STADTRADELN-Star Blog: Dominik Lawetzky


Nicht nur für die Fahrstatistik

Geschrieben am 27.09.2021 von Dominik Lawetzky
Team: Green Team
Kommune: Eltville am Rhein

Wer sich meine Fahrstatistik der letzten Tage anschaut, wird sich denken: Was macht der Kerl als Stadtradeln-Star? Und da gebe ich teilweise recht: Ich sehe Stadtradeln allerdings nicht (allein) als Wettbewerb, um möglichst viele Kilometer für sein Team zu sammeln. Es geht auch darum, einmal das realistische Fahraufkommen zu protokollieren – und genau das mache ich zurzeit.

Mein Fahraufkommen war in den letzten Tagen aus zwei Gründen geringer als erhofft:
1) Als Mitarbeiter einer Partei und baldigen Abgeordneten waren die letzten Tage – sagen wir – nervenzehrend. Da blieb wenig Zeit für ausgiebige Radtouren, wie ich sie bei meiner Star-Kollegin Alyce bewundere. Stattdessen musste sich meine Fahrstatistik mit den alltäglichen Einkaufsfahrten begnügen.
2) Das kleine Reststück Freizeit gestaltete sich dann turbulent; denn leider starb mein langjähriger tierischer Begleiter.

Ich kann jedoch Besserung versprechen: Die Wahl ist gelaufen und im Modell der Trauerphasen nach Kübler-Ross komme ich langsame in der "Annahme" an. Beste Voraussetzungen für eine ausgiebige Radtour!

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Nicht nur für die Fahrstatistik

Geschrieben am 27.09.2021 von Dominik Lawetzky
Team: Green Team
Kommune: Eltville am Rhein

Wer sich meine Fahrstatistik der letzten Tage anschaut, wird sich denken: Was macht der Kerl als Stadtradeln-Star? Und da gebe ich teilweise recht: Ich sehe Stadtradeln allerdings nicht (allein) als Wettbewerb, um möglichst viele Kilometer für sein Team zu sammeln. Es geht auch darum, einmal das realistische Fahraufkommen zu protokollieren – und genau das mache ich zurzeit.

Mein Fahraufkommen war in den letzten Tagen aus zwei Gründen geringer als erhofft:
1) Als Mitarbeiter einer Partei und baldigen Abgeordneten waren die letzten Tage – sagen wir – nervenzehrend. Da blieb wenig Zeit für ausgiebige Radtouren, wie ich sie bei meiner Star-Kollegin Alyce bewundere. Stattdessen musste sich meine Fahrstatistik mit den alltäglichen Einkaufsfahrten begnügen.
2) Das kleine Reststück Freizeit gestaltete sich dann turbulent; denn leider starb mein langjähriger tierischer Begleiter.

Ich kann jedoch Besserung versprechen: Die Wahl ist gelaufen und im Modell der Trauerphasen nach Kübler-Ross komme ich langsame in der "Annahme" an. Beste Voraussetzungen für eine ausgiebige Radtour!

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Gewohnt, zurückzustecken

Bild Geschrieben am 12.09.2021 von Dominik Lawetzky
Team: Green Team
Kommune: Eltville am Rhein

Seit Freitag gehöre ich dem vierköpfigen Team der Stadtradeln-Stars an. Zwei der anderen drei gehören ebenfalls dem Green-Team an. Und ich muss sagen: Die beiden radeln fleißig. Insbesondere Alyce hat mich nach ihrer heutigen Tour weit abgehängt.

Nachdem ich gestern den ganzen Tag in einer Klausurtagung feststeckte und heute Morgen noch Bürokram – aus dem Homeoffice und damit ohne Anfahrt – zu erledigen hatte, konnte ich abends noch eine kleine Tour radeln.

Dabei sind mir wieder einmal zwei Dinge aufgefallen: Zum einen ist es wunderschön, wie nah man auf dem Rad der Natur und den Menschen ist. Im Gegensatz zum Auto, aber auch zu Bussen und Bahnen ist man nicht umhüllt von Stahl und Metall. Man schleppt keine zwei Tonnen mit sich rum. Auf dem Rad lernt man seine Umgebung kennen und kann neue Orte erkunden – ohne räumliche Isolierung und Ballast.

Zum anderen fiel mir ins Auge, wie autozentrisch unsere Kommune noch immer ist. Ein Beispiel dafür ist der Verlauf des Radwegs am Bahnübergang nach Oberwalluf. Ehemals stand dort ein Schild: "Bitte absteigen". Warum? Klar, damit die Autofahrer*innen ungestört den Bahnübergang überfahren können. Dass dafür die Fahrradfahrer*innen zurückstecken müssen, sei es drum. Diese Denkweise manifestiert sich auch in der Bauweise des Übergangs, denn der Radweg geht über eine durch ihre Kante nahezu unüberwindbare Verkehrsinsel. Wer hier mit Pendeltempo drauf fährt, fährt danach nicht mehr – außer ins Krankenhaus.

Ein anderes Beispiel ist der Zustand einiger Radwege. Die sind teils zugewachsen, marode und zu schmal. Bei einer Straße, auf der Autos – das tradierte Zentrum unserer Mobilität – fahren, wäre hier längst nachgebessert worden. Dass dafür die Fahrradfahrer*innen zurückstecken müssen, sei es drum.

Klar ist, bis Autos und Fahrräder gleichberechtigt am Verkehr teilnehmen, ist es noch ein weiter Weg. Ich freue mich, dass ich einen kleinen Teil dieses Weges in den nächsten drei Wochen hier reflektieren kann.

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