STADTRADELN-Star Blog: Bremerhaven


Stadtradeln 2021 - die dritte Woche

Geschrieben am 02.10.2021 von Dr. Susanne Gatti
Team: MagSi
Kommune: Bremerhaven

Im Vergleich zur ersten Woche mit wirklich vielen Kilometern auf dem Rad, habe ich in den anderen beiden Wochen schon deutlich weniger Zeit auf dem Fahrrad verbracht. Wichtig ist aber, dass es gelungen ist, drei Wochen ohne das Auto auszukommen. Weder habe ich in meinem eigenen Auto gesessen, noch bin ich Taxi gefahren noch habe ich in einem anderen Auto gesessen. Das ist also möglich. Nachdem ich im letzten Jahr in Bremerhaven die Einzige war, die das versucht hat, sind wir in diesem Jahr in Bremerhaven schon drei Menschen gewesen. Jetzt nach dem Ende des diesjährigen Stadtradelns bin ich gespannt, wie viele entschlossene Fahrradbegeisterte wir im nächsten Jahr auf's Rad bringen können.

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Der letzte Eintrag und das Snackmobil

Bild Geschrieben am 25.09.2021 von Maik Hasse
Team: Radministratoren
Kommune: Bremerhaven

An erster Stelle ein Dankeschön an alle, die mitgelesen haben.

Dem Alltagshighlight der Woche habe ich ja schon einen eigenen Eintrag gewidmet, ansonsten gab es nichts, was ich nicht schon einmal behandelt hätte.

Heute gab es dann noch die Abschiedstour vom Stadtradeln, zu dem ich meine Kistenfahrrad mit ein bisschen Wasser und Schokolade für die anderen Teilnehmer:innen gefüllt habe - die Idee hat in jedem Falle gezündet.

Morgen bin ich dann mal nicht auf Tour, und sammele keine Kilometer, da steht erst mal ein bisschen Pflege und Reparatur für die Fahrräder an, die alle schon vor dem Stadtradeln kleinere Weh-Wehchen entwickelt haben.

In diesem Sinne wünschen ich allen ein gute Fahrt und immer viel Rückenwind!

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2021 - die zweite Woche

Geschrieben am 24.09.2021 von Dr. Susanne Gatti
Team: MagSi
Kommune: Bremerhaven

Und noch mal geschafft - eine weitere Woche ohne Auto. Für einen Moment sah es so aus, als wenn das Auto auf einen anderen Parkplatz verholt werden müsste. Glücklicherweise konnte es dann doch stehenbleiben. Das wäre schon ein ordentlicher Heck-Meck geworden, jemanden zu organisieren, um das Auto 20 Meter weiterzufahren - einfach nur auf einen anderen Parkplatz. Na, ist ja noch mal gut gegangen.
Insgesamt bin ich viel weniger gefahren als in der ersten Woche - aber doch deutlich mehr als im letzten Jahr. Und: An den allermeisten Tagen kann ich wirklich gut auf das Auto pfeifen.

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Der Weg ist das Ziel

Bild Geschrieben am 23.09.2021 von Maik Hasse
Team: Radministratoren
Kommune: Bremerhaven

Wer heute in Bremerhaven war, weiß, das Wetter war...wechselhaft, um es positiv zu beschreiben. Das Bild zum Artikel ist schon eine hübsche Ecke von Bremerhaven, das Wetter war da sogar kurz wenigstens halb trocken und trotzdem versprüht das Bild eigentlich mehr eine melancholische Tristesse.

Aber zu tun hatte ich trotzdem, ich wollte meiner Freundin eine Überraschung machen und ihr Donuts von dem neuen Laden in Bremerhaven mitbringen und danach noch meine Eltern besuchen, bevor sie ihn den Urlaub fahren.

Also ab auf's Rad in die Innenstadt, durch leichten Nieselregen. Nach 20 Minuten in der Schlange komme ich an die Theke und siehe da, die gewünschten Donuts sind heute schon ausverkauft. Mist. Gut, irgendwas hatte ich im Internet gelesen das in der Bürger 116 derzeit ein Pop-Up Store mit alternativen Lebensmitteln ist, vielleicht kann man ihr ja da eine Nettigkeit mitbringen, mit der langen Schlange hatte ich schließlich nicht gerechnet und war schon im Verzug, der Laden aber direkt um die Ecke.

Also dahin und...wieder nichts, Touren gibt es dort - sicherlich interessant - aber der komplett falsche Laden um mal eben was mitzubringen.

Also mit leeren Händen zu meiner Freundin, die sich sehr verständlich zeigte, aber nur kurz, schließlich musste ich noch zu meinen Eltern.

Keine 200m weiter ist dann die Straße wegen einem Großeinsatz gesperrt. Also umdrehen, ein Stück zurück und dann erst wieder in die richtige Richtung. Das Wetter hat mittlerweile auf gießende Eimer umgeschaltet und die Windböen drohen auch schon einen Rückwärts zu schieben.

Also durch dieses Schietwetter zu meinen Eltern, etwas aufwärmen, kurz quatschen, bevor es dann, glücklicherweise bei besserem Wetter, auf den Heimweg und einen kurzen Zwischenstopp im Supermarkt ging.

"Und das soll mich jetzt vom Radfahren überzeugen?" mag sich manch einer nun denken. Aber heute galt: der Weg ist das Ziel. Sicherlich hat mein Plan mit der Überraschung und dann noch der Ausweichplan nicht funktioniert. Sicher bin ich nass geworden, aber jetzt sitze ich hier und habe heute 20km geradelt, einfach so nebenbei.

Wäre ich jetzt hier auch noch zufrieden, wäre ich Auto gefahren? Sprit verbraucht, wieder näher am nächsten kaputten Teil dran, Parkgebühren bezahlt nur um mit leeren Händen da zu stehen? Das ist ärgerlich. Mit dem Fahrrad? Nun, wenigstens habe ich ein bisschen leichten Sport betrieben und was für die Gesundheit (und den Geldbeutel) getan, auch wenn sonst nichts geklappt hat. Trocken wird man von alleine, das Parkticket erstattet einem halt keiner zurück.

Und das ist das schöne am Alltagsradeln, wenigstens das hat man immer gemacht, auch wenn sonst nichts klappt.

Die Donuts bestelle ich dann aber nächstes mal vor.

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Die 380km (und ein bisschen) sind erreicht

Bild Geschrieben am 19.09.2021 von Maik Hasse
Team: Radministratoren
Kommune: Bremerhaven

Wieder eine Woche rum, wieder Kilometer gesammelt (und schon jetzt das Ziel von Frau Dr. Gatti erreicht), es gibt also wieder ein paar Highlights

Manchmal möchte man mal ein bisschen Ruhe und Einsamkeit. Mein Tipp dazu, an einem trockenen, aber bewölkten Wochentag in die Luneplate radeln - das ist dann wenig los. Nichts kriegt den Kopf so gut frei wie ein bisschen Sport und dann ein bisschen in der Natur rumstehen. Dafür habe ich mir Samstags mein Rennrad geschnappt und ein kleines Sinnbild der Ruhe geschossen. Nur auf die Windrichtung sollte man etwas achten, damit man sich nicht zu früh auspowert.

Auch musste ich diese Woche als Reparaturdienst ausrücken, da meiner Freundin leider das Fahrrad umgekippt war und die Bremse nun schleifte. Mein Tipp an jeden Radler; ein Multitool kostet wenig und hilft bei vielen kleineren Weh-Wehchen am Fahrrad (Bild 2).

Und der Einkauf wollte natürlich auch diese Woche erledigt werden, auch das geht super mit dem Rad, wenn man ordentlich Staumöglichkeiten hat. (Bild 3 & Bild 4)

Freitag gab's dann noch die Critical Mass, wo ich mir kurzerhand für das hübsche Foto 5 ein hübsches Rennrad ausleihen durfte und zum krönenden Abschluss gab's auch am heutigen Sonntag wieder eine verlängerte Tour, um ausgeglichen in die nächste Woche zu starten.

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Stadtradeln 2021 erste Woche geschafft

Geschrieben am 14.09.2021 von Dr. Susanne Gatti
Team: MagSi
Kommune: Bremerhaven

Das war eine lange Woche mit ungewöhnlich vielen Kilometern - jedenfalls für meinen Geschmack. Wären wir nicht in der Aktionszeit des Stadtradelns und hätte ich nicht den Plan gefasst, als Stadtradeln-Star anzutreten – ich wäre in dieser Woche ganz sicher auf’s Auto umgestiegen. Von Dienstag bis Freitag bin ich jeden Tag 25 hin und 25 km zurück zwischen Bremerhaven und dem Schullandheim Bokel gependelt. Bis auf den Hinweg am Freitag morgen war das Wetter passend. Es gab aber eine gute Kompromiss-Lösung: Mit dem Rad in einer kurzen trockenen Phase zum Bahnhof und mit großem Glück vor einem dicken Schauer dann auch vom Bahnhof bis zum Schullandheim. Nur etwas mehr Zeit für die täglichen Wege musste ich finden. Letztlich war das aber deutlich besser als Autofahren, weil ich genügend Muße hatte, unterwegs über den bevorstehenden oder den hinter mir liegenden Tag nachzudenken. Ich glaub‘ nicht, dass ich dauerhaft jeden Tag fast drei Stunden in das Pendeln zwischen meinem Zuhause und der Arbeit investieren möchte. Ganz egal, ob das mit dem Auto, mit der Bahn oder mit dem Fahrrad stattfinden würde. Für diese eine Aktionswoche war das geduldige Radeln aber eine gute Lösung!

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Die etwas andere Dienstreise

Bild Geschrieben am 14.09.2021 von Maik Hasse
Team: Radministratoren
Kommune: Bremerhaven

Auch das kann Alltagsradeln sein, wenn auch bedingt durch glückliche Zufälle.

Montag und Dienstag war Tagung in Seefeld, auf der anderen Weserseite, angesagt. Sicher, man könnte das Auto nehmen, aber die Wettervorhersage war gut und die Tagung fing Montags erst um 10:00 an und endete heute um ca. 15:00.

Nach Seefeld sind es von mir aus ungefähr 25km. Also habe ich mich entschlossen gewohnt früh am Montag aufzustehen, nur statt in's Büro habe ich mich auf's Rad geschwungen. Duschen konnte man ja vor Ort.

Definitiv die angenehmste Anfahrt zu einem Termin, die ich bis jetzt hatte!

Ein Bild wie hier, Drahtesel trifft Artgenossen, kriegt man eben nur mit dem Fahrrad hin.

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221km später

Bild Geschrieben am 12.09.2021 von Maik Hasse
Team: Radministratoren
Kommune: Bremerhaven

Woche 1 des Stadtradelns ist vorbei und hat mir einiges an Fahrten beschert.

Die interessanteste alltäglichste Fahrt war die etwas größeren Geschenke die paar Kilometer zu meiner Freundin zu bringen - auch dafür braucht man kein Auto, wenn man ein bisschen kreativer ist. Die große Kiste hinten auf dem Trekkingrad ist dabei wie auch beim Einkauf wirklich unglaublich praktisch.

Dann gab's noch den Termin in Bremen diese Woche, den ich mit dem Zug und einem Klapprad bestritten habe (dafür braucht man übrigens kein Fahrradticket). Dabei war das Rad nicht nur spaßiger, sondern auch schneller! (Bild 1 & 2 unten).

Ansonsten gab es heute noch wieder eine kleine Sonntagstour (Bild 3) und beim Kunstfestival in der alten Bürger noch ein bisschen kindergemachte Street-Art (Bild 4) und das Lastenrad der Quartiersmeisterei ausprobieren - volle Empfehlung dabei meinerseits!

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Auftakt!

Bild Geschrieben am 05.09.2021 von Maik Hasse
Team: Radministratoren
Kommune: Bremerhaven

Tag 1 des Stadradeln, die Jagd nach den Kilometern geht heute los. Bei mir hieß das heute ca. 60km mit meinem Vattern durch die Feldwege des Bremerhavener Umlands, um das gute Wetter auszunutzen.

Mit dem BRouter, meinem persönlichen Favorit dafür, lässt sich sehr schnell eine angenehme Route planen, ab von vielbefahrenen Landstraßen und Autoverkehr. Ein bisschen Geländegängikeit sollte man aber mitbringen.

Unsere führte heute u.a. über die Schiffdorfer Stauschleuse, wie im Bild zu sehen (wenn auch abgehakt, weil falsches Format). Erfreulich hier, der Weg auf der Spadener Seite wurde etwas verbessert und ist jetzt nicht mehr ganz so stark eine Huckelpiste.

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