Freitag, 7.Mai

Bild Geschrieben am 08.05.2021 von Wilhelm Ehrmann
Team: Radeln ohne Alter Neukirchen-Vluyn
Kommune: Neukirchen-Vluyn im Kreis Wesel

Mein Fahrrad ist wieder startklar. Heute möchte ich auf Anregung von Freund Lothar mal schauen, ob es eine Möglichkeit für Rikschas gibt, die Schaepuysener Höhen zu erklimmen.

Ich fahre über die Sittermannstraße nach Neufeld und biege vor dem Restaurant, (das früher mal Spanferkel Hannes hieß), rechts in den Vluyner Busch ein. Schnell komme ich an eine Stelle, die das Nebeneinander zeigt von Neuanpflanzungen und Holz von Bäumen, die wohl seinerzeit dem Wirbelsturm zum Opfer fielen: Werden und Vergehen.

Arg ausgedünnt erscheint mir der Wald, vielleicht auch infolge der Dürre der letzten Jahre..
Nach dem Überqueren der Verbindungsstraße zwischen Tönisberg und Schaepuysen (Lind) beginnt bereits der erste "Aufstieg" in die Höhen. Oben ist ein Blick in Richtung Schaepuysen lohnend.
Das Wetter ist ganz passabel - eine Wellen-Bank lädt deshalb zum Verweilen und zum Genuss des Ausblicks ein. Ich nutze die nächste Abfahrt und gleich darauf den Wiederaufstieg durch den Hohlweg, um die Anstiegs- Möglichkeiten möglichst vollständig zu erkunden.

Rechts geht es in einen Feldweg. Nach einigen Metern wird der St. Michaelsturm sichtbar. Bei der Abfahrt in den Ort halte ich an einer mit Löwenzahn übersäten Wiese. Als Junge, der für Opis Zucht-Kannichen oft zum Löwenzahnstechen geschickt wurde, hätte ich an einer solch reichen Ausbeute meine helle Freude gehabt.

Ich habe für diesen kleinen Ausflug einen guten Zeitpunkt ausgesucht. Jedes Jahr begeistert mich der Anblick des wohl uralten Blauregens im Zentrum von Schaepuysen.
Bevor ich zurückradle, mache ich eine kurze Rast auf der Bank vor der Kirche, die für mich schon seit vielen Jahren immer wieder Anlaufstelle ist.
Dann geht es nach dem Ortsausgang am Sportplatz rechts ab. Von dort finde ich meinen Weg zurück nach Neufeld, Vluyn und Neukirchen.

Für Rikschas ist der Anstieg in die Höhen an keiner Stelle geeignet. Ich nehme jedoch von dieser Tour die Erkenntnis mit, dass die Fahrt durch diesen Teil Vluynbuschs, kombiniert mit einem Abstecher zum Samannshof auf dem Rückweg ein sehr lohnender Rikscha-Ausflug ist.

BildBildBildBildBildBildBildBild

Teilen: Facebook | Twitter