STADTRADELN-Star Blog: Bad Segeberg im Kreis Segeberg


3. Woche 21

Geschrieben am 27.06.2021 von Arne Dalko
Team: Die Ärgertherapeuten
Kommune: Bad Segeberg im Kreis Segeberg

Die Woche fängt um 7.00 mit heftigem Regen an. Gestern war es noch super warm und sonnig. Ich fahre vom Nachtdienst nach Hause. Es ist nass und rutschig. Wie schon so oft vorher fahre ich über die Bahnschienen, doch erwische ich sie diesmal nicht im richtigen Winkel, fädel ein und liege kurz darauf von knapp 30 km/h heruntergebremmst auf der Seite auf dem Asphalt. Erst kommt der Schrecken, dann der Schmerz.. Ich entschließe mich schnell weiter zu fahren, denn ich habe noch 7 Kilometer vor mir. Es geht langsam weiter, ich fahre noch beim Bäcker vorbei, dusche zu Hause und komme während des Frühstücks langsam zur Ruhe. Jetzt noch den Arm verbinden so gut es allein geht und den Tag beginnen lassen.
Am Dienstag habe ich frei und mache wieder eine Tour durch die nähere Umgebung. Das Wetter ist wie an fast allen Tagen der Aktion wieder sehr schön. Wenn ich meinen Kilometerumfang beibehalte schaffe ich dieses Jahr über 900 Kilometer, das ist ab jetzt mein Ziel.
Da ich dieses Jahr auch an jedem meiner freien Tage Rad gefahren und nebenbei nicht gelaufen bin, war ich im Schnitt deutlich mehr mit dem Rad unterwegs als sonst. Jetzt bin ich gespannt wie ich wieder ins Laufen komme und wieviele Radkilometer ich dieses jahr noch schaffe.

Vielleicht bis nächstes Jahr.

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Fazit: Wir können/wollen nicht ganz aufs Auto verzichten

Geschrieben am 27.06.2021 von Heike Rohn
Team: Die Ärgertherapeuten
Kommune: Bad Segeberg im Kreis Segeberg

Drei Wochen bei jedem Wetter (überwiegend warm) und zu jeder Tages- und Nachtzeit mit dem Rad insgesamt zu zweit 1740 km gefahren. Es gab keinen Tag, an dem ich nicht aufs Rad gestiegen bin. Ein paar Reifenpannen und ein kaputtes Vorderrad aufgrund einer Kollision mit einem Auto waren auch dabei. Außerdem habe ich mir einen neuen Helm gegönnt: Seit zwei Jahren liebäugele ich mit dem Hövding Airbag fürs Rad. Nun durfte er bei mir einziehen und mich auf meinen Fahrten begleiten. Dieses Jahr habe ich weniger Radtouren aus reinem Spaß an der Freude gemacht. Meistens waren es Fahrten zur Arbeit oder anderen Terminen. Das bedeutet auch, dass ich während der vergangenen drei Wochen nicht viel mehr Rad gefahren bin als sonst. Nur vor dem Fahren morgens um 5:00 Uhr zum Frühdienst hatte ich etwas Angst. Die war aber unbegründet, da ich keine Probleme mit dem Aufstehen hatte und die morgendliche Luft genossen habe. Wie auch letztes Jahr gab es Momente, in denen ich auch in Zukunft nicht aufs Auto verzichten möchte, bzw. kann. Zum Beispiel, wenn meine Mutter gerne am Grillabend mit ihren Enkelkindern teilnehmen möchte und nur den Hinweg mit Rollator schafft, bzw. durch das schwüle Wetter zu schwach ist, den Weg zu Fuß zu meistern. Genau dann bin ich froh, dass ich sie mit dem Auto nach Hause fahren kann.

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doch schon wieder Donnerstag

Geschrieben am 24.06.2021 von Heike Rohn
Team: Die Ärgertherapeuten
Kommune: Bad Segeberg im Kreis Segeberg

Jetzt sind schon fast drei Wochen vorbei. Kurz nach meinem letzten Beitrag, hatte ich eine unangenehme Begegnung mit einem Auto, so dass ich mein "Stadt-Rad" zur Reparatur bringen musste, da das Vorderrad so verbogen war, dass das Rad nicht mal mehr zu schieben war. Zum Glück ist mir nichts passiert. Dieses Erlebnis hat mir deutlich gemacht, wie schnell man als Radfahrender "unter die Räder" eines Autos kommen kann. Ich dann sofort wieder rauf auf mein geliebtes Gravelbike und nur schnell weiter fahren. Das kaputte Rad hat dann mein Mann auf dem Hinterrad geschoben und ich bin mit unseren beiden Rädern schiebenderweise nebenher zur Werkstatt gegangen. Nicht nur die Autofahrer sind eine Gefahr. Letzte Woche beim Durchfahren einer schlecht einsehbaren Unterführung, habe ich, um mich bemerkbar zu machen, die Fahrradklingel betätigt und bin äußerst rechts gefahren. Leider kam mir ein flotter Rennradfahrer genau auf meiner Spur entgegen. Zum Glück konnte er mir ausweichen. Eine Entschuldigung wäre auch nicht schlecht gewesen...
Vorgestern habe ich privat einen gebrauchten Grill günstig ergattert. Das Abholen gestaltete sich etwas umständlicher, als wenn ich schnell mal mit dem Auto vorgefahren wäre: Den Grill auf dem Rad drapiert, mit rechts gehalten und mit links das Rad geschoben.
Letztens fahre ich nachmittags schnell nach Hause, wollte ja noch so viel erledigen. Nach 16 km, bemerke ich, dass das Hinterrad fast platt ist. Also den letzten Kilometer bis nach Hause schieben. Dann schnell im Sauseschritt den Reifen flicken, ach nee, lieber schnell den anderen geflickten aufziehen, das geht schneller. Dann geht´s los zur Bandprobe nach Wahlstedt und später wieder nach Hause. Am nächsten Morgen um 5:30 Uhr will ich zur Arbeit fahren, da bemerke ich, dass der Reifen wieder Luft gelassen hat. Also noch mal ordentlich Luft drauf geben und los. Nach 14 km noch mal nachpumpen und anstelle von Pause auf der Arbeit, heißt es Rad flicken. Bis jetzt hält der Reifen.
Mal sehen, was die letzten beiden Tage noch bringen.

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2. Woche 21

Geschrieben am 21.06.2021 von Arne Dalko
Team: Die Ärgertherapeuten
Kommune: Bad Segeberg im Kreis Segeberg

Die 2. Woche Stadtradelns beginnt mit einigen Reifenpannen. Die erste bemerke ich nach der Arbeit. Im Beisein von Patienten einer Suchtstatin für 16 bis 21 jährige flicke ich meinen Reifen. Die Patienten scheinen interessiert und sich zu wundern wie schnell man sich selbst in einer solchen Lage helfen kann. Für einige von ihnen hieße so eine Panne wohl jemanden anrufen zu müssen der sie mit einem Auto abholte. Am nächsten Tag flicke ich abermals und bleibe den übernächsten, trotz eines neuen Schlauches, 3,5 km vor dem Ziel, mit plattem Reifen auf der Strecke. Eine viertel Stunde habe ich noch Zeit, also jogge ich mit Rad an der Hand den Restweg zur Arbeit und komme pünktlich an. Die Entscheidung mit dem leichten Rennrad zu fahren zahlt sich jetzt aus.
Oder wäre mir die Panne mit dem robusteren Trekkingrad erspart geblieben?

Der Rest der Woche ist einfach nur heiß, scheinbar sind wir in einen japanischen Zuwarmi geraten. Auf dem Rad lässt sich die Hitze noch am besten ertragen und die Dusche vor der Arbeit macht frisch.

Für den Wehmutstropfen dieser Woche sorgt ein Konzert in Lübeck, das wir canceln, weil wir dann doch keine Lust haben um 0:00 und nach eventuellem Genuß alkoholischer Getränke 35 km durch die Nacht zu radeln.

Und dann war da ja noch der Radunfall meiner Frau. Nach einer Kollision mit einem Auto konnte das Vorderrad nicht mehr bewegt werden. Auf dem Hinterrad schiebend bringe ich das Fahrrad zur 1,5 Km entfernten Werkstatt, während meine Frau unsere 2 heilen Räder schiebt, damit wir anschließend nicht zu Fuß gehen müssen..Zum Glück war ihr außer dem Schrecken nichts passiert.
Die Zu Fuß zurückgelegten Kilometer zur Werkstatt und die 3,5 KM Joggingstrecke nach meiner Reifenpanne auf dem Weg zur Arbeit, füge ich übrigens meinen geradelten Gesamtkilometern zu, schließlich waren die Räder dabei.

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1. Woche

Geschrieben am 20.06.2021 von Arne Dalko
Team: Die Ärgertherapeuten
Kommune: Bad Segeberg im Kreis Segeberg

Es geht wieder los. schön ist es, dass wir diesmal im Sommer fahren und es damit länger hell ist. So kann ich alle Fahrten zur Arbeit im Hellen fahren und wärmer ist es auch. Trotzdem ist es gewöhnungsbedürftig um 6.45 mit dem Rad zu fahren.
Ich Gegensatz zum letzten Jahr pausiere ich komplett für 3 Wochen mit dem Laufen, dafür nehme ich mir vor jeden Tag eine Tour mit dem Rad zu fahren auch wenn ich frei habe, dann erkunde ich die Gegend um Segeberg und lerne sie aus der Radperspektive kennen.
In diesem Jahr hole ich vermehrt mein Rennrad aus dem Stall und gemieße es puristisch mit wenig Gewicht unterwegs zu sein.

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...etwas verspätet

Geschrieben am 15.06.2021 von Heike Rohn
Team: Die Ärgertherapeuten
Kommune: Bad Segeberg im Kreis Segeberg

Der Plan war, nach einer Woche, also am Sonntag, zu schreiben. Nun ist es doch erst/schon Dienstag geworden.
Am 6.6. sollte es los gehen. Am 4.6. ist dann unser Auto stehen geblieben und wurde in die Werkstatt geschleppt. Also starteten wir bereits am 5.6. mit dem Verzicht aufs Auto. Zum Glück erstmal zum Spätdienst bei gutem Wetter. Nach Feierabend zeigten sich die ersten Schwierigkeiten: Um 21:00 Uhr Feierabend, kurz vor 22:00 Uhr zu Hause, duschen, runterkommen, schnell (gaaaanz schnell) schlafen und um 5:30 Uhr wieder los. Das klappte überraschend gut und die frische Luft früh am Morgen ist herrlich.
Am Mittwoch musste ich dann doch noch mal das Auto nutzen, da es repariert war und natürlich nicht drei Wochen in der Werkstatt stehen kann. Also rauf aufs Rad, die paar Kilometer zur Werkstatt, Auto nach Hause bringen, wieder aufs Rad zum Einkaufen.
Auf jeden Fall zeigen die, in der vergangenen Woche gefahrenen Kilometer, bereits, dass wir dieses Jahr mehr mit dem Rad fahren, als letztes Jahr. Bei mir sind es bereits 386 Km.

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