STADTRADELN-Star Blog: Kreis Kleve


12.07. Nach 21 Tagen und 2.039 Kilometern: Fazit

Geschrieben am 13.07.2021 von Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

Für uns Klever ist das Stadtradeln für dieses Jahr vorbei. Nach zahlreichen Tagesberichten möchte ich diese Gelegenheit nutzen mein persönliches Fazit als Stadtradelstar zu ziehen.

Zunächst: 21 Tage Radfahren-Intensiv in und um Kleve machen ganz überwiegend Spaß - ABER: Ich bin mir dabei bewusst, dass ich als grundsätzlich begeisterter Sportler und Radfahrer bezüglich der Freude am Radfahren nicht das Maß der Dinge bin. Vielmehr bin ich davon überzeugt, dass wir erhebliche Anstrengungen zu unternehmen haben werden, wenn der Anteil des Radverkehrs auf kurzen und mittleren Strecken zur nachhaltigen Senkung von CO2-Emissionen in relevanten Größenordnungen gesteigert werden soll.

Sollen nicht nur überzeugte "Allwetter-Radfahrer", sondern auch "Schönwetter-Radler" und aus verschiedensten Gründen bislang mit dem PKW verbundene Pendler, Schüler, Einkäufer, und andere Personengruppen sehr überwiegend dazu begeistert werden, sich im Stadtgebiet und zumindest der näheren Umgebung vorzugsweise mit dem klassischen Fahrrad, E-Bike oder Lastenrad fortzubewegen, bin ich davon überzeugt, dass hierzu auf verschiedenen Ebenen andere Ansätze als bislang gewählt werden müssten. Dass das Fahrrad auf solchen Strecken für gut 2/3 der Menschen das Verkehrsmittel der Wahl sein kann zeigt ein Blick über die Grenze, wo dies in Nijmegen und Umgebung bereits Realität ist. Daher liegt es meines Erachtens nahe, sich die Nachbarn dankbar zum Vorbild für (Rad)-Verkehrsplanung und -gestaltung zu nehmen.

Das fängt meines Erachtens im Kleinen an: Indem Radwege und Fahrradstraßen für die Bedürfnisse von Radfahren so angenehm wie möglich gestaltet werden. Heißt bei Übergängen zwischen Straßen und Radwegen wird z. B. auf abgesenkte Bordsteine verzichtet, sondern ein unterbrechungsfreier Weg gestaltet. Neue oder neu-restaurierte Wege werden in ausreichender Breite umgesetzt und so hochwertig erstellt, dass diese auch nach mehreren Jahren nicht von Baumwurzeln in Buckelpisten verwandelt werden. Dort wo Ausbesserungen unvermeidbar sind, werden diese so erstellt, dass die Übergänge zwischen verschieden alten Belägen möglichst nicht spürbar sind. Denn jede Unebenheit des Wegbelags kostet Radfahrern Kraft, schüttelt sie durch und macht das Radfahren damit etwas weniger Bequem.

Für überragend Wichtig erachte ich in diesem Zusammenhang, konsequent zu handeln. Damit meine ich, sich darüber Gedanken zu machen, ob man - ähnlich wie unsere Nachbarn - das Fahrrad zum Nachverkehrsmittel Nr. 1 machen will. Beantwortet man diese Frage mit "Ja" - was ich persönlich sehr begrüßen würde - dann ergibt sich daraus meines Erachtens die zwingende Schlussfolgerung, dass man auch die Bereitschaft mitbringen sollte alte Denkweisen über Bord zu werfen und dem Radverkehr auch eine diesem Ziel entsprechende Wertschätzung einzuräumen. Ein Beispiel: Für den Radverkehr wurde die grundsätzlich hervorragende Europa-Radbahn gebaut - das bislang größte hiesige Projekt zur Förderung des Radverkehrs. So toll dieser Radweg geworden ist, wird einem als Radfahrer jedoch unmissverständlich klar, dass man "Verkehrsteilnehmer 2. Klasse" ist. Denn auch an kreuzenden Straßen von eher minderer Bedeutung, wie der Wasserburger Allee oder der Flutstraße, muss man darauf warten, dass die Ampeln auf "Grün" schalten. In Holland hätte hier der Radverkehr Vorrang und der motorisierte Verkehr hätte dessen Vorfahrt zu achten - ohne kostspielige Lichtzeichenanlage. Ein positives Beispiel aus Kleve ist hier die neue Kreuzung Steinstraße /Flasbloem /Steenowe in Kellen, wo nun der die Steinstraße querende Radverkehr Vorfahrt genießt.

Diese Wertschätzung sollte auch an anderen Stellen und auf anderen Ebenen entwickelt werden. Denn meldet man z. B. Wurzelschäden auf Radwegen oder hinderliche Umlaufsperren, wird häufig darauf verwiesen, dass man seine Geschwindigkeit doch bitte einfach mäßigen möge. Meiner Erfahrung nach werden Radfahrer, die sich mit 25 km/h im Stadtgebiet bewegen, sehr häufig als "Raser" wahrgenommen. Möchte man das Rad aber nicht nur als Freitzeitgefährt, sondern als Verkehrmittel um schnell von A nach B zu gelangen etablieren, ist es meines Erachtens von entscheidender Bedeutung, dass Radwege auch zügiges Fortkommen erlauben - zumal 25 km/h heute auch eine Geschwindigkeit ist, die tatsächlich von jedem E-Bike-Faher erreicht werden kann. Niemand käme auf den Gedanken PKW-Fahrer, die ihr Fahrzeug außerhalb von Spielstraßen mit 25 km/h bewegen als "Raser" zu bezeichnen - dann möge doch Bitte dem Radverkehr dies auch zugestanden werden.

Insgesamt wünsche ich mir für Kleve und die umliegenden Kommunen ein Radverkehrsnetz wie es zwischen Nijmegen und seinen Vororten und Nachbargemeinden entwickelt wurde. Alle Vororte sind dort mit mindestens einer Radverkehrsachse mit dem Stadtzentrum, sowie auch anderen Ortsteilen untereinander verbunden. Im Stadtzentrum führen mehrere Rad-Achsen zu den bedeutendsten Zielen und zu Umsteigemöglichkeiten auf den ÖPNV. Auf diesen Radverkehrsachsen bestehen entweder explizite, sehr breite (oft ~3 Meter je Spur) Radwege oder Fahrradstraßen, auf denen Radfahrer fast durchgehend Vorrang genießen und Kraftfahrzeuge höchstens auf Stellplätzen neben der Fahrbahn abgestellt werden dürfen. Für Fußgänger stehen separate Wege zur Verfügung - kombinierte Fuß-/Radwege findet man auf solchen Routen kaum. Überwiegend wurden hierfür Nebenstraßen in Fahrradstraßen umgewidmet und Radwege abseits stark befahrener Straßen geschaffen - etwa durch Wälder und Parks. Hauptverkehrsstraßen werden sehr häufig durch Unterführungen gequert und wo an Radstraßen Ampelanlagen existieren schalten diese in der Regel äußerst kurzfristig auf grün, da sich nähernde Radfahrer bereits durch Induktionsschleifen im Asphalt erkannt werden. Zusätzlich gibt es mindestens eigene Lichtzeichen für Radfahrer, sowie separate Säulen zur manuellen Auslösung der Ampel. Angenehm empfinde ich auch zusätzliche Anzeigen, welchen die verbleibende Wartezeit entnommen werden kann. Nicht vergessen werden soll, dass unsere Nachbarn dabei auch nicht vor großen und offensichtlich kostenintensiven Lösungen zurückschrecken - wie beispielsweise der neuen Brücke über die Maas, die eigens errichtet wurde um Cujik an den Radweg nach Nijmegen anbinden zu können.

Wie könnte so etwas in Kleve aussehen?
Zum Beispiel in Kellen könnte südlich der Emmericher Straße eine Radverkehrsachse durch das Ortszentrum laufen. Beginnend bei "Kaufland" mit einer Unterführung der Emmericher Straße, entlang hinter der Bebauung der Straße Kellenshof über das Gelände des städtischen Lagers auf die Straße An der Kirche, die in diesem Bereich zur Fahrradraße gewidmet würde. Der Radverkehr würde bevorrechtigt die Kreuzhofstraße queren und weiter über die Straße "Zur alten Kirche" zum Park laufen, durch welchen ein expliziter Radweg zur Willibrordstraße führen würde. Über wenige Meter der Ferdinandstraße und die Overbergstraße würde die Willibrord-Grundschule erreicht, wo der Radweg am Rande des Schulhofs geführt würde, um dann auf den Ulmenweg zu führen. An dessen Ende würde die Lindenstraße bevorrechtigt gequert und ein Radweg enlang des Geländes der Karl-Kisters-Realschule geführt, bis zu einer Unterführung des Klever Rings. Dort würde sich der Radweg gabeln: Ein Teil in Richtung "Op de Botter" um den kurzen Anschluss an die Innenstadt herzustellen, ein weiterer Teil über das künftige Sportzentrum Unterstadt zum im Bau befindlichen Berufsbildungszentrum und in Planung befindlichen Neubaus des Konrad-Adenauer-Gymnasiums, wo der Radweg Anschluss an den Alleenradweg fände. Eine solche Achse könnte auch Anschluss an die Oberstadt finden: Mit einer Unter- oder Überführung der Bahngleise, entlang des "Schrottplatzes" zur Kalkarer Straße. Diese kreuzend zum Königsgarten und über die Stettiner Straße und in Verlängerung zu dieser durch die Felder (oder am Rande der Felder) zu den Galleien, wo über eine schneckenförmige Rampe Höhe gewonnen werden könnte (siehe z. B.: "Donaubrücke Pöchlarn" bei Wikipedia - das ginge bestimmt auch eleganter) um dann über eine Brücke direkt Anschluss an den Prinz-Moritz-Park neben der Kreisverwaltung / Ecke Nassaueralle / Lindenallee zu finden. Solche weitreichenden Projekte mögen wie Träumerei erscheinen angesichts der vermutlich nicht unerheblichen Kosten - aber wie gesagt: Man sehe nur einmal über die Grenze - unmöglich wäre es nicht!

Diese und viele andere Gedanken zum Radverkehr in Kleve sind bei mir während der über 2.000 Kilometer auf dem Rad entstanden - dennoch möchte ich es hierbei belassen. Auch wenn ich in diesem letzten Blog-Eintrag viele Veränderungsvorschläge niedergeschrieben habe bleibt nochmal hervorzuheben, dass wir in Kleve - verglichen mit anderen Deutschen Städten - bereits über ganz gute Möglichkeiten zum Radfahren verfügen. Insbesondere bei meinen Touren durch Bezirke von Duisburg, wo selbst die Straßen voller Schlaglöcher waren, oder Köln, wo ich an einer Kreuzung mehr als 10 Minuten brauchte um 5 Fahrspuren überqueren zu dürfen, habe ich mir dies wieder vor Augen führen können. Trotzdem geht es halt auch viel besser.

Zum Abschluss möchte ich festhalten, dass es mir wieder eine große Freude war am Stadtradeln teilzunehmen und eine Ehre, dies als Stadtradelstar zu tun. Ich hoffe, dass der Eine oder die Andere meine Blog-Beiträge interessant fand und würde mir wünschen, dass die Radverkehrsförderung über die bereits bestehenden Konzepte hinaus fahrt aufnimmt!

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Bis nächstes Jahr…versprochen

Geschrieben am 13.07.2021 von Claudia Dirks
Team: Offenes Team - Kreis Kleve
Kommune: Kreis Kleve

Am Ende bin ich in den letzten drei Wochen auf verschiedenen Rädern bei Hitze, Kälte, Wind und Regen 845 km geradelt.
DANKE an alle für den sportlichen Einsatz beim STADTRADELN 2021, egal ob nur bei Sonnenschein oder auch bei ungemütlicherem Wetter. Gemeinsam haben wir ganz schön was bewegt.

Ein Gewinner des STADTRADELNS steht auf alle Fälle jetzt schon fest - das Klima!

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Finalwoche

Geschrieben am 12.07.2021 von Claudia Dirks
Team: Offenes Team - Kreis Kleve
Kommune: Kreis Kleve

Finalwoche…die ganze Arbeitswoche war weniger Bewegung und viel Büro bis auf Freitagmorgen.
Da musste ich früh aufstehen. Es ging nach Kalkar-Niedermörmter. Radelzeit lt. Googlemaps 70 Minuten. Manoman, das war hart. Pünktlich um 08.15h war ich vor Ort. Und dann wieder nach Kleve ins Büro.

Samstagmorgen wieder nach Kleve zum Draisinenbahnhof. Tolle lange Tour entlang am Prinz-Moritz-Kanal, de Millinger Theetuin, über die Fietsbrug, Oude Waal, Ooivaarsnest, Millingerwaard und zurück zum
Draisinenbahnhof und dann wieder nach Hause. Einmal nur ist der Akku gestorben und musste nachgeladen werden.
Ich bin noch immer mit meinem Leihrad unterwegs?

Für Sonntag stand De Maasduinen Runde von Kevelaer auf dem Programm.

Mein „Radzit“
Nun sind die Stadtradelwochen vorüber. Schade. Mir gefällt die Gemeinsamkeit an dieser Aktion.
Ich werde auch weiterhin mit dem Rad unterwegs sein, immer im Gepäck dabei die Regenjacke und Regenhose.
Ich freue mich schon wieder auf das nächste Stadtradeln im nächsten Jahr.

Die meisten Kilometer, die ich jedes Jahr mit dem Rad fahre, lege ich auf meinem Weg zur Arbeit zwischen Goch und Kleve zurück. Das sind etwa 14km einfache Strecke, fast komplett auf Radwegen.

In dem Zeitraum habe ich natürlich auch auf verkehrliche Aspekte geachtet.
Ich war auf einigen Radwegen unterwegs, die im schlechten bis sehr schlechten Zustand sind. Da kam RADar ins Spiel. Schade, dass diese App hier am Niederrhein nicht so richtig funktioniert.

Mein persönliches Ziel, die Kilometer vom letzten Jahr zu toppen hat leider nicht geklappt.

Ein herzliches Dankeschön geht an den Kreis-Wirtschaftsförderer Herrn Kuypers, der mich
motiviert hat in diesem Jahr
als STADTRADEL-Star anzutreten.

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11.07. Tag 21 - 102,5 km - Finale

Geschrieben am 12.07.2021 von Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

Zum Abschluss des Stadtradelns stand die für mich kürzeste Etappe der dritten Woche an: Eine gemeinsame Ausfahrt, auf welcher ich meinen Besuch aus Köln mit den Vorzügen des Radverkehrs dies- und jenseits der Grenze bekannt machen wollte.

Um nach Gennep zu gelangen wählten ich einen kleinen Umweg über Qualburg, Hau, Asperden, Hassum und Hommersum, um die Grunewaldstraße mit ihrem schadhaften Radweg zu vermeiden. Zwar war auch der Radweg der Hassumer Staße schadhaft, aber an einem Sonntagmorgen war jene kaum befahren, sodass wir auf die bessere Fahrbahn auswichen.

Kaum war bei Hommersum an der Boxteler Bahn die Grenze zu den Niederlanden passiert, trafen wir an allen Ecken auf gleichgesinnte - in Gennep kamen ganze Pulks von Rennradfahren aber auch Familien auf Sonntagsausflug aus allen Richtungen. Über den Maasradweg fuhren wir zunächst durch die Niersniederung, wo eine Kuh genüsslich auf dem Weg graste. Nach einer kleinen Trinkpause hatte das Rindvieh den Weg wieder freigegeben sodass wir bald die Fähre nach Cuijk erreichten. In Cuijk begaben wir uns am Bahnhof auf den erst im letzten Jahr vollendeten MaasWaalPad und folgten diesem über die neue Maasbrücke durch Molenhoek nach Nijmegen, wobei sowohl die Fahrradstraßen in Cuijk und Molenhoek, als auch die eigens für Fußgänger und Radfahrer errichtete Maasbrücke, als auch der makellose Radweg durch den Wald von Molenheok nach Nijmegen beeidruckten. In Nijmegen setzten wir die Route über den batavierenpad Zuid fort, der nicht minder zu beeindrucken wusste. Für Erheiterung sorgte vor allem der Umstand, dass eine Ampelanlage kurz vor uns auf Rot schaltete - und diese nachdem wir die Induktionsschleife überfuhren unverzüglich zurück auf Grün wechselte, ohne dass die im Querverkehr wartenden Autos zuvor hätten fahren dürfen - hier ist eine "Fietsstraat" eben wirklich eine Fahrradstraße und der Zusatz "Auto te gast" kein leeres Versprechen!

Nachdem wir in Ewijk das Ende des Batavierenpad Zuid erreicht hatten, fuhren wir über den Waaldeich zurück nach Nijmegen. Vorbei am Hauptbahnhof folgten wir dem Radweg der Maasroute, zunächst parallel zu den Gleisen, dann über den Campus und schließlich Nijmegen durch den Dekkerswald in südlicher Richtung auf dem niederländischen Teil der Europa-Radbahn zu verlassen. Jener folgend, erreichten wir schließlich nach über 102 Kilometern in knapp 4 Stunden wieder Kellen.

Für mich stellte diese, noch einmal schnelle, Runde einen würdigen Abschluss für meine diesjährigen Fahrten als Stadtradel-Star der Stadt Kleve dar. Mit unterm Strich 2.039 Kilometern konnte ich sogar annähernd meine Kilometerleistung vom Vorjahr erreichen, obwohl ich einen Tag gar nicht und an vier weiteren Tagen kaum zum Radeln kam. Hauptsächlich, da ich in der dritten Woche satte 996 Kilometer zurücklegte - indem ich mir unter Einsatz eines Urlaubstags und etwa 8 Stunden "Gleitzeit" etwas mehr Zeit erkaufte. Damit schließe ich die für mich "aktive" Phase des Stadtradelns vorübergehend auf Platz 5 der Stadtradelstars ab. Abwarten wie viele Stadtradelstars anderer Kommunen da noch vorbei ziehen werden. Für mein abschließedes Fazit werde ich jedoch noch einen eigenen, letzten Blogeintrag folgen lassen.

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10.07. Tag 20 - 136,8 km

Geschrieben am 12.07.2021 von Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

Am Samstag erwartete ich Besuch vom Michi aus Köln, der - unabhängig von Stadtradeln - eine kleine "Deutschlandtour" mit dem Rad macht und dessen erste Etappe ihn nach Kleve führen sollte. Also ging es für mich erneut in den Südkreis um dem Michi entgegen zu radeln. Dabei hatte ich selbst auch wieder Begleitung von meinem Stadtradel-Team des Clever Ruder Clubs, aus dem Alex sich meiner Tour anschloss. Zu zweit starteten wir somit von Kellen aus über Erfgen, Huisberden, Emmericher Eyland nach Grieth, fuhren über den Deich zum "Kernie" und weiter entlang der Rheinstraße bis Obermörmter, da der Radweg auf dem Deich bei Hönnepel aus früherer Erfahrung durch zahlreiche Gatter unattraktiv ist.

Von Obermörmter aus folgten wir den dort "barrierefreien" Deich nach Xanten-Wardt, wo der Deichweg leider endet. Über Lüttingen machten wir uns in der Folge an den Aufstieg auf den Fürstenberg, der eine schöne Aussicht bot. Durch Birten und vorbei an Bönninghardt erreichten wir Issum, von wo aus wir unseren Weg durch die Fleuthkuhlen und durch Sevelen nach Nieukerk fortsetzten. Da Michi sich zur selben Zeit noch bei Kempen befand, fuhren wir diesem noch bis Aldekerk entgegen. Nach kurzer Begrüßungs- und Verpflegungspause setzten wir die Tour zu dritt Richtung Kleve fort, wobei wir unserem Gast zeigen wollten, dass es am Niederhein schönere und auch nicht langsamere Alternativrouten zu den Radwegen entlang der Hauptstraßen gibt.

Insofern ging es von Aldekerk über Obereyll zurück nach Nieukerk und über die "Geldern-Route" über Vernum nach Geldern. Nördlich von Geldern folgten wir auf guten Nebenstraßen der Niederrheinroute durch Wiesen und Felder und von der Niers zur Issumer Fleuth östlich von Winnekendonk und weiter durch Uedemer Bruch Richtung Kehrum. Entlang der Uedemer Straße zwischen Uedemerfeld und Kehrum fanden wir zu unserem Bedauern einen Radweg in erbärmlichen Zustand vor - auch dort würde es dringend man wieder Zeit die erhebichen Wurzelschäden zu beseitigen.

Nach Kalkar befuhren wir den Radweg der B57, der innerhalb von Kalkar für einen Zwei-Richtungs-Radweg recht schmal erscheint, um hinter Kalkar zur Sommerlandstraße zu wechseln und dieser nach Kellen zu folgen.

Dort luden wir kurz Michis Gepäck ab und ich wechselte mein Trekkingrad gegen die "Bakfiets", bevor wir uns noch einmal auf die Sättel schwangen um nach Brienen zum Bootshaus zu radeln und dort noch eine gemeinsame Rudereinheit auf dem Spoykanal anzufügen. Auf dem Rückweg erledigten wir mit der Bakfiets noch Einkäufe.

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09.07. Tag 19 - 151,2 km

Geschrieben am 12.07.2021 von Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

Der drittletzte Tag des Stadtradelns begann für mich mit einer kleinen Tour nach Donsbrüggen: Mit unserem Bürgermeister Wolfgang Gebing, Klimaschutzmanager Christian Bomblat und Stadtradeln-Koordinatorin Pascale van Koeverden trafen wir dort auf die Vertreter der Gemeinde Kranenburg zur "Staffelübergabe" der kreisweiten Stadtradel-Staffel und fuhren im Anschluss gemeinsam zum Rathaus nach Kleve.

Später am Vormittag stand dann die tägliche Lang-Tour auf dem Programm: Nachdem ich mir bereits vor Beginn des Stadtradelns für den diesjährigen Zeitraum eine Tour entlang der Linge, einem kleinen Gewässer zwischen Nijmegen und Arnhem, auf die to-do-Liste gestellt hatte, wollte ich dieses Ziel nun endlich besuchen. Dabei bekam ich wider Unterstützung aus meinem Team vom Clever Ruder Club, aus welchem Verena mich begleitete.

Über den Sandweg ging es zunächst zum Deich nach Griethausen und dann jenen entlang nach Millingen um dort mit der Fähre nach Pannerden über den Rhein zu setzen. Von Pannerden aus sollte dann direkt nach wenigen Kilometern die nächste Überfahrt mit der Fähre über den Pannerdensch Kanaal nach Doornenburg folgen - zu unserer und der Überraschung zahlreicher weiterer Radler war jene jedoch nicht in Betrieb, sondern lag fest vertäut einige Meter weiter am Ufer. Insofern blieb uns nur der Umweg über die etwa 7 Kilometer stromab liegende Fähre Huissen. Als sei der Umweg nicht schon genug erlitt ich auf diesem dann auch noch die dritte Reifenpanne in einer Woche - gefühlt waren die "pannensicheren" Mäntel auch schon mal besser. Nachdem der Versuch des schnellen Flickens ohne Erfolg blieb, wechselte ich den zwischenzeitlich geflickten Schlauch ein, dem ich eine Woche zuvor meine erste Reifenpanne verdankt hatte.

So konnte es weitergehen, erst mit der Fähre nach Huissen und dann dort am Deich zurück nach Doornenburg, wo nach einer Umrundung der gleichnahmigen Burg die tatsächliche Tour entlang der Linge begann. Entlang der Linge führte ein schmaler aber guter und offenbar recht neuer Radweg aus perfekt verlegten Betonplatten, auf welchem man sich auf den ersten Kilometern in ruhiger Natur bewegt. Nachdem die A325 - die Autobahn zwischen Nijmegen und Arnhem - überquert wurde, wurde es etwas unruhiger, da die Linge fortan von Nebenstraßen flankiert wird, die erstaunlich stark befahren waren.

Bei Ophuisden endete die Möglichkeit direkt entlang der Linge zu fahren, sodass wir auf den Rijnbandijk entlang des Nederrijn auswichen um dann über Keesteren nach Meerten entlang einer Hauptstraße zu fahren. Bei Meerten erreichten wir den Scheitelpunkt der Tour und fuhren vorbei am Lingemeer und durch Echteld zum Deich der Waal. Jenem folgten wir bis Nijmegen-Lent, wo wir über die frisch restaurierte Waalbrug das Ufer wechselten. Bemerkenswert: Nach der Restaurierung verfügt die Brücke alleine auf der von uns befahrenen stromabwärtigen Seite über einen zweispurigen Radweg und einen separaten Fußweg mit zusammen ca. 6 m Breite - und auf der anderen Seite der Brücke war ebenfalls ein Radweg vorhanden.

Von Nijmegen aus ging es entlang des "het Meertje" zum Wylerbergsemeer und weiter durch die Niederung über Zyflich, Niel, Donsbrüggen und Rindern zurück nach Kleve.

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Tag 21

Bild Geschrieben am 12.07.2021 von René Bolk
Team: Schwärmen für Elten & Emmerich
Kommune: Emmerich am Rhein im Kreis Kleve

Letzter Tag des Stadtradelns. Das Wetter schien besser zu werden als gedacht. Dennoch startete der Tag nur mit einer kurzen Strecke zum Bäcker.

Nach dem Frühstück ging es dann wieder zum Marinus-Stift zum Tausch Fahrrad gegen Rollstuhl zum Spazieren.

Nachmittags gabs dann nochmal ein kleines Ründchen mit anschließender flüssiger Belohnung.

Wenn auch vorrangig mein Ziel war das Einkaufen mit dem Fahrrad zu erledigten, packte mich dann doch am Ende des Stadtradelzeitraumes der Ehrgeiz dass die "5" vorne steht. Also bin ich Abends nochmal eben eine Runde gefietst um die fehlenden Kilometer zu erreichen.

Tatsächlich standen am Ende der drei Wochen dann 501,3 km auf der Uhr. Hätte ich nie erwartet oder mir als Ziel gesetzt. Im Hinterkopf hatte ich mir so um die 300 km vorgestellt im Idealfall. Aber man wundert sich, was auch durch kleine Strecken zwischendurch so zusammen kommt...

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Tag 20

Bild Geschrieben am 11.07.2021 von René Bolk
Team: Schwärmen für Elten & Emmerich
Kommune: Emmerich am Rhein im Kreis Kleve

Samstags ging es wie immer zu den Großeltern nach Hüthum. Diesmal vorbei am Abergsweg und dem Golfplatz.

Nachmittags stand nochmal eine kleine Runde durch die Hetter an. Hier "musste" unbedingt der neue Softeisautomat ausgetestet werden. Alle waren sich einig... eine Wiederholung ist Pflicht. Zurück ging es vorbei am Hubertusgewässer ehe es nach dem Abendessen dann wieder zurück nach Elten ging.

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Tag 19

Bild Geschrieben am 11.07.2021 von René Bolk
Team: Schwärmen für Elten & Emmerich
Kommune: Emmerich am Rhein im Kreis Kleve

Zum letzten mal - zumindest im Zeitraum des diesjährigen Stadtradelns - ging es am heutigen Freitag mit dem Rad zur Arbeit. Danach auf direktem Weg nach Hause.

Nachmittags stand dann mit "Oma" wieder eine kleine Tour mit den Kids an. Weils es beim letzten Mal so schön war, ging es nochmals nach Spijk zum Hofladen und der Rückweg führte über einen ausgedehnten Umweg durch die "Moiedtjes" in Hüthum und vorbei an der Wild. Hier haben Klara und Anton auch noch neue Freunde getroffen... ^^

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Tag 18

Bild Geschrieben am 09.07.2021 von René Bolk
Team: Schwärmen für Elten & Emmerich
Kommune: Emmerich am Rhein im Kreis Kleve

Am heutigen Donnerstag stand wieder ein Homeoffice-Tag auf dem Programm. Am Nachmittag hatte ich mir jedoch fest vorgenommen mit den Kiddies noch ein Ründchen zu drehen.
Also nach Feierabend Hänger angekoppelt und drauf los geradelt. Es ging wieder in Richtung "Lieblingsstrecke" Stokkum durch den Wald und vorbei an den "Sandbülten". In Stokkum hatte ich mir vorgenommen einen kurzen Stop zu machen und mir ein Softeis zu gönnen. Leider hatte das Café gar nicht auf....kurz entschlossen entschied ich mich dazu weiter zu radeln bis nach 's-Heerenberg, was mir früher auch nicht im Traum eingefallen wäre :)

Am dortigen Marktplatz konnte ich das verpasste Eis dann auch nachholen. Den Rückweg ging es dann durch den Park von Huis Bergh zurück über Stokkum nach Elten.

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08.07. Tag 18 - 146,7 km

Geschrieben am 09.07.2021 von Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

Auch am Donnerstag habe ich wieder früher Feierabend gemacht um eine lange Tour fahren und trotzdem zu Hause sein zu können, bevor meine Tochter schlafen geht. Somit legte ich um 11 Uhr los. Es ging an die Maas um dort über die Deiche zu fahren, daher verließ ich Kleve über die Tiergartenstraße nach Donsbrüggen, wechselte in Nütterden zur Römerstraße und folgte dieser nach Frasselt um dann über die Grafwegenerstr. nach Milsbeek zu fahren. Am Fuße der Endmoräne in Milsbeek fuhr ich gleich rechts ab über einen Radweg durch "De Diepen", wo man einen herrlichen Ausblick über die Wiesen mit der Endmoräne im Hintergrund hat.

Von Milsbeek aus nahm ich die Hauptstraße nach Mook, wo ich über die neue Radfahrer-Brücke ans linke Ufer der Maas wechselte und meine eigentliche "Maas-Tour" entlang der "Kraaijenbergse Plassen" begann.

Im weiteren erklärt sich die Route einfach: Über Grave, Ravenstein, Megen und Oijen fuhr ich nach Lith - immer dem Deich folgend - und setzte dort mit der Fähre ans rechte Maasufer über. An jenem fuhr ich über Alphen, Maasbommel, Appeltern, Niftrik und Nederasselt "stromauf" um dann in Heumen den Maas-Waal-Kanal nach Molenheok zu überqueren. Von dort aus nahm ich den Weg vorbei am "Jachtslot de Mookerheide" nach Groesbeek. Nach einem kurzen Stop am Supermarkt fuhr ich über De Horst nach Kranenburg und abermals über die Europa-Radbahn nach Hause.

Nach dem vierten Tag infolge mit ähnlich hohen Kilometerzahlen geht es langsam ans Eingemachte - insbesondere sitzt es sich trotz Radhose inzwischen nicht mehr so bequem. Dennoch habe ich die Absicht auch die letzten drei Tage noch mit jeweils dreistelligen Tagesleistungen durchzuziehen um das Ergebnis meines Teams vom Clever Ruder Club e. V. und mein persönliches Ergebnis in der deutschlandweiten Wertung der Stadtradel-Stars zu optimieren. In letzterer Statistik habe ich aktuell noch die Top-10 vor mir. Die derzeitigen Plätze 1-3 sind außerhalb der Reichweite, mal sehen wo ich mich Sonntagabend voräufig einreihe. Da andere Städte erst später im Jahr Stadtradeln, können da ohnehin noch andere Stadtradelstars nachlegen...

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TOUR

Bild Geschrieben am 08.07.2021 von Christian Borgmann
Team: B&H Team
Kommune: Goch im Kreis Kleve

Das diesjährige Stadtradeln neigt sich dem Ende.
In diesem Vlog begleitet ihr mich gemeinsam mit Bürgermeister Ulrich Knickrehm, dem Stadtsprecher, der stellvertretenden Stadtsprecherin und dem Koordinator des Stadtradeln Lutz Dennstedt nach Kalkar.

Unsere Mission:
Die Übergabe der Stadtradelstaffeltasche an die Bürgermeisterin der Stadt Kalkar.
Genießt also die Fahrt und bis bald!

Meinen VLOG findet ihr hier:
https://www.facebook.com/bundhgroup/videos/307064181160126

#stadtradeln #stadtradeln2021 #stadtradelstar #stadtradelngoch #klimaschutz #wemakeevents

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07.07. Tag 17 - 139,8 km

Geschrieben am 08.07.2021 von Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

Nach der anstrengenden Runde am Dienstag ging es mir am Mittwochmorgen erstaunlich gut - mal abgesehen von den juckenden Armen und Beinen, die ich den Eichenprozessionsspinnern zu verdanken hatte. Da ich Nachmittags keine Zeit zum ausgiebigen Radfahren hatte, hatte ich mir den Vormittag Urlaub genommen. So konnte ich schon um 6:30 Uhr losfahren.

Da erneut mäßiger Wind gemeldet war, bot die frühe Uhrzeit zudem die Chance bereits Kilometer gegen die Windrichtung zu machen, bevor dieser so richtig aufgewacht war. Da südlicher Wind gemeldet war, fuhr ich nach Süden. Von Kellen zunächst auf gewohnten Strecken über Qualburg, Schneppenbaum nach Uedem, von dort nach Kevelaer. Von dort aus hielt ich mich dann möglichst etwas abseits der Hauptstraßen und führ auf Nebenstraße und Feldwegen an Twisteden und Lüllingen vorbei nach Walbeck. Dort gönnte ich mir ein kurzes Frühstück, bevor ich weiter über Auwel und an Straelen vorbei nach Herongen fuhr. Hier folgte ich einem Stück des Nordkanals bis zum Naturschutzgebiet Krickenbecker Seen, dem südlichsten Punkt meiner geplanten Route.

Nun mit dem Wind fuhr ich durch den Wald, am Freizeitgebiet "blaue Lagune" vorbei und über sehr schön zu fahrende Nebenstraßen östlich vorbei an Broekhysen und Straelen nach Geldern. Hinter Geldern blieb ich dabei mich abseits größerer Siedlungen und Straßen zu halten und fuhr östlich vorbei an Wetten und Winnekendonk zum Uedemerbruch. Dort folgte ich kurz der "Boxteler Bahn" um dann am westlichen Rand des Uedemer Hochwalds nach Kehrum zu fahren.

Da ich durch kräftigen Schiebewind teilt sehr schnell voran gekommen war und gut in der Zeit lag, entschied ich mich nicht der B57 zu folgen, sonder über Appeldorn, Wissel und Huisberden zurück nach Kellen zu fahren. So standen am Ende der Tour 135,3 Kilometer auf dem Zähler, die verglichen zum Vortag sehr locker liefen.

Nachmittags folgte dann noch eine kleine Shoppigtour mit meiner Tochter in der Bakfiets.

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06.07. Tag 16 - 149,8 km

Geschrieben am 08.07.2021 von Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

Nach einem gelungenen Start in die letzte Woche, galt es am Dienstag mit widrigem, böigem Wind aus süd-westlichen Richtungen zurecht zu kommen. Dennoch wollte ich wieder eine große Runde machen, da mir nach dem schwachen Wochenende langsam die Zeit bis zum Abschluss des Stadtradelns davon rinnt.

Also entschloss ich mich, zunächst gegen den Wind zu fahren und zu sehen, was die Beine hergaben. Gegen den Wind bedeutete grob in Richtung Venlo. Da ich den Maasradreg schon gut kenne, sollte es etwas im Hinterland langgehen.

Um trotz des Windes nicht zu spät nach Hause zu kommen machte ich etwas früher Feierabend und saß um 11 Uhr im Sattel. Aus der Innenstadt fuhr ich zunächst auf direktem Weg nach Qualburg und dann über Hau nach Nierswalde. Das bereute ich bald, denn die Straße nach Nierswalde war frisch gesplittet. Über Asperden erreichte ich Siebengewald und dahinter die "Maasduinen". In der Hoffnung dort etwas Windschatten zu finden, wählte ich die östliche Seite der Maasduinen zu meiner Route und fuhr den "Ceresweg" bis zu seinem Ende und im Anschluss denn "Wezerweg" nach Well - den schöneren Radweg am Reindersmeer entlang hatte ich schließlich gerade am Vorabend gefahren. In Well nahm ich die Brücke über die Maas und folgte dem neuen Maasdeich nach Blitterswijck.

Hinter Blitterswijck fuhr ich Landeinwärts. Empfehlenswert ist der Weg über die "Berkenstraat", durch die Hooge Heide und ein in den letzten Jahren renaturiertes Überschwemmungsgebiert der Maas. Dank des derzeit relativ hohen Wasserstandes war die Straße sogar wenige Zentimeter überschwemmt, aber zum Glück noch problemlos passierbar. Ein paar Hundert Meter später machte ich nach rund 40 Kilometern zurückgelegter Strecke Rast, an einem sehr einladenden, park-ähnlichen Gebiet mit Picknickplätzen rund um mehrere Teiche (siehe Foto).

Über Meerlo und Tienray erreichte ich die "Tienraysche en Swolgenderheide" hier gibt es einen guten Radweg, der über mehr als 7 Kilometern durch Wald und Heidegebiet führt und der mir guten Windschatten bot. Am Ende dieses Weges hatte ich bereits die Industriegebiete um Venlo erreicht und richtete den Kurs daher auf westliche Richtung nach Sevenum, um jene zu umgehen. In dieser Gegend fand ich zu meinem Bedauern leider die mir unangenehmste Form niederländischer Radwege vor - quadratische Platten, die zudem bessere (ebenere) Zeiten gesehen haben mussten. Das schüttelt einen auf langen Strecken schon unangenehm durch. Da entschädigte es auch nicht, dass die Straße hinter Sevenum "Kleefsedijk" hieß...

Und als sei praller Gegenwind und unangenehmer Untergrund nicht genug, musste ich auch noch feststellen, dass mein Hinterrad gar nicht mal mehr so viel Luft hatte. Da Nachpumpen von Hand nur bedingt erfolgreich war, entschied ich mich einen neuen Schlauch einzuziehen - der nun undichte war ohnehin nur der bereits früher geflickte Ersatzschlach, den ich am letzten Frietag bei meiner Panne zur Hand hatte. Da die ganze Aktion doch ziemlich Zeit gekostet hatte und der Reifendruck sich von Hand auch nicht auf richtig hohen Druck steigern ließ, entschied ich mich an dieser Stelle nicht, wie geplant noch weiter nach Süd-westen zu fahren, sondern bereits nach Nord-westen nach Helenaveen zu fahren um dort auf etwas gekürztem Wege auf die geplante Route für den Rückweg zu stoßen.

Von Helenaveen nach Griendtsveen durchfuhr ich auf einer guten Straße entlang eines kleinen Kanals die "Deurnsche Peel & Mariapeel" ein Feuchtgebiet mit zahlreichen Kanälchen und Tümpeln, das offensichtlich auch vielfältige Wege zum Wandern bietet. Als nächstes erreichte ich mit kräftigem Schiebewind Ysselsteyn, wo tatsächlich mal wieder eine kleine Kirmes gefeiert wurde, und fuhr weiter über Merselo nach Overloon. Dort war ich bereits im vergangenen Jahr und hatte dabei den Radweg durch die "Overloonschen Duinen" entdeckt, der mir so gefallen hatte, dass ich diesen für diese Tour mit eingeplant hatte.

Weiter ging es durch Holthees und Groeningen nach Vortum-Mullem zur Maasfähre nach Afferden. Über Heijen erreichte ich Hommersum und damit wieder den Kreis Kleve. Die Straße zwischen Viller und Nergena war nach über 120 Kilometern schon keine Freude mehr, sodass ich mich entschied mir nicht noch einmal die Grunewaldstraße anzutun, sondern stattdessen der wesentlich besseren Gocher Straße nach Frasselt folgte um dann über die Europa-Radbahn nach Hause zu fahren.

Unterm Strich standen dann knappe 150 Kilometer zu Buche - damit war ich bei dem Wind sehr zufrieden - danach war ich aber auch sehr erschöpft. Zumal ich auf der Runde unzählige Eichen als Straßenbäume oder in Wäldern passiert hatte und durch den Wind offenbar Härchen der Eichen-Prozessionsspinner in der Luft waren, welche mich an Armen und Beinen schwer zeichneten...

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Tag 17

Bild Geschrieben am 07.07.2021 von René Bolk
Team: Schwärmen für Elten & Emmerich
Kommune: Emmerich am Rhein im Kreis Kleve

Heute ging es bei bestem Wetter wieder mit dem Rad zur Arbeit. Der Morgen verlief zeitlich optimal. Kinder und Hund waren zügig versorgt, so dass ich frühzeitig losfietsen konnte. Daher ging es heute wieder über Spijk den Deich entlang, vorbei an Hüthum zur Arbeit.
Dabei konnte ich auch einen wirklich glücklichen Schnappschuss machen. Ein echt tolles Bild!
Auch meine Freunde von der Schafherde auf dem Deich waren wieder da... und haben sich übrigens keinen Meter zur Seite bewegt :)

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Der Alltag mit dem Fahrrad

Bild Geschrieben am 06.07.2021 von Claudia Stränger
Team: FDP OV Rheurdt
Kommune: Rheurdt im Kreis Kleve

Heute, Dienstag 06.07.2021 habe ich mit dem Rad meine Bügelwäsche ins Nachbardorf gefahren und dort auch gleich im Blumenladen einen schönen Strauß mitgenommen.

Ja, es hat funktioniert. Wäschekorb voll beladen und anschließend einen Eimer fest gebunden am Gepäckträger. Wasser rein und den in Papier geschützten Blumenstrauß 6,6 km unfallfrei nach Hause transportiert. Diesen konnte ich dann als Blumenkönigin dem Jubilar übergeben.

Und die Bügelwäsche war am Nachmittag schon fertig. Somit nochmal eine kleine Tour und die Wäsche wieder abgeholt.

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Tag 16

Bild Geschrieben am 06.07.2021 von René Bolk
Team: Schwärmen für Elten & Emmerich
Kommune: Emmerich am Rhein im Kreis Kleve

Homeoffice-Tag. Daher dienstlich heute keine Kilometer.
Dafür ging es nach dem Dienst eine Runde zur Bespaßung der Kids nochmal eine Runde Richtung Stokkum und über Beek zurück nach Elten.

Eine schöne kleine Runde, welche landschaftlich toll gelegen ist. Kaum über der Grenze sieht es wirklich so anders aus. Die Häuser, der Wald... ein bisschen ist es so als wäre man im Kurzurlaub....

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Tag 15

Bild Geschrieben am 06.07.2021 von René Bolk
Team: Schwärmen für Elten & Emmerich
Kommune: Emmerich am Rhein im Kreis Kleve

Was gibt es schöneres als morgens wach zu werden und... es regnet... ein Träumchen. Dies sind so Momente wo man zweifelt was man sich da angetan hat als Stadtradel-Gesicht :)
Also zuerst mit dem Hund raus und zum ersten mal nass werden... dem Hund war das Wetter egal...
Aber siehe da... als es Richtung Emmerich mit dem Rad ging hab ich einen trockenen Moment erwischt.
Auf dem Rückweg war das Wetter auch etwas besser und so ging es noch kurz beim Metzger und Bäcker meines Vertrauens ran und es wurden Aufschnitt & Brötchen fürs Abendbrot besorgt.

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05.07. Tag 15 - 165 km

Geschrieben am 06.07.2021 von Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

Die dritte und letzte Woche startete nach einem ruhigen Wochenende mit einer langen Tour: Nach der Arbeit ging es zunächst nach Kehrum, wo ich einen Termin hatte. Aus der Innenstadt verließ ich Kleve über die Kalkarer Straße, folgte dieser jedoch nur bis Hasselt, da ich bis zu meinem Termin zu viel Zeit übrigt hatte um den direkten Weg zu fahren. Stattdessen fuhr ich durch Schneppenbaum und Louisendorf nach Keppeln, weiter durch die Felder bis Uedem, die Parallelstraße durch die Felder zurück und setzte noch einen Abstecher über Neulouisendorf darauf, bevor es Talwärts nach Kehrum ging. 31,4 Kilometer waren bereits dies.

Nach meinem Termin in Kehrum kehrte ich jedoch nicht um sondern legte erst richtig los. Über den Alleenradreg fuhr ich nach Xanten und wechselte dort auf den Rheinradweg durch Lüttingen und die Bislicher Insel zum Deich und über diesen weiter unter der Weseler Rheinbrücke hindurch an Büderich und Wallach vorbei nach Ossenberg. Dort verließ ich den Deich und richtete den Kurs Landeinwärts, da ich zur Maas wollte. Daher ging es weiter durch Alpen, an Bönninghard vorbei Richtung Hamb, wobei ich die A57 über einen Feldweg unterquerte und nördlich von Issum die Fleuthkuhlen querte. Da ich lieber abseits von Städten radel umfuhr ich Geldern im Uhrzeigersinn durch Hartefeld, Vernum und Pont um meine Route dann parallel des Nierskanals durch Lüttingen fortzusetzen. Leider sind die Wege unmittelbar entlang des Nierskanals nicht als Radwege ausgebaut - dies wäre auch noch ein sehr schöner Radwanderweg. Unmittelbar hinter der Grenze stößt man zumindest auf einen hervorragenden Radweg durch die Natur zur Maas.

Der Maas folgte ich in Fließrichtung, zunächst entlang des Rijksweg-Zuid, ab Wellerloi auf ruhigeren Nebenstraßen am Ufer bis nach Well. Ab Well folgte ich den Radwegen durch die Leukerheide halb um das Reindersmeer und weiter Richtung Grenze. Zwischen jener und dem Flughafen Weeze richtete ich den Kurs nach Norden und fuhr über Boyensteg und Greversweg nach Goch. Dort hielt ich mich in den südlichen Stadtgebieten um vorbei am Stadion und über die Uedemer Straße die Innenstadt zu umgehen. Parallel zur Niers und durch den Kalbecker Busch fuhr ich an Goch vorbei nach Norden, durch zu Pfalzdorf zählende Felder und über Schneppenbaum und Qualburg zurück nach Hause. Ab Kehrum waren dies weitere 130 Kilometer, sodass mit der morgentlichen Strecke zur Arbeit unterm Strich über 165 Kilometer ins Fahrtenbuch wanderten.

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04.07. Tag 14 - 37,1km

Geschrieben am 05.07.2021 von Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

Den Sonntag startete ich mit meiner Tochter im Lastenrad und einer kleinen Runde zum gemeinsamen Frühstück bei den Großeltern. Anschließend holten wir meine Frau auf der Arbeit ab und fuhren gemeinsam nach Hause.

Der Mittag gehörte dann familiären Aktivitäten.

Am Nachmittag waren dann bereits Gewitter im Anmarsch. Daher entschloss ich mich jenen zunächst entgegen zu fahren und zu schauen wie weit ich dabei käme, um schließlich vor den Gewittern den freien Rückzug nach Hause antreten zu können. Bevor ich die Gewitterfront jedoch erreichte musste ich feststellen, dass sich nördlich von Kleve eine weitere Zelle bildete, die mir den Rückweg abzuschneiden drohte. Also wendete ich bereits in Kalkar und erreichte Kellen unter erstem Donner.

Letztlich kam dann im wesentlichen nur Regen und keine nennenswerten Gewitter - aber sicher ist sicher. Mit dem Rad muss ich mich nicht zwischen zwei aufeinander prallenden Gewitterzellen befinden wenn es mal richtig kracht...

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Tag 14

Bild Geschrieben am 04.07.2021 von René Bolk
Team: Schwärmen für Elten & Emmerich
Kommune: Emmerich am Rhein im Kreis Kleve

Heute Vormittag ging es bei bestem Wetter kurz mit der Fiets durch Elten um einige Erledigungen für die St. Martinus Schützenbruderschaft zu machen. Dabei ging es auch den Berg hoch. Normalerweise nicht ohne. Mit dem E-Bike ging es aber erstaunlich gut. Oben angekommen noch kurz den Blick ins Rheintal genossen und mal wieder festgestellt, wie schön man hier eigentlich wohnt. Danach ging es auch schon wieder heimwärts.

Für den Nachmittag war eigentlich eine Radtour vorgesehen. Leider hat das Wetter hier einen Strich durch die Rechnung gemacht.

So endete Woche zwei des Stadtradelns leider mit weniger Kilometern als gedacht.

Morgen geht es in die dritte und letzte Woche. Mal sehen was noch so an Kilometern und Einkäufen am Ende drinsitzen wird.

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Tag 13

Bild Geschrieben am 04.07.2021 von René Bolk
Team: Schwärmen für Elten & Emmerich
Kommune: Emmerich am Rhein im Kreis Kleve

Samstag geht es in der Regel nach Hüthum zu den Großeltern der beiden Kiddies. So auch heute. Da es die Zeit zuließ und die Strecke auch sehr schön ist, ging es wieder über Stokkum nach Hüthum.
Vorbei ging es auch wieder an den Stokkum Sandbülten", Sandhügel die zu meiner Grundschulzeit ein beliebtes Ziel für Wandertage war. Sehr schön gelegen.
Nach wie immer reichlich Essen (ist doch irgendwie immer so^^) tat das Radeln aufm Rückweg nach Elten sehr gut.

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Tag 12

Bild Geschrieben am 04.07.2021 von René Bolk
Team: Schwärmen für Elten & Emmerich
Kommune: Emmerich am Rhein im Kreis Kleve

Am letzten Arbeitstag der Woche ging es wieder mit dem Rad zur Arbeit. Die Luft war wieder herrlich und es war ein tolles Wetter zur Arbeit.
Geshoppt wurde heute lediglich auf dem "kleinen Dienstweg". Mein Kollege hat mir Eier vom elterlichen Hof mitgebracht :).

Zum Wochenendstart ging es auf direktem Wege nach Hause, Freitags ist die Zeit immer etwas knapp, auf dem Rad umso mehr. "Schichtwechsel" bei der Kinderbetreuung stand an.

Nachmittags kam die Oma wie immer vorbei und wir nutzten das Wetter haben mit den Kids noch eine Runde gedreht. Weils so schön war nochmals Richtung Tolkamer, allerdings in etwas abgeänderter Route. Ein Boxenstop wurde nochmal in Elten im Testzentrum eingelegt zum vorerst letzten Mal, da ich ab Samstag als vollständig geimpft gelte.

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Fast Bergfest

Bild Geschrieben am 04.07.2021 von Claudia Dirks
Team: Offenes Team - Kreis Kleve
Kommune: Kreis Kleve

11 Tage Stadtradeln liegen hinter mir. Zum Wochenausklang noch schnell einkaufen in einem Unverpackt Laden. Die bieten Möglichkeit zum müllfreien Einkaufen.
Ein Laden wo man mit selbst mitgebrachten Gefäßen und ohne unnötigen Verpackungsmüll einkaufen gehen kann.
Den Wochengroßeinkauf habe ich online georderurz virt Mit dem Lieferservice habe ich bereits für Büroeinkaufe positive Erfahrung gemacht.
So hatte ich Samstag Zeit für eine ausgedehnte Fietstour. Über Kessel, Ven Zelderheide und Milsbeek nach Mook und den Rückweg über Gennep, Heijen, Affernen und Siebengewald zurück nach Goch.
Kurz vor zuhause, nach 58 km machte mein Akku schlapp. So ist das mit einem Leifahrrad.

Sonntagmorgen ging es über Bedburg-Hau wieder mal nach Kleve. Einladung zum Frühstück. Gut gestärkt ging es über Nierswalde zurück. Nachmittags hatte ich eine Verabredung auf der Alpakawiese in Hassum.
Mit einem breiten Lächeln und ganz vielen Glücks- und "hach wie süß" Gefühlen bin ich nach der Yogastunde nach Hause geradelt.

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03.07. Tag 13 - Pause

Geschrieben am 03.07.2021 von Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

Auch wenn der heutige Tag mit sehr sonnigem Morgen lockte steht heute eine 0,0 im Fahrtenbuch. Nachdem die Tour gestern Abend erst nach 22 Uhr beendet war habe ich darauf verzichtet die Chance auf ein paar Kilometer zu wahren und bereits zum Sonnenaufgang wieder aufzustehen. Der Morgen galt stattdessen mal wieder der Familie. Da ich ab Mittag mit meiner Kleinen alleine war und die dann lieber im Sandkasten spielen als in der Bakfiets sitzen wollte, gab es nach erledigter Hausarbeit nur etwas Radfahren der Tour de France im live-stream zu sehen. . . Auch der morgige Sonntag wird überwiegend der Familie gehören - vielleicht ergibt sich dann aber abends noch eine schnelle Runde.

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02.07. Tag 12 - 140,4 km

Geschrieben am 03.07.2021 von Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

Nach der Arbeit stand ab 14:30 Uhr mal wieder eine Team - Tour auf dem Programm. Meine Ruderkameradin Verena begleitete mich auf eine längere Runde. Bei leichtem Niesel starteten wir am Campus und folgten der Europa-Radbahn bis zum Segelflugplatz Malden. Dort folgte der Wechsel zum MaasWaalPad über den Groesbeekseweg. Über den MaasWaalPad fuhren wir nach Nijmegen um dort die Stadt über den Batavierenpad Zuid zu queren. Diese Route gefällt mir immer wieder, da man sich durchgehend auf Fahrradstraßen oder kreuzungsfreien Radwegen bewegt und dabei zwei Verkehrsknotenpunkte durch Unterführungen ohne jede Wartezeit passiert. Insbesondere in den Ortsteilen Beunigen und Ewijk ist die Route zudem auch von der Umgebung her sehr attraktiv.

In Ewijk umfuhren wir das Autobahnkreuz der A50 und A73 und fuhren in östlicher Richtung weiter über zunehmend ruhigere Nebenstraßen vorbei an Bergharen und Altforst bis wir südlich von Dreumel zur Maas kamen. Über den Maasdeich erreichten wir in etwa einem Kilometer den Deich der hier unmittelbar parallel fließenden Waal und folgten jenem zurück bis nach Nijmegen. Dabei ist zu berichten,
dass sowohl das Land zwischen Maas und Waal als auch die Gegend zu beiden Seiten des Waaldeichs landschaftlich äußerst reizvoll sind. Unterstützt wurde dies durch die vom inzwischen aufgeklartem Himmel scheinenden Abendsonne, die Auenlandschaft und Wiesen in malerischen Farben erscheinen ließ.

Erst an der Schleuse des Maas - Waal Kanals verabschiedeten wir uns vorerst vom Deich, folgten aber den jeweils der Waal am nächsten liegenden Straßen. Nachdem am alten Waalhafen eine Baustelle über Kopfsteinpflaster zu umgehen war, folgte für mich eine Zwangspause an der Waalkade - das unebene Kopfsteinpflaster hatte sich offenbar nicht mit meinem hohen Reifendruck vertragen und mit einen Platten bescheert.
Zum Glück hatten wir beide je einen Ersatzschlauch im Gepäck, so dass es nach dem Wechsel des Schlauches weiter gehen konnte.

Hinter der Waalkade unterquerten wir die Waalbrücke und setzten unsere Tour auf dem Deich bis Ooij fort. Dort richteten wir den Kurs auf die Niederung, welche wir über Zyfflich und Mehr nach Donsbrüggen querten. Die letzten Kilometer folgten wir wieder der Europa-Radbahn.

Eine weitere lange aber sehr angenehm zu fahrende Tour, die zwischen der ersten und zweiten Passage von Nijmegen auch etwa 75 Kilometer Strecke ohne störende Ampeln oder sonstige Hindernisse bot - das die Wegdecke sehr überwiegend gut bis sehr gut zu bezeichnen ist versteht sich fast von selbst.

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30.06. Tag 10 - 114,7 km

Geschrieben am 02.07.2021 von Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

Heute war endlich wieder Zeit für eine längere Ausfahrt. Bei für die Jahreszeit angenehm kühlen Temperaturen, dichter Bewölkung und auch recht häufig auftretendem Nieselregen entschied ich mich, das Naturschutzgebiet "De Maashorst" östlich von s´Hertogenbosch anzusteuern. Eine Tour in jene Richtung bot den Vorteil, zunächst gegen den (schwach bis mäßigen) Wind fahren zu können um diesen dann auf dem Rückweg im Rücken zu haben.

Wie am Vortag wählte ich den Radweg der B9 nach Kranenburg für den ersten Teil meiner Etappe, um dann vor Kranenburg an der Kreuzung auf die Europaradbahn zu wechseln und diesem bis zur Cranenburgsestraat" am Ortseingang von Groesbeek zu folgen. Über diese fuhr ich gegen den Uhrzeigersinn um Groesbeek herum bis zur Maldensebaan, die mit einem Radweg quer durch den Wald in westlicher Richtung zum Abschnitt der Europaradbahn vor Nijmegen führt. Der Abschnitt im Wald ist vom Belag her einer der schlechteren Radwege in Holland, aber ich sollte später in heimischen Gefilden unangenehmere Beläge finden.

Weiter ging´s über den Groesbeekseweg zu meinem stets gern gefahrenen MaasWaalpad, dem ich diesmal bis zum Bahnhof von Cuijk folgte. Eine durchgehend hervorragende Strecke, exklusiv für Radverkehr, auf welcher der Radverkehr auch an jeder Kreuzung vorrang genießt. Von Cuijk aus folgte ich ruhigen Nebenstraßen und gut asphaltieren Feldwegen in östlicher Richtung über die Orte Beers, Heihoek und Nieuw-Gassel, nördlich entlang der Reekschen Heide bis Reek, wo ich einige Kilometer dem Rijsweg N 324 nach Schaijk folgte. Hier hatte ich die erste Ampel auf niederländischer Seite zu kreuzen, ganze 37 Kilometer nachdem ich auf der Europaradbahn die (meines Erachtens überflüssige) Ampel "Hettsteeg" gequert hatte!

Südlich von Schaijk erreichte ich dann das Wald-/und Heidegebiet "De Maashorst". Dort gibt es ein weitläufiges Netz an (getrennten) Rad- und Wanderwegen. Ich folgte diesem erst in westliche Richtung bis zur vor dem ort Nistelrode, um dann in süd-östlicher Richtung bis kurz vor Ueden und zum Abschluss parallel zur Hauptstraße in Nord-östlicher Richtung nach Zeeland zu fahren. Teils windet sich der Asphalt im Zickzack durch die Landschaft, teils führen Strecken längere Zeit schnurgeradeaus. Aber durchgehend ist die Landschaft sehenswert und der Begbelag ordentlich. Es gibt einzelne Wurzelschäden, aber nur sehr wenige und keine sehr starken Wellen im Asphalt - und dass obwohl der Weg mich über 20 Kilometer mitten durch den Wald führte.

Nachdem der Richtungswechsel vollzogen war und "de Maashorst" hinter mir lag, folgte ich erneut Nebenstraßen zwischen kleineren Orten über Oventje, Langenboom nach Mill und weiter entlang an einer größeren Straße nach St. Hubert. In dieser Gegend wundere ich mich immer, dass die Niederländer noch keinen durchgehenden Radweg auf der ehemaligen Trasse der Boxelter Bahn geschaffen haben - der wäre noch ein Highlight. In dessen Ermangelung folgte ich von Sint Hubert nach Haps der N264, deren Radweg aber tatsächlich auch mal weniger Freude bereitete, da die Betonplatten nicht mehr plan liegen und die Straße stark befahren ist. Beim nächsten Mal würde ich etwas südlich über Nebenstraßen fahren. So hielt ich es auch ab Haps bis zur Maasbrücke zwischen Oeffelt und Gennep. Um auf deren Radweg zu gelangen musste ich die N264 queren, sodass ich nach weiteren 40 Kilometern die zweite und letzte Ampel während rund 82 Kilometern auf niederländischem Boden nutzte.

Von Gennep ging´s über Ottersum zum Grenzübergang Grunewald und die Grunewaldstraße nach Materborn. Hier wünschte ich mir dann niederländische Waldwege zurück, da jene im Gegensatz zum Radweg der Grunewaldstraße offenbar so gebaut wurden, dass sie Wurzeln weitestgehend wiederstehen. Die Grunewaldstraße hingegen bot auf Ganzer Länge gefühlt für jeden Baum eine, teils auch mehere und vor allem stärkere Bodenwellen. Daher habe ich für die Grunewaldstraße erneut einen RADar!-Marker verteilt. Von Materborn aus fuhr ich über die Querallee, Nassaueralle, Uedemer Str. und den Klever Ring nach Kellen - mit 6 Ampeln auf 6 Kilometern.

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01.07. Tag 11 - 7,3 km

Geschrieben am 02.07.2021 von Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

Heute war wieder keine Zeit zu größeren Touren, so blieb es bei dem täglichen Weg zur Arbeit und zurück. Am Mittag war dann ein Besuch mit meiner Tochter beim Riswicker Bauernmarkt auf dem Programm - aber ohne Fahrrad, sondern mit Buggy.

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Tag 11

Geschrieben am 02.07.2021 von René Bolk
Team: Schwärmen für Elten & Emmerich
Kommune: Emmerich am Rhein im Kreis Kleve

Wie bereits in der vergangenen Woche stand am Donnerstag erneut der Homeoffice-Tag auf dem Programm. Und tatsächlich blieb es bei einem kleinen Einkauf im Ort. Ansonsten verlief der Tag radtechnisch gesehen heute ruhig.

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Einmal quer durch den Kreis Kleve

Bild Geschrieben am 01.07.2021 von Claudia Stränger
Team: FDP OV Rheurdt
Kommune: Rheurdt im Kreis Kleve

Während der Stadtradeln-Aktion habe ich meinen ersten Impftermin in Kalkar erhalten.

Also Nachmittags 14 Uhr im Bundesgolddorf Schaephuysen (Gemeinde Rheurdt) bei leichtem Nieselregen ab auf´s Rad. Zwischendurch blieb es auch Trocken. Unterwegs begegneten mir ein Pfau, Kühe, Schafe, Ziegen, Pferde, ganz viele Feldhasen (Höhe Xantener Nordsee), Hühner und ein Eichhörnchen. Bei der nächsten Tour ist auf jeden Fall eine Fotokamera dabei.

Neben den Fahrradwegen die direkt von belebten Landstraßen verliefen, wie durch die Leucht (dafür sehr viel Farn), gab es auch Wald- , Wirtschafts- und Hohlwege. Neben der Routenplanung über komoot, gab es unterwegs eine gute Beschilderung und der Blick im Vorfeld in die Knotenpunktkarte half mir auch.

Meine Aussicht am Rheindamm in Marienbaum wurde von einem kleinen kurzen Schauer getrübt.

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Tag 9

Geschrieben am 01.07.2021 von Claudia Dirks
Team: Offenes Team - Kreis Kleve
Kommune: Kreis Kleve

Heute war mein größtes Hindernis das Wetter. Nach dem Motto: Es gibt kein schlechtes Wetter… ging es im Regen und leichten Sturmböen ins Büro nach Kleve.
Ich kann von mir behaupten, dass ich keine Schönwetter-Fahrerin bin. Das Wetter härtet ab. Ich kann mich schon gar nicht mehr erinnern, wann ich meine letzte Erkältung hatte.
Der Heimweg war alles andere als entspannt. Das Display zeigt eine Fehlermeldung an und der Motor hat mich im Stich gelassen, das auch noch in einer „Todeszone“ wo es über ca. 5 km kein Handyempfang gibt.
Was für eine Herausforderung. Mit Gegenwind und gefühlt in Zeitlupe ging es nach Lörper in die Fahrradwerkstatt meines Vertrauens. Wie lange bin ich schon nicht mehr „Biobike“ gefahren.
Ich konnte mit einem Leihrad vom Hof radeln. So geht Kundenservice.

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29.06. Tag 9 - 60,3 km

Geschrieben am 30.06.2021 von Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

Der Tag begann am Morgen mit einer äußerst nassen Tour nach Rindern um die Kleine zur Oma zu bringen - da es dermaßen schüttete, dass unter der Brücke Klever Ring / Pappelweg bereits das Wasser aus den Gullys hochdrückte, half da auch die Regenkleidung nicht mehr vollständig. Als am Nachmittag dann die Arbeit geschafft war, blieben 2:15 Uhr bis zum Anstoß des EM-Achtelfinals. Also rauf aufs Rad und eine schnelle Runde. Nachdem ich mich am Wochenende in der Fremde über viele Wartezeiten vor Ampeln geärgert hatte, wählte ich eine Route um Kleve mit möglichst wenigen Ampeln, die jedoch trotzdem über gute und möglichst freie Radwege führte. Damit war die Europaradbahn auch wegen der Ampeln Flutstraße, Wasserburger Allee und Donsbrüggen raus, stattdessen fuhr ich über die Tiergartenstraße nach Donsbrüggen. Dort wählte ich die "Alte Bahn" um über Nütterden zum Wolfsberg zu fahren. Auf dem kurzen Stück hatte ich dann mit der Tiergartenstraße von der Kaverinerstraße bis zur Kreuzung Gruft und der Alten Bahn in Donsbrüggen gleich zwei Abschnitte erwischt, die relativ frisch gesplittet worden waren - meines Erachtens immer die Höchststrafe zum Radfahren, insbesondere wenn durch die Autos neben deren Fahrspuren der überschüssige Split aufgehäuft wird. Also machte ich mich bei den Autofahrern unbeliebt, und blieb in deren Spuren.

Vom Wolfsberg fuhr ich über den Treppkesweg nach Frasselt um von dort auf die Kranenburger Straße zu gelangen. Dieser folgte ich bis hinter Kessel und fuhr durch Asperden um über die Eyckschestraße und deren Fortsetzung "Am Gocher Berg" zur Kalkerer Straße in Goch (B67) zu gelangen. Dieser folgend setzte ich meine Runde über Kalkar und ab dort über die (für Klever) "richtige" Kalkerer Straße (B57) nach Hasselt fort.

Um die Ampel in Hasselt zu umgehen und noch einen Abstecher über die Sommerlandstraße zu machen wechselte ich an der Kreuzung Kalkarer Straße / Johann-van-Aken-Ring / Holzstraße zur Holzstraße. Hier wäre es schlauer gewesen über die Ampel in Hasselt-Zentrum zu fahren, da sich zur Feierabendverkehrszeit kaum eine ausreichend sichere Lücke im Verkehr fand, um beide Fahrspuren kreuzen zu können. Angesichts der großen Neubaugebiete an der Holzstraße wäre hier eine Verkehrsinsel als Querungshilfe ggf. eine gute Investition...

Von der Sommerlandstraße machte ich vor Kellen noch einen kleinen Schlenker über Klompstraße und Hasseltsche Spick um die 50 km voll zu machen, dann hatte ich jene in 1:50 h bewältigt.und sogar noch etwas Zeit vor dem Anstoß - Im Nachhinein betrachtet hätte ich aber besser noch länger Radfahren sollen, das hätte mehr Freude gemacht :-).

Es sei zudem zu bemerken, dass - vom Split und ein paar Überschwemmungen durch den starken Regen am Morgen, die Radwege auf der ganzen Runde überwiegend im guten Zustand sind.Auf der B67 zwischen "Lindchen" und Kalkar waren 2 - 3 kräftigere Wurzelschäden, aber die auch nicht beieinander, sodass ich mich nicht damit aufhalten wollte zu versuchen ob ich diese bei RADar! melden kann. Diesbezüglich ist es nämlich ärgerlich, dass nicht alle Kommunen bei RADar! mitmachen und man nie weiß ob man Dinge melden kann oder nicht. Toll wäre diese, oder eine vergleichbare Plattform, die überall und das ganze Jahr die Meldung von Schäden oder Anregungen ermöglichen würde!

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