D video story mit Relive - erlebe die Strecke virtuell
    https://www.relive.cc/view/g34942372393

    Goole Fotoalbum - Radtour nach Österreich
    https://photos.google.com/album/AF1QipN_rZ_QewhafSb5XkOcNsxkvwO-wDJqrqsFGO-Z

    Der STADTRADELN-Star hat am frühen morgen Scheffau am Wilden Kaiser verlassen und nimmt von seiner Lieblingspension "Weißbachhof" Abschied. Heute beginnt die letzte Etappe der STADTRADELN-Star Saison und sie bringt ihm bald eine böse Überraschung.
    Kurz nach Kiefersfelden ist Kaiser Wetter, der Himmel blau, die Wolken weiß, die Wiesen grün und es glitzert der Asphalt wie ein blaues, schier nie enden wollendes Band, welches die Wiesen in 2 Hälften teilt. Endlich genießt der STADTRADLEN-Star die letzten km und er tritt voller Elan in die Pedale. Doch ein Schreck, sein Fahrrad, welches ihm auch auf dieser Tour stehts treu seinen Dienst verrichtet hat, kann den Strapazen nicht mehr standhalten. Mit einem Lauten Peng reißt am Hinterrad eine Speiche und der STADTRADELN-Star kann nur von Glück sprechen, dass ihm das nicht gestern bei den Abfahrten von der Großglockner Hochalpenstraße oder dem Pass Thurn passiert ist.
    Ein schrecklicher Gedanke durchzuckt ihn wie ein greller Gewitterblitz an einem heißen Sommertag! Ist das nun das Ende? In der Nähe befindet sich der Bahnhof von Oberaufdorf und es ist schon nach 9:00 Uhr am morgen, also Bayern-Ticket Time? Aber die Defekt-Hexe hat Ihre Rechnung ohne dem unbekümmerten und standhaften STADTRADELN-Star gemacht und so eiert er auf einem wackeligen Hinterrad weiter. Er fährt mit Bedacht und Umsicht und findet in Rosenheim in Michael seinen barmherzigen Samariter. In einer Schrauberwerkstatt wie aus dem Bilderbuch findet man Ritzel, Speichen, Laufräder, Fahrräder, alle Ersatzteile, die er in den Jahren zu einem wahren Schatz gesammelt hat. Und auch hier hat der STADTRADELN-Star wieder Glück und Michael schraubt ihm seine beste Speiche als Ersatz ein und zentriert das Rad in wenigen Minuten.
    So kann nun doch eine glückliche Weiterreise angetreten werden und nach einem langen Tag erreicht der STADTRADLEN-Star sein Herzogenaurach mitten in der Nacht um 5 vor 12.

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    der Tag an dem der Großglockner bezwungen wurde

    Geschrieben am 25.05.2019 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: ENNA BIKE PROJEKT
    Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt


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  • 3D video story mit Relive - erlebe die Strecke virtuell
    https://www.relive.cc/view/g34889721461

    Goole Fotoalbum - Radtour nach Österreich
    https://photos.google.com/album/AF1QipN_rZ_QewhafSb5XkOcNsxkvwO-wDJqrqsFGO-Z

    Der schmutzige Schneematsch am Straßenrand ist ekelerregend. Weit über mir ragt, wie von einer Hand des Teufels geformt, der Gipfel des Großglockners aus der steilen Berglandschaft in die kalte und windige Luft, exakt 3.798 m hoch: Es ist der höchste Berg Österreichs und schon viele sind an ihm gescheitert. Kann man mit einem Fahrrad die Großglockner Hochalpenstraße bezwingen? Die Straße führt von Bruck aus bis auf 2.428 m am Fuscher Türl und von hier hat man einen grandiosen Blick auf über 33 3.000 er und eine fürchterliche Gletscherwelt, in der auch im Sommer der Schnee und das Eis nicht tauen.
    Aber es ist nicht der meterhohe Schnee, nein, was sich da vom Blau des Himmels aus den Schneemassen abhebt, sind die im Wind wehenden Fahnen. Der Gipfel des Großglockners ist zum Greifen nah und nie ist er mir von so einer trostlosen Unheimlichkeit erschienen, wie an diesem Donnerstag, dem 23. Mai 2019.
    Ein hässliches, Schnee und geröllübersätes Ungetüm, das sich da dem STADTRADELN-Star in den Weg stellt, als ob es gelte, hier und heute die Absurdität des STADTRADELNS auf der Landstraße mittels Zweirädern, die nur von Muskelkraft betrieben werden dürfen, zu beweisen.
    Der STADTRADLEN-Star hat am frühen Morgen Bad Feilnbach verlassen, das am Vortag im Regen fast untergegangen ist und wo man auch jetzt noch keine trockenen Straßen vorfindet. Aus den Regenrinnen tropfen immer noch Regentropfen in die Zisternen und die Gebirgsbäche haben sich in reisende Ungetüme verwandelt. Ist STADTRADELN wichtig? Es scheint so, denn die dichten Murmeltierspaliere, welche die Großglockner Hochalpenstraße am Fuscher Türl säumen, werden von der glühenden Sonne nicht weg geschmolzen. Sie reißen nicht ab und lassen die Frage aufkommen, wo die Grenze zwischen Begeisterung und dem morbiden Appetit der Masse nach dem Schauspiel der Strapaze liegt, das dem Passiven sein prickelndes Gefühl des Wohlbefindens vermittel. Ganze Batterien von Wein-, Bier- und Limonadenflaschen haben die Fans an den Rand der Straße geschafft, und die Supermärkte in den Dörfern sind ausgeplündert.
    Selbst den kranken Opa hat man im Rollstuhl neben die Almhütte gesetzt und ihm seinen Gamshut aufgesetzt. So wird ihn die sengende Sonne nicht stören.
    Stört sie den STADTRADELN-Star? Um seinen Wasserhaushalt irgendwie aufrecht zu halten, muß er permanent trinken. Trotzdem spürt er die klebrige Zunge und den salzigen Schweiß im Gesicht, die flimmernde Luft gaugelt ihm eine Fata Morgana von plätschernden Brunnen vor! Alles wirkt absurd und skurril und plötzlich freut er sich auf den frischen Fisch, saftige Steaks und riesige Berge von Gemüse, die ihm am kommenden Wochenende wieder vom Teamkoch Peter, der jetzt schon seine zauberhaften Menüs vorbereitet. Es sind ebenso vorzügliche wie handfeste Mahlzeiten, denn längst weiß er was er dem Gigant der Landstraße mit seinem gewaltigen Energieverschleiß schuldig ist.
    Der weiße Gipfel des Großglockners, den er schon seit Bruck wie eine böse albtraumartige Vision vor Augen hat, ist jetzt zum Greifen nah. Es ist das Einsteigen zur direkten Fahrt in die Hölle. Man merkt es nicht gleich. Kümmerliche Bäume verdecken in den ersten Serpentinen noch die Sicht, dann tritt aber die Hochgebirgswelt mit Ihrer ganzen grausamen Kahlheit aus der Kulisse heraus, als ob der Großglockner seinem Angreifer einen Keulenschlag versetzen wollte. Für den STADTRADELN-Star ist er nur einer von vielen, die er bereithält. Als er die letzten 5 km vor dem Ziel ist, scheint es so als ob er eine Treppe hinaufstapfen würde, auf der keine Stufen, sondern glühende Kohle überwunden werden muss. Nie hat der Großglockner, Ausgeburt einer widersinnigen Laune der Natur, seinen Namen Teufelsberg mehr verdient als an diesem Maitag, an dem die Sonne auch die anspruchslosen Disteln auf den Flanken verdorren lässt.
    Der STADTRADELN-Star hat, als er durch die haushohen Schneewände fährt, das scheußliche Gefühl, diese eiskalte Luft nicht mehr atmen zu können. Nur noch Kälte spürt er, aber die keuchenden Lungen verlangen Sauerstoff, wenn die plötzlich zentnerschwer gewordenen Pedale bewegt werden wollen.
    Sind Motoren anfälliger als der menschliche Organismus? Es scheint so, denn die Autos bleiben mit dampfenden Kühlern stehen und es gibt in dieser Mondlandschaft keinen ADAC, der sie wieder flottmachen könnte.
    Der Gedanke, dass er den Kampf einfach abbrechen könnte, durchzuckt ihn als er in die verzerrten Gesichter der Murmeltiere um sich herum blickt. Die meisten von ihnen haben den Winterschlaf abgebrochen und sind aufgestanden, der Hunger und Durst treibt sie aufs ihrem Bau und lässt sie leichtsinnig auf die Straße springen. Doch der STADTRADELN-Star erkennt die Gefahren auch im Hochgebirge und umkurft ein Murmeltier nach dem anderen. Später auf der Abfahrt will er sogar ein wild davon sprintendes Murmeltier gesehen haben! Alle radelnden Mitstreiter haben ihren Kampf gegen den Berg und die Naturgewalten bereits verloren und sind schon lange abgestiegen, am Anfang schoben sie noch unerbittlich ihr Fahrrad, aber mittlerweile liegen sie fast alle im Basislager und lechzen nach Wasser und schnappen immer noch nach Luft. Warum streikt der STADTRADELN-Star nicht, der in den kahlen Flanken des Großglockners etwas so nutzloses tut? Plötzlich hasse ich schon wieder das STADTRADELN. Und ich hasse die Organisation und ein klein wenig auch den ersten Bürgermeister und die Kulturreferentin von Herzogenaurach. Hätte ich nicht meine Autoschlüssel abgegeben, wäre ich jetzt einfach mit meinem Auto hier hochgefahren.
    Nach vielen Stunden der Quälerei erreiche ich mit den letzten Kräften den höchsten Punkt der diesjährigen STADTRADELN-Star Saison. Als ich mich umblicke, muss ich feststellen, dass ich mittlerweile ganz alleine bin. In dieser gottverlassenen und trostlosen Gegend sind keine menschlichen Wesen mehr zu erblicken. Nur Murmeltiere begrüßen mich mit einem lauten Piff und dann sind sie auch schon wieder verschwunden.

    Quelle: Hans-Jürgen, genannt Hans Blickensdörfer: "Das goldene Buch der Tour de France"

    https://www.grossglockner.at/gg/de/index

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    Transferfahrt Herzogernaurach Bad Feilnbach

    Geschrieben am 25.05.2019 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: ENNA BIKE PROJEKT
    Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt


  • Lesedauer: 2 Minuten
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  • Wunschdenken - - -
  • english translation: not yet


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    Goole Fotoalbum - Radtour nach Österreich
    https://photos.google.com/album/AF1QipN_rZ_QewhafSb5XkOcNsxkvwO-wDJqrqsFGO-Z


    Servus Ihr STADTRADELN-Stars,
    am Mittwoch habe ich eine Transferfahrt unternommen:
    Herzogenaurach war in den letzten 3 Wochen der Nabel des STADTRADELNS und ich machte mich zum Abschluss noch einmal auf, um die Städte miteinander zu verbinden. Nein diesmal nicht nach Prag, sonder in unsere wunderschöne Landeshauptstadt nach München. Die Transferfahrt von Herzogenaurach nach München gestaltete sich als voller Erfolg, denn am morgen hatte es pünktlich aufgehört zu regnen und ich konnte die Regenjacke erst mal in die Lenkertasche packen. Zudem hatte ich meist Rückenwind und ich wurde von der Defekt Hexe und Ihren gefürchteten Schüssen verschont.
    War die Landeshauptstadt mein Ziel? Mitnichten, ich wollte weiter, denn ich hatte mich noch einmal in die weite Welt aufgemacht habe und Größeres vor! Doch der Regen holte mich am Abend wieder ein und so suchte ich kurzentschlossen eine Unterkunft in Bad Feilnbach.
    Wie es dann weitergegangen ist, erfahrt Ihr im nächsten Beitrag,
    Euer STADTRADELN-Star

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    Frühjahrskonzert der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach

    Geschrieben am 20.05.2019 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: ENNA BIKE PROJEKT
    Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt

    Am 19.05.2019 hat mit großem Erfolg das Frühjahrskonzert der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach stattgefunden.
    Mittlerweile ist das Konzert eine Institution und gehört wie das STADTRADELN zu Herzogenaurach.
    Mit dem diesjährigen Motto konnten die Zuhörer für einen Abend in die fantastische Welt des exotischen Morgenlands abtauchen und Eindrücke vom Schätzen des Orients, mutigen Abenteurern und orientalischer Tanzmusik erleben.

    Auf eine sehr kurzweilige und unterhaltsame musikalische Reise führten uns zwischen Morgen- und Abendland:

  • das Schülerorchester in Kooperation mit der Bläserklasse der Realschule am Europakanal
  • das Jugendorchester
  • die Bläserphilharmonie

  • Alle Orchester waren von ihren Musikalischen Leitern auf den Punkt vorbereitet und haben wie man so schön sagt richtig abgeliefert. Während des Konzerts hatte ich versucht mir immer wieder vorzustellen wie viele Proben in den letzten Wochen und Monaten stattgefunden haben, um diesen grandiosen Auftritt vorzubereiten. Der musikalische Leiter Norbert Engelmann hat in seinem Schlusswort genau diese Frage offen gelassen, denn auch er konnte sie nicht beantworten!

    Selbstverständlich war das Cycling Team ENNA Kopperger mit dem Tandem angereist, wurde unterwegs von den Musikern erkannt und angefeuert und konnte so noch ein wenig schneller in die Pedale zu treten: Das Ergebnis war ein Schnitt > 25 km/ für Hin- und Rückfahrt. Selbst der Schnellbus Erlangen Herzogenaurach wäre kaum früher am Ziel!

    Beim nächsten Auftritt der SJK sind wir vom Cycling Team ENNA Kopperger wieder dabei.

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    Regen und nochmals Regen

    Geschrieben am 20.05.2019 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: ENNA BIKE PROJEKT
    Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt

    Aber das kann so einen STADTRADELN-Star wie mich ja eigentlich nicht erschüttern. Meine Regenkleidung hat sich auch in dieser Saison bewährt und bewahrt mich vor allem vor dem Auskühlen. Das nasse und feuchte Wetter hat so seine Tücken. Jeder der einmal länger als 2-3 Stunde im Regen gefahren ist, kennt klamme Finger und schlotternde Arme und Beine. Die richtige Funktionskleidung hilft hier das Schlimmste zu vermeiden. Die Feuchtigkeit wird abgeblockt und Schweiß und Staunässe vermieden und so kann unser STADTRAELN-Star auch bei diesem Wetter seine Runden drehen...und auf diese Art und Weise seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

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    Lauf für Kaya!

    Geschrieben am 19.05.2019 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: ENNA BIKE PROJEKT
    Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt

    Unter der Schirmherrschaft von Erstem Bürgermeister Dr. German Hacker fand am 17. Mai 2019 wieder der Lauf für Kaya! auf dem Sportgelände des Gymnasiums Herzogenaurach statt. Der Lauf für Kaya! ist ein Benefizlauf, bei dem jedes zweite Jahr zahlreiche Kindergartenkinder, Schüler und Lehrer, Bürger und Firmenmitarbeiter aus Herzogenaurach teilnehmen, um für Hilfsprojekte in unserer Partnerstadt Kaya Geld zu sammeln. Pro gelaufenem Kilometer landet eine vorher festgelegte Summe im Spendentopf.
    Auch unser jüngstes Teammitglied hat sich der Herausforderung gestellt und wurde von unserem Team Manager mit der professionellen Teamkleidung in einer Sonderedition ausgestattet. Unsere Enna hat mit großem Eifer und Freude am Lauf teilgenommen und am Ende standen 5 gelaufenen Runden!

    Das Cycling Team ENNA Kopperger ist sehr stolz auf Dich! Dir gehört die Zukunft!

    Im Jahr 2017 hat der Lauf mehr als 4000 Menschen bewegt und wurde damit zum größten Sportevent Herzogenaurachs. In den vergangenen Jahren konnten bereits über 225.000 EUR für den guten Zweck gesammelt werden.

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    Nürnberg Prag Nürnberg

    Geschrieben am 18.05.2019 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: ENNA BIKE PROJEKT
    Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt


  • Lesedauer: 4 Minuten
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    https://www.relive.cc/view/g34305147522


    3D video story mit Relive - erlebe die Strecke Prag Herzogenaurach virtuell
    https://www.relive.cc/view/g34349384928

    Nürnberg Prag Nürnberg
    Die Planung der Etappe vom 11.05.2019 war morbid: 325 km von der steinernen Brücke in Herzogenaurach über die Karlsbrücke in Nürnberg bis zur Karlsbrücke in Prag. Und so hat der STADTRADELN-Star am frühen morgen Herzogenaurach verlassen, das einem Häusermeeres in mitten einer Seenlandschaft gleicht und dem die Nacht keine Regenpause mehr bringt. Aus allen Regenrinnen läuft das Wasser in die Kanäle der Stadt und an der nahen Aurach kommt es fast zu einem Hochwasser. Ein Häusermeer, in dem der Regenschirm zum wichtigsten Utensil geworden ist und in dem das Brot knapp wird, weil die Bäcker sich verweigern bei dem Dauerregen den Weg in Ihre Backstuben zu gehen. Jeder begreift sie. Wenn sie uns unser tägliches Brot nicht geben, dann geben sie es uns eben morgen, Trocken bleiben wäre wichtiger. Ist STADTRADELN wichtig? Das schmudellige Wetter auf unserer Fahrt ist ekelerregend. Auf der ganzen Strecke, vom Start bis zum Ziel peitscht uns, wie vom Hauch des Teufels gepustet, der Wind und Regen ins Gesicht. Es ist das Einsteigen zur direkten Fahrt in die Hölle. Regen, Gewitterstürme und Hagel sind unsere ständigen Begleiter und wir hätten uns keinen schlimmeren Tag für diese mörderhafte Tour aussuchen können. Die Gipfel der Berge rund um Waidhaus verschwinden im Dauergrau und aus den Wolken schüttet es in Kübeln, Sturzbäche bilden sich rechts uns links der Straße und wir haben nur noch einen Wunsch: unser Ziel die Karlsbrücke in Prag. Immer wieder murmele ich mir gebetsmühlenartig vor: Karlsbrücke. Was machen wir da eigentlich bloß und ist STADTRADELN wichtig? Der Gedanke, dass ich den Kampf einfach abbrechen könnte, durchzuckt mich, als ich in die verzerrten Gesichter der Mitstreiter um mich blicke. Alle stellen sich schon seit Stunden diesem Kampf, der mir mittlerweile wie ein morbider Appetit der Unmenschlichkeit vorkommt.
    Und ich muss an die Fischer von Skviřín denken, die an solchen Tagen nicht mit ihren Booten hinausfahren, weil Ihnen die Gesundheit wichtiger ist, als das Geld ist. Warum streikt der STADTRADELN-Star nicht, der auf der unerbittlichen Weite der Strecke etwas ungleich Nutzloseres tut als Fische fangen? Plötzlich hasse ich das STADTRADELN. Und ich hasse die Organisation und ein klein wenig auch den ersten Bürgermeister und die Kulturreferentin von Herzogenaurach. Hätte ich nicht meine Autoschlüssel abgegeben, wäre ich jetzt einfach mit meinem Auto hier entlang gefahren.
    Ein Unwetter mit Regen, Hagel, Gewitter und Sturm, das sich da dem STADTRADELN-Star in den Weg stellt, als ob es gelte, hier und heute die Absurdität des STADTRADELNS auf der Landstraße mittels Zweirädern, die nur von Muskelkraft betrieben werden dürfen, zu beweisen. Das Thermometer an meinem Garmin zeit 3° Grad. Die Fensterläden der Häuser sind geschlossen wie bei einem Einzug der feindlichen Truppen.
    Alles wirkt absurd und skuril und plötzlich freue ich mich auf den frischen Fisch, saftige Steaks und riesige Berge von Gemüse, die ich morgen abend wieder vom Teamkoch Peter, der jetzt schon seine zauberhaften Menüs vorbereitet. Es sind ebenso vorzügliche wie handfeste Mahlzeiten, denn längst weiß er was er dem Gigant der Landstraße mit seinem gewaltigen Energieverschleiß schuldig ist.
    Kurz vor dem Ziel in Prag: die Karlsbücke, die ich als böse albtraumartige Vision während des ganzen Tages immer vor Augen habe, ist jetzt zum Greifen nah. Sind Motoren anfälliger als der menschliche Organismus? Es scheint so, denn die Autos bleiben schon lange an den roten Ampeln stehen, nur unser Guide peitscht uns permanent immer wieder voran, an jedem noch so kleinen Stau saust er mal rechts und mal links vorbei und findet für uns einen Weg, es ist im egal ob die Ampeln, rot, grün, gelb oder lila sind. Er will nur noch eines: als erster auf der Karlsbrücke ein Pils trinken! Man merkt es nicht gleich. Doch ich habe, als ich aus den Schluchten der Häuser auf die Brücke heraustrete, das scheußliche Gefühl, diese regenverseuchte Luft nicht mehr atmen zu können. Nur noch Kälte und Nässe spüre ich, aber die keuchenden Lungen verlangen Sauerstoff, denn die plötzlich zentnerschwer gewordenen Pedale müssen noch ein letztes mal bewegt werden.
    Nach genau 12 Stunden ist es dann endlich soweit, wir haben unser Ziel erreicht.
    Am nächsten Tag starten wir um 6:00 - ohne Frühstück und fahren die gleiche Strecke zurück. Petrus hat sich längst wieder mit uns versöhnt, nach einem letzten nassen Start, kommt ab der Grenze in Waidhaus zum ersten mal seit 2 Tagen die Sonne zum Vorschein und zu guter Letzt auch Rückenwind. So erreichen wir nach nur 11 Stunden alle zusammen wieder die Karlsbrücke in Nürnberg...das nächste Ziel wartet auf uns: Linzer Torte in Linz oder ein Kölsch in Köln? Aber nicht für diese STADRADELN-Star Saison.
    Ein letzter Schlenker nach Herzogenaurach zur steinernen Brücke beendet meine Tour und als ich die Schwelle meiner Haustüre überquere, wartet eine Spülmaschine, die heute noch ausgeräumt werden möchte auf den STADTRADELN-Star. Doch die muss sich noch gedulden, zuerst wird das Fahrrad, mein treuer Freund und Begleiter wieder auf Hochglanz geputzt und das durchnässte und dreckverschmierte Trikot gewaschen. Nach einem ausgiebigen Festmahl meines Teamkochs Peter fallen mir noch beim Abendessen die Augen zu und als ich am nächsten Tag wieder aufwache, lacht die Sonne.
    Danke Jungs vom Team Schleudergang, jeder von Euch ist mein persönlicher Held!

    Euer STADTRADELN-Star

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    Fahrradprüfung

    Geschrieben am 16.05.2019 von Hans-Jürgen Kopperger
    Team: ENNA BIKE PROJEKT
    Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt

    guten Abend allerseits,
    wie gut hat es denn eigentlich unser STADTRADELN-Star? Er braucht keine weitere Prüfung, um seine Zulassung als Radfahrer im Straßenverkehr zu bekommen, die hat er ja höchstpersönlich vom ersten Bürgermeister und der Umweltreferentin erhalten. Aber wie geht es unserem jüngsten Team-Mitglied? Sie ist ja seid Anfang der Woche wieder zum Cycling Team Enna Kopperger gestoßen und fährt auch wieder fleißig ihre km. Dabei legt sie zwar keine ganz großen Stecken zurück, ist aber inzwischen ein voll integrierter Verkehrsteilnehmer, der sich sehr sicher durch unsere Straßen bewegt. Doch halt, da war noch etwas: unmittelbar nächste Woche steht ja die Fahrradprüfung an! Da sie fleißig auf dem Verkehrsübungsplatz ihre Runden gedreht hat und dabei alle möglichen und unmöglichen Verkehrssituationen nachgestellt hat, ist sie nun für die Prüfung optimal vorbereitet.
    Aber man kann ja nie wissen und daher drücken wir ihr mal kräftig die Daumen!
    Alles wird gut, Enna Du packst das schon!

    soviel für heute,
    Euer STADTRADELN-Star

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