STADTRADELN-Star Blog: Landkreis Northeim


Das Finale beim Stadtradeln

Geschrieben am 04.09.2021 von Adrian Zwickert
Team: TSG Düderode/Oldenrode
Kommune: Bad Gandersheim im Landkreis Northeim

Nach drei Wochen Stadtradeln kann ich sagen, dass es leider öfters eng wird auf der Straße, während es offroad nur sehr selten eng wird zwischen Radfahrern und Wanderern. Der Klassiker ist der Sicherheitsabstand. Etwa 2 von 3 KFZ-Fahrzeugführer benutzen beim Überholen nicht die Gegenfahrbahn komplett obwohl sie es könnten. Enger wird es dann wenn du auf einer Breiteren Straße überholt wirst, obwohl Gegenverkehr kommt. Vernünftige Autofahrer sind die, die dann nicht überholen, sondern warten. Selbst wenn man auf flacher Strecke 1km hinter einem Rennradfahrer hinterher fährt verliert man nur eine Minute! Die Rücksichtsvollen Autofahrer sind meist die, die die Situation auch aus der anderen Sicht kennen.

Samstagstour 86km über Seesen, Sternplatz, Lautental, Hahnklee, Clausthal, Sösetalsperre, Osterode, Förste, Westerhof: Schönes Wetter, viele Radler unterwegs, Höhenmeter auf dem Rennrad sammeln

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Brockentour 2.9.21

Geschrieben am 04.09.2021 von Adrian Zwickert
Team: TSG Düderode/Oldenrode
Kommune: Bad Gandersheim im Landkreis Northeim

Einmal beim Stadtradeln muss der Brocken erklommen werden. Da ich Aufgrund meines Studiums von Mittwoch bis Freitag in Clausthal mit dem Mountainbike war, war der Weg dann nicht ganz so weit.
Ich habe dabei die Route über die Altenauer Straße von CLZ zur Okertalsperre gewählt, wo ich dann am Kellerwasser (Bach) entlang zunächst langsam Höhenmeter gewonnen habe. Hier gab es auch zusätzlich eine erfreuliche Abkühlung, da das Holz bewässert wurde. Nördlich von Torfhaus wurde die B4 überquert und hinter Torfhaus entlang ging es über den Göteweg und die Sandbrinkstraße auf den Gipfel wo auf dem letzten Kilometer Nebel herrschte. Für mich war es das 8.Mal oben in diesem Jahr.
Da es unter der Woche war und die Ferienzeit schon vorüber war und der Nachmittag schon weit fortgeschritten war, konnte ich trotz gutem Wetter in der Abfahrt Gas geben, da keine Wandererkaravane unterwegs war. Auf der Abfahrt ereilte mich dann noch ein Platten, den ich reparieren konnte und über die B4 und B242 ging es ab Königskrug über die Straße zurück nach Clausthal.
Insgesamt haben an diesem Tag sehr viele Radler den Sonnenschein genutzt.

Euer Adrian

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Erfahrungabericht nach einer Woche Stadtradeln

Geschrieben am 01.09.2021 von Jürgen Werner
Team: Flecken Nörten-Hardenberg
Kommune: Landkreis Northeim

Diese erste Woche bot auch in Sachen Witterung einen guten Mix an Wetterlagen, mit denen man als Radfahrer leben muss. Da ich diese Erfahrungen seit 2008 gemacht habe, führe ich immer Regenjacke, Regenhose mit. Wenn die Wettervorhersage viel Regen ankündigt, ziehe ich meine Gore-Tex Schuhe an, die auch alltagstauglich sind. Zum Transport nutze ich wasserdichte Fahrradtaschen. Gerade in dieser ersten Wochen hätte ich sonst meine Alltagsradeleien nicht trocken überstanden. Wer auf Dauer regelmäßig das Fahrrad für die Fahrt zur Arbeit nutzen will, kommt um diese Utensilien nicht herum.
Allerdings ist dann ein Regenschauer halb so schlimm.
Trotz des wechselhaften Wetters habe ich das Radfahren ich dieser Woche nicht verflucht.
Eigentlich sind auch Einkäufe mit dem Fahrrad möglich. Es müssen dann die Einkäufe etwas umorganisiert werden. Der typische große Wochenendeinkauf ist mit dem Rad so nicht zu realisieren. Da sind dann mehrere kleine Einkäufe nöitig.

Nächste Woche fahre ich in den Urlaub. Dann berichte ich über das Radfahren aus Freizeitsicht.

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Stadtradeln heißt dass man auch mal nass wird

Bild Geschrieben am 27.08.2021 von Adrian Zwickert
Team: TSG Düderode/Oldenrode
Kommune: Bad Gandersheim im Landkreis Northeim

Wie es der Wettergott will, so regnet es auch mal:

Als ich am Donnerstag mit meiner Mutter eine Einkaufstour mit Obstleese am Wegesrand über 30km unternahm, so sah man am Heber das Unheil schon kommen. Mit leichtem Regen fing es an und 4km vor zu Hause öffnete der Himmel dann richtig seine Schleusen. Was dann nur noch hilft: Augen zu und durch. Denn anhalten und unterstellen war erstens nicht möglich und zweitens ist kalt werden schlimmer als nass werden.
Das war somit nach Juli die zweite große Radtaufe in diesem Jahr.

Und ein Tag später war das Wetter nicht besser: Während meine Familie zur Standesamtlichen Trauung meines Cousins mit dem Auto fuhr bin ich als Stadtradelstar brav mit dem Mountainbike gefahren auch wenn auf dem Hinweg der Wind nur den Regen gegen mich peitschte (wenn bei 5% Gefälle das Rad trotz trampeln nur 30 fährt). Aber für solche Fälle gibt es ja Winddichte Regenjacken. Eine neue Erfahrung für mich dabei war im anschließenden Autocorso mit dem Rad teilzunehmen, da man wesentlich mehr mitbekommt als im Auto.

Somit Augen auf bei der Kleidungswahl: Es gibt nämlich kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung.

Euer Adrian

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Die Clausthal-Zellerfeld Uni-Touren

Bild Geschrieben am 27.08.2021 von Adrian Zwickert
Team: TSG Düderode/Oldenrode
Kommune: Bad Gandersheim im Landkreis Northeim

In der zweiten Stadtradelwoche hatte ich Montagvormittag und Mittwochnachmittag Kleinigkeiten in der TU Clausthal zu erledigen, die ich für schöne Radtouren nutzte.

Aufgrund des angekündigten Regens am Montagmorgen bin ich die 28,5km über die Straße schon am Sonntagabend gefahren. Am Montagnachmittag ging es dann im Innerstetal über den Radweg zur Talsperre und hoch in den Wald wo es Aufgrund des Regens noch sehr matschig war. Der dortige Ausblick 300m über der Innerste Talsperre hat sich aber gelohnt. Über den Sternplatz und Seesen ging es dann wieder nach Hause.

Am Mittwochnachmittag war jedoch bestes Radwetter und so konnte ich die 65km richtig genießen. Nach den ersten 12km Straße ging es ab Münchehof durchs Pandelbachtal nach Wildemann und durchs Spiegeltal weiter nach CLZ. Nach dem Stop in Uni und Bibliothek ging es mit schwererem Rucksack im Innerstetal nach Wildemann knapp am Iberg vorbei wieder durchs Pandelbachtal zurück nach Münchehof und weiter nach Hause. Die Besonderheit an der Tour war allerdings, dass ich sowohl auf dem Hinweg als auch auf dem Rückweg an dem kleinen Bahnübergang in Münchehof auf den Zug warten musste, obwohl dort nur 2 Züge pro Stunde vorbei fahren. Das nennt man dann mal schlechtes Timing.

An diesem Tag waren mir auch sehr viele weitere Radler vor allem im Landkreis Goslar begegnet, die aktuell nicht im Stadtradelzeitraum sind, was zeigt: Stadtradeln geht das ganze Jahr.

Euer Adrian

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Die erste Hälfte

Bild Geschrieben am 25.08.2021 von Florian Schütte
Team: Sport Floh Trainingsplan und Skiservice
Kommune: Einbeck im Landkreis Northeim

Gut die Hälfte der 21 Tage des Stadtradeln sind schon Geschichte und es sind viele Kilometer in den einzelnen Teams zusammengekommen. Auch bei mir ist der Ein oder Andere zusätzliche Kilometer hinzugekommen. Neben den alltäglichen Dingen wie Kindergarten, Einkaufen und Besorgungen machen kam am letzten Montag eine eher unerwartete Strecke auf mich zu. Als Familienausflug ging es nach Sababurg in den dortigen Tierpark, für mich natürlich mit dem Rad. Circa 70 km beträgt die Strecke von Greene über Einbeck, Dassel, Uslar, Lippholzberg, Gieselwerder nach Sababurg. Leider war bei der Hinfahrt das Wetter eher nass, aber nachdem die trockenen Kleider angelegt wurden, gab es noch einen sonnigen und trocken Tag im Tierpark, eher es mit dem Rad wieder nach Hause ging. Grundsätzliche eine schöne Tour, die aber ein paar Höhenmeter beinhaltet und zum überwiegenden Teil auf verkehrsarmen Straßen verläuft.
In den Tagen des Stadtradelns habe ich mir einige Notizen gemacht, was mir während der Fahrten so an positiven und negativen Dingen begegnet. Dabei lässt sich sehr positiv anmerken, dass wir bei Fahrten mit unserer vierjährigen Tochter sehr rücksichtsvoll im Straßenverkehr behandelt werden. Auch die Fahrten mit Kinderanhänger (Thule Chariot) verlaufen meist Reibungslos und andere Verkehrsteilnehmer überholen rücksichtsvoll und mit dem nötigen Abstand von +1,5 Metern. Anders sieht es bei Ausfahrten mit dem Rennrad bzw. mit dem Zeitfahrrad aus. Da auf Radwegen ein generelles Tempolimit von 25km/h besteht und ich ungern mit 40-50 km/h an anderen Fahrrädern oder Fußgängern vorbeiknallen möchte, so benutze ich, wie es die Straßenverkehrsordnung vorsieht, die Fahrbahn. Dabei wird die Geschwindigkeit von mir als Radfahrer oft falsch eingeschätzt, Abstände beim Überholen spielen keine Rolle, es wird in oder vor Ortschaften überholt und anschließend werde ich als Radfahrer ausgebremst und der Klassiker ist immer noch die Scheibenwaschanlage als Gruß des Autofahrenden. Also liebe Verkehrsteilnehmende, Radfahrende, Rollerfahrende oder Mopeds die auf der Fahrbahn fahren sind auch Verkehrsteilnehmende und denken sich meistens etwas dabei, wenn sie sich genau dort bewegen, also kurz abwarten, Abstand halten und dann geht’s für alle entspannt und gesund weiter.
Ein anderer Punkt der mir aufgefallen ist, es gibt nur eine Möglichkeit mit dem Rad von Greene/ Kreiensen nach Naensen zu kommen und dieser führt über die B64 ohne Radweg und lediglich mit einem Radstreifen. Als unsere vierjährige Tochter zur Geburtstagsfeier mit dem Rad nach Neansen fahren wollte war mir schon ein bisschen mulmig mit den LKWs neben uns an der Straße, Dies soll nicht die Forderung nach einem Radweg beinhalten, lediglich aufzeigen, dass es im Landkreis einige Strecken gibt, die lediglich über die Straße zu erreichen sind.

Ich freue mich auf die nächsten Tage, wünsche uns ein nicht zu nasses Wochenende und viele Kilometer.

Bis dann,

Euer Sport-Floh

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Fazit erste Woche Stadtradeln

Bild Geschrieben am 23.08.2021 von Adrian Zwickert
Team: TSG Düderode/Oldenrode
Kommune: Bad Gandersheim im Landkreis Northeim

Die erste Woche ist nun rum und es sind bei mir 344km zusammen gekommen.
Insgesamt kann ich sagen dass ich das Auto in keinem Fall vermisst hätte. Stattdessen ist es schön bei dem warmen Temperaturen, trotz Regen und Wind sich auf dem Rad fortzubewegen. Auch Alltagsaktivitäten sind kein Problem:

Einkaufen: In den Rucksack passt nahezu alles; zur Not fährt man halt die 2X7km täglich oder mehrmals nacheinander. Für größere Sachen wie Toilettenpapier kann man ja vorsorgen oder jemanden anderes beauftragen und schwere Sachen wie Getränke können aus der Wasserleitung entnommen werden, was kein Problem ist, wenn kein Biertrinker ist.

Fußball: Da ich auch Fußball im Verein spiele fahre ich zum Training und Spiel jeweils 2X8km mit dem Rad. Das schönste daran sind immer die Sonnenuntergänge auf dem Rückweg oder der Vollmond letzten Freitag als es wegen dem Spiel später wurde.

Somit freue ich mich schon auf die zweite Woche Stadtradeln und hoffe auf möglichst viele Kilometer.

Euer Adrian

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Die Klostertour

Bild Geschrieben am 20.08.2021 von Adrian Zwickert
Team: TSG Düderode/Oldenrode
Kommune: Bad Gandersheim im Landkreis Northeim

Nachdem ich in den ersten Tagen überwiegend Kilometer über Alltagswege gesammelt habe, bin ich heute mit meiner Mutter eine Mountainbike Tour gefahren.
Von Wiershausen am Harzhorn vorbei und ab Engelade im Nettetal entlang ging es nach Rhüden, wo die Straße nach flachen 18km leicht anstieg. Ab Glashütte ging es dann den "King of Mountain" hinauf und nach einer zügigen Abfahrt haben wir eine Pause am Kloster in Lamspringe nach 28km gemacht. Anschließend kam der anspruchsvolle Teil: Während meine Mutter über den Skulpturenweg gefahren ist, habe ich mal den Klosterwanderweg getestet. Dabei stellte sich jedoch heraus, dass dieser ein relativ schwierig zu befahrener Singeltrail der Kategorie S2 ist mit vielen rutschigen Wurzeln, querliegenden Baumstämmen und engen Passagen, so dass teilweise Absteigen angesagt war.
Nachdem wir uns in Altgandersheim wieder getroffen haben ging es Entspannt am Kloster Brunshausen vorbei in die Domstadt. Nach einer kleinen Einkaufstour, bei der ich zum Eismann wurde, ging es dann zügig die letzten Kilometer nach Hause damit der Einkauf noch halbwegs kühl blieb. Hierbei stellte sich mal wieder die Nützlichkeit eines Pedelecs heraus, da so auch meine Mutter mit meinem Tempo am Schlussanstieg locker mithalten konnte.

Somit tretet weiter in die Pedale egal ob mit oder ohne Unterstützung
Adrian

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Stadtradeln Auftakt

Bild Geschrieben am 18.08.2021 von Adrian Zwickert
Team: TSG Düderode/Oldenrode
Kommune: Bad Gandersheim im Landkreis Northeim

Montag und Dienstag bin ich jeweils mit dem Fahrrad einkaufen gewesen. Und ja es ist schön wenn man bei jedem Supermarkt oder Discounter in der Pole Position parken darf. Nachteilig ist die Erfahrung, dass die Kapazität sehr begrenzt ist, man aber öfter fahren kann und noch mehr Kilometer sammeln kann. Sogar Melonen passen problemlos in den Rucksack, nachteilig ist nur das Gewicht am Berg.

Dienstag Abend war dann noch die Auftaktveranstaltung vom stadtradeln wo man sich gut mit den anderen Stadtradeln-stars austauschen konnte zu der ich mit meinem Mountainbike hingeradelt bin und auf dem Weg noch den einen oder anderen extra Berg mitgenommen habe. erstaunlich dabei war, wie viele in einer größeren Stadt wie Northeim mit dem Rad unterwegs waren trotz des starken windes, der es für mich auch nicht leicht gemacht hat. Nachdem ich auf dem Rückweg noch beim Fußball Training in echte gewesen war, bin ich in der Abenddämmerung nach Hause geradelt und konnte wenigstens noch die zweite Halbzeit von Supercup schauen.

Insgesamt somit über 100km und schon viel CO2 gespart. Das Wetter kann ja zum Radfahren nur besser werden als dieser windige Start. Somit tretet weiter in die Pedale!

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Auftakt in das Stadtradeln 2021 in Einbeck und im Landkreis Northeim

Bild Geschrieben am 17.08.2021 von Florian Schütte
Team: Sport Floh Trainingsplan und Skiservice
Kommune: Einbeck im Landkreis Northeim

Es geht endlich los, das Stadtradeln hat am Montag begonnen und wer sich noch anmelden möchte, kann dies weiter tun.
Für mich ging es erstmal ganz normal weiter, aktuell sind noch Schulferien, sodass der Weg zur "Arbeit" erstmal nicht auf der Agenda steht.
Ansonsten kombiniere ich aktuell das Training mit den Alltagsgeschäften und den Termin.
Am Montag war der offizielle Start bei Frau Bürgermeisterin Michalek in Einbeck und anschließend habe ich den Weg nach Einbeck gleich genutzt, um mich nach dem zweiten Platz beim Race around Austria, von meinem Physioteam ProPhysio in Einbeck behandeln zu lassen. Am Dienstag um 18 Uhr steht die Eröffnung der Kampagne bei Frau Landrätin Klinkert-Kittel auf dem Programm.
Ich drücke uns allen die Daumen, dass sich das Wetter in den nächsten Wochen stabil zeigt, nicht wie gestern nachmittag, als ich meine Töchter im Regen zum Kinderturnen bringen durft und das WIR ALLE RÜCKSICHTSVOLL im Straßenverkehr sind.

Bis dahin, viel Spaß

Euer Sport-Floh

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