STADTRADELN-Star Blog: Schwielowsee


Sonnige Tage zum Start

Bild Geschrieben am 04.09.2021 von Karl Heuer
Team: Radeln fürs Klima
Kommune: Schwielowsee

Das macht Freude: An solchen Tagen fahre ich gerne!
Zum Start war es etwas schwierig, über die Straße in Ferch zu kommen.
Aber dann war es der wunderschöne Rundweg um den Schwielowsee, den sowohl Einheimische, als auch Touristen schätzen.
An Wochentage ist der Radweg nicht zu voll, so dass es nicht zu eng wird.
Als ehemaliger Biobauer freut es mich immer wieder, die Büffel von Gerd Jäger, der auch Biobauer ist, in Petzow zu sehen. (siehe unten)
Danach die Tour über Geltow - Eisenbahnbrücke in Caputh - wieder Richtung Ferch.
Im Wald habe ich das sehr schöne Mikado aus Bäumen gefunden.

Eine weitere Tour ging von Ferch Richtung Seddin über Michendorf zurück durch Caputh bis Ferch.
Die Fahrt entlang der Beelitzer Straße ist etwas gruselig, da es keinen Radweg gibt. So muss man sich damit abfinden, dass reichlich Autos und LKW an einem vorbeizischen. Mein Tipp: www.openpetition.de/ferch

Glücklicherweise soll bald ein Radweg vom Ortsende Ferch bis Bahnhof Lienewitz kommen. Deshalb ist es um so wichtiger, dass auch der Radweg bis zum Bahnhof Seddin kommt. In Ferch sollte auch bald ein Radweg geplant werden.
Man wird schon etwas neidisch, wenn man direkt ab Neuseddin die notwendigen Radwege hat.

Zum Wochenende habe ich mal wieder den Geheimtipp mitten in Ferch besucht.
Dort kann man diverse Sorten Äpfel, Mirabellen, Pflaumen, Reineclauden usw. ernten.
Wer findet den Ort?

Euch viel Spaß,
Karl

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Radeln fürs Klima

Bild Geschrieben am 25.08.2021 von Karl Heuer
Team: Radeln fürs Klima
Kommune: Schwielowsee

Bewegung ist es, die uns fit hält. Vor einigen Jahren hätte ich mir nicht träumen lassen, so viel mit dem Rad zu fahren, aber es macht Spaß!

Das Stadtradeln ist eine gute Möglichkeit, Radfahren noch mehr in den Alltag zu bringen, was einen wesentlichen Anteil der "Zukunft der Mobilität" ausmacht.

Wenn wir den Alltagsverkehr mehr auf Rad und ÖPNV verteilen wollen, dann sind wir mit dem Radverkehrskonzept in Schwielowsee auf dem richtigen Weg. Nun wohne ich in Ferch, da ist es nicht so einfach, ohne Auto auszukommen. Einen Laden gibt es nicht und ein Bus fährt nur einmal die Stunde.
Hier gibt es noch einiges zu tun, denn Taktzeiten von maximal einer halben Stunde Richtung Potsdam und Werder sind notwendig um eine Akzeptanz zu bekommen. Den Bus (auch den Radweg) nach Seddin gibt es auch noch nicht. Hier gibt es Nachholbedarf, damit nicht Bahnfahrer mit dem Auto zum Bahnhof Lienewitz oder Seddin fahren müssen. Und Busse müssen (außer in Stoßzeiten) nicht immer so riesig sein.

Es gibt rund 60 Millionen PKWs in Deutschland, hierfür werden von Gemeinden, Bundesländern und dem Bund ca. 30 Mrd Euro pro Jahr in die Straßeninfrastruktur investiert.
Für die Radinfrastruktur degegen werden pro Einwohner in Deutschland durchschnittlich 2 bis 5€ ausgegeben. In Summe somit rund 400 Mio. Euro (Pro Einwohner investieren Kopenhagen 35€, Oslo 70€ und Utrecht 132€)

Deshalb sollten Radförder- und ÖPNV-Maßnahmen kurzfristig und unbürokratisch umgesetzt werden:

Innerorts möglichst Tempo 30 (statt der heutigen Regelung grundsätzlich Tempo 50) siehe Petition Tempo 30 in Ferch: https://www.gruenes-schwielowsee.de/category/tempo-30/
Weiterhin:
- Trennung von Rad-und Fußwegen
- wo das nicht möglich ist: Verlagerung des Radverkehrs auf die Straße
- dauerhafte Pflege und Instandhaltung der Radwege,
- Erhöhung der Taktfrequenz bei Bus- und Zugverbindungen
- einfache Mitnahmemöglichkeiten für Räder im ÖPNV
- Car-Sharing-Angebote auch in ländlichen Gemeinden

Mit einem Wandel in diesen Bereichen gehen wir einen großen Schritt in die Zukunft der Mobilität. (siehe auch https://klima-schwielowsee.de/category/mobilitaet_/)
Radelt mit für den Klimaschutz!

Mit besten Grüßen,
Karl Heuer

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