STADTRADELN-Star Blog: Roth im Fränkischen Seenland


Alles wie immer

Geschrieben am 10.08.2021 von Markus Schaffer
Team: Rote Radler
Kommune: Roth im Fränkischen Seenland

Nach drei Stadtradel-Wochen weiß ich jetzt, dass ich pro Woche ca. 150 km auf dem Rad zurücklege. Ich habe mich nicht bemüht, besonders viel Strecke zu machen oder sportliche Extratouren zu fahren. Alltag geht fast immer ohne Auto. Und wirklich große Lasten muss man ja nur selten bewegen, da brauchts halt ein Auto. Und das sollte gefälligst kein SUV oder PS-Monster sein.

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Stadtradeln, ein persönliches Fazit:

Bild Geschrieben am 09.08.2021 von Gerd Müller
Team: Offenes Team - Roth
Kommune: Roth im Fränkischen Seenland

Nun sind die drei Wochen Stadtradeln als "Star" hinter mir. Ich hatte ja versprochen, mich innerhalb der drei Woche in kein Auto zu setzen. Zugegeben, ich hatte echt Respekt davor. Obwohl ich im Homeoffice sitze und den Weg zur Arbeit aktuell nicht fahren muss, hatte ich doch erwartet, dass ich in den drei Wochen irgendwann nicht am Auto vorbei komme. Aber was soll ich sagen, ich habe die drei Wochen nicht nur durchgehalten, nein ich hatte auch an keinem Tag das Auto wirklich vermisst. Das hat mich wirklich überrascht. Gut getan hat mir das Radfahren wirklich. Ich fühl mich wieder aktiver. Aber darüber hatte ich ja schon geschrieben.

Aber zu den nüchternen Zahlen: Ich bin die letzten drei Wochen insgesamt 253 Kilometer gefahren, dass sind im Schnitt ca. 12 KM pro Tag. Für Arbeit im Homeoffice finde ich das echt in Ordnung. Als ich Tag für Tag ins Büro gefahren bin, hatte ich über ein ganzes Jahr hinweg ungefähr das doppelte an Kilometer pro Tag. Die 253 KM bedeuten, dass ich 37 kg CO² gespart habe, was wiederum etwa 16 Liter Benzin entspricht. Monetär heißt das, dass ich beim aktuellen Benzinpreis etwa 27 Euro nicht durch den Auspuff verbrannt habe. Aufs Jahr gerechnet wären das ca. 460 Euro. Wenn ich jetzt noch mit der üblichen Kilometerpauschale beim Auto von 30 Cent rechne, dann komme ich auf eine Brutto Ersparnis von insgesamt 1.300 Euro pro Jahr! Ich habe es wirklich zweimal gerechnet. Damit lassen sich wirklich ordentlich viele Radklamotten und Ersatzteile kaufen. Wow!
Fazit: 37 kg CO² und 27 Euro an Benzinkosten gespart. Das Stadtradeln war wirklich ein Dreifachgewinn auf der Haben Seite:

1. Gesundheit
2. Umwelt
3. Geldbeutel

Im Soll - also als Nachteil - sehe ich eigentlich nur die teilweise doppelten Strecken beim Einkaufen. Aber mit entsprechender Ausstattung, und die sollte bei der Ersparnis bald reingeradelt sein, zählt auch das Argument nicht mehr.

Bin wirklich überrascht über das positive Ergebnis.

Das Bild entstand übrigens gestern bei der gemeinsamen Abschlussfahrt zum Rothsee.

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Stadtradeln, der Countdown läuft ...

Geschrieben am 06.08.2021 von Gerd Müller
Team: Offenes Team - Roth
Kommune: Roth im Fränkischen Seenland

... noch 3 Tage. Dann sind die drei Wochen schon vorbei. Was heißt hier eigentlich vorbei? Obwohl ich ab Montag keine Kilometer mehr melden muss, sehe ich keinen Grund darin, nicht so weiter zu machen.

Aber erstmal abwarten, wieviele Kilometer bis Sonntag noch zusammen kommen werden. Die "Schlussrechnung" mit einem kurzen Fazit werde ich am Montag hier noch posten. Bin mal gespannt, wie ich im Rother "Durchschnitt" so liegen werde.

Was sich in der zweiten Woche der Aktion schon abgezeichnet hat, hat sich in dieser Woche dann bestätigt. Mir fehlt die Zeit für Radfahrten nur so zum Spaß oder Sport. Daher ist meine "Leistung" auch diese Woche geringer ausgefallen als sonst. Es lag wirklich an der Zeit und nicht am Wetter oder der Motivation.

Apropos Zeit, was mir früher schon beim Arbeitsweg aufgefallen ist, hat sich in den letzten beiden Wochen wiederholt. Die "Reisezeit" mit ÖPNV oder im innerstädtischen Bereich mit dem Auto unterscheiden sich kaum. War ich vor Corona mit ÖPNV etwa eine Stunde in die Arbeit unterwegs, hat es mit dem Rad auch nahezu so lange gedauert. Das erlebe ich jetzt auch hier beim Stadtradeln wieder. Mal kurz mit dem Rad für ein Eis in die Stadt dauert nicht länger als mit dem Auto, macht aber mehr Spaß. Im Gegenteil oft bin ich mit dem Rad sogar schneller, so muss ich mir keine Gedanken über einen Parkplatz machen und kann immer direkt bis auf den letzten Meter zum Ziel fahren. Lauter Vorteile. Wozu also noch das Auto? Mal sehen, wann ich es im Alltag mal wieder unbedingt benötigen werden.

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Stadtradeln ein Update nach zwei Wochen:

Bild Geschrieben am 02.08.2021 von Gerd Müller
Team: Offenes Team - Roth
Kommune: Roth im Fränkischen Seenland

Gestern ging die zweite Woche vom Stadtradeln zu Ende und ich bin etwas genervt. Eigentlich wollte Dr. Joachim Holz, der Initiator des Stadtradelns, und ich am Sonntag eine Runde für jedermann in den Rother Norden anbieten. Wir haben uns aber dann doch kurz vor dem Start vom vielen Regen und der aktuellen Prognose der Regenfälle beeindrucken lassen. So haben wir schließlich die Tour abgesagt. Danach hat das Wetter doch ausgehalten. Daher bin ich jetzt wirklich von meiner Entscheidung etwas genervt. Mal sehen, vielleicht lässt sich das Angebot nachholen.

Worüber ich dagegen überhaupt nicht genervt bin, ist die Entscheidung beim Stadtradeln mitzumachen. Mittlerweile ist es keine Herausforderung mehr, sondern ich genieße es regelrecht wieder mehr in Bewegung zu sein. Ich versuche so oft wie es irgendwo geht das Rad zu nehmen. Selbst für Strecken, die ich vorher evtl. gelaufen bin, nehme ich das Rad. Das Mehr an Bewegung tut mir richtig gut. Ich fahre mittlerweile wirklich wieder sehr gerne mit dem Rad, ganz unabhängig davon, dass es auch super für die Umwelt ist und uns Bürgern ordentlich Geld spart (https://www.sueddeutsche.de/.../fahrrad-so-sparen....)
Ein weiterer positiver Aspekt beim Radfahren, den ich vorher noch gar nicht auf dem Schirm hatte, ist die einfachere Kommunikation mit anderen. In den letzten zwei Wochen traf ich immer wieder auf Bekannte und konnte mit dem Rad kurz stoppen und ein paar Worte wechseln. Mit dem Auto geht das nicht so einfach. Tatsächlich habe ich das Auto noch keinen Tag vermisst. Im Gegenteil, selbst wenn zwei Kästen mit Glasflaschen in meinem kleinen Anhänger an meinem Rad ziehen und man mich aus den Autos heraus belächelt, spornt mich das doch eher an. Zugegeben man muss die Einkäufe besser planen oder sogar häufiger fahren aber auch das tue ich mittlerweile wirklich gerne. Ich freue mich schon fast auf die Kilometer.

Erstaunlich, die zwei Wochen haben schon gereicht meine Mobilität sehr positiv zu entwickeln. Nicht nur ich, nein die ganze Familie fährt wieder gerne mehr Rad. Das merkt man schon alleine daran, dass unsere Räder jetzt wieder ganz vorne in der Garage stehen und so zum primären Transportmittel geworden sind.

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