STADTRADELN-Star Blog: Ansbach


Stadtradeln 3. Woche

Bild Geschrieben am 05.07.2021 von Sabine Stein-Hoberg
Team: Sonnenblume
Kommune: Ansbach

Es galt in dieser Woche, den ganz normalen Alltag mit dem Rad zu bewältigen…Montag bei großer Hitze, dafür Dienstag, nach der Sondersitzung des Stadtrates, durch das Unwetter heim zu fahren, um noch ein wenig vom Deutschlandspiel der EM mitzunehmen - leider Regenjacke vergessen (hätte bei den Regenmengen wohl auch nicht geholfen…) Das Angebot eines Stadtratkollegen, mich heim zu fahren, durfte ich ja leider nicht annehmen.

Am Mittwoch haben wir die Ausstellung der Projektgruppe ANvisio im Brückencenter aufgebaut. Zum Glück haben die fleißigen Hausmeister den Transport der Tafeln übernommen!

Am Freitag bin ich mit dem Rad zum Hofladen in Steinersdorf gefahren - kostet Überwindung, zugegeben, wird aber mit schönen Rundumblicken über unsere Gegend belohnt.

Mit einem Besuch bei den Rokoko-Festspielen am Samstag endete das Stadtradeln 2021 am Sonntag.

Mein Fazit auch dieses Jahr: ich habe das Auto nicht vermisst. Mit ein wenig mehr Organisations- und Zeitaufwand (letzteres gilt wegen der Zeitersparnis durch die Großbaustelle am Schloss, von der ich eigentlich nichts mitbekommen habe, ohnehin nur eingeschränkt) kann ich gut auf einen PKW verzichten!

BildBildBildBild

Teilen: Facebook | Twitter

26. Juni: Ansbach - Leutershausen und zurück

Bild Geschrieben am 01.07.2021 von Bernhard Schmid
Team: Sonnenblume
Kommune: Ansbach

Das Altmühlbad in Leutershausen, die Altstadt und die Pizzeria dort sind immer eine Tour wert. Einmal waren wir schon mit dem Nachwuchs über die Gumbertusquelle hingefahren, am 26.6. dann mal entlang der Verbindungsstraße: Die separate Radmöglichkeit (freigegebener Fußweg) endet in Schalkhausen, dann kann man aber gut die alte Trasse am Scheerweiher nutzen. Bis Lengenfeld gibt es dann einen Feldweg, der dringend besser geschottert werden müsste, um als Radverbindung durchzugehen.
Im weiteren Verlauf hat man die Wahl: Wiesenweg südlich der Bahn, Feldweg nördlich der Bahn oder die Straße ohne separaten Weg. Es sind nur 2 km leicht bergab, aber mit einem Fünfjährigen ist das schon sehr stressig. Einer der beiden Feldwege, bevorzugt der südliche, muss endlich zum Radweg ertüchtigt werden!
Ab dem Straßenwirthaus entschieden wir uns deshalb für die Straße über Neuenstetten, die wenig Verkehr aufweist.
Der Radweg muss endlich weiter gebaut und sinnvoller geplant werden!

Teilen: Facebook | Twitter

Raddemo am 18.6. in Ansbach in der Schalkhäuser Straße

Bild Geschrieben am 01.07.2021 von Bernhard Schmid
Team: Sonnenblume
Kommune: Ansbach

Am Freitag 18. Juni hat der Verein CARINA eine Raddemo entlang der Schalkhäuser Straße organisiert, da musste ich als Gründungsmitgied natürlich dabei sein!
Das ist mein täglicher Weg zur Arbeit. Die meisten Autofahrer bleiben bei den engen Verhältnissen geduldig hinter einem, aber es gibt auch Tage, an denen man bei Tempo 35 hupend überholt wird, weil jemand meint, dass da rechts doch ein Radweg sei. Das ist aber seit Jahren ein freigegebener Fußweg, und mit den vielen Hausecken gehören da auch keine schnellen Radler:innen hin.
Deshalb ist das immer wieder monierte und nun sogar erneuerte Schild "Radweg Ende" an der Ampel Merckstraße völlig fehl am Platz und muss weg. (Das Gleiche gilt für das am Fußweg in der Maximilianstraße.)
Eine Piktogrammkette stadtreinwärts würde helfen, und ein Radstreifen Stadtauswärts bis nach Schalkhausen wäre auch zeitgemäß.
Die Demo endete an der Kreuzung mit dem Hohenzollernring, wo aus einem Vorschlag der Grünen (rote Farbe, Radweg fahrbahnnäher, Barriere weg) ein Schildbürgerstreich gemacht wurde, denn die Barriere wurde extra verbreitert, und der "rote Teppich" endet genau davor. Keine Chance, den mit einem Anhänger ganz zu benutzen, man muss die Fußspur nehmen. Auch die "Vorfahrt achten"-Schilder hier (entlang der Vorfahrtsstraße) sind ein Skandal. Und die Drückampel wird einfach nicht umgestellt.
Aber da müssen die Radaktiven in Ansbach einfach dranbleiben, bis die Verwaltung aufwacht und sich bewegt.

Teilen: Facebook | Twitter

Radeltour zum Baden

Bild Geschrieben am 01.07.2021 von Bernhard Schmid
Team: Sonnenblume
Kommune: Ansbach

Eigentlich sollte am in der ersten Woche eine Radtour nach Obernzenn stattfinden. Die wurde aber stark gekürzt, so dass wir schon im Weiher von Lehrberg Abkühlung suchten. Dafür hat es dort Sportgeräte und einen Piratenschiff-Spielplatz, und der Junior ist alles "ganz alleine ohne Schieben" gefahren. Ein Stopp im Streichelzoo des Freizeitpark Ziegler machte das Ganze perfekt.

Teilen: Facebook | Twitter

Stadtradeln - Woche 2

Bild Geschrieben am 29.06.2021 von Sabine Stein-Hoberg
Team: Sonnenblume
Kommune: Ansbach

Die Arbeitswoche verging schnell - mit zweiter Packtasche haben sich auch die größeren Einkäufe gut verstauen lassen. Ich plane sorgfältiger, was wir wann brauchen, kaufe vielleicht ein wenig häufiger ein als sonst.

Theaterkarten in Rothenburg gekauft und nicht ans Stadtradeln gedacht, aber mit der Bahn samt Fahrrad stand dem Theatergenuss nichts im Weg.

Am Sonntag dann schöne Fahrradtour von Ansbach zum geplanten Zukunftswald in Herrieden und über den Biergarten in Gern am Altmühlüberleiter wieder zurück….

Start in die letzte Woche des Autoverzichts - ich vermisse es bisher nicht wirklich.

BildBild

Teilen: Facebook | Twitter

Fahrrademo in Ansbach

Geschrieben am 22.06.2021 von Uwe Schildbach
Team: Dynamo MorgenRot
Kommune: Ansbach

Leider konnte ich an der Fahrraddemo letzten Freitag nicht teilnehmen aber ich bin beim nächsten mal wieder dabei. Auch am Freitag, fand in Ansbach eine Aktion von Fridays für Future statt. Von einer kleinen Gruppe Coronaleugner:innen, welche in den sozialen Netzwerken unter #ansbachstehtauf agieren, wurde versucht die Kundgebung zu stören. Zum Glück waren die jungen Menschen clever genug, die "Querdenker" zu ignorieren.
Am darauf folgenden Tag, gab es von diesen Querdenkern wieder eine hupende Auto-Demo durch Ansbach. Gegen Kinderschänder und gegen die Corona-Diktatur.. mit Deutschlandfähnchen auf dem Autodach.
Total bescheuert :-(

Teilen: Facebook | Twitter

Stadtradeln 2021 - erste Woche

Bild Geschrieben am 20.06.2021 von Sabine Stein-Hoberg
Team: Sonnenblume
Kommune: Ansbach

Wie ich schon in meinem Beitrag zur Motivation für die erneute Teilnahme am Stadtradeln beschrieben habe - hinsichtlich meiner Berufstätigkeit ist das Radeln in diesem Jahr bei weitem nicht solch eine große Herausforderung wie im letzten Jahr - ich pendele gemütlich die viereinhalb Kilometer ins Ansbacher Büro; die Fahrt nach Feuchtwangen unterbleibt momentan noch aufgrund der Pandemie. Auch mein Pilates-Kurs z.B., der im vergangenen Jahr noch unter freiem Himmel im Thiergarten-Wald oder in Rügland stattfand, wird während des Stadtradelns als Zoom-Meeting abgehalten - wieder eine Fahrt weniger, die ich mit dem Fahrrad bewältigen muss.

Ansonsten sind es die üblichen Dinge, wie Einkaufsplanung (alle in der Familie immer noch weitgehend im Home-Office bzw. in online-Lehre) für vier Personen, die mich das einkaufen lässt, was in meine Satteltaschen passt...

Auch ein Besuch bei Freunden in Nürnberg an diesem Wochenende war etwas zeitaufwändiger als sonst - ich bin mit der S-Bahn samt Fahrrad nach Nürnberg gefahren, vom Hauptbahnhof dann die restliche Strecke mit dem Fahrrad. Bei der Hitze schon ein Abenteuer....! Begeistert war ich allerdings von den zahlreichen Fahrradstraßen schon in der Nähe des Hauptbahnhofs, den sehr gut ausgestatteten Radwegen, die tatsächlich auch ein schnelles Fortkommen ermöglichen - hier ist in Ansbach noch Luft nach oben! Die ersten Verbesserungen gibt es aber auch bei uns tatsächlich (Aufstellstreifen in der Bahnhofstraße, Markierungsarbeiten sind dort in Auftrag gegeben, die großzügigeren Absenkungen an der Kreuzung Würzburger Landstraße/Hohenzollernring...), von einer sicheren und zügigen Raddurchquerung der Stadt sind wir aber noch weit entfernt...

Auch der geplante Besuch im "Hortus Romanticus" in Oberdachstetten an diesem Wochenende musste dann eben irgendwie mit Bahn und Fahrrad bewältigt werden - das ging auch, wenn die Fahrt aufgrund der Wärme dieses Wochenende nicht solch ein großes Vergnügen war wie sonst. Aber: es ist möglich, auch für solche Freizeitunternehmungen auf das Auto zu verzichten...

Spannender wird es am nächsten Wochenende - endlich wieder Theater, in Rothenburg....

BildBild

Teilen: Facebook | Twitter

Stadtradeln 2021: Was hat das letzte Jahr gebracht?

Bild Geschrieben am 13.06.2021 von Bernhard Schmid
Team: Sonnenblume
Kommune: Ansbach

Auch wenn die Pandemie sich nicht mehr so fremd anfühlt und stückweise wieder Normalität einkehrt: 2021 ist ein weiteres Corona-Jahr mit allen Gefahren und Einschränkungen.

Stadtradeln bietet da ein Stück Freiheit: Schon immer dezentral und webbasiert, kann man kontaktlos ohne Maske miteinander radeln und Kilometerstände vergleichen.
Also wieder (mehr) aufs Rad und versuchen, als Stadtradelstar-Kandidat drei Wochen auf das Auto zu verzichten!

Die Nutzung einer kartenbasierten App zur Rückmeldung von Lob und Mängeln an eine Behörde wie das Straßenverkehrsamt ist auch normaler geworden. Diese RADar!-Funktion der Stadtradel-App / -homepage habe ich das ganze Jahr genutzt. Aber leider sind nur wenige der dort markierten Punkte besser geworden.

Eine gefährliche Ampelschaltung wurde entschärft, Fehler bei der Gestaltung von Bordsteinabsenkungen wurden nicht wiederholt und 20 m Fahrrradfuhrt wurden rot angemalt.
Das ist eigentlich alles, was mir aufgefallen ist.

Wenn dafür neue Barrieren errichtet und sinnlose Radweg-Schilder nicht abmontiert, sondern erneuert werden, dann ist 2021 kein Rückenwind für den Radverkehr in Ansbach zu spüren.
Im Gegenteil, verglichen mit anderen Städten, die ihren öffentlichen Raum im Sinne einer auf mehr Klimaschutz ausgerichteten Verkehrswende umgestalten, liegt Ansbach immer weiter hinten.

Das zeigt vor allem der aktuelle ADFC-Fahrradklima-Test, in dem Ansbach glatt durchgefallen ist.

Gerade mit einem die Möglichkeiten des Radfahrens erkundenen Vorschulkind wird einem außerdem schmerzlich bewusst, dass diese Noten nicht nur abstrakte Zahlen sind, sondern für unerfahrene Radelnde tatsächlich auf dem Weg zur Kita an jeder Ecke Gefahren lauern.

Aber 2021 ist auch das Jahr, in dem Fahrräder knapp wurden, weil immer mehr Menschen diese Mobilitätsform für sich entdecken. Und in jeder Krise steckt die Chance auf Erneuerung.
Nicht zuletzt ist 2021 ein Wahljahr, in dem sich gezeigt hat, dass die Macht des Umfragetiefs Regierungsparteien manchmal erstaunliche Wendungen machen lässt.

  • Warum sollten dann nicht auch ein konservativer Oberbürgermeister und seine Verwaltung bei solchen Vorzeichen zu neuen Einsichten kommen?

  • Jedenfalls macht es dem Nachwuchs ebenso wie mir Spaß, in der Sommerluft die dieses Jahr besonders grüne Welt zu erkunden, und schon dafür lohnt es sich, den Lenker immer geradeaus zu halten und weitere Verbesserungen anzustreben!

    Werbung für unser Team haben wir natürlich auch wieder gemacht :) .

    Teilen: Facebook | Twitter