STADTRADELN-Star Blog: Uelzen


Abschluß.....

Bild Geschrieben am 27.06.2021 von Gmelin Michael
Team: Post SV Uelzen
Kommune: Uelzen

Wie schnell drei Wochen vergehen. Ich muss sagen, so richtig Probleme das Auto nicht zu nutzen gab es einfach nicht! Sicher, das eine oder andere Mal wäre es schon "bequemer" gewesen, sich morgens in sein Auto zu setzen und zur Arbeit zu fahren. Andererseits, wenn man erstmal auf dem Rad sitzt ist der Gedanke daran auch schon vorbei.

Ansonsten.....ich denke, man kann bei sehr vielen Fahrten sehr wohl auf das Auto verzichten sofern man sich auch darauf einstellt und das so plant.

Gestern habe ich daher einfach wieder zwei Dinge miteinander verbunden: Nutzte den geplanten Besuch bei Freunden in der Nähe von Wolfenbüttel zu einer ausgedehnten Radfahrt. Und zurück ging es dann heute mit der Bahn, was ebenfalls deutlich entspannter war als selbst mit dem Auto fahren zu müssen.
Einzig die Gestaltung sowie der Zustand vieler Radwege ist, leider, immer wieder ein Grund sich zu ärgern. Teilweise ging es kilometerweit über durch Wurzeln verursachte Bodenwellen. Die Strecke durch Gifhorn ist als RadlerIn ein Abenteuer. Mal ist der Radweg auf der linken Straßenseite, dann plötzlich auf der rechten Seite..... um mit einem Mal ganz zu Enden. Dann wieder auf dem Gehweg gemeinsam mit den Fußgängern, dann als Radfahrstreifen auf der Straße,.... Vom Zustand auf einigen Abschnitten mag ich da gar nicht reden. Es ist nur zu offensichtlich, welchen Stellenwert hier die Radfahrende <nhaben.
Mein Weg weiter hätte eigentlich auch durch Braunschweig hindurch geführt. Ich habe es dann vorgezogen, einen Umweg zu fahren und die Stadt so zu meiden. Ähnliche Erfahrungen wie in Gifhorn wollte ich nicht noch einmal machen.
Ich würde mir wünschen, dass gerade in die Städte hinein und durch sie hindurch gute und sichere Wege für Radfahrende vorhanden sind. Wäre es doch dann auch einfacher und sicherer für notwendige Fahrten dorthin das Rad statt das Auto zu nutzen.

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Radeln macht Spaß....

Geschrieben am 20.06.2021 von Gmelin Michael
Team: Post SV Uelzen
Kommune: Uelzen

...vor allem auf gut ausgebauten und sicheren Radwegen.

Da ich ja sonst schon, jetzt aber natürlich noch mehr, mit dem Rad unterwegs bin, fällt mir eines immer wieder auf: Radfahrer werden von Verkehrsplanern oftmals immer noch als Verkehrsteilnehmer "zweiter Wahl" betrachtet. Dies zeigt sich u.a. am Zustand und der Gestaltung vieler Radwege.
Wobei sich das zeigt? In meinem Landkreis, auf dem Weg von Dannenberg nach Uelzen gibt es einen Radweg direkt neben der Straße. Unter einer Eisenbahnunterführung verengt sich der zur Verfügung stehende Platz jedoch sehr. Die Folge: Die Straße passiert diesen Bereich in voller Breite. Der Radweg....endet! Auf einem Schild heißt es "Radfahrer bitte absteigen" Man hat als Radler nun die Gelegenheit entweder "durch das Gebüsch" oder aber am Straßenrand entlang ca.50 m zu laufen um dann wieder auf das Rad steigen zu können. Wohlgemerkt..... es wäre durchaus möglich, auch den Radweg unter der Unterführung hindurch fortzuführen.
Ein anders Beispiel: An der Straße von Büchen nach Mölln besteht neben der Straße ein Radweg. Über eine Strecke von gut 10km finden sich jedoch immer wieder die Schilder "Radwegschäden" und, direkt darunter, "Radfahrer bitte absteigen". Und nun? Muss ich nun auf den Radweg und mein Rad dann dort schieben. Oder darf ich auf der Straße bleiben? ;-)
Wieder bei mir im Landkreis endet ein Radweg kurz vor einem Bahnübergang. "Radfahrer bitte absteigen". Direkt nach dem Bahnübergang geht der Radweg dann wieder weiter.... Hat das Geld gefehlt um den Radweg über die Bahnschienen zu führen?
Es finden sich viele Beispiele wie diese, vom schlechten Zustand vieler Radwege abgesehen. Die in Städten oftmals auch gerne als Parkplatz, und sei es auch nur zum Ein- und Ausladen, benutzt werden.
Ich denke es würden deutlich mehr Menschen ein Rad nutzen, wenn die entsprechende Struktur dafür vorgehalten würde. Und die Radfahrer in Ihren Rechten den Autofahrern gleichgestellt würden. Ich selbst fühle mich z.B. gerade innerhalb von Städten deutlich sicherer wenn ich auf der Straße fahren kann als auf einem, vielleicht auch noch linksseitigem, Radweg wo ich zwischen den geparkten Autos oftmals nicht oder zu spät wahrgenommen werde. Daher meine Bitte an alle Stadt- und Verkehrsplaner: Plant für uns Radfahrer mit und, vor allem, seht die Welt auch mal aus der Sicht eines Radlers und nicht nur aus der eines Autofahrers.

Ich war so frei und habe hier ein Bild aus einem Bericht angefügt den ich im Fernsehen gesehen habe. Darin wird geschildert, wie an einer viel befahrenen Straße in Kiel Luftreinigungsgeräte aufgestellt wurden...mit dem Hintergrund, dass an dem dort ebenfalls aufgestellten Luftmessgerät die Schadstoffwerte nicht zu hoch sind und so ein Fahrverbot in diesem Bereich vermieden werden kann. Leider war nicht genug Platz vorhanden, so dass die Geräte schlicht und einfach auf dem vorhandenen Radweg platziert wurden. Das Ergebnis ist zu sehen.....





Ansonsten....natürlich habe ich das schöne Wetter auch für die eine oder andere Tour genutzt. Es war kein Problem, die notwendigen Wege mit Rad und Bahn zu bewältigen. Mit ein wenig gutem Willen tut man hier viel für die Umwelt...und dazu auch noch für seine Gesundheit.

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Besuch in der Hansestadt Salzwedel

Geschrieben am 17.06.2021 von Gmelin Michael
Team: Post SV Uelzen
Kommune: Uelzen

Für alle die es noch nicht wissen....es gibt auch einen wunderschönen Radweg zwischen den Hansestädten Uelzen und Salzwedel welcher gut ausgeschildert ist!

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Tour am Mittwoch

Geschrieben am 17.06.2021 von Gmelin Michael
Team: Post SV Uelzen
Kommune: Uelzen

Besuch in der Hansestadt Salzwedel...

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Alles bestens in Woche 2...

Geschrieben am 17.06.2021 von Gmelin Michael
Team: Post SV Uelzen
Kommune: Uelzen

Nun, zur "Halbzeit", erstmal einen Dank an Petrus. Wirklich ein spitzen Wetter seit dem Start des Stadtradelns. So langsam komme ich auch in meinen neuen Rhythmus.
Ist halt alles eine Sache der Planung.... Man muss eben regelmäßig einkaufen damit es nicht zuviel auf einmal wird.
Nächstes Wochenende steht Bekanntenbesuch in HH an....könnte man ja auch mit dem Rad machen (lach). Ansonsten....auch ganz gut mit den "Öffentlichen" zu bewältigen.
Gestern stand eine schöne Radtour an....ein paar Kilometer für das Stadtradeln sollen nebenbei ja auch "erfahren" werden....und das hat bei diesem Wetter sehr viel Spaß gemacht.

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Die erste Woche...

Geschrieben am 11.06.2021 von Gmelin Michael
Team: Post SV Uelzen
Kommune: Uelzen

Nun geht sie also dem Ende entgegen....die erste Woche Stadtradeln, die erste Woche ohne Auto.
Probleme gab es eigentlich keine. Der Weg zur Arbeit dauert nun etwas länger, das ist zu verkraften.
Der Weg zurück ist etwas unangenehmer...ist doch die "Frische" vom Morgen nach einem langen Arbeitstag nicht mehr so ausgeprägt. Und es geht nun überwiegend bergauf statt bergab. Das ganze dann eventuell noch mit einem Rucksack der mit dem Tageseinkauf nun deutlich schwerer ist.
Letztlich aber auch eine Sache der Organisation: Habe mir nun an mein MTB einen Gepäckträger angebaut....damit fällt schon mal das Transportproblem im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr so ins Gewicht.
Zudem fahre ich nun auch mit dem Rennrad zur Arbeit....um dann direkt von dort auf Tour zu gehen. Fällt einem deutlich leichter als wenn man zuerst nach Hause fährt....und sich dann noch einmal "aufraffen" muss. Zudem kann ich so Training und den Weg zur Arbeit gut miteinander verbinden.
Die einzige "Herausforderung" gab es heute: Da ich dieses Wochenende einen Kurztrip mit der Bahn unternehme stellte sich die Frage, wie bekommt man den Trolley ohne Auto von der Wohnung zum Bahnhof? Sind ja immerhin etwas über vier Kilometer, für mich zu Fuß nun doch etwas zu weit. Öffentliche Verkehrsmittel fielen aus, da diese bei mir im Dorf eher selten verkehren..... und es mit dem Anschluss überhaupt nicht gepasst hat.
Glücklicherweise stellte sich heraus, dass man auch auf dem Gepäckträger einen kleinen Reisekoffer ganz gut transportieren kann. Gut befestigt stand dem Weg zum Bahnhof nichts mehr entgegen.
Alles in allem also bisher ein guter Start....zumal auch das Wetter pünktlich zum Wochenanfag deutlich besser wurde, so dass es eine Freude war, sich draußen bewegen zu können.

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