STADTRADELN-Star Blog: Kaufbeuren


Stadtradeln 2021 - (m)ein Résumé

Bild Geschrieben am 12.07.2021 von Christoph Gießing
Team: Förderkreis Schule und Jugend Oberbeuren e.V.
Kommune: Kaufbeuren

Kurz gesagt: Es war toll!

In den 21 Tagen Stadtradeln kamen bei mir insgesamt 582 km zusammen. Die Rahmenbedingungen für das durchgehende Radeln waren leider bei weitem nicht so gut wie im letzten und vorletzten Jahr. Einige Male bin ich auf dem Weg zur Arbeit in Dauerregen gekommen, so schlimm war das nicht, nur die vorbeiziehenden Gewitter sind durchaus gefährlich gewesen. Unsere Kinder und meine Frau waren natürlich auch kräftig beim Radeln. Ganz stark!

Da man nicht nur im Wohnort teilnehmen kann, sondern auch in der Kommune, in welcher man arbeitet, bin ich, um meinen Arbeitgeber in dessen Team zu unterstützen, auch für die Stadt Buchloe in deren Kampagnenzeitraum geradelt. Die Stadtradelzeiträume von Kaufbeuren und Buchloe überschnitten sich für zwei Wochen und laut dem Reglement kann/darf man die geradelten Kilometer nur 1x eintragen; somit habe ich im Zeitraum der Überschneidung, die Kilometer 50:50 auf beide Teilnehmerkommunen verteilt. Das bedeutet, die Woche vom 13. bis 20.06. bin ich exklusiv für das Team Karwendel in Buchloe gefahren, die folgenden zwei Wochen, während der Überschneidung jeweils 50:50 für beide und in der Woche vom 4. bis 11.07. nur für Kaufbeuren im Team Förderkreis Schule und Jugend Oberbeuren e.V.. Dazu habe ich zwei Accounts führen müssen. So wollen es die Regeln.

Drei unserer vier Kinder haben erradelt:
Im Unterteam Kinderturnen des TSV Oberbeuren erradelte unsere Tochter (7) 200 km und unser kleiner Sohn (4) 111 km. Unser großer Sohn (8) kam auf 211 Kilometer im Team AJG Oberbeuren.

Interessant war auch der Blick in meine Heimat Bad Wildungen. Dort fand das Stadtradeln in nahezu ähnlichem Zeitraum statt und man hat mit 271 aktiven Stadtradlern ganze 76.513 Kilometer erradelt.

In Kaufbeuren waren 1.315 aktive Radler unterwegs und haben >215.000 km erradelt. Eine wirklich enorme Distanz.

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Mit dem Rad zur Arbeit

Bild Geschrieben am 12.07.2021 von Christoph Gießing
Team: Förderkreis Schule und Jugend Oberbeuren e.V.
Kommune: Kaufbeuren

Eine tolle Sache ist für mich das Radeln zur Arbeit. Es macht unglaublich fit und Spaß. Beugt Krankheitstagen vor, ist pure Entschleunigung und Umweltschutz. Morgens frische Luft tanken, im Sonnenaufgang den Körper aktivieren, dann duschen und energiegeladen in den Tag starten ist toll! Und insgeheim freue ich mich nach der Ankunft schon wieder auf die Heimfahrt. Für die Strecke brauche ich je nach Windstärke und -richtung 45 bis 55 Minuten. Ich arbeite im gut 22 km entfernten Buchloe und die Bedingungen um mit dem Rad zu pendeln sind ideal.

Ich starte bei uns am Kaiserweiher und fahre den Krankenhausberg hinunter. Die Ampel am Ende der Straße ist meist rot, so dass ich dort kurz stoppen muss. Dann geht es auf der Mindelheimer Straße weiter in Richtung Norden. Auf Höhe des Lidls wechsel ich auf den Fuß- und Radweg, welchen ich erst in Leinau wieder verlasse, weil dieser dort an der Wertachbrücke endet. Im Gegensatz zur B16, zu welcher ich auf dem Radweg parallel fahre, ist es ab dort ziemlich verkehrsarm. Ich fahre weiter durch Pforzen, über den Radweg Richtung Golfplatz und biege dann rechts nach Zellerberg ab. In Zellerberg radel ich eine Abkürzung durch diverse Nebenstraßen in Richtung Beckstetten. Von dem Hang, den man anschließend hinunter fährt, hat man bei klarem Himmel einen tollen Ausblick auf die Alpen und den morgendlichen Berufsverkehr auf der B12. Auf der darauf folgenden langen Geraden fährt man circa 2 km parallel zu den Bahngleisen durch den Wald und freies Feld. Auch hier ist es selten ein Auto zu sehen - öfter kommen einem andere Radfahrer entgegen. Nach Beckstetten fahre ich Richtung Weinhausen, weiter durch Lindenberg nach Buchloe. Hier fahre ich manchmal auf der Straße, bei viel Verkehr entscheide ich mich der Sicherheit wegen eher für den Schlagloch-Radweg.

An meinen Arbeitsplatz angekommen erwartet mich ein großer überdachter, videoüberwachter und abschließbarer Fahrradparkplatz. Die Stellplätze sind mittlerweile etwas in die Jahre gekommen, aber alles topp gepflegt und ordentlich in Schuss - zudem voll funktionsfähig. Ich teile mir die Stellplätze mit rund 70 meiner Kollegen, die ebenfalls mit dem Rad zur Arbeit fahren, großteils aus Buchloe und näherer Umgebung. Bevor ich meine Arbeit beginne, gehe ich duschen und ziehe mich um - dann kann es voller Energie losgehen!

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Kurzurlaub mit dem Radl...

Bild Geschrieben am 29.06.2021 von Christoph Gießing
Team: Förderkreis Schule und Jugend Oberbeuren e.V.
Kommune: Kaufbeuren

Während dem Stadtradeln wollte ich, wie in den vergangenen Jahren auch, eine kleine Radreise mit unseren Kindern machen. Am vergangenen Wochenende hatten wir Glück mit dem Wetter und wir konnten ein solches Abenteuer in Angriff nehmen. Wir radelten Richtung Forggensee in den Kurzurlaub.

Vormittags in Kaufbeuren gestartet - Ziel war die Zeltwiese des Campingplatzes Magdalena in Osterreinen am Westufer des Forggensees. Im Gepäck hatten wir unser Zelt, drei Schlafsäcke, Essen und Getränke sowie etwas Werkzeug. Über Apfeltrang, Ebenhofen und Altdorf sind wir durch Bertoldshofen auf die Dampflokrunde gefahren. Vorbei an Steinbach nach Roßhaupten erreichten wie nach zwei kleinen Pausen den türkisfarbenen Forggensee. Von dort aus konnte man einen tollen und gefühlt ganz nahen Blick auf die Berge werfen. Am Campingplatz angekommen, haben wir kurzerhand unser kleines Zelt aufgebaut und waren bis zum späten Abend im Forggensee baden, Pizza essen und haben es uns gut gehen lassen.

Am Abend zogen dunkle Wolken auf, die uns aber verschont haben. Statt Gewitter gab es einen tollen Regenbogen zu sehen. Am nächsten Tag starteten wir nach unserem Frühstück und dem Auschecken in der Früh Richtung Kaufbeuren. Gegen Mittag sind wir, glücklicherweise noch vor der Hitze am Nachmittag, wieder in Kaufbeuren angekommen. Unseren Kindern hat es unglaublich viel Spaß gemacht und war ein tolles Erlebnis. Ich bin sehr stolz, dass unser Sohn (mittlerweile fast 9) und unsere Tochter (7) dieses Radabenteuer mitgemacht haben. Im kommenden Jahr werden wir wieder ein zwei Tages-Rad-Abenteuer starten!

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Stadtradeln 2021

Bild Geschrieben am 25.06.2021 von Christoph Gießing
Team: Förderkreis Schule und Jugend Oberbeuren e.V.
Kommune: Kaufbeuren

Seit Montag läuft das Stadtradeln bei uns in Kaufbeuren und heute Abend schreibe ich meinen ersten Blogeintrag 2021. Ich freue mich wieder dabei sein zu dürfen!

Die letzten Tage bin ich täglich in der Früh mit unseren Kindern zur Schule und zum Kindergarten und am Mittag zurück nach Hause geradelt, nachmittags zur Arbeit nach Buchloe und habe auch einige Besorgungen in der Stadt erledigt. Zudem sind wir heute Nachmittag zum Kinderturnen nach Oberbeuren und zur Wasserwacht geradelt.

Nach und nach möchte ich innerhalb des Stadtradeln-Zeitraumes, wie die vergangenen drei Jahre auch, die Strecken, die wir im Alltag benutzen, kurz aber detailliert beschreiben. Einfach um zu zeigen, wie schön und facettenreich das Radeln (vor allem mit Kindern) im Alltag sein kann. Den Anfang mache ich heute mit unserem Schul- und Kindergartenweg nach Oberbeuren:

Wir radeln die Strecke täglich, außer bei Gewitter, Starkregen oder extremen Minusgraden. Entweder begleitet meine Frau oder ich unsere Kinder. Es ist eine schöne und auch sichere Strecke - ideal also! Wir starten bei uns am Kaiserweiher, weiter über den Marienweg in Richtung Kesselberg. Auf der Wiese rechts hat es eine Kuhherde, linke Seite ist das Schaf- und Ziegengehege der Marienschule. Gelegentlich steht auch das ein oder andere Pony draußen oder eine ausgebüchste Ziege mitten auf dem Marienweg, die sich unter dem Maschendrahtzaun herausgemogelt hat. Gerade im Sonnenaufgang ist es wunderschön zu radeln. Anschließend radeln wir den Radweg in Richtung Oberbeuren am Kesselbergspielplatz entlang. Hier ist Vorsicht geboten, da dies gerade in der Früh eine stark frequentierte Strecke ist, es kommen uns einige Schülerinnen der Marienschule aus Oberbeuren entgegen. Zuerst geht es steil bergab, bei klarem Himmel am Horizont, die Alpen - ein herrlicher Ausblick. Rechts entlang der langen, leicht steigenden Geraden parallel der Sophie-von-Laroche-Straße hat es diverse Obstbäume. Weiter gehts über die Ampel an der Lindauer Sraße und über einen Feldweg nach Oberbeuren. An der Schule verabschieden wir unseren Sohn, der in die dritte Klasse geht und unsere Tochter, die in der ersten Klasse ist. Mit unserem jüngsten Sohn radle ich weiter zum Kindergarten. Wir fahren meist über die kleine Brücke und ein Stück übers Feld auf den Oberbeurer Weg. Von dort haben wir immer den Fünfknopfturm im Blick. Dann verabschiede ich mich auch von unserem Sohn und radle wieder nach Hause. Der Heimweg am Mittag verläuft auf der selben Strecke, gelegentlich halten wir auf dem Rückweg am Spielplatz an und schaukeln eine Runde. Oder an den Obstbäumen entlang des Radweges; dort versuchen unsere Kindern immer mal wieder einen Apfel vom Baum zu schütteln.

Für das, was ich während diesen gut drei Kilometern mit meinen Kindern erlebt habe, muss so mancher Großstädter einen Urlaub auf dem Bauernhof buchen - wir haben dies alles vor der Tür.

Das tägliche Radeln macht den Kindern Spaß und sie bewegen sich bei frischer Luft.
Was will man mehr?

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