STADTRADELN-Star Blog: Waldstetten im Ostalbkreis


Rad-Angebote in jeder Stadt

Bild Geschrieben am 24.06.2021 von Thomas Schneider
Team: NaZuWa
Kommune: Waldstetten im Ostalbkreis

Man kann ziemlich viel gut mit dem ÖN verreisen, gerade in Städte, in denen Autofahren eh keinen Spaß macht. Und in Städten gibt es meist auch gute Mobilitätsangebote: Busse, Straßenbahnen, S- und U-Bahnen. oft kurze Taktzeiten, damit man nicht schauen muss wann die nächste Bahn fährt, sondern einfach nur ein paar Minuten wartet, denn die Bahnen oder Busse fahren einfach oft.
Denke, das muss auch auf dem "Land" interessant sein. Ohne ein solches Angebot werden sich die Menschen nicht vom Auto zum ÖPNV bewegen.
Und Räder gehen dann auch wie in Gmünd vom Bahnhof weg, oder auch hier in der Stadt (im Urlaub). Oder man nimmt sein Rad mit, teilt die Fahrstrecke auf zwischen Rad und ÖPNV (oft in Städten zu sehen).
Aber von mir in Waldstetten, darf ich nicht mal mein Rad mit dem Bus mitnehmen nach Gmünd, oder es fährt ein Reisebus (da würde ein Rad gar nicht rein passen ... da passt aber auch kein Rollator oder Kinderwagen rein und gehbehinderte Menschen haben auch Probleme mit solchen Bussen).

Teilen: Facebook | Twitter

Landradeln

Bild Geschrieben am 23.06.2021 von Thomas Schneider
Team: NaZuWa
Kommune: Waldstetten im Ostalbkreis

Ein Gespräch mit Dr. Robert Craffonara, Arzt und Radler:
Regelmäßige sportliche Aktivität, z. B. auch Radeln, reduziert das Risiko an Bluthochdruck, Diabetes, Hypercholesterinämie und auch das Risiko an Übergewicht zu erkranken. Nachgewiesen hat dies auch einen direkten positiven Effekt hat auf die Gehirnzellen mit all ihren Strukturen und Vernetzungen untereinander. So zeigt sich in amerikanischen und japanischen Studien, dass regelmäßige körperliche Aktivität zu einer 20%-igen Reduzierung des
Demenzrisikos führte bzw. bei fehlender Bewegung ein 1,8-fach höheres Demenzrisiko bestand.
Also bewegen wir uns weiterhin, zu Fuß oder mit dem Fahrrad!

Teilen: Facebook | Twitter

Stuifen geht immer

Bild Geschrieben am 21.06.2021 von Thomas Schneider
Team: NaZuWa
Kommune: Waldstetten im Ostalbkreis

Um Waldstetten gibt es ausreichend Möglichkeiten auch mal schnell in die Natur zu radeln. Auch der Stuifen, quasi der Hausberg zwischen den Waldstetten und Wißgoldingen, geht immer: mit den Rad, gemütlich zu Fuß, oder mit Laufschuhen.
Wir können froh sein, das wir noch Wald um uns herum haben, der an heißen Tagen für Abkühlung sorgt.

Teilen: Facebook | Twitter

Express-Zug

Bild Geschrieben am 17.06.2021 von Thomas Schneider
Team: NaZuWa
Kommune: Waldstetten im Ostalbkreis

Ein Gespräch mit Benno Bersch, einem Alltags-Radler:
Die meisten Kilometer, die ich jedes Jahr mit dem Rad fahre, lege ich
auf meinem Weg zur Arbeit zwischen Waldstetten und Göppingen zurück. Das
sind etwa 23km einfache Strecke, fast komplett auf Radwegen bzw.
Schutzstreifen. Im Wesentlichen ist das die alte Bahntrasse, welche hier
unter dem Namen "Klepperle" bekannt ist. Den meisten Spaß bereitet es
mir, im Sommer um fünf in der Früh dort mit dem Rennrad unterwegs zu
sein. Da hat man den Weg dann meist ganz für sich alleine, man muss ihn
lediglich mit Hasen, Füchsen, Rehen, Waschbären usw. teilen, aber das
ist kein Problem, wir kommen gut miteinander aus. Ein Highlight war
einmal ein kapitaler Dachs, der mit seinen kurzen Beinen vor mir
davonspurtete. Der lief schnell los, aber genau so schnell ging ihm die
Puste aus, ehe er rechts im Gebüsch verschwand.
Ich fahre vom Frühjahr bis zum Herbst so oft es geht, d. h. wenn die
Witterung mitspielt und es zeitlich passt. Manchmal fahre ich auch im
Winter mit dem Mountainbike, aber das kommt zugegebenermaßen doch eher
selten vor.
Bei meinem Arbeitgeber habe ich eine Umkleidemöglichkeit und
kann dort duschen. Für mich ist das eine klassische Win-Win-Situation.
Ich kann Sport treiben mit den bekannten Effekten für Körper und Geist
und das Auto bleibt in der Garage stehen.

Teilen: Facebook | Twitter

Da geht auch das Einkaufen

Bild Geschrieben am 15.06.2021 von Thomas Schneider
Team: NaZuWa
Kommune: Waldstetten im Ostalbkreis

Kleinere Sachen kann man gut mit dem Rad transportieren. Entwener in einen Rucksack, oder entspannter und die meisten Anforderungen reichen Gepäckträger und Taschen. Da gehen auch die Einkäufe fürs Mittagessen rein, Sachen vom Bäcker für den abend, oder auch mal ein Päckchen, das verschickt werden soll.
Seit ich mein Lastenrad fahre, geht auch der Einkauf fürs Wochenende rein. Und ich muss nicht Getränke gleich kistenweise kaufen - lieber immer wieder und dann was ich wirklich brauche.
Wenn die 70 l in der Kiste voll sind, dann bin ich aber echt froh über den Motor :-)

Teilen: Facebook | Twitter

Alltags-Mobilität

Bild Geschrieben am 13.06.2021 von Thomas Schneider
Team: NaZuWa
Kommune: Waldstetten im Ostalbkreis

Ein Gespräch mit Oli Beyn, einem Alltags-Radler:
Ich fahre fast immer mit dem Rad zur Arbeit, oder für Besorgungen. Außer bei Eis und Schnee geht das fast immer. Und bei Strecken bis 6 km bin ich dann genauso schnell wie mit dem PKW, wenn man noch parken dazu rechnet. Wenn ausreichend Rad-Stellplätze vorhanden sind ist das Rad schneller.
Auch aus gesundheitlichen Gründen spricht einiges für das Fahrrad - man sieht die Natur, Hasen oder Rehe, ist halt nicht so schnell vorbei wie mit dem Auto. Dazu kommt man entspannt bei der Arbeit an, und nach der Arbeit kann man runter kommen, wenn der Tag stressig war.
In den ersten 4 Tagen Stadtradeln bin ich so schon auf echte 50 Alltags-Kilometer gekommen.

Teilen: Facebook | Twitter

Nieseln schreckt nicht ab

Bild Geschrieben am 11.06.2021 von Thomas Schneider
Team: NaZuWa
Kommune: Waldstetten im Ostalbkreis

Anfangs fährt man Rad eher bei gutem Wetter, kurze Strecken, kleine Besorgungen. Und je mehr man sich daran gewöhnt wie einfach es ist mit dem Rad einige Dinge zu erledigen, oder auch nur um der oft nervigen Suche nach einem Parkplatz zu entgehen, desto mehr nutzt man sein Rad, und damit auch eher und immer mehr bei schlechteren Wetterverhältnissen. Und jeder weiß, es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung.
So waren am Montag zum "Einradeln" doch einige Radler mit dabei, auch wenn das Wetter nicht so gut war wie wir alle auf dem Bild erhofft hatten.
Die meisten haben dann die erste Fahrt mach Gmünd von den 3 Wochen Stadtradeln ausgenutzt um noch auf dem Rückweg einzukaufen. Und Kleinigkeiten gehen mit Rucksack auch mit dem Rennrad. Es muss nicht gleich das Lastenrad sein - obwohl, da geht auch mal der Einkauf fürs Wochenende rein.

Teilen: Facebook | Twitter

Gesund und entspannend

Bild Geschrieben am 08.06.2021 von Thomas Schneider
Team: NaZuWa
Kommune: Waldstetten im Ostalbkreis

Radfahren ist für viele Dinge geeignet: man kommt schnell vorwärts, z.B. von Waldstetten nach Gmünd so schnell wie ein Auto, das noch einen Parkplatz braucht, mit dem Rad kann ich bis zum Ziel fahren. Dazu hält es fit und macht auch noch Spaß. Man kann langsam, gemütlich oder auch sportlich fahren. zur Arbeit, in der Freizeit, kurze Strecken mit leichtem Gepäck, oder auch längere Strecken an der frischen Luft. Man kann alleine oder als Gruppe fahren. Und wer mag fährt mit E-Motor, dann geht's auch im Sommer ohne große Schweißausbrüche und dafür mit Fahrtwind - besser als im Auto mit offenem Fenster.
Die meisten Dinge kann ich mit dem Rad (oder auch zu Fuß) erledigen. Dazu ist es entspannter als "schnell mal" mit dem Auto wohin zu fahren, dann Parkplatz suchen, ärgern weil schon wieder alles verstopft ist, oder selbst vor dem Bäcker viele Autos rumstehen, eines noch quer auf dem Gehweg parkt, ...

Mit dem Rad fährt man ggf. auch andere Strecken, Nebenstraßen, Radwege oder Fahrradstraßen wie z.B. die ehemalige Bahnlinie "Klepperle" und kommt damit recht entspannt in die Stadt. Das Rad braucht auch wenig Platz und es gibt so viele unterschiedliche Varianten, dass jede(r) ein Rad finden kann, das zu ihrem/seinem Bedarf passt.
Hab ich schon gesagt, das es gut für die Gesundheit ist, der Kreislauf wird trainiert, die Ausdauer, das Herz. Und dann z.B. am Feierabend oder abseits der Autostraßen an der frischen Luft, im Wald, auch mal ein kleiner Umweg zum runterkommen. Das kann man in der Rush Hour im Auto definitiv nicht.

Ich wünsche allen Radlern im Ostalbkreis für die 3 Wochen nun viel Spaß und bald etwas besseres Wetter.

Teilen: Facebook | Twitter