STADTRADELN-Star Blog: Landkreis Vechta


Meine 3. und letzte Woche als Stadtradelstar

Geschrieben am 27.05.2021 von Manfred Moss
Team: ADFC KV Vechta
Kommune: Landkreis Vechta

In dieser Woche ist mir ein junger Mann aufgefallen den ich überholen wollte. Ich habe mir fast die Finger wundgeklingelt aber er machte nicht Platz, da er Kopfhörer trug und mich so nicht hören konnte. Das Musik hören während des Radfahrens ist zwar nicht grundsächlich verboten, aber es ist dringend davon abzuraten, weil man wichtige Signale im Straßenverkehr überhören kann. Nicht nur mein Klingeln sondern auch das Martinshorn der Polizei oder von den Maltesern.
Die Kampagne Stadtradeln geht jetzt zu Ende, hat aber meines Erachtens nach unseren Landkreis sehr bewegt .Die Themen Umweltschutz und CO2 Einsparung wurden täglich ins Bewusstsein der Teilnehmer gerufen. Viele Teilnehmer waren in der Regel sehr ehrgeizig.
Spannend war jeden Abend der Blick auf die Ergebnislisten. Es war ein schöner Wettbewerb. Unbedingt wiederholen.
Mein persönliches Fazit ist, dass wir täglich für den Umweltschutz und gegen die Erderwärmung ankämpfen sollten.
Das Auto ist nicht mehr mein Verkehrsmittel Nr. 1.Wir sind es zukünftigen Generationen schuldig, dass wir eine naturbezogene Welt hinterlassen.
Jetzt, wo wir Corona so langsam überwunden haben, kann man auch schon wieder über den Sommerurlaub nachdenken.Wir werden auch in diesem Jahr, wie auch in Jahren zuvor, einen Radurlaub machen. Das macht Spaß und ist gesund .Bevor ich vor einigen Jahren das Radfahren als Ausdauersport für mich entdeckt habe, hatte ich altersbedingt schon erste Anzeichen von Zivilisationskrankheiten. Das habe ich jetzt im Griff.
Kürzlich habe ich gelesen, dass die EU das Ziel hat bis 2030 den Ausstoß von Treibhausgasen um 55 % gegenüber 1990 zu verringern. Mit meinen bescheidenen, klitzekleinen Beiträgen bin ich dabei und das gibt mir ein gutes Gefühl.
Ich freue mich auf die nächste Stadtradel Kampagne.
Ich werde wieder mitmachen!!!

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Meine 2. Woche als Stadtradelstar

Geschrieben am 20.05.2021 von Manfred Moss
Team: ADFC KV Vechta
Kommune: Landkreis Vechta

Auch in der zweiten Woche meines Autoverzichts gab es keine größeren Probleme. Alles was ich brauchte, konnte ich auch mit dem Rad besorgen. Zugegebener Maßen musste ich einige, wenige Fahrten, wie z. B die Fahrt.zur Mülldeponie um Gartenabfälle wegzubringen bis zum Ende des Wettbewerbs verschieben, was aber nicht so schlimm war.
Mein Team strampelt weiterhin fleißig mit und zeigt dadurch, was man für den Umweltschutz tun kann. Meine persönliche Bilanz ist ebenfalls sehr positiv. Bis zum Ende der zweiten Woche habe ich schon 114 kg CO 2 eingespart.
Der Mai bietet sehr durchwachsenes Aprilwetter, mal Sonnenschein (Bild1) und auch mal den einen oder anderen Regenschauer (Bild2).
Auf meinen Touren in dieser Woche sind mir zwei für Radfahrer ärgerliche und sogar gefährliche Dinge aufgefallen. Erstens wurde ich häufiger mit zu geringem Seitenabstand überholt. Bitte liebe Autofahrer denkt daran, dass ihr beim Überholen innerorts einen Seitenabstand von 1,5 m und außerorts sogar 2 m halten müsst. Zweitens wurde ich mehrfach durch zugeparkte Radwege an meiner Weiterfahrt gehindert. Bei Bild 3 dachte ich, der Autofahrer setzt rückwärts auf die Straße. Deswegen hielt ich an und stellte überrascht fest, dass gar kein Fahrer im Auto saß, also das Auto geparkt war. Eine Unverschämtheit. Das Bild 4 spricht für sich selbst. Auch hier wurde ich beim Vorbeifahrern auf die Straße gezwungen. Liebe Autofahrer zur Sicherheit der Radfahrers ist das Halten und Parken auf Schutzstreifen und Radwegen verboten. Das Zuparken von Radwegen gefährdet Menschenleben.
Trotz dieser Unannehmlichkeiten habe ich immer noch großen Spaß am Radfahren und freue mich auf die letzte Woche der Stadtradelkampagne.
Zusatz: Leider verdreht das System die beigefügten Bilder.

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Meine erste Woche als Stadtradelstar

Geschrieben am 12.05.2021 von Manfred Moss
Team: ADFC KV Vechta
Kommune: Landkreis Vechta

Bevor ich am Freitag Morgen 7.5. zu meiner ersten Tour startete, klebte ich schnell noch das Logo vom Landkreis an mein Fahrrad und befestigte am Gepäckträger meine Reisetaschen. So bin ich für kleinere Einkäufe gut gerüstet. Ich bin gespannt, wie sich der Autoverzicht in den nächsten 3 Wochen im Alltag auswirkt.

Als Erstes fahre ich meine normale 30 KM Morgenradtour, die ich schon seit Jahren fahre. Es ist übrigens mit 7 Grad schweinekalt. Also ziehe ich Winterkleidung mit Handschuhen an. Zwei Tage später (Muttertag) haben wir mit 26 Grad T- Shirt Wetter. Wieder 2 Tage später gibt es erfrischenden Mairegen bei 15 Grad. Jetzt also Regensachen. Mein Fazit daraus ist, egal wie das Wetter ist, mit den richtigen Klamotten macht das Radeln immer Spaß.

Die Stadtradelapp hat gut funktioniert und der Tracker arbeitet einwandfrei.

Im Lauf der nächsten Tage zeigte sich, dass mein Team fleißig mitradelt.. wir waren von Anfang an unter den ersten 20 im Team-Wettbewerb. Leute ich bin stolz auf Euch!

Mitte der Woche wurde mir wieder mal an einer Kreuzung die Vorfahrt genommen. Nur weil ich als erfahrener Radfahrer aufgepasst habe ist nichts passiert.
Mein dringender Appell an alle Autofahrer, fahrt vorsichtig an Kreuzungen heran und denkt vor allen Dingen daran, dass ein Radfahrer von links und rechts kommen kann, weil es Radwege gibt, die Radfahrer ausnahmsweise in beide Richtungen befahren dürfen.
Mein Appell an alle Radler, beachtet bitte das Rechtsfahrgebot. Nur in Ausnahmefällen (wenn es durch Schilder erlaubt ist) darf man den linken Radweg benutzen und ganz wichtig immer Blickkontakt aufnehmen. Das musste ich mal ausdrücklich so sagen, weil in mir mein altes Fahrlehrerherz durchgedrungen ist.

Auf den beigefügten Bildern (leider von der Software hier gedreht) sieht man, dass die Natur in den letzten Tagen durch Wärme und Regen explodiert ist. Es sieht wunderschön aus. Die ersten zwei Bilder zeigen die über 100 jährige Trauerbuche in Hagstedt, das dritte Bild den alten Bahndamm in Elmelage.

Mein Auto vermisse ich übrigens noch nicht, denn das Einkaufen mit meiner Packtasche klappt ganz gut. Mal schauen, wie es nächste Woche wird.

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