STADTRADELN-Star Blog: Kleve im Kreis Kleve


12.07. Nach 21 Tagen und 2.039 Kilometern: Fazit

Geschrieben am 13.07.2021 von Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

Für uns Klever ist das Stadtradeln für dieses Jahr vorbei. Nach zahlreichen Tagesberichten möchte ich diese Gelegenheit nutzen mein persönliches Fazit als Stadtradelstar zu ziehen.

Zunächst: 21 Tage Radfahren-Intensiv in und um Kleve machen ganz überwiegend Spaß - ABER: Ich bin mir dabei bewusst, dass ich als grundsätzlich begeisterter Sportler und Radfahrer bezüglich der Freude am Radfahren nicht das Maß der Dinge bin. Vielmehr bin ich davon überzeugt, dass wir erhebliche Anstrengungen zu unternehmen haben werden, wenn der Anteil des Radverkehrs auf kurzen und mittleren Strecken zur nachhaltigen Senkung von CO2-Emissionen in relevanten Größenordnungen gesteigert werden soll.

Sollen nicht nur überzeugte "Allwetter-Radfahrer", sondern auch "Schönwetter-Radler" und aus verschiedensten Gründen bislang mit dem PKW verbundene Pendler, Schüler, Einkäufer, und andere Personengruppen sehr überwiegend dazu begeistert werden, sich im Stadtgebiet und zumindest der näheren Umgebung vorzugsweise mit dem klassischen Fahrrad, E-Bike oder Lastenrad fortzubewegen, bin ich davon überzeugt, dass hierzu auf verschiedenen Ebenen andere Ansätze als bislang gewählt werden müssten. Dass das Fahrrad auf solchen Strecken für gut 2/3 der Menschen das Verkehrsmittel der Wahl sein kann zeigt ein Blick über die Grenze, wo dies in Nijmegen und Umgebung bereits Realität ist. Daher liegt es meines Erachtens nahe, sich die Nachbarn dankbar zum Vorbild für (Rad)-Verkehrsplanung und -gestaltung zu nehmen.

Das fängt meines Erachtens im Kleinen an: Indem Radwege und Fahrradstraßen für die Bedürfnisse von Radfahren so angenehm wie möglich gestaltet werden. Heißt bei Übergängen zwischen Straßen und Radwegen wird z. B. auf abgesenkte Bordsteine verzichtet, sondern ein unterbrechungsfreier Weg gestaltet. Neue oder neu-restaurierte Wege werden in ausreichender Breite umgesetzt und so hochwertig erstellt, dass diese auch nach mehreren Jahren nicht von Baumwurzeln in Buckelpisten verwandelt werden. Dort wo Ausbesserungen unvermeidbar sind, werden diese so erstellt, dass die Übergänge zwischen verschieden alten Belägen möglichst nicht spürbar sind. Denn jede Unebenheit des Wegbelags kostet Radfahrern Kraft, schüttelt sie durch und macht das Radfahren damit etwas weniger Bequem.

Für überragend Wichtig erachte ich in diesem Zusammenhang, konsequent zu handeln. Damit meine ich, sich darüber Gedanken zu machen, ob man - ähnlich wie unsere Nachbarn - das Fahrrad zum Nachverkehrsmittel Nr. 1 machen will. Beantwortet man diese Frage mit "Ja" - was ich persönlich sehr begrüßen würde - dann ergibt sich daraus meines Erachtens die zwingende Schlussfolgerung, dass man auch die Bereitschaft mitbringen sollte alte Denkweisen über Bord zu werfen und dem Radverkehr auch eine diesem Ziel entsprechende Wertschätzung einzuräumen. Ein Beispiel: Für den Radverkehr wurde die grundsätzlich hervorragende Europa-Radbahn gebaut - das bislang größte hiesige Projekt zur Förderung des Radverkehrs. So toll dieser Radweg geworden ist, wird einem als Radfahrer jedoch unmissverständlich klar, dass man "Verkehrsteilnehmer 2. Klasse" ist. Denn auch an kreuzenden Straßen von eher minderer Bedeutung, wie der Wasserburger Allee oder der Flutstraße, muss man darauf warten, dass die Ampeln auf "Grün" schalten. In Holland hätte hier der Radverkehr Vorrang und der motorisierte Verkehr hätte dessen Vorfahrt zu achten - ohne kostspielige Lichtzeichenanlage. Ein positives Beispiel aus Kleve ist hier die neue Kreuzung Steinstraße /Flasbloem /Steenowe in Kellen, wo nun der die Steinstraße querende Radverkehr Vorfahrt genießt.

Diese Wertschätzung sollte auch an anderen Stellen und auf anderen Ebenen entwickelt werden. Denn meldet man z. B. Wurzelschäden auf Radwegen oder hinderliche Umlaufsperren, wird häufig darauf verwiesen, dass man seine Geschwindigkeit doch bitte einfach mäßigen möge. Meiner Erfahrung nach werden Radfahrer, die sich mit 25 km/h im Stadtgebiet bewegen, sehr häufig als "Raser" wahrgenommen. Möchte man das Rad aber nicht nur als Freitzeitgefährt, sondern als Verkehrmittel um schnell von A nach B zu gelangen etablieren, ist es meines Erachtens von entscheidender Bedeutung, dass Radwege auch zügiges Fortkommen erlauben - zumal 25 km/h heute auch eine Geschwindigkeit ist, die tatsächlich von jedem E-Bike-Faher erreicht werden kann. Niemand käme auf den Gedanken PKW-Fahrer, die ihr Fahrzeug außerhalb von Spielstraßen mit 25 km/h bewegen als "Raser" zu bezeichnen - dann möge doch Bitte dem Radverkehr dies auch zugestanden werden.

Insgesamt wünsche ich mir für Kleve und die umliegenden Kommunen ein Radverkehrsnetz wie es zwischen Nijmegen und seinen Vororten und Nachbargemeinden entwickelt wurde. Alle Vororte sind dort mit mindestens einer Radverkehrsachse mit dem Stadtzentrum, sowie auch anderen Ortsteilen untereinander verbunden. Im Stadtzentrum führen mehrere Rad-Achsen zu den bedeutendsten Zielen und zu Umsteigemöglichkeiten auf den ÖPNV. Auf diesen Radverkehrsachsen bestehen entweder explizite, sehr breite (oft ~3 Meter je Spur) Radwege oder Fahrradstraßen, auf denen Radfahrer fast durchgehend Vorrang genießen und Kraftfahrzeuge höchstens auf Stellplätzen neben der Fahrbahn abgestellt werden dürfen. Für Fußgänger stehen separate Wege zur Verfügung - kombinierte Fuß-/Radwege findet man auf solchen Routen kaum. Überwiegend wurden hierfür Nebenstraßen in Fahrradstraßen umgewidmet und Radwege abseits stark befahrener Straßen geschaffen - etwa durch Wälder und Parks. Hauptverkehrsstraßen werden sehr häufig durch Unterführungen gequert und wo an Radstraßen Ampelanlagen existieren schalten diese in der Regel äußerst kurzfristig auf grün, da sich nähernde Radfahrer bereits durch Induktionsschleifen im Asphalt erkannt werden. Zusätzlich gibt es mindestens eigene Lichtzeichen für Radfahrer, sowie separate Säulen zur manuellen Auslösung der Ampel. Angenehm empfinde ich auch zusätzliche Anzeigen, welchen die verbleibende Wartezeit entnommen werden kann. Nicht vergessen werden soll, dass unsere Nachbarn dabei auch nicht vor großen und offensichtlich kostenintensiven Lösungen zurückschrecken - wie beispielsweise der neuen Brücke über die Maas, die eigens errichtet wurde um Cujik an den Radweg nach Nijmegen anbinden zu können.

Wie könnte so etwas in Kleve aussehen?
Zum Beispiel in Kellen könnte südlich der Emmericher Straße eine Radverkehrsachse durch das Ortszentrum laufen. Beginnend bei "Kaufland" mit einer Unterführung der Emmericher Straße, entlang hinter der Bebauung der Straße Kellenshof über das Gelände des städtischen Lagers auf die Straße An der Kirche, die in diesem Bereich zur Fahrradraße gewidmet würde. Der Radverkehr würde bevorrechtigt die Kreuzhofstraße queren und weiter über die Straße "Zur alten Kirche" zum Park laufen, durch welchen ein expliziter Radweg zur Willibrordstraße führen würde. Über wenige Meter der Ferdinandstraße und die Overbergstraße würde die Willibrord-Grundschule erreicht, wo der Radweg am Rande des Schulhofs geführt würde, um dann auf den Ulmenweg zu führen. An dessen Ende würde die Lindenstraße bevorrechtigt gequert und ein Radweg enlang des Geländes der Karl-Kisters-Realschule geführt, bis zu einer Unterführung des Klever Rings. Dort würde sich der Radweg gabeln: Ein Teil in Richtung "Op de Botter" um den kurzen Anschluss an die Innenstadt herzustellen, ein weiterer Teil über das künftige Sportzentrum Unterstadt zum im Bau befindlichen Berufsbildungszentrum und in Planung befindlichen Neubaus des Konrad-Adenauer-Gymnasiums, wo der Radweg Anschluss an den Alleenradweg fände. Eine solche Achse könnte auch Anschluss an die Oberstadt finden: Mit einer Unter- oder Überführung der Bahngleise, entlang des "Schrottplatzes" zur Kalkarer Straße. Diese kreuzend zum Königsgarten und über die Stettiner Straße und in Verlängerung zu dieser durch die Felder (oder am Rande der Felder) zu den Galleien, wo über eine schneckenförmige Rampe Höhe gewonnen werden könnte (siehe z. B.: "Donaubrücke Pöchlarn" bei Wikipedia - das ginge bestimmt auch eleganter) um dann über eine Brücke direkt Anschluss an den Prinz-Moritz-Park neben der Kreisverwaltung / Ecke Nassaueralle / Lindenallee zu finden. Solche weitreichenden Projekte mögen wie Träumerei erscheinen angesichts der vermutlich nicht unerheblichen Kosten - aber wie gesagt: Man sehe nur einmal über die Grenze - unmöglich wäre es nicht!

Diese und viele andere Gedanken zum Radverkehr in Kleve sind bei mir während der über 2.000 Kilometer auf dem Rad entstanden - dennoch möchte ich es hierbei belassen. Auch wenn ich in diesem letzten Blog-Eintrag viele Veränderungsvorschläge niedergeschrieben habe bleibt nochmal hervorzuheben, dass wir in Kleve - verglichen mit anderen Deutschen Städten - bereits über ganz gute Möglichkeiten zum Radfahren verfügen. Insbesondere bei meinen Touren durch Bezirke von Duisburg, wo selbst die Straßen voller Schlaglöcher waren, oder Köln, wo ich an einer Kreuzung mehr als 10 Minuten brauchte um 5 Fahrspuren überqueren zu dürfen, habe ich mir dies wieder vor Augen führen können. Trotzdem geht es halt auch viel besser.

Zum Abschluss möchte ich festhalten, dass es mir wieder eine große Freude war am Stadtradeln teilzunehmen und eine Ehre, dies als Stadtradelstar zu tun. Ich hoffe, dass der Eine oder die Andere meine Blog-Beiträge interessant fand und würde mir wünschen, dass die Radverkehrsförderung über die bereits bestehenden Konzepte hinaus fahrt aufnimmt!

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11.07. Tag 21 - 102,5 km - Finale

Geschrieben am 12.07.2021 von Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

Zum Abschluss des Stadtradelns stand die für mich kürzeste Etappe der dritten Woche an: Eine gemeinsame Ausfahrt, auf welcher ich meinen Besuch aus Köln mit den Vorzügen des Radverkehrs dies- und jenseits der Grenze bekannt machen wollte.

Um nach Gennep zu gelangen wählten ich einen kleinen Umweg über Qualburg, Hau, Asperden, Hassum und Hommersum, um die Grunewaldstraße mit ihrem schadhaften Radweg zu vermeiden. Zwar war auch der Radweg der Hassumer Staße schadhaft, aber an einem Sonntagmorgen war jene kaum befahren, sodass wir auf die bessere Fahrbahn auswichen.

Kaum war bei Hommersum an der Boxteler Bahn die Grenze zu den Niederlanden passiert, trafen wir an allen Ecken auf gleichgesinnte - in Gennep kamen ganze Pulks von Rennradfahren aber auch Familien auf Sonntagsausflug aus allen Richtungen. Über den Maasradweg fuhren wir zunächst durch die Niersniederung, wo eine Kuh genüsslich auf dem Weg graste. Nach einer kleinen Trinkpause hatte das Rindvieh den Weg wieder freigegeben sodass wir bald die Fähre nach Cuijk erreichten. In Cuijk begaben wir uns am Bahnhof auf den erst im letzten Jahr vollendeten MaasWaalPad und folgten diesem über die neue Maasbrücke durch Molenhoek nach Nijmegen, wobei sowohl die Fahrradstraßen in Cuijk und Molenhoek, als auch die eigens für Fußgänger und Radfahrer errichtete Maasbrücke, als auch der makellose Radweg durch den Wald von Molenheok nach Nijmegen beeidruckten. In Nijmegen setzten wir die Route über den batavierenpad Zuid fort, der nicht minder zu beeindrucken wusste. Für Erheiterung sorgte vor allem der Umstand, dass eine Ampelanlage kurz vor uns auf Rot schaltete - und diese nachdem wir die Induktionsschleife überfuhren unverzüglich zurück auf Grün wechselte, ohne dass die im Querverkehr wartenden Autos zuvor hätten fahren dürfen - hier ist eine "Fietsstraat" eben wirklich eine Fahrradstraße und der Zusatz "Auto te gast" kein leeres Versprechen!

Nachdem wir in Ewijk das Ende des Batavierenpad Zuid erreicht hatten, fuhren wir über den Waaldeich zurück nach Nijmegen. Vorbei am Hauptbahnhof folgten wir dem Radweg der Maasroute, zunächst parallel zu den Gleisen, dann über den Campus und schließlich Nijmegen durch den Dekkerswald in südlicher Richtung auf dem niederländischen Teil der Europa-Radbahn zu verlassen. Jener folgend, erreichten wir schließlich nach über 102 Kilometern in knapp 4 Stunden wieder Kellen.

Für mich stellte diese, noch einmal schnelle, Runde einen würdigen Abschluss für meine diesjährigen Fahrten als Stadtradel-Star der Stadt Kleve dar. Mit unterm Strich 2.039 Kilometern konnte ich sogar annähernd meine Kilometerleistung vom Vorjahr erreichen, obwohl ich einen Tag gar nicht und an vier weiteren Tagen kaum zum Radeln kam. Hauptsächlich, da ich in der dritten Woche satte 996 Kilometer zurücklegte - indem ich mir unter Einsatz eines Urlaubstags und etwa 8 Stunden "Gleitzeit" etwas mehr Zeit erkaufte. Damit schließe ich die für mich "aktive" Phase des Stadtradelns vorübergehend auf Platz 5 der Stadtradelstars ab. Abwarten wie viele Stadtradelstars anderer Kommunen da noch vorbei ziehen werden. Für mein abschließedes Fazit werde ich jedoch noch einen eigenen, letzten Blogeintrag folgen lassen.

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10.07. Tag 20 - 136,8 km

Geschrieben am 12.07.2021 von Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

Am Samstag erwartete ich Besuch vom Michi aus Köln, der - unabhängig von Stadtradeln - eine kleine "Deutschlandtour" mit dem Rad macht und dessen erste Etappe ihn nach Kleve führen sollte. Also ging es für mich erneut in den Südkreis um dem Michi entgegen zu radeln. Dabei hatte ich selbst auch wieder Begleitung von meinem Stadtradel-Team des Clever Ruder Clubs, aus dem Alex sich meiner Tour anschloss. Zu zweit starteten wir somit von Kellen aus über Erfgen, Huisberden, Emmericher Eyland nach Grieth, fuhren über den Deich zum "Kernie" und weiter entlang der Rheinstraße bis Obermörmter, da der Radweg auf dem Deich bei Hönnepel aus früherer Erfahrung durch zahlreiche Gatter unattraktiv ist.

Von Obermörmter aus folgten wir den dort "barrierefreien" Deich nach Xanten-Wardt, wo der Deichweg leider endet. Über Lüttingen machten wir uns in der Folge an den Aufstieg auf den Fürstenberg, der eine schöne Aussicht bot. Durch Birten und vorbei an Bönninghardt erreichten wir Issum, von wo aus wir unseren Weg durch die Fleuthkuhlen und durch Sevelen nach Nieukerk fortsetzten. Da Michi sich zur selben Zeit noch bei Kempen befand, fuhren wir diesem noch bis Aldekerk entgegen. Nach kurzer Begrüßungs- und Verpflegungspause setzten wir die Tour zu dritt Richtung Kleve fort, wobei wir unserem Gast zeigen wollten, dass es am Niederhein schönere und auch nicht langsamere Alternativrouten zu den Radwegen entlang der Hauptstraßen gibt.

Insofern ging es von Aldekerk über Obereyll zurück nach Nieukerk und über die "Geldern-Route" über Vernum nach Geldern. Nördlich von Geldern folgten wir auf guten Nebenstraßen der Niederrheinroute durch Wiesen und Felder und von der Niers zur Issumer Fleuth östlich von Winnekendonk und weiter durch Uedemer Bruch Richtung Kehrum. Entlang der Uedemer Straße zwischen Uedemerfeld und Kehrum fanden wir zu unserem Bedauern einen Radweg in erbärmlichen Zustand vor - auch dort würde es dringend man wieder Zeit die erhebichen Wurzelschäden zu beseitigen.

Nach Kalkar befuhren wir den Radweg der B57, der innerhalb von Kalkar für einen Zwei-Richtungs-Radweg recht schmal erscheint, um hinter Kalkar zur Sommerlandstraße zu wechseln und dieser nach Kellen zu folgen.

Dort luden wir kurz Michis Gepäck ab und ich wechselte mein Trekkingrad gegen die "Bakfiets", bevor wir uns noch einmal auf die Sättel schwangen um nach Brienen zum Bootshaus zu radeln und dort noch eine gemeinsame Rudereinheit auf dem Spoykanal anzufügen. Auf dem Rückweg erledigten wir mit der Bakfiets noch Einkäufe.

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09.07. Tag 19 - 151,2 km

Geschrieben am 12.07.2021 von Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

Der drittletzte Tag des Stadtradelns begann für mich mit einer kleinen Tour nach Donsbrüggen: Mit unserem Bürgermeister Wolfgang Gebing, Klimaschutzmanager Christian Bomblat und Stadtradeln-Koordinatorin Pascale van Koeverden trafen wir dort auf die Vertreter der Gemeinde Kranenburg zur "Staffelübergabe" der kreisweiten Stadtradel-Staffel und fuhren im Anschluss gemeinsam zum Rathaus nach Kleve.

Später am Vormittag stand dann die tägliche Lang-Tour auf dem Programm: Nachdem ich mir bereits vor Beginn des Stadtradelns für den diesjährigen Zeitraum eine Tour entlang der Linge, einem kleinen Gewässer zwischen Nijmegen und Arnhem, auf die to-do-Liste gestellt hatte, wollte ich dieses Ziel nun endlich besuchen. Dabei bekam ich wider Unterstützung aus meinem Team vom Clever Ruder Club, aus welchem Verena mich begleitete.

Über den Sandweg ging es zunächst zum Deich nach Griethausen und dann jenen entlang nach Millingen um dort mit der Fähre nach Pannerden über den Rhein zu setzen. Von Pannerden aus sollte dann direkt nach wenigen Kilometern die nächste Überfahrt mit der Fähre über den Pannerdensch Kanaal nach Doornenburg folgen - zu unserer und der Überraschung zahlreicher weiterer Radler war jene jedoch nicht in Betrieb, sondern lag fest vertäut einige Meter weiter am Ufer. Insofern blieb uns nur der Umweg über die etwa 7 Kilometer stromab liegende Fähre Huissen. Als sei der Umweg nicht schon genug erlitt ich auf diesem dann auch noch die dritte Reifenpanne in einer Woche - gefühlt waren die "pannensicheren" Mäntel auch schon mal besser. Nachdem der Versuch des schnellen Flickens ohne Erfolg blieb, wechselte ich den zwischenzeitlich geflickten Schlauch ein, dem ich eine Woche zuvor meine erste Reifenpanne verdankt hatte.

So konnte es weitergehen, erst mit der Fähre nach Huissen und dann dort am Deich zurück nach Doornenburg, wo nach einer Umrundung der gleichnahmigen Burg die tatsächliche Tour entlang der Linge begann. Entlang der Linge führte ein schmaler aber guter und offenbar recht neuer Radweg aus perfekt verlegten Betonplatten, auf welchem man sich auf den ersten Kilometern in ruhiger Natur bewegt. Nachdem die A325 - die Autobahn zwischen Nijmegen und Arnhem - überquert wurde, wurde es etwas unruhiger, da die Linge fortan von Nebenstraßen flankiert wird, die erstaunlich stark befahren waren.

Bei Ophuisden endete die Möglichkeit direkt entlang der Linge zu fahren, sodass wir auf den Rijnbandijk entlang des Nederrijn auswichen um dann über Keesteren nach Meerten entlang einer Hauptstraße zu fahren. Bei Meerten erreichten wir den Scheitelpunkt der Tour und fuhren vorbei am Lingemeer und durch Echteld zum Deich der Waal. Jenem folgten wir bis Nijmegen-Lent, wo wir über die frisch restaurierte Waalbrug das Ufer wechselten. Bemerkenswert: Nach der Restaurierung verfügt die Brücke alleine auf der von uns befahrenen stromabwärtigen Seite über einen zweispurigen Radweg und einen separaten Fußweg mit zusammen ca. 6 m Breite - und auf der anderen Seite der Brücke war ebenfalls ein Radweg vorhanden.

Von Nijmegen aus ging es entlang des "het Meertje" zum Wylerbergsemeer und weiter durch die Niederung über Zyflich, Niel, Donsbrüggen und Rindern zurück nach Kleve.

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08.07. Tag 18 - 146,7 km

Geschrieben am 09.07.2021 von Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

Auch am Donnerstag habe ich wieder früher Feierabend gemacht um eine lange Tour fahren und trotzdem zu Hause sein zu können, bevor meine Tochter schlafen geht. Somit legte ich um 11 Uhr los. Es ging an die Maas um dort über die Deiche zu fahren, daher verließ ich Kleve über die Tiergartenstraße nach Donsbrüggen, wechselte in Nütterden zur Römerstraße und folgte dieser nach Frasselt um dann über die Grafwegenerstr. nach Milsbeek zu fahren. Am Fuße der Endmoräne in Milsbeek fuhr ich gleich rechts ab über einen Radweg durch "De Diepen", wo man einen herrlichen Ausblick über die Wiesen mit der Endmoräne im Hintergrund hat.

Von Milsbeek aus nahm ich die Hauptstraße nach Mook, wo ich über die neue Radfahrer-Brücke ans linke Ufer der Maas wechselte und meine eigentliche "Maas-Tour" entlang der "Kraaijenbergse Plassen" begann.

Im weiteren erklärt sich die Route einfach: Über Grave, Ravenstein, Megen und Oijen fuhr ich nach Lith - immer dem Deich folgend - und setzte dort mit der Fähre ans rechte Maasufer über. An jenem fuhr ich über Alphen, Maasbommel, Appeltern, Niftrik und Nederasselt "stromauf" um dann in Heumen den Maas-Waal-Kanal nach Molenheok zu überqueren. Von dort aus nahm ich den Weg vorbei am "Jachtslot de Mookerheide" nach Groesbeek. Nach einem kurzen Stop am Supermarkt fuhr ich über De Horst nach Kranenburg und abermals über die Europa-Radbahn nach Hause.

Nach dem vierten Tag infolge mit ähnlich hohen Kilometerzahlen geht es langsam ans Eingemachte - insbesondere sitzt es sich trotz Radhose inzwischen nicht mehr so bequem. Dennoch habe ich die Absicht auch die letzten drei Tage noch mit jeweils dreistelligen Tagesleistungen durchzuziehen um das Ergebnis meines Teams vom Clever Ruder Club e. V. und mein persönliches Ergebnis in der deutschlandweiten Wertung der Stadtradel-Stars zu optimieren. In letzterer Statistik habe ich aktuell noch die Top-10 vor mir. Die derzeitigen Plätze 1-3 sind außerhalb der Reichweite, mal sehen wo ich mich Sonntagabend voräufig einreihe. Da andere Städte erst später im Jahr Stadtradeln, können da ohnehin noch andere Stadtradelstars nachlegen...

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07.07. Tag 17 - 139,8 km

Geschrieben am 08.07.2021 von Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

Nach der anstrengenden Runde am Dienstag ging es mir am Mittwochmorgen erstaunlich gut - mal abgesehen von den juckenden Armen und Beinen, die ich den Eichenprozessionsspinnern zu verdanken hatte. Da ich Nachmittags keine Zeit zum ausgiebigen Radfahren hatte, hatte ich mir den Vormittag Urlaub genommen. So konnte ich schon um 6:30 Uhr losfahren.

Da erneut mäßiger Wind gemeldet war, bot die frühe Uhrzeit zudem die Chance bereits Kilometer gegen die Windrichtung zu machen, bevor dieser so richtig aufgewacht war. Da südlicher Wind gemeldet war, fuhr ich nach Süden. Von Kellen zunächst auf gewohnten Strecken über Qualburg, Schneppenbaum nach Uedem, von dort nach Kevelaer. Von dort aus hielt ich mich dann möglichst etwas abseits der Hauptstraßen und führ auf Nebenstraße und Feldwegen an Twisteden und Lüllingen vorbei nach Walbeck. Dort gönnte ich mir ein kurzes Frühstück, bevor ich weiter über Auwel und an Straelen vorbei nach Herongen fuhr. Hier folgte ich einem Stück des Nordkanals bis zum Naturschutzgebiet Krickenbecker Seen, dem südlichsten Punkt meiner geplanten Route.

Nun mit dem Wind fuhr ich durch den Wald, am Freizeitgebiet "blaue Lagune" vorbei und über sehr schön zu fahrende Nebenstraßen östlich vorbei an Broekhysen und Straelen nach Geldern. Hinter Geldern blieb ich dabei mich abseits größerer Siedlungen und Straßen zu halten und fuhr östlich vorbei an Wetten und Winnekendonk zum Uedemerbruch. Dort folgte ich kurz der "Boxteler Bahn" um dann am westlichen Rand des Uedemer Hochwalds nach Kehrum zu fahren.

Da ich durch kräftigen Schiebewind teilt sehr schnell voran gekommen war und gut in der Zeit lag, entschied ich mich nicht der B57 zu folgen, sonder über Appeldorn, Wissel und Huisberden zurück nach Kellen zu fahren. So standen am Ende der Tour 135,3 Kilometer auf dem Zähler, die verglichen zum Vortag sehr locker liefen.

Nachmittags folgte dann noch eine kleine Shoppigtour mit meiner Tochter in der Bakfiets.

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06.07. Tag 16 - 149,8 km

Geschrieben am 08.07.2021 von Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

Nach einem gelungenen Start in die letzte Woche, galt es am Dienstag mit widrigem, böigem Wind aus süd-westlichen Richtungen zurecht zu kommen. Dennoch wollte ich wieder eine große Runde machen, da mir nach dem schwachen Wochenende langsam die Zeit bis zum Abschluss des Stadtradelns davon rinnt.

Also entschloss ich mich, zunächst gegen den Wind zu fahren und zu sehen, was die Beine hergaben. Gegen den Wind bedeutete grob in Richtung Venlo. Da ich den Maasradreg schon gut kenne, sollte es etwas im Hinterland langgehen.

Um trotz des Windes nicht zu spät nach Hause zu kommen machte ich etwas früher Feierabend und saß um 11 Uhr im Sattel. Aus der Innenstadt fuhr ich zunächst auf direktem Weg nach Qualburg und dann über Hau nach Nierswalde. Das bereute ich bald, denn die Straße nach Nierswalde war frisch gesplittet. Über Asperden erreichte ich Siebengewald und dahinter die "Maasduinen". In der Hoffnung dort etwas Windschatten zu finden, wählte ich die östliche Seite der Maasduinen zu meiner Route und fuhr den "Ceresweg" bis zu seinem Ende und im Anschluss denn "Wezerweg" nach Well - den schöneren Radweg am Reindersmeer entlang hatte ich schließlich gerade am Vorabend gefahren. In Well nahm ich die Brücke über die Maas und folgte dem neuen Maasdeich nach Blitterswijck.

Hinter Blitterswijck fuhr ich Landeinwärts. Empfehlenswert ist der Weg über die "Berkenstraat", durch die Hooge Heide und ein in den letzten Jahren renaturiertes Überschwemmungsgebiert der Maas. Dank des derzeit relativ hohen Wasserstandes war die Straße sogar wenige Zentimeter überschwemmt, aber zum Glück noch problemlos passierbar. Ein paar Hundert Meter später machte ich nach rund 40 Kilometern zurückgelegter Strecke Rast, an einem sehr einladenden, park-ähnlichen Gebiet mit Picknickplätzen rund um mehrere Teiche (siehe Foto).

Über Meerlo und Tienray erreichte ich die "Tienraysche en Swolgenderheide" hier gibt es einen guten Radweg, der über mehr als 7 Kilometern durch Wald und Heidegebiet führt und der mir guten Windschatten bot. Am Ende dieses Weges hatte ich bereits die Industriegebiete um Venlo erreicht und richtete den Kurs daher auf westliche Richtung nach Sevenum, um jene zu umgehen. In dieser Gegend fand ich zu meinem Bedauern leider die mir unangenehmste Form niederländischer Radwege vor - quadratische Platten, die zudem bessere (ebenere) Zeiten gesehen haben mussten. Das schüttelt einen auf langen Strecken schon unangenehm durch. Da entschädigte es auch nicht, dass die Straße hinter Sevenum "Kleefsedijk" hieß...

Und als sei praller Gegenwind und unangenehmer Untergrund nicht genug, musste ich auch noch feststellen, dass mein Hinterrad gar nicht mal mehr so viel Luft hatte. Da Nachpumpen von Hand nur bedingt erfolgreich war, entschied ich mich einen neuen Schlauch einzuziehen - der nun undichte war ohnehin nur der bereits früher geflickte Ersatzschlach, den ich am letzten Frietag bei meiner Panne zur Hand hatte. Da die ganze Aktion doch ziemlich Zeit gekostet hatte und der Reifendruck sich von Hand auch nicht auf richtig hohen Druck steigern ließ, entschied ich mich an dieser Stelle nicht, wie geplant noch weiter nach Süd-westen zu fahren, sondern bereits nach Nord-westen nach Helenaveen zu fahren um dort auf etwas gekürztem Wege auf die geplante Route für den Rückweg zu stoßen.

Von Helenaveen nach Griendtsveen durchfuhr ich auf einer guten Straße entlang eines kleinen Kanals die "Deurnsche Peel & Mariapeel" ein Feuchtgebiet mit zahlreichen Kanälchen und Tümpeln, das offensichtlich auch vielfältige Wege zum Wandern bietet. Als nächstes erreichte ich mit kräftigem Schiebewind Ysselsteyn, wo tatsächlich mal wieder eine kleine Kirmes gefeiert wurde, und fuhr weiter über Merselo nach Overloon. Dort war ich bereits im vergangenen Jahr und hatte dabei den Radweg durch die "Overloonschen Duinen" entdeckt, der mir so gefallen hatte, dass ich diesen für diese Tour mit eingeplant hatte.

Weiter ging es durch Holthees und Groeningen nach Vortum-Mullem zur Maasfähre nach Afferden. Über Heijen erreichte ich Hommersum und damit wieder den Kreis Kleve. Die Straße zwischen Viller und Nergena war nach über 120 Kilometern schon keine Freude mehr, sodass ich mich entschied mir nicht noch einmal die Grunewaldstraße anzutun, sondern stattdessen der wesentlich besseren Gocher Straße nach Frasselt folgte um dann über die Europa-Radbahn nach Hause zu fahren.

Unterm Strich standen dann knappe 150 Kilometer zu Buche - damit war ich bei dem Wind sehr zufrieden - danach war ich aber auch sehr erschöpft. Zumal ich auf der Runde unzählige Eichen als Straßenbäume oder in Wäldern passiert hatte und durch den Wind offenbar Härchen der Eichen-Prozessionsspinner in der Luft waren, welche mich an Armen und Beinen schwer zeichneten...

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05.07. Tag 15 - 165 km

Geschrieben am 06.07.2021 von Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

Die dritte und letzte Woche startete nach einem ruhigen Wochenende mit einer langen Tour: Nach der Arbeit ging es zunächst nach Kehrum, wo ich einen Termin hatte. Aus der Innenstadt verließ ich Kleve über die Kalkarer Straße, folgte dieser jedoch nur bis Hasselt, da ich bis zu meinem Termin zu viel Zeit übrigt hatte um den direkten Weg zu fahren. Stattdessen fuhr ich durch Schneppenbaum und Louisendorf nach Keppeln, weiter durch die Felder bis Uedem, die Parallelstraße durch die Felder zurück und setzte noch einen Abstecher über Neulouisendorf darauf, bevor es Talwärts nach Kehrum ging. 31,4 Kilometer waren bereits dies.

Nach meinem Termin in Kehrum kehrte ich jedoch nicht um sondern legte erst richtig los. Über den Alleenradreg fuhr ich nach Xanten und wechselte dort auf den Rheinradweg durch Lüttingen und die Bislicher Insel zum Deich und über diesen weiter unter der Weseler Rheinbrücke hindurch an Büderich und Wallach vorbei nach Ossenberg. Dort verließ ich den Deich und richtete den Kurs Landeinwärts, da ich zur Maas wollte. Daher ging es weiter durch Alpen, an Bönninghard vorbei Richtung Hamb, wobei ich die A57 über einen Feldweg unterquerte und nördlich von Issum die Fleuthkuhlen querte. Da ich lieber abseits von Städten radel umfuhr ich Geldern im Uhrzeigersinn durch Hartefeld, Vernum und Pont um meine Route dann parallel des Nierskanals durch Lüttingen fortzusetzen. Leider sind die Wege unmittelbar entlang des Nierskanals nicht als Radwege ausgebaut - dies wäre auch noch ein sehr schöner Radwanderweg. Unmittelbar hinter der Grenze stößt man zumindest auf einen hervorragenden Radweg durch die Natur zur Maas.

Der Maas folgte ich in Fließrichtung, zunächst entlang des Rijksweg-Zuid, ab Wellerloi auf ruhigeren Nebenstraßen am Ufer bis nach Well. Ab Well folgte ich den Radwegen durch die Leukerheide halb um das Reindersmeer und weiter Richtung Grenze. Zwischen jener und dem Flughafen Weeze richtete ich den Kurs nach Norden und fuhr über Boyensteg und Greversweg nach Goch. Dort hielt ich mich in den südlichen Stadtgebieten um vorbei am Stadion und über die Uedemer Straße die Innenstadt zu umgehen. Parallel zur Niers und durch den Kalbecker Busch fuhr ich an Goch vorbei nach Norden, durch zu Pfalzdorf zählende Felder und über Schneppenbaum und Qualburg zurück nach Hause. Ab Kehrum waren dies weitere 130 Kilometer, sodass mit der morgentlichen Strecke zur Arbeit unterm Strich über 165 Kilometer ins Fahrtenbuch wanderten.

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04.07. Tag 14 - 37,1km

Geschrieben am 05.07.2021 von Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

Den Sonntag startete ich mit meiner Tochter im Lastenrad und einer kleinen Runde zum gemeinsamen Frühstück bei den Großeltern. Anschließend holten wir meine Frau auf der Arbeit ab und fuhren gemeinsam nach Hause.

Der Mittag gehörte dann familiären Aktivitäten.

Am Nachmittag waren dann bereits Gewitter im Anmarsch. Daher entschloss ich mich jenen zunächst entgegen zu fahren und zu schauen wie weit ich dabei käme, um schließlich vor den Gewittern den freien Rückzug nach Hause antreten zu können. Bevor ich die Gewitterfront jedoch erreichte musste ich feststellen, dass sich nördlich von Kleve eine weitere Zelle bildete, die mir den Rückweg abzuschneiden drohte. Also wendete ich bereits in Kalkar und erreichte Kellen unter erstem Donner.

Letztlich kam dann im wesentlichen nur Regen und keine nennenswerten Gewitter - aber sicher ist sicher. Mit dem Rad muss ich mich nicht zwischen zwei aufeinander prallenden Gewitterzellen befinden wenn es mal richtig kracht...

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03.07. Tag 13 - Pause

Geschrieben am 03.07.2021 von Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

Auch wenn der heutige Tag mit sehr sonnigem Morgen lockte steht heute eine 0,0 im Fahrtenbuch. Nachdem die Tour gestern Abend erst nach 22 Uhr beendet war habe ich darauf verzichtet die Chance auf ein paar Kilometer zu wahren und bereits zum Sonnenaufgang wieder aufzustehen. Der Morgen galt stattdessen mal wieder der Familie. Da ich ab Mittag mit meiner Kleinen alleine war und die dann lieber im Sandkasten spielen als in der Bakfiets sitzen wollte, gab es nach erledigter Hausarbeit nur etwas Radfahren der Tour de France im live-stream zu sehen. . . Auch der morgige Sonntag wird überwiegend der Familie gehören - vielleicht ergibt sich dann aber abends noch eine schnelle Runde.

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02.07. Tag 12 - 140,4 km

Geschrieben am 03.07.2021 von Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

Nach der Arbeit stand ab 14:30 Uhr mal wieder eine Team - Tour auf dem Programm. Meine Ruderkameradin Verena begleitete mich auf eine längere Runde. Bei leichtem Niesel starteten wir am Campus und folgten der Europa-Radbahn bis zum Segelflugplatz Malden. Dort folgte der Wechsel zum MaasWaalPad über den Groesbeekseweg. Über den MaasWaalPad fuhren wir nach Nijmegen um dort die Stadt über den Batavierenpad Zuid zu queren. Diese Route gefällt mir immer wieder, da man sich durchgehend auf Fahrradstraßen oder kreuzungsfreien Radwegen bewegt und dabei zwei Verkehrsknotenpunkte durch Unterführungen ohne jede Wartezeit passiert. Insbesondere in den Ortsteilen Beunigen und Ewijk ist die Route zudem auch von der Umgebung her sehr attraktiv.

In Ewijk umfuhren wir das Autobahnkreuz der A50 und A73 und fuhren in östlicher Richtung weiter über zunehmend ruhigere Nebenstraßen vorbei an Bergharen und Altforst bis wir südlich von Dreumel zur Maas kamen. Über den Maasdeich erreichten wir in etwa einem Kilometer den Deich der hier unmittelbar parallel fließenden Waal und folgten jenem zurück bis nach Nijmegen. Dabei ist zu berichten,
dass sowohl das Land zwischen Maas und Waal als auch die Gegend zu beiden Seiten des Waaldeichs landschaftlich äußerst reizvoll sind. Unterstützt wurde dies durch die vom inzwischen aufgeklartem Himmel scheinenden Abendsonne, die Auenlandschaft und Wiesen in malerischen Farben erscheinen ließ.

Erst an der Schleuse des Maas - Waal Kanals verabschiedeten wir uns vorerst vom Deich, folgten aber den jeweils der Waal am nächsten liegenden Straßen. Nachdem am alten Waalhafen eine Baustelle über Kopfsteinpflaster zu umgehen war, folgte für mich eine Zwangspause an der Waalkade - das unebene Kopfsteinpflaster hatte sich offenbar nicht mit meinem hohen Reifendruck vertragen und mit einen Platten bescheert.
Zum Glück hatten wir beide je einen Ersatzschlauch im Gepäck, so dass es nach dem Wechsel des Schlauches weiter gehen konnte.

Hinter der Waalkade unterquerten wir die Waalbrücke und setzten unsere Tour auf dem Deich bis Ooij fort. Dort richteten wir den Kurs auf die Niederung, welche wir über Zyfflich und Mehr nach Donsbrüggen querten. Die letzten Kilometer folgten wir wieder der Europa-Radbahn.

Eine weitere lange aber sehr angenehm zu fahrende Tour, die zwischen der ersten und zweiten Passage von Nijmegen auch etwa 75 Kilometer Strecke ohne störende Ampeln oder sonstige Hindernisse bot - das die Wegdecke sehr überwiegend gut bis sehr gut zu bezeichnen ist versteht sich fast von selbst.

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30.06. Tag 10 - 114,7 km

Geschrieben am 02.07.2021 von Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

Heute war endlich wieder Zeit für eine längere Ausfahrt. Bei für die Jahreszeit angenehm kühlen Temperaturen, dichter Bewölkung und auch recht häufig auftretendem Nieselregen entschied ich mich, das Naturschutzgebiet "De Maashorst" östlich von s´Hertogenbosch anzusteuern. Eine Tour in jene Richtung bot den Vorteil, zunächst gegen den (schwach bis mäßigen) Wind fahren zu können um diesen dann auf dem Rückweg im Rücken zu haben.

Wie am Vortag wählte ich den Radweg der B9 nach Kranenburg für den ersten Teil meiner Etappe, um dann vor Kranenburg an der Kreuzung auf die Europaradbahn zu wechseln und diesem bis zur Cranenburgsestraat" am Ortseingang von Groesbeek zu folgen. Über diese fuhr ich gegen den Uhrzeigersinn um Groesbeek herum bis zur Maldensebaan, die mit einem Radweg quer durch den Wald in westlicher Richtung zum Abschnitt der Europaradbahn vor Nijmegen führt. Der Abschnitt im Wald ist vom Belag her einer der schlechteren Radwege in Holland, aber ich sollte später in heimischen Gefilden unangenehmere Beläge finden.

Weiter ging´s über den Groesbeekseweg zu meinem stets gern gefahrenen MaasWaalpad, dem ich diesmal bis zum Bahnhof von Cuijk folgte. Eine durchgehend hervorragende Strecke, exklusiv für Radverkehr, auf welcher der Radverkehr auch an jeder Kreuzung vorrang genießt. Von Cuijk aus folgte ich ruhigen Nebenstraßen und gut asphaltieren Feldwegen in östlicher Richtung über die Orte Beers, Heihoek und Nieuw-Gassel, nördlich entlang der Reekschen Heide bis Reek, wo ich einige Kilometer dem Rijsweg N 324 nach Schaijk folgte. Hier hatte ich die erste Ampel auf niederländischer Seite zu kreuzen, ganze 37 Kilometer nachdem ich auf der Europaradbahn die (meines Erachtens überflüssige) Ampel "Hettsteeg" gequert hatte!

Südlich von Schaijk erreichte ich dann das Wald-/und Heidegebiet "De Maashorst". Dort gibt es ein weitläufiges Netz an (getrennten) Rad- und Wanderwegen. Ich folgte diesem erst in westliche Richtung bis zur vor dem ort Nistelrode, um dann in süd-östlicher Richtung bis kurz vor Ueden und zum Abschluss parallel zur Hauptstraße in Nord-östlicher Richtung nach Zeeland zu fahren. Teils windet sich der Asphalt im Zickzack durch die Landschaft, teils führen Strecken längere Zeit schnurgeradeaus. Aber durchgehend ist die Landschaft sehenswert und der Begbelag ordentlich. Es gibt einzelne Wurzelschäden, aber nur sehr wenige und keine sehr starken Wellen im Asphalt - und dass obwohl der Weg mich über 20 Kilometer mitten durch den Wald führte.

Nachdem der Richtungswechsel vollzogen war und "de Maashorst" hinter mir lag, folgte ich erneut Nebenstraßen zwischen kleineren Orten über Oventje, Langenboom nach Mill und weiter entlang an einer größeren Straße nach St. Hubert. In dieser Gegend wundere ich mich immer, dass die Niederländer noch keinen durchgehenden Radweg auf der ehemaligen Trasse der Boxelter Bahn geschaffen haben - der wäre noch ein Highlight. In dessen Ermangelung folgte ich von Sint Hubert nach Haps der N264, deren Radweg aber tatsächlich auch mal weniger Freude bereitete, da die Betonplatten nicht mehr plan liegen und die Straße stark befahren ist. Beim nächsten Mal würde ich etwas südlich über Nebenstraßen fahren. So hielt ich es auch ab Haps bis zur Maasbrücke zwischen Oeffelt und Gennep. Um auf deren Radweg zu gelangen musste ich die N264 queren, sodass ich nach weiteren 40 Kilometern die zweite und letzte Ampel während rund 82 Kilometern auf niederländischem Boden nutzte.

Von Gennep ging´s über Ottersum zum Grenzübergang Grunewald und die Grunewaldstraße nach Materborn. Hier wünschte ich mir dann niederländische Waldwege zurück, da jene im Gegensatz zum Radweg der Grunewaldstraße offenbar so gebaut wurden, dass sie Wurzeln weitestgehend wiederstehen. Die Grunewaldstraße hingegen bot auf Ganzer Länge gefühlt für jeden Baum eine, teils auch mehere und vor allem stärkere Bodenwellen. Daher habe ich für die Grunewaldstraße erneut einen RADar!-Marker verteilt. Von Materborn aus fuhr ich über die Querallee, Nassaueralle, Uedemer Str. und den Klever Ring nach Kellen - mit 6 Ampeln auf 6 Kilometern.

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01.07. Tag 11 - 7,3 km

Geschrieben am 02.07.2021 von Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

Heute war wieder keine Zeit zu größeren Touren, so blieb es bei dem täglichen Weg zur Arbeit und zurück. Am Mittag war dann ein Besuch mit meiner Tochter beim Riswicker Bauernmarkt auf dem Programm - aber ohne Fahrrad, sondern mit Buggy.

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29.06. Tag 9 - 60,3 km

Geschrieben am 30.06.2021 von Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

Der Tag begann am Morgen mit einer äußerst nassen Tour nach Rindern um die Kleine zur Oma zu bringen - da es dermaßen schüttete, dass unter der Brücke Klever Ring / Pappelweg bereits das Wasser aus den Gullys hochdrückte, half da auch die Regenkleidung nicht mehr vollständig. Als am Nachmittag dann die Arbeit geschafft war, blieben 2:15 Uhr bis zum Anstoß des EM-Achtelfinals. Also rauf aufs Rad und eine schnelle Runde. Nachdem ich mich am Wochenende in der Fremde über viele Wartezeiten vor Ampeln geärgert hatte, wählte ich eine Route um Kleve mit möglichst wenigen Ampeln, die jedoch trotzdem über gute und möglichst freie Radwege führte. Damit war die Europaradbahn auch wegen der Ampeln Flutstraße, Wasserburger Allee und Donsbrüggen raus, stattdessen fuhr ich über die Tiergartenstraße nach Donsbrüggen. Dort wählte ich die "Alte Bahn" um über Nütterden zum Wolfsberg zu fahren. Auf dem kurzen Stück hatte ich dann mit der Tiergartenstraße von der Kaverinerstraße bis zur Kreuzung Gruft und der Alten Bahn in Donsbrüggen gleich zwei Abschnitte erwischt, die relativ frisch gesplittet worden waren - meines Erachtens immer die Höchststrafe zum Radfahren, insbesondere wenn durch die Autos neben deren Fahrspuren der überschüssige Split aufgehäuft wird. Also machte ich mich bei den Autofahrern unbeliebt, und blieb in deren Spuren.

Vom Wolfsberg fuhr ich über den Treppkesweg nach Frasselt um von dort auf die Kranenburger Straße zu gelangen. Dieser folgte ich bis hinter Kessel und fuhr durch Asperden um über die Eyckschestraße und deren Fortsetzung "Am Gocher Berg" zur Kalkerer Straße in Goch (B67) zu gelangen. Dieser folgend setzte ich meine Runde über Kalkar und ab dort über die (für Klever) "richtige" Kalkerer Straße (B57) nach Hasselt fort.

Um die Ampel in Hasselt zu umgehen und noch einen Abstecher über die Sommerlandstraße zu machen wechselte ich an der Kreuzung Kalkarer Straße / Johann-van-Aken-Ring / Holzstraße zur Holzstraße. Hier wäre es schlauer gewesen über die Ampel in Hasselt-Zentrum zu fahren, da sich zur Feierabendverkehrszeit kaum eine ausreichend sichere Lücke im Verkehr fand, um beide Fahrspuren kreuzen zu können. Angesichts der großen Neubaugebiete an der Holzstraße wäre hier eine Verkehrsinsel als Querungshilfe ggf. eine gute Investition...

Von der Sommerlandstraße machte ich vor Kellen noch einen kleinen Schlenker über Klompstraße und Hasseltsche Spick um die 50 km voll zu machen, dann hatte ich jene in 1:50 h bewältigt.und sogar noch etwas Zeit vor dem Anstoß - Im Nachhinein betrachtet hätte ich aber besser noch länger Radfahren sollen, das hätte mehr Freude gemacht :-).

Es sei zudem zu bemerken, dass - vom Split und ein paar Überschwemmungen durch den starken Regen am Morgen, die Radwege auf der ganzen Runde überwiegend im guten Zustand sind.Auf der B67 zwischen "Lindchen" und Kalkar waren 2 - 3 kräftigere Wurzelschäden, aber die auch nicht beieinander, sodass ich mich nicht damit aufhalten wollte zu versuchen ob ich diese bei RADar! melden kann. Diesbezüglich ist es nämlich ärgerlich, dass nicht alle Kommunen bei RADar! mitmachen und man nie weiß ob man Dinge melden kann oder nicht. Toll wäre diese, oder eine vergleichbare Plattform, die überall und das ganze Jahr die Meldung von Schäden oder Anregungen ermöglichen würde!

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28.06. Tag 8 - 7,2 km und Feedback RADar!

Geschrieben am 30.06.2021 von Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

Heute war - wie Sonntag bereits angekündigt - Ruhetag. Da ging es nur morgens mit dem Rad zur Arbeit und Mittags zurück nach Hause. Am Nachmittag lief nicht mehr, da meine Kleine sich lieber selbst bewegen, bzw. schlafen wollte, als mit dem Rad durch die Welt kutschiert zu werden.

Bleibt Platz um über das erste erhaltene Feedback zu einer meiner RADar! Meldungen zu berichten: Für die von mir gemeldeten Wurzelschäden auf der Riswicker Straße in Kellen und deren kritisierte "Verschlimmbesserung" durch den Auftrag von Flicken auf den Rissen und Beulen im Asphalt hat sich die KKB bei mir schon am 24.06. gemeldet. Fazit: Die Schäden sind bereits seit letztem Jahr im Blick sollen im Juli/August diesen Jahres behoben werden. Wenn das so kommt: Top! Personal/Budget/Witterungsbedingt sei man nicht früher dazu gekommen. Das kann natürlich sein, unverständlich ist für dann aber erst recht, weshalb man dann Anfang Juni zwei Tage lang einen Bautrupp aussendet um die Strecke mit Flicken zu versehen (die keine gefährlichen Stellen beseitigen), wenn man ohnehin zu wenig Personal und Budget hat und plant die selbe Strecke zwei Monate später ohnehin den Streckenabschnitt zu sanieren plant...

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27.06. Tag 7 - Köln - Moers - Kleve - 149,1 km

Geschrieben am 28.06.2021 von Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

Der letzte Tag der ersten Woche Stadtradeln begann früh: Gegen 02:15 Uhr verließ ich die Hochzeitsfeier und radelte 6,1 km zurück zu meiner Unterkunft in der City. Nach ein paar Stunden Schlaf trat ich dann gegen 11:30 Uhr den Rückweg an. Da ich für diesen bis Krefeld dem Rheinradweg (Eurovelo 15) folgen wollte, verließ ich die Kölner City in nördliche Richtung. Auch wenn am späten Sonntagmorgen deutlich weniger Menschen und Fahrzeuge auf den Straßen waren als am Vortag, war ich (wiedermal) heilfroh, als ich die "fahrradfreundliche Stadt" Köln hinter mir wusste - zu viele Radwege sind nach wie vor schlecht Beschildert, Übergänge haben hohe Kanten, an einer Kreuzung waren als Radfahrer nicht weniger als 5 rote Ampeln mit jeweils langer Wartezeit nacheinander abzuwarten um zwei Straßen zu überqueren - während dieser fast 10 minütiger Tortur fuhren lediglich 3 Fahrzeuge auf den zu querenden Straßen. Da hat man es mit den heimischen "Klever" Ampeln doch noch vergleichsweise gut. Nachdem die Baustelle der neuen Leverkusener Rheinbrücke umfahren war, lief es dann aber auch dem Deichweg nach Worringen sehr schön. Entlang des Chemparks-Dormagen waren einige KM entlang der B9 zu absolvieren, an der in Worringen noch teils abentheuerlich schmale Wege als in beide Richtungen zu befahrende Fuß- und Radwege ausgeschildert sind, die nach heutigen Standards so wohl nicht mehr ausgewiesen werden sollten. Nördlich des Chem-Paks verließ die Straße jedoch den Deich, sodass Fußgänger und Radfahrer in der Rheinaue Zons-Rheinfeld den Deich - dessen Plasterung jedoch auch bessere zeiten erlebt hat - für sich haben. Von Zons nach Stürzelberg folgten wieder sehr gut befahrbare Nebenstraßen, bis erneut einige Meter an der B9 zu absolvieren waren. Hinter Uedersheim nutzte ich die Fleher Brücke (Autobahnbrücke der A 46) um zum Düsseldorfer Rheinufer zu queren und dem rechtsrheinischen Rheinradweg zu folgen. Auch wenn der Belag in die jahre gekommen ist, machte das radeln auf dem Deich bei Düsseldorf-Hamm spaß, da ausreichend Platz exklusiv für Fußgänger und Radfahrer vorhanden war. Auch Düsseldorf hat aber noch Nachholbedarf in Sachen Radverkehrsförderung: Die Route zwischen Rhein und Medienhafen wurde nämlich zunehmend enger, während der Weg bei sommerlichem Wetter zunehmend stärker Frequentiert wurde. Insbesondere von Scharen von Strandgängern, von denen erschreckend Viele aus den Tragödien der letzten Wochen nichts gelernt zu haben schienen und unbeirrt im Rhein badeten - und ihre Kinder baden ließen. Bei so viel Leichtsinn verwundert es auch nicht, dass solche Leute nicht zwischen Radweg und Fußweg zu unterscheiden wissen...

Die Brücke uber die Ausfahrt des Medienhafens ist zwar Teil des Eurovelo, aber eine schmale Fußgängerbrücke. Hier musste daher geschoben werden. In Gendanken schwelgte ich dabei bei der luxuriös Breiten Rad- und Füßgängerbrücke über die Maas zwischen Cuijk und Mook - so eine stünde der Landeshauptstadt auch gut zu Gesicht!

Am Landtag vorbei wechselte ich über die Rheinkniebrücke erneut das Ufer, um weiteren Menschenmassen zu entgehen. Linksrheinisch machte das radeln nun auf weiter Strecke bis Krefeld-Uerdingen wieder richtig Freude: Der Deichkronenweg ist zwar gepflastert, aber eben und zudem überwiegend auf der Landseite von einer am Fuß des Deiches parallel führenden Deichverteidigungsstaße begleitet. Heißt für Radfahrer, die weniger die Landschaft als zügiges Fortkommen im Sinn haben, gibt es eine angenehme Alternative um dem Freizeitverkehr auszuweichen. Krefeld hat im Gegensatz zu Dormagen erkannt, wo die Benutzungspflicht für Radwege aufzuheben ist, sodass es am Sonntagnachmittag Abschnittsweise auch auf der ansonsten fast unbefahrenen Straße angenehm zu fahren war.

Hinter Hohenbudberg verließ ich den Rhein, begab mich aber dennoch auf Duisburger Boden. Nach Rumeln war ich dann bereits froh, Duisburg wieder gen Moers verlassen zu dürften, da dort selbst die Straßen in schlechterem Zustand waren als anderswo die Radwege - zum Glück war auch dort nicht viel los, sodass ich um die ärgsten Schlaglöcher und Wellen Slalom fahren konnte. Hingegen begrüße mich Moers mit einer fahrradfreundlich neugestalteten Kreuzung in Schwafheim.

In Moers gönnte ich mir einige Stunden Pause, da es dorch noch einen Geburtstag in meiner Familie zu feiern gab. Das traf sich auch ganz gut, da währenddessen Gewitter mit sintflutartigem Regen niedergingen. In Unsicherheit ob diesen noch weitere Gewitterzellen folgen würden und auf Grund der leidigen Erinnerungen an Duisburger Straßenbeläge verzichtete ich beim Neustart um 20:30 Uhr auf eine Rückkehr auf die Rheinroute, sondern entschied mich auf direktem Weg über Rheinberg und Xanten nach Kleve zu fahren. Nachdem ich nördlich der A42 dann endlich nicht mehr alle paar Meter durch Ampeln gestoppt wurde, ließ sich immer entlang der Hauptstraße dann bei leichtem Nieselregen und überwiegend ordentlichem Radwegbelag gut "Strecke machen". Nach soviel Hauptstraße war ich dann froh ab Xanten bis hinter Marienbaum gute 7,5 km des "Allen-Radweg" auf der ehemaligen Bahntrasse in ruhiger Atmosphäre fahren zu dürfen. Schön wäre es, würde dieser irgendwann durchgehend bis Kleve führen, aber an einem Sonntagabend ließ es sich für das kurze Stück von Kehrum bis Kalkar auch an der B57 aushalten. Hinter Kalkar nutze ich nochmal ein paar hundert Meter fertiggestellten Allen-Radweg zur Tiller Straße um dann die letzten zehn Kilometer nach Kellen über die Sommerlandstraße zurückzulegen.

Um 22:30 Uhr war ich schließlich bei fortgeschrittener Dämmerung mit 149,1 Tageskilometern daheim. Davon die ersten 85,9 km zwischen Köln und Moers trotz zwischenzeitlicher Hindernisse mit knapp 25 km/h Schnitt und die letzen 55,7 km von Moers nach Kleve in rund zwei Stunden mit 27,5 km/h Schnitt. Damit endete die Woche 1 des Stadtradelns für mich mit 676 Kilometern, was mir vorläufig (andere Städte haben ja erst später Stadtradeln) den bundesweit 5. Platz unter den Stadtradelstars einbringt. Da ich in der zweiten Woche jedoch erheblich weniger Freizeit (bzw. solche für lange Touren) haben werde, wird es bei mir in den kommenden Tagen deutlich gemächlicher zugehen!

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26.06. Tag 6 - Tour de Cologne - Bericht - 168,4 km

Geschrieben am 28.06.2021 von Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

Meine erste lange Tour in diesem Jahr lief hervorragend. Gegen 07:30 Uhr konnte ich mich zu Hause aufs Rad schwingen und auf den Weg nach Köln machen. Über die Uedemer Straße fuhr ich bis Uedem und dann östlich um Uedem herum, an der Mühle vorbei in die Felder, der Niederrheinroute V015 folgend bis zur Uedemerbrucher Straße - eine Teilstrecke die ich im vergangenen Jahr für mich entdeckt habe und sehr empfehlen kann. Über diese die A57 querend gind es bei Hestert zurück in die Felder und mit der NRR V019 über Issumer Fleut und Niers zum Niers-Radwanderweg bis Geldern-Pont. Bis Wachtendonk fuhr ich auf Nebenstraßen parallel der Kleinen-Niers um dann wieder dem Niers-Radwanderweg bis zur A52 in Mönchengladbach zu folgen.

Von Mönchengladbach bis Holzbüttgen ging´s über den "Eurovelo 4" entlang des Nordkanals - dieser hätte ich auch noch bis zum Rhein weiter folgen können, aber ich wollte gerne vermeiden duch zu viel stadtisches Gebiet zu fahren um zügiger voran zu kommen und entschied mich daher Neuss süd-westlich zu umgehen - um dann in einem Örtchen namens Löveling über 10 Minuten vor einer geschlossenen Bahnschranke die Durchfahrt zweier Züge abwarten zu müssen. Die Zeit ließ sich jedoch zur Verpflegung mit einer Banane und viel Wasser nutzen, da es bereits recht warm geworden war.

Kurz überlegte ich der Erft zu folgen, entschied mich dann aber dagegen, da deren Radweg überwiegend unbefestigt sein soll - da ich davon schon entlang der Niers etliche Kilometer hatte fuhr ich stattdessen einige Kilometer Radweg an der B477 bis Gohr um dann Radwegen durch das Waldnaturschutzgebiert Knechtsteden und dem Chorbusch bis Sinnersdorf zu folgen. Nachdem dort bereits die Türme des Kölner Doms zu sehen waren, es aber nichtmals 13 Uhr geschlagen hatte, entschied ich mich noch einen Abstecher in Richtung Braunkohletagebau zu machen. Nördlich von Sinnersdorf fuhr ich gen Westen über Stommeln nach Hüchelhoven um dann südlich nach Oberaußem abzubiegen. Im Schatten der Glessener Höhe fuhr ich bis Königsdorf um dann in westlicher Richtung nach Köln zu fahren, wo ich nach gut 162 Kilometern um 15 Uhr die eigentliche Etappe an meiner Unterkuft in der Innenstadt beendete. Mein Schnitt von 25 km/h litt dabei auf den letzten Kilometern auf Kölner Gebiet nochmal erheblich unter unzählichen Ampeln und bei sommerlichem Wetter völlig überfüllten kombinierten Fuß- und Radwegen.

Am Nachmittag gab´s dann zum Abschluss des Tages noch 6,4 km lockeres Radfahren im Anzug quer durch die City nach Köln-Poll zur Hochzeitsfeier.

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26.06. Tag 6 - Tour de Cologne - Ausblick

Geschrieben am 26.06.2021 von Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

Heute steht eine Tour auf dem Programm, die ich zugegebenermaßen unter normalen Umständen mit dem Auto gemacht hätte:

Wir sind ab Nachmittag zu einer Hochzeitsfeier in Köln eingeladen. Um pünktlich da zu sein und mich noch salonfähig machen zu können geht's jetzt gegen 7 Uhr aufs Rad. Vorgenommen habe ich mir eine Route über 140 km. Sollte es nicht so laufen Wechsel ich im Zweifel mit dem Rad in die Bahn - schließlich will ich ja auch noch was von der Feier haben ;-).

Die Vorzeichen stehen aber gut - mein Trekkingrad konnte ich gestern wie versprochen mit neuer Kette und neuem Ritzelsatz bei Daute abholen - mein Rad sollte also fit sein.

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25.06. Tag 5 - 23,2 km

Geschrieben am 26.06.2021 von Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

Heute war "Ruhetag". Heißt nur kurz zur Arbeit und dann ab späten Vormittag die Kleine bespaßen. Da sie heute nicht so viel Lust hatte im Fahrrad gefahren zu werden, haben wir nur zwei Kisten Getränke gekauft und ein paar andere Einkäufe erledigt.

Dabei habe ich mal ein Foto gemacht wie knapp es mit dem Lastenrad auf der Verkehrsinsel an der Emmericher Straße bei Kaufland ist.

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24.06. Tag 4 - 87,9 km

Geschrieben am 24.06.2021 von Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

Heute stand wieder gemeinsames radeln mit meinem Team vom Clever Ruder Club auf dem Programm. In Kleve am Opschlag bin ich mit Verena losgefahren. Über Qualburg und Hau ging's zur Triftstraße nach Asperden. Dort stieß noch Jens zu uns dazu.

Weiter fuhren wir über Siebengewald und Hommersum nach Gennep. Von dort über den Maasradwanderweg am linken Maasufer nach Cuijk (siehe Foto) und bei Mook über die neue Fahrradbrücke über die Maas zurück ans rechte Ufer. Wirklich ein hervorragendes Beispiel welcher Stellenwert dem Radverkehr in der direkten Nachbarschaft jenseits der Grenze eingeräumt wird.

Von Mook über den Maas - Waalpad noch einen Abstecher nach Nijmegen - einfach weil der MaasWaalPad durch den Wald zu toll ist um nichtggefahren zu werden. Zurück - mal wieder - über die Europaradbahn.

Im Anschluss habe ich mein Rad zum Fahrradhaus Daute gebracht, da die Schaltung mir schon seid Montag Probleme bereitete. Kette und Zahnradkranz sind mal wieder ziemlich verschlissen. Um die nächsten Tage und darüber hinaus unbeschwert fahren zu können lasse ich das gleich machen - entsprechende Ersatzteile sind derzeit ziemlich rar - bevor die letzten Bestände später auch vergriffen sind gehe ich lieber auf Nummer sicher!

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23.06. Tag 3 - 68,2 km

Geschrieben am 24.06.2021 von Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

Am Dritten Tag war es an der Zeit mal ausschließlich heimische Straßen und Wege zu befahren. Von Kellen aus führte mich mein Weg zunächst über Huisberden, Emmericher Eyland, Grieth und Hönnepel zur Reeser Rheinbrücke. Die Route war überwiegend in sehr gutem Zustand. Allerdings würde ich das Stück Deich von Hönnepel zur Rheinbrücke so schnell nicht mehr fahren - dafür dass dies eine beschilderte Radroute ist zwingt einen gefühlte 10 Mal auf 2 Kilometern ein Tor an zahlreichen Gattern zum Absteigen - warum die alle geschlossen sind erschloss sich mir nicht, denn in Kleve auf dem Deich büchsen die Schafe offenbar alleine auf Grund der auch in Hönnepel vorhandenen Gitterroste im Boden nicht aus.

Auf der rechten Rheinseite ging´s weiter über Grietherbusch, Bienen und ab dort durch viele Felder, längs der A3 bis Borghees - auch hier war die Wegbeschaffenheit grundsätzlich überwiegend in Ordnung - abgesehen vom Streckenabschnitt bei Schloss Hueth, dessen Pflaster in die Jahre gekommen ist.

Von Borghees aus steuerte ich die Rheinbrücke Emmerich an und fuhr schließlich über Warbeyen und Erfgen zurück nach Kellen. In Erfgen muss man allerdings immer beten, dass sich alle Autofahrer an die "50" - Beschilderung halten, da man die Sommerlandstraße in der Kurve leider trotz Spiegel sehr schlecht einsehen kann...

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22.06. Tag 2 - 79,2 km

Geschrieben am 22.06.2021 von Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

Nach dem täglichen Weg zur Arbeit und zurück habe ich heute eine Runde mit meinem Teamkollegen und Ruderkameraden Alex gedreht. wieder ging es über die Europaradbahn nach Nijmegen, dann aber über den Rheindeich nach Rindern, wo ich meine Tochter bei der Oma abgeholt habe. Da die kleine nicht mehr all zu viel Lust hatte zum radeln ging es dann ohne große Umwege nach Hause.

Nach zwei Tagen in Folge stellte sich uns heute die Frage, ob die Ampelschaltungen der Europa Radbahn bereits wirklich fahrradfreundlich sind.

Insbesondere an der Wasserburger Allee in Kleve, der Mehrer Straße in Donsbrüggen und am stärksten am Erlendeich in Nütterden queren gefühlt weniger Kraftfahrzeuge als Radler - gerade wenn Radfahren in Zukunft noch wichtiger im Mobilitätsverhalten werden soll wäre es ein wichtiges Signal den Radlern grundsätzlich "Grüne Welle" zu geben, die nur unterbrochen wird wenn tatsächlich Fahrzeuge die Europaradbahn queren wollen. Zumal die Sicherheitsreserve zwischen "Rot" für Autos und "Grün" für Radler sehr lag erscheint, sodass es trotz Kameraerkennung erst "grün" wird wenn man schon einen Fuß am Boden hat. In Nijmegen bekommt im selben Augenblick "grün" wenn die Autos "rot" bekommen... Und da hat man zusätzlich noch eine Anzeige wie lange es noch dauert bis man "grün" bekommt. Auch beim Vorzeigeradweg ist also vielleicht noch Luft nach oben.

Einen Radar! Marker habe ich heute auch noch vergeben: In Kellen auf dem Postdeich wurde bereits letzten Sommer der Radweg verschlimmbessert. Heißt es wurde reichlich und wild Asphalt auf Risse geklatscht. Schön ist das nicht. Das selbe Spiel hat die KKB (Kreis Klever Baugesellschaft) vor einigen Wochen auf meiner Hausstrecke, der Riswicker Straße in Kellen, wiederholt. Auch hier gab's reichlich Flichwerk. Teils kamen schon Flicken auf ältere Flicken. Spaß macht das keinen.

Vorschlag: Wer auch immer sowas verantwortet soll bitte ein paar mal mit ungefedertem Drahtesel über solche Strecken fahren und dann über den Begriff "fahrradfreundlich" nachdenken! Instandhaltung ist nötig, aber bitte richtig.

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21.06. Tag 1 - Der Start ist gemacht - 100,5 km

Geschrieben am 21.06.2021 von Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

Für den interessierten Leser habe ich mir vorgenommen kurz über meine täglichen Touren zu berichten. Daher folgt nun der Bericht zum 1. Tag:

Nachdem das Regengebiet tatsächlich nach Mittag das Weite gesucht hat, hab ich mich um 13:40 Uhr an die erste Etappe gemacht. Zum Start sollte es erstmal was leichtes werden, daher habe ich mich für eine Runde mit durchweg hervorragendem Untergrund entschieden:

Kleve - über Europaradbahn und Keekener Str. nach Millingen - mit der Fähre über den Rhein zur Byland - Babberich - über den "Limes" Radweg entlang der Eisenbahnstrecke nach Arnhem - über den "RijnWaalPad" nach Nijmegen - am Bahnhof vorbei durch die Stadt um wieder auf die Europaradbahn zu gelangen und über Groesbeek und Kranenburg zurück nach Kleve. Unterm Strich gute 91 Kilometer - mit dem Weg zur Arbeit und zurück nach Hause werden es an Tag 1 dann etwa Hundert Kilometer.

Um den Thema "Mit dem Rad zu Einkaufen" gerecht zu werden wurde die Chance genutzt und in Groesbeek beim "Jumbo" ein paar holländische Leckereinen eingekauft, die man hier im Supermarkt vergebens sucht.

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21.06. Tag 1 Los geht´s

Geschrieben am 21.06.2021 von Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

Wer heute morgen gleich voller Elan in die 21 Tage Stadtradeln starten wollte, durfte nicht wasserscheu sein - ausgiebiger Landregen ist wirklich nicht ideal um Menschen auf´s Rad zu bringen, die sonst weniger häufig damit fahren. Aber sei´s drum - im Tagesverlauf soll der Regen den Niederrhein verlassen - und die Luft ist nach den letzten schwülen Tagen angenehm frisch! Also: Los geht´s!

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19.06. Mit dem Rad zum Markt

Geschrieben am 19.06.2021 von Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

Wie angekündigt gab's heute eine kleine Aktion zum Start des Stadtradelns und zur Fairtradestadt. Los ging es am Pop-up-Stand An der Münze, dann sind wir mit mit vier Lastenrädern und mehreren "normalen" Radfahrern die Stadt hoch geschoben zum Markt an der Linde (Fahren wäre zeitlich noch erlaubt gewesen, aber dazu war zu viel los in der Stadt).

Ich habe auch ein paar Bilder von den "Freien Lastenrädern" der Stadt Kleve "Anna" und "Moritz" gemacht und mich beim Probesitzen fotografieren lassen (siehe unten).

Der ADFC Kleve war auch mit von der Partie : Beim "Mapathon" kann man noch bis zum 18. Juli Anregungen für die Optimierung des Radwegenetzes beitragen (Flyer mit Website - Adresse ist bei den Bildern) . Je mehr Leute sich beteiligen, desto bessere Lobbyarbeit kann der ADFC verrichten!

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18.06. Noch 3 Tage... Startschuss Stadtradeln

Geschrieben am 18.06.2021 von Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

Auch wenn die Kilometer erst ab kommenden Montag gezählt werden, findet morgen bereits die Auftaktveranstaltung fürs Stadtradeln statt. Ab 10:30 Uhr werde ich daher am Pop-up Store in der Fußgängerzone (An der Münze 12) sein und von dort zum Markt an der Linde fahren. Vielleicht sieht man sich ja!

Gestern war es übrigens mal wieder an der Zeit die Vorräte aufzufüllen - da ich zusätzlich noch den normalen Kinderfahrradsitz im Gepäck hatte und daher keine Einkaufskisten genutzt habe sah das etwas wüst aus...

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16.06. Noch 5 Tage...

Geschrieben am 16.06.2021 von Stefan Verhoeven
Team: Clever Ruder Club e. V.
Kommune: Kleve im Kreis Kleve

... bis zum "Startschuss" für alle Klever Stadtradler!

Das heißt: Es wird langsam ernst. Daher war ich gestern mit meinem Trakkingrad noch einmal kurz in der Werkstatt um die Sitzposition anpassen zu lassen - mit etwas Glück hilft das um dieses Jahr keine tauben Finger zu bekommen.

Heute gab es dann schon den ersten Pressetermin mit der NRZ. Dabei konnte ich die beiden neuen Lastenräder der Stadt Kleve am Info-Lokal in der Fußgängerzone (An der Münze, gegenüber der Eisdiele) kennenlernen und probefahren. Beide sind gut ausgestattet mit Motor, Automatik-Schaltung und Scheibenbremsen und lassen sich nach kurzer Eingewöhnung gut fahren. Für nasses Wetter gibt's ein Verdeck (für die Transportbox und ggf. darin sitzende Kinder - nicht für den Fahrer ;-)) Das größere steht aktuell bei Optik R in der Oberstadt und wird von dort verliehen. Das kleinere steht im Info-Lokal in der Stadt. Also ruhig dort mal vorbei schauen und selbst ausprobieren! Kostet nichts, ist aber trotzdem nicht umsonst :)

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