2. Mai: Probefahrt mit meinem Uralt-Hollandrad ( ca 65 Jahre alt)

Geschrieben am 02.05.2021 von Hermann Nieratschker
Team: Stadt Gronau
Kommune: Gronau im Kreis Borken

Dieses Rad habe ich vor ca 30 Jahren für 20 DM als "Kneipenfahrrad" gekauft, und damals mit neuen Reifen wieder fahrbereit gemacht. In der letzten Woche habe ich es mit Farbe etwas aufgehübscht und eine Wartung durchgeführt: Radlager neu gefettet und eingestellt und den Bremsmantel der Rücktrittbremse gesäubert. Bei der Probefahrt mit diesem Rad mußte ich wieder erstaunt feststellen, wie leichtgängig diese klassischen schwarzen Hollandräder ( gewesen ? ) sind und dank der großen Räder und des Lepper-Sattels mit Zug und Druckfedern auch sehr komfortabel. Außerdem bietet es sehr guten Schutz vor Schmutz und (dank Splenterlappen ) auch vor Spritzwasser. Wenn man dann noch berücksichtigt, das es sehr wartungsarm ist , ist es zumindest hier auf dem platten Land, der Radtyp mit dem höchsten Gebrauchswert. Das höhere Gewicht des Rades macht sich sowieso nur beim Bergauffahren und beim Beschleunigen bemerkbar und wir reden von einem Mehrgewicht von ca 5% (bezogen auf das Gewicht von Fahrer+Fahrrad). Verbesserungswürdig sind zwei Komponenten: die Vorderradbremse und der Dynamo, und bei diesen Komponenten hat es wirkliche Fortschritte gegeben.
In einer Hinsicht ist das alte Hollandrad jedoch Top Aktuell: es ist ein Single-Speed Rad! . Für alle, die sich bei den Fahrradkategorien nicht so auskennen: es hat keine Schaltung!

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