STADTRADELN-Star Blog: Landkreis Erlangen-Höchstadt


Resumee

Bild Geschrieben am 04.06.2021 von Cornelia Kaiser
Team: Offenes Team - Buckenhof
Kommune: Buckenhof im Landkreis Erlangen-Höchstadt

Es war eine tolle Erfahrung, ich wurde viel nass in der Zeit, aber wir als Familie hatten auch wirklich Spaß dabei !
Da Autofahrer bei Regen nicht mit Fahrrädern rechnen und die Sichverhältnisse schlecht sind, kam es dann auch zu der ein oder anderen brenzligen Situation. Daher ist es wichtig, dass man sich in solch einer Situation auf eine durchdachte Verkehrsführung verlassen kann.
Auf leuchtenden Boden-Markierungen (Drausnickst)habe ich mich verhältnismäßig sicher gefühlt, da die Autos mehr Rücksicht nehmen. Vielleicht wäre dies auch eine gute Idee für Buckenhof!?!
Leider waren auch manche Stellen schwer mit Hänger (enge Pfosten)zu passieren. Das gilt aber über die Gemarkungsgrenzen hinweg.
Trotz dieser Herausforderungen hat es mir viel Spaß und Freunde gemacht, 3 Wochen exklusiv das Rad zu nehmen!
Ich verzichte sogar soweit wie möglich weiterhin auf das Auto!
Und wir haben als Familie beschlossen unser Zweitauto zu verkaufen, da es wirklich nicht gebraucht wird. Verstärkt wurde dieser Entschluss einerseits durch unsere Begeisterung fürs Radln als auch die neuen Möglichkeiten durch Home Office.
MIt dem ersparten Geld wollen wir uns als Radelnde Familie lieber tolle neue Fahrräder kaufen!
Es war somit eine tolle Erfahrung und hab mich gefreut dabei gewesen zu sein!

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Vom Karpfen gebissen?

Bild Geschrieben am 30.05.2021 von Caroline Credé
Team: Herzicaro
Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt

Liebe Stadtradler*innen,
nun habe ich meinen Autoschlüssel wieder zurück.
Das bedeutet nicht, dass ich das Rad nun in der Ecke stehen lasse.
Ich fahre ein paar Radkilometer weniger, da ich nun die Umwege zum Kilometer sammeln weg lasse.
Auf einem dieser Umwege traf ich den Radfahrer der vom Karpfen verfolgt wird.
Oder hat der Karpfen angebissen? Findet er Radfahren gut?
Ich werde weiter fahren, denn mein Leben ändert sich nicht grundlegend, da ich sowiso die meisten Wege mit Rad, zu Fuss oder mit ÖPNV zurücklege.
Das hat nichts mit einschränken zu tun.
Oft bin ich schneller ohne Auto unterwegs. Keine Parkplatzsuche und bis ich das Auto aus der Garage geholt habe, bin ich oft schneller gelaufen oder mit dem Rad gefahren und hatte noch frische Luft.

Probiert es aus!

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26.05.2021 Wetter macht Packt mit dem Gegenwind und versucht den STADTRADELN Star zu bremsen

Bild Geschrieben am 29.05.2021 von Hans-Jürgen Kopperger
Team: ENNA BIKE PROJEKT
Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt

Der Wetterbericht lässt nichts Gutes erahnen
Winterhausen, ein jähes Erwachen hatte ich heute Morgen als ich den Blick auf die Wettervorhersage geworfen habe. Das Wetter und der Wind wollte mir wohl diesmal einen gehörigen Strich durch die Rechnung machen. Offensichtlich hatte jemand Petrus gepetzt, dass ich mich heute von Winterhausen in Bayern in Richtung Süd-West nach Rheinzabern in Rheinland-Pfalz aufmachen wollte um meinen Cousin einen Besuch abzustatten.

Der Start der Etappe beginnt im Dauergrau
Genau das hat der Wettergott zum Anlass genommen dem STADTRADELN Star die widrige Seite des Wetters zu zeigen: Schon beim Start war die Sonne nicht mehr zu sehen und die Wolken hingen tief bis über die Berge. Als ich auf der ersten Anhöhe angekommen war, gab es bei den Wolken kein halten mehr und die Tropfen prasselten wie Nadelstiche auf die Straße. Zum Schutz streifte ich mir meine Regenjacke über, die ich dann den ganzen Tag nicht mehr ausgezogen habe. Ein Dauergrau vor mir, neben mir und um mich herum und auf den Höhen des Odenwaldes piff ein orkanartiger Gegenwind mir direkt ins Gesicht als wollte er mir die Absurdität des STADTRADELNS hier und heute beweisen. Ein von Mensch und Motoren unabhängiger Radler, den Wetterkapriolen fast schutzlos ausgeliefert, kurbelt er allein auf weiter Flur auf sich alleine gestellt gegen die widrigen Lauen der Natur. Die Gesamtstrecke von weit über 200 km? Immer wieder mache ich mir Mut und rede mir ein: es kann nur klappen quer durch Baden-Würtemberg über den Rhein bis ins Ziel zu kommen, wenn denn der Wind nur etwas nachlassen wolle. Das motiviert mich die Pedale monoton mit unbändigem Wille weiter zu bewegen. Bleischwer sind sie geworden und das liegt nicht nur an den nassen Socken und Schuhen, nein das liegt vor allem an dem nicht nachlassenden Gegenwind.

Die Wattzahl passt einfach nicht zum Tempo
Mein Wattmesser zeigt permanent mehr als 220 Watt und trotzdem pendelt die Tachonadel nur um die 25 km/h. Sogar eine E-Bike Radlerin kann mit mir auf einem Abschnitt eines Radweges mithalten. Wundert mich das? Da die zugelassen Höchstgeschwindigkeit bei E-Bikes in Deutschland vorgegeben ist, wird ihr Motor bei 25 km/h elektronisch abgeregelt. Ein Tempo welches mir unter normalen Umständen nur ein müdes Lächeln abringt. Doch an diesem Tag zucken meine Mundwinkel unwillkürlich nach unten, die Gesichtszüge entgleiten mir und ein Lächeln huscht mir schon lange nicht mehr über mein Gesicht.

im Hinterhalt der Bauarbeiter
Auf der Abfahrt zum Neckar gerate ich in einen Hinterhalt der Bauarbeiter. Ein Bagger und eine Grube versperren mir den Weg. Auf einem kleinen Ziegenpfad trage ich schließlich mein Rad meilenweit durch den knöcheltiefen Morast und umkurve erfolgreich den Bagger. Doch so richtig Fahrt kann ich immer noch nicht aufnehmen, im folgenden Abschnitt durch einen Buchenwald versinken die schmalen Reifen in dem vom Regen aufgeweichten Boden und nur mit Geschick und viel Glück kann ich mich auf meinem Zweirad halten und umfahre dabei die Zweige und Äste, die der Sturm unmittelbar vor mir in den Weg geworfen hat.

Keine Zeit für Pausen
Abgekämpft und müde erreiche ich in Mosbach die Hälfte der heutigen Etappe, doch für eine Pause bleibt keine Zeit. Ich liege unter der langsamsten Zeit der kalkulierten Marschtabelle und da ich mein Ziel heute noch vor Sonnenuntergang erreichen möchte, entschließe ich mich mein Vesper beim Fahren einzunehmen. Der folgende Streckenabschnitt verändert die Situation nicht zum Guten. Der Wind ist zwar durch die hohen Berge endlich gebrochen, doch die Streckenführung entlang des Neckars setzt die Monotonie des Dauergraus fort. Kein Sonnenstrahl verirrt sich in die tiefen Schluchten, wolkenverhangen sind die waldreichen Berghänge und ohne scheinbares Ende schlängelt sich Kurve um Kurve der Fluss in Richtung Heidelberg vorbei an Hirschhorn, der "Perle des Neckartals", die aber an diesem Tage nichts von ihrer Anziehungskraft besitzt. Kurz vor Neckarsteinach ist es soweit und ich beschließe eine kurzen 3 Minuten Stop um mir ein heißes Getränk an einer Tankstelle zu holen.

Sturzregen auf der Passhöhe
Wenig später verlasse ich den Neckar und strample weiter, diesmal bergan in Richtung Wiesloch. Über den Bergen haben sich schwere Regenwolken vom Rheintal angestaut und Petrus wartet mit dem Öffnen der Schleusen kurz bevor ich die Passhöhe bei Schatthausen überquere. Es gibt von oben kein Halten mehr: dicke Regentropfen prasseln auf mich nieder und wollen meinen Willen den Berg zu erklimmen und die Tour fortzusetzen brechen. Doch die Regenjacke gibt mir Schutz vor Wind und Wetter und so kann ich auf der Abfahrt endlich Fahrt aufnehmen und werde nur noch vom Feierabendverkehr aufgehalten.

Der Packt des Wetters mit dem Gegenwind
Nachdem ich wieder aus der Stadt bin, navigiert mich mein Tacho weiter in Richtung Süd-West, genau in die Richtung aus der auch wieder der Wind weht und mir wird klar dass das kein Zufall sein kann. Das Wetter muss einen Pakt mit dem Gegenwind abgeschlossen haben und versucht den STADTRADELN Star zu bremsen. Mir wird klar, dass es keine Alternative zum Weiterkommen als mit dem Zweirad gibt. der STADTRADELN Star darf in den 21 Tagen kein Auto fahren, geschweige denn ein Auto von innen sehen. Trotz der Möglichkeit meine Fahrt mit dem öffentlichen Nahverkehr fortzusetzen, widerstehe ich diesem Verlangen und mache das was ich auch schon den ganzen Tag gemacht habe: ich tretet und trete und erreiche nach über 222 km Gegenwind und mit letzter Kraft kurz vor Sonnenuntergang mein Tagesziel in Rheinzabern.

Fazit
Ich kann mich nicht erinnern einmal eine Etappe mit einer solch perfiden Abstimmung zwischen meinem Ziel und dem Gegenwind gefahren zu sein. Den ganzen Tag lag bläst mir der Wind frech wie Oskar immer von vorne entgegen, auch das permanente Dauergrau, der Nieselregen und die Regenschauer tun ihr übriges um mir diesen Tag noch lange in Erinnerung zu halten.

Verfolgen sie meine Aktivität auf Relive.cc
https://www.relive.cc/view/vMv8QZp8dNO

und Strava
https://www.strava.com/activities/5362249300

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Baiersdorf radelt um die Welt, oder warum jeder km zählt

Bild Geschrieben am 28.05.2021 von Bernd Langhans
Team: Rote Radler Baiersdorf
Kommune: Baiersdorf im Landkreis Erlangen-Höchstadt

3 Wochen, 244 Radlerinnen und Radler, und mehr als einmal um die Welt.

Was für eine schöne Leistung. Und das gänzlich unbeeindruckt vom Wetter.
Baiersdorf halt also einen ganzen Haufen wetterfester Menschen, die einfach Freude am radeln haben.

Ich bin sehr stolz in diesem Jahr als Stadtradl Star dabei gewesen zu sein.

Jetzt werden erst mal die Fahrräder geputzt, geölt, die Ketten und Speichen nachgezogen und die Bremsbeläge geprüft.

Aber, lasst Euch jetzt nicht hängen, macht weiter, erkundet die Biergärten und die Aussichtspunkte, es gibt im Umkreis von 20 km unendlich viel zu entdecken. Das durfte ich jetzt auch wieder feststellen.

Es hat Spaß gemacht.
Und wohin es Euch auch treibt, ich wünsche Euch immer einen guten Radweg und Pannen- und Unfallfreie Fahrt.

Bernd Langhans

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Es tropft von Helm und Lenker, oder warum die Zwiebel ein Vorbild ist

Bild Geschrieben am 26.05.2021 von Bernd Langhans
Team: Rote Radler Baiersdorf
Kommune: Baiersdorf im Landkreis Erlangen-Höchstadt

Dieser Mai ist eindeutig eher ein April, und jetzt gerade die letzte Woche Stadtradeln stellt schon hohe Anforderungen in Bezug auf die Wetterfestigkeit.
Wenn man schon anfängt eine Radtour zusammen mit dem Regenradar zu bauen, weil man versucht ist zwischen den Schauerwolken durch zu kommen, zeigt das eine beständige Westwetterlage mit viel Wind und Schauern.
Aber auch mit tollen Wolken, die man genießen kann solange man nicht drin steckt.
Aber dann, dann macht es sich bezahlt, und es ist nützlich, wenn man aus der Packtasche (rechtzeitig) die Regenüberhose, Jacke und vielleicht sogar die Überschuhe rausholen kann.
So ausgerüstet macht dann auch der dickste Schauer wenig aus, auch wenn man sich fühlt wie in der Autowaschanlage.

Nur, wenn kurz vor Zuhause, die dicke Regenwalze zu sehen ist, dann kann man sich trauen ein Wettrennen gegen das Wetter zu fahren.
Heute haben wir gewonnen und waren 15 Minuten vor dem Regen wieder zuhause.
Noch zwei Tage, es bleibt spannend.

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25.05.2021 ENNA BIKE PROJEKT

Bild Geschrieben am 25.05.2021 von Hans-Jürgen Kopperger
Team: ENNA BIKE PROJEKT
Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt

woher stammt eigentlich unser Team Name ENNA BIKE PROJEKT?
Auch in diesem Jahr trete ich wieder für das Team ENNA BIKE PROJEKT in die Pedale und das hat einen guten Grund.
Zum einen ist der Namenspatron des Teams meine Tochter Enna und zum anderen können wir auch in dieser Saison wieder auf den heimische Fahrradladen Bike Projekt als Partner zählen.
Damit unsere Radtouren auch weiterhin unbeschwert stattfinden und erfolgreich beendet werden können, bedarf es nicht nur einer ausgetüftelten Planung, nein ein fachmännischer Service am Rad gehört ebenso dazu.
Und daher bringe ich meine Fahrräder bei Mark und seinen Jungs zur Inspektion. Schon beim Übertreten der Ladenschwelle spüre ich dass man hier an der richtigen Stelle ist: Die Jungs haben sich der Beratung beim Verkauf und dem Service von Zweirädern verschrieben. Ich schätze an Bike Projekt die Freundlichkeit und Kompetenz und würde meine Rad niemand anderes anvertrauen wollen. Bike Projekt legt einen hohen Wert auf Qualität und verfolgt den Anspruch, nur solche Produkte zu verbauen und zu verkaufen von denen sie auch selbst überzeugt sind. Um es abzukürzen: Sie lieben wie ich Fahrräder und sind seit vielen Jahren mit dem Zweiradvirus infiziert.
http://www.bikeprojekt.com/

Bike Projekt
Hauptstraße 48
91074 Herzogenaurach
Tel. 09132 – 42 48
info sr-encml bikeprojekt.com

Mo: geschlossen
Di-Fr: 10-18 Uhr
Sa: 09-13 Uhr

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Ausprobieren

Bild Geschrieben am 24.05.2021 von Caroline Credé
Team: Herzicaro
Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt

Liebe Radler*innen,
das Wochenende habe ich natürlich wieder zum Radfahren genutzt. Erholen konnte ich mich auch.
Am Sonntag habe ich dann mal für eine Stunde ein E-Bike ausprobiert!
Das war eine tolle Erfahrung. Die steilsten Anstiege ließ es mich mühelos und ohne ausser Atem zu geraten hinauf fahren. Es hat richtig Spaß gemacht mit diesem Rad zu fahren.
Für mich steht aber beim Radfahren auch die sportliche Herausforderung im Mittelpunkt.
Ich möchte mit eigener Kraft von A nach B kommen.
So werde ich weiterhin "analog" fahren, wenn ich es körperlich kann.
Immerhin kann ich jetzt mitreden.
Aber, schön wars!

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Sturmböen aus Süd-West, oder, eine steife Brise in der Nase

Bild Geschrieben am 22.05.2021 von Bernd Langhans
Team: Rote Radler Baiersdorf
Kommune: Baiersdorf im Landkreis Erlangen-Höchstadt

Trocken, aber stürmisch meldet der #Wetterochs für den Pfingstsamstag. Das kann ja was werden, denke ich noch als beim Frühstück die Blume im Garten sich schon heftig schütteln.
Aber die Sonne scheint, und es gibt also wenig Grund nicht los zu radeln.
Aber schon die ersten Meter am Kanal in Richtung Süden lassen spüren, was uns erwartet.
Wir fahren mit gefühlten 60kmh aber doch nur echte 15!

Immer vor Augen, der Punkt in Vach, an dem wir uns nach Osten bzw Nordosten wenden, und über Kraftshof, Dormitz Eckenzahl nach Gräfenberg fahren.
Der Wind im Rücken.
Nach dem steilen Berg von Gräfenberg, ist die Abfahrt nach Großenohe ein willkommener Anlass echte 60kmh zu fahren. Aber einen kurzen _Einkehrschwung im Gasthaus Sägemühle lassen wir uns nicht nehmen.
Leckere Kuchen und frische Bratwürste.

Und dann geht es das Trubbachtal entlang wieder zurück. Hinter Egloffstein haben wir den Wind dann wieder in der Nase, und der begleitet uns bis nach Hause.

Aber wir haben es geschafft, 97km. Wir sind jetzt Nordseeküstentauglich.
Moin Moin

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22.05.2021 Einkaufen - die Vorräte gehen zur Neige

Bild Geschrieben am 22.05.2021 von Hans-Jürgen Kopperger
Team: ENNA BIKE PROJEKT
Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt

hallo allerseits,
in dieser Saison steht das Auto nun schon seit 2 Wochen unbewegt am gleichen Platz und darf vom STADTRADELN Star weder gefahren, noch von Innen gesehen werden! Trotzdem wollen die Vorräte wieder aufgefüllt und die Einkaufstaschen nach Hause geschleppt werden. Zum Glück gibt es da meinen 13,5 Tonner mit dem ich auch ohne Führerschein auf 2 Rädern fahren darf. Zugegeben heute eher ein 40 Tonner und die Schräglage in den Kurven war dann doch mit Vorsicht zu nehmen...
Aber auch am Ende der Tour sind alle Vorräte wieder aufgefüllt und die letzte Woche der "Auto Abstinenz" kann wieder angegangen werden. Ob ich schon von meinem Auto geträumt habe und mir heimlich Stützräder an mein Fahrrad schrauben wollte, nur um mal wieder auf 4 Rädern unterwegs zu sein? Jetzt mal ehrlich: ich vermisse nichts, die Unbeschwertheit der Fortbewegung auf dem Fahrrad und die Freiheit genieße ich solange ich es kann!

Fazit
Lasst ruhig mal das Auto in der Ecke stehen und motiviert Euch das Fahrrad auszuprobieren, Eure Gesundheit und das Klima werden es Euch danken!

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Wenn der innere Schweinehund knurrt, und der OBI 63 km weg ist

Bild Geschrieben am 20.05.2021 von Bernd Langhans
Team: Rote Radler Baiersdorf
Kommune: Baiersdorf im Landkreis Erlangen-Höchstadt

Den ganzen Tag lang sitzt der blöde innere Schweinehund schon vor der Schuppentür und lässt mich nicht aufs Rad.
Na gut, Home office soll ja angeblich eh dazu führen, eher Fett anzusetzen als was für die Fitness zu tun.

Als dann aber das Vogelfutter alle ist, steht halt doch eine kurze Tour zum OBI nach Forchheim auf der To-do-Liste.

So schieb ich den Schweinehund auf die Seite und mich auf Rad. Mit zwei Satteltaschen, aber ohne Wasserflasche.
Komischerweise schlage ich erst mal die Richtung nach Dechsendorf ein.
In Hemhofen leiste ich mir eine Flasche Wasser, weil es könnte jetzt doch etwas weiter werden.
Hinter Adelsdorf auf dem Laufer Keller (leider zu) kann ich aber die Aussicht und das Wasser geniessen.
Was reitet mich eigentlich dann über Stiebarlimabch nach Hirscheid zu fahren?
Aber so werden aus den eigentlich 6km eben 63.

Und als ich zurück komme freut sich der Schweinehund ganz arg über eine Brotzeit und ein gemütliches Bier.

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An die Arbeit

Bild Geschrieben am 20.05.2021 von Caroline Credé
Team: Herzicaro
Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt

Der Tag ist noch nicht ganz da. Die Sonne geht grade auf. Ich sitze auf dem Rad und fahre.
Es ist schön den Tag so beginnen zu können. Ohne Hektik und die Vögel zwitschern munter.
Das ist Urlaub.....ach nein, ich bin ja auf dem Weg zur Arbeit.
Macht nichts, ist trotzdem ein guter Start in den Tag!
Und der Heimweg? "da bist Du doch müde und geschafft?" sagen die Kollegen.
Klar bin ich müde, aber das ist ja wieder wie ein kleiner Urlaub.
Es hetzt mich niemand und zu Hause habe ich das gute Gefühl etwas für mich und die Umwelt getan zu haben.
Und...ach ja, es war ein kleiner Urlaub.

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Wenn sich der Weg zur Arbeit wie ein Urlaubstag anfühlt

Bild Geschrieben am 18.05.2021 von Bernd Langhans
Team: Rote Radler Baiersdorf
Kommune: Baiersdorf im Landkreis Erlangen-Höchstadt

Heute habe ich beschlossen, dass es ein schöner Tag wird.

Mein Weg nach Nürnberg ins Büro führt mich entlang einer Route, für die normalerweise eine eigene Tagesetappe auf einer Radtour geplant werden sollte.

Das Wetter sieht vielversprechend aus. Also es verspricht alles, vielleicht mit Ausnahme von Schnee. Und kaum in Eltersdorf angekommen geht es auch schon mit einem Schauer los.
Der Wind bläst, wie immer beim Radeln, vorzugsweise von schräg vorne, aber ehrlich, ich habe damit einen Gegner den ich besiege.

Zur Hälfte des Weges, auf Höhe des Solarberges zwischen Vach und Fürth wird es wieder trocken.
Mittlerweile an der Quelle der Pegnitz vorbei, also dem Zusammenfluss von Rednitz und Pegnitz, geht es jetzt entlang der Pegnitz weiter.
Auf Höhe Fürth zeigen sich die ersten Ansätze einer Radlschnellstrecke. Der alte kurvige und von Wurzeln aufgewölbt Weg ist jetzt breit, glatt und super geworden. Eine Freude
Mitten durch das Herz Nürnbergs führt mich mein Weg.
Der Hauptmarkt, mit dem schönen Brunnen und mittlerweile für Radler zum überqueren frei gegeben.
Die Geschichte wirft Ihre Schatten, am Duzendteich und dem Reichsparteitagsgelände. Urlaubsfeeling kommt auf, wenn ich die Segler in der Sonne des Wassers dahingleiten sehe. Aber kaum 5 km weiter bin ich im Büro.

Heimwärts, kann der Chronist dann erfreut von zwei dicken Schauerwolken berichten, die ihn komplett verfehlen. während die eine hinter mir zu spät kommt um mich zu erwischen, liegt die andere über Erlangen und sorgt für einen angenehm angefeuchteten Schotter am Kanal. Kein Staub, aber auch noch kein Schlamm.

Wie gesagt, es war ein schöner und toller Tag.

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CO2 freie Rosenlieferung

Bild Geschrieben am 17.05.2021 von Cornelia Kaiser
Team: Offenes Team - Buckenhof
Kommune: Buckenhof im Landkreis Erlangen-Höchstadt

Heute durfte ich 60 Rosen zu einer Diamanten Hochzeit liefern inkl. einer großen Pflanzschale -
mein Radel und der Hänger waren voll bepackt!
Ich musste innerhalb von Buckenhof liefern, daher war es kein Problem dies Co2 freundlich mit dem Fahrrad zu erledigen.
Die Buckenhofer am Strassenrand, waren begeistert und winkten mir alle freudig zu.
Das ist eine wunderschöne Erfahrung gewesen und ich Radel noch lieber weiter!
Das Jubelpaar haben Sich auch sehr gefreut,dass ihre Bestellung mit dem Fahrrad gebracht wurde.
Sie (beide über 80 Jahre) fahren immer noch leidenschaftlich gerne Fahrrad.
Und so schließt sich der Radel Kreis in Buckenhof - wie wunderbar!

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14.05.2021 Trainingplan

Bild Geschrieben am 17.05.2021 von Hans-Jürgen Kopperger
Team: ENNA BIKE PROJEKT
Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt

hallo Allerseits,
nun ist die 1. Woche STADTRADELN schon vorbei und noch konnte ich dem Bedürfnis mich auf 4 motorisierte Räder zu setzen widerstehen. Zugegeben eigentlich habe ich dergleichen gar nicht vermisst und auch der Wocheneinkauf funktioniert dank der geräumigen Packtaschen von Ortlieb super.

Zudem kann ich mich immer noch einigermaßen an den Trainingsplan halten, die Umfänge bleiben moderat, der Spaß und vor allem die Effizienz steigt.
Messbar war das bei meiner Ausfahrt am Brückentag. Dabei konnte ich die Strecke zu meiner Überraschung ohne Pause zurücklegen.

Fazit
weniger kann auch mehr sein.

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Zum Kaffee nach Bamberg

Bild Geschrieben am 15.05.2021 von Bernd Langhans
Team: Rote Radler Baiersdorf
Kommune: Baiersdorf im Landkreis Erlangen-Höchstadt

Das Auto brauchst auch nicht, um mal eben nach Bamberg zu fahren und im Cafe Lieb einen leckeren Kuchen und Kaffee zu geniessen.
Kaum 30km, und solange man immer westlich vom Kanal bleibt (Ausnahme Neuses) eine wunderschöne strecke.
Hinwärts noch zwischen Quellwolken, in der Sonne, trifft uns in Bamberg dann der Schauer.

Da hilft dann am Ende doch nur die regenfeste Ausrüstung.

Wobei sogar der Biber meinte es wäre an der Zeit sich mal ein paar saftige Zweige zu holen als er an der Schleuse Strullendorf den Weg quert.

Kaum zuhause ist aber die Sonne auch schon wieder da.
Aber für den Kuchen lohnt es sich auch mal kurz nass zu werden.

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Ein etwas anderer Vatertagsausflug

Bild Geschrieben am 13.05.2021 von Bernd Langhans
Team: Rote Radler Baiersdorf
Kommune: Baiersdorf im Landkreis Erlangen-Höchstadt

Nach einem leckeren Schaschlik hier aus dem Gasthaus Sonne, war genug Energie da um eine größere Runde anzugehen.
Von der Wiesent bei Kirchehrenbach, bis runter zur Regnitz bei Fürth mit einigen Schlenkern, ging die Runde.
Natürlich, wie es sich gehört, beim Rittmayer in Hallerndorf ein zünftiges Bier.
Ganz Coronakonfrom mit viel Abstand, aber es bringt die notwendige Energie, um dann durch den Nieselregen weiter zu fahren.

Nach 107 km und 690 Höhenmetern rolle ich dann wieder in unsere Einfahrt, und freue mich auf ne heiße Dusche und noch ein Bier.
So geht das auch am Vtertag in coronazeiten.

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Weserstein

Bild Geschrieben am 13.05.2021 von Caroline Credé
Team: Herzicaro
Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt

Wo Werra sich und Fulda küssen, sie ihre Namen büßen müssen und hier entsteht aus diesem Kuss, deutsch bis zum Meer der Weserfluss. So steht es auf dem Weserstein in Hann. Münden. Die Flussradwege Werra, Fulda und Weser sind eine oder sogar mehrere Reisen wert. Gut ausgebaute und beschilderte Wege schlängeln sich an den Flüssen entlang. Das Rad habe ich mal wieder in den Zug gepackt. Zugegeben, es ist nicht einfach das Rad in die Haken zu hängen. Das ist ein Kraftakt! Da ist noch Entwicklungspotential für die Waggongestalter in allen Zugarten. Meist finden sich aber helfende Hände und oft auch gute Gespräche und die Bahnfahrt vergeht wie im Flug.

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13.05.2021 flashback in time

Bild Geschrieben am 13.05.2021 von Hans-Jürgen Kopperger
Team: ENNA BIKE PROJEKT
Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt

hallo allerseits,
Rückblick
heute ein kleiner Rückblick in die gute alte STADTRADELN Zeit bei der ich mir einen Experten Status erradelt habe.

Fazit
Es wird Zeit neue Ziele zu erkunden.

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Auf Los gehts Los!

Bild Geschrieben am 11.05.2021 von Cornelia Kaiser
Team: Offenes Team - Buckenhof
Kommune: Buckenhof im Landkreis Erlangen-Höchstadt

Hallo liebe Stadtradler und Stadtradlerinnen,

ich hoffe ihr hattet alle einen tollen Start beim STADTRADELN! Bei mir stand am Wochenende der Getränkeeinkauf an;)

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10.05.2021 digitale Rallye

Geschrieben am 10.05.2021 von Hans-Jürgen Kopperger
Team: ENNA BIKE PROJEKT
Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt

digitale Rallye Herzogenaurach
der STADTRADELN Star macht den Rallye Check.
Heute habe ich mich eines meiner Ziele beim diesjährigen STADTRADELN gestellt und dabei am Quiz der Stadtbücherei teilgenommen. Für Jugendliche und Erwachsene besteht die Möglichkeit ihr Wissen über Fahrräder und das Radfahren in Herzogenaurach zu testen. Mit der kostenlosen App „Actionbound“ auf dem Smartphone kann eine kleine Tour von ca. 15 km zu „Fahrrad-Orten“ in Herzogenaurach individuell durchgeführt werden. Ob alleine oder in einer Gruppe, es bleibt einem selbst überlassen wie er mitmachen möchte. Zu gewinnen gibt es eine hochwertige Ortlieb-Fahrradtasche und zweckdienliches Fahrradreparatur-Sets.

Fazit
Die Rallye kann ich einwandfrei empfehlen. Die App "Actionbound" lotst einen dabei zielsicher von Station zu Station. Nebenbei hat man die Gelegenheit sein Wissen mit einem Fragenkatalog zu testen. Auf diese Weise habe ich allerlei Interessantes und Neues rund um das Radfahren in Herzogenaurach erfahren. Wer die gute alte Schnitzeljagd kennt, wird sich auch hier sofort zurechtfinden.

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Nordhessen

Bild Geschrieben am 10.05.2021 von Caroline Credé
Team: Herzicaro
Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt

Hallo Radler*innen, dieses Jahr fällt der Stadtradeln Auftakt in meine Urlaubswoche. Viel wegfahren geht im Moment nicht. Dafür sind Tagestouren möglich. Die Tasche ist mit Notfallset, Wechsel- und Regenkleidung gepackt. Ein wenig Vesper ist auch dabei Und schon gehts quer durchs nordhessische Bergland. Alte Heimat neu entdeckt!

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88km rund um Baiersdorf, und fast alle Bierkeller sind zu

Bild Geschrieben am 09.05.2021 von Bernd Langhans
Team: Rote Radler Baiersdorf
Kommune: Baiersdorf im Landkreis Erlangen-Höchstadt

So ein schöner Sonntag, der erst warme Tag. Ein prima Grund mal zu sehen, wo es Bier gibt.
Also erstmal los Richtung Nord, grobe Richtung Buttenheim. Vorher dann nach Hallerndof abgebogen, umd das Aischtal rauf zu gondeln.
Am Rittmayer vorbei, halt. Da gibts Bier vom mobilen Ausschank.
Den Kreuzberg haben wir uns dann geschenkt. Auch der Luafer Keller war leider zu.
Welch eine Freude, dann hinter Adelsdorf den Neuhauser Keller "to-Go" geeöffnet zu finden.
Leider sind wir mit dem Radl da, also ToDrive. Egal, ging trotzdem.
Dechsendorf, heute komplett überlaufen, gleich weiter über Büchenbach, Steudach, Bruck (kaffee bei meiner Mutter).
Durch die Brucker Lache und den Reichswald nach Dormitz und Neunkirchen.
Erst in Hetzles, endlich ein ersehntes Schild für Bier toGo.
Gott sei Dank, kurz vor dem Anstieg nach Effeltrich, und dann schnell zurück nach Hause.

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08.05.2021 Grand Départ

Bild Geschrieben am 08.05.2021 von Hans-Jürgen Kopperger
Team: ENNA BIKE PROJEKT
Kommune: Herzogenaurach im Landkreis Erlangen-Höchstadt

heute ist der erste Tag und nun geht es wieder los, das STADTRADELN oder für unsere STADTRADLEN Stars eigentlich besser bekannt als die 5. Jahreszeit.

Dieses mal wird alles anders
Doch aufgrund der Pandemie gilt es dieses Jahr die Ziele neu abzustecken:

  • kein Herumlutschen im GA1 Bereich und dabei halb Europa unter die Laufräder nehmen.
  • kein Besuch in unserer Partnerstadt in Wolfsberg - es wäre einfach ein wunderschönes Highlight gewesen - nicht nur weil ich die Hinfahrt diesmal über die Grossglockner Hochalpenstrasse anvisiert habe, nein weil es einfach auf eine wunderschöne Art und Weise die Verbundenheit Herzogenaurachs mit Wolfsberg unterstreicht...

  • neue Ziele
    Aber sei es drumm, es gibt nun folgendes Ziele:
  • aktiv zum Klimaschutz beizutragen
  • mehr als ein Fünftel aller klimaschädlichen Abgase entfleuchen unseren LKW' und PKW's. Da ist es doch naheliegend einfach mal für die kurze Fahrt zum Bäcker oder in die Apotheke das Fahrrad zu benutzen.
  • Trainingsplan Homeoffice
  • das bedeutet vor allem den Umfang reduzieren und gezielt trainieren: genauer gesagt auf ein Drittel der letzten Jahre und dabei die Gegend Herzogenaurachs auf der Suche nach VO2Max erkunden. Eben doch genau nach Trainingsplan fahren und so lange wie möglich auch daran festzuhalten. Doch Vorsicht, bloß nicht von der Motivation der anderen STADTRADLER anstecken lassen und bei der bundesweiten Hatz mitzustramplen...immer weiter...und immer so viele KM wie möglich sammeln...denn darum geht es ja nicht wirklich!
  • digitale Rallye Herzogenaurach
  • Mit einem von der Stadtbücherei konzipierten Quiz können Jugendliche und Erwachsene ihr Wissen über Fahrräder und das Radfahren in Herzogenaurach testen. Mit der kostenlosen App „Actionbound“ auf dem Smartphone kann die kleine Tour zu „Fahrrad-Orten“ in Herzogenaurach individuell gestartet werden. Zu gewinnen gibt es eine hochwertige Ortlieb-Fahrradtasche und zweckdienliches Fahrradreparatur-Sets.

    In diesem Sinne
    Lasst Euch vom STADTRADELN motivieren mal wieder in die Pedale zu treten, sucht Euren harten Tritt und bleibt gesund.

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