Dienstag, 11.Mai - verfasst von Ulla Ehrmann

Bild Geschrieben am 12.05.2021 von Wilhelm Ehrmann
Team: Radeln ohne Alter Neukirchen-Vluyn
Kommune: Neukirchen-Vluyn im Kreis Wesel

Die WetterApp prognostiziert für Neukirchen-Vluyn eine Regenwahrscheinlichkeit ab 13 Uhr von 70%.Das heißt, ich muss mich sputen, um wie üblich meine „Nutzstrecken“ mit dem Fahrrad zu erledigen. Für 10.30Uhr ist der Covid19-Testtermin im Kalender eingetragen und um 11Uhr muss ich in Kapellen sein. Wenn alles klappt, müsste ich trocken zu Hause sein, bevor der Regen kommt.
Am Hugengraben entlang geht es Richtung Jorissenhaus und nach dem Test durch den Klingerhuf, an der Waldschenke und der Dorfkirche in Kapellen entlang zum nächsten Termin.
Der Zeitrahmen ist knapp gesteckt, aber es klappt, obwohl ich wie immer mit Muskelkraft in die Pedalen trete.
Der Regen beginnt genau in dem Moment, als ich mein Fahrrad aufschließe, um den Rückweg anzutreten. Das heißt, Regencape überziehen und los geht es.

Schon auf dem Grafschafter Radwanderweg beginnt es zu schütten. Hätte ich doch, wie seit langem geplant, einen Regenschutz für den Fahrradhelm gekauft. Nie hätte ich gedacht, dass die Haare so schnell unter dem Helm nass werden.

Das ist schon der Fall, als ich zwischen grünen Wiesen sehnsüchtig am immer noch geschlossenen Biergarten der Familie Mook vorbei sause.

Als die Fördertürme von Niederberg vor mir liegen, sind auch Hose, Schuhe und Strümpfe klatschnass. Außerdem war das Regencape für die Katz. Es hat nicht gehalten, was es versprach und wird postwendend entsorgt. Zum Glück hat der Anorak darunter das Schlimmste verhindert.
Für nachmittags hatte ich mir bereits einen Termin bei Braun besorgt, ich wollte mir eine bessere Regenjacke kaufen. Das passt ja gut, denn es hat sich gezeigt, dass die auch dringend benötigt wird. So geht es bei trockenem Himmel noch einmal mit der Fiets zum Einkaufen. An den Hauptstaßen entlang nach Moers. Da ich aber eigentlich nur richtig gerne auf schöner Strecke unterwegs bin, wird für den Rückweg ein kleiner Umweg eingelegt.

Wir fahren Richtung Stadtpark, dann zum Bettenkamper Meer, wählen den Weg über die Steinbrückenstraße, zwischen Feldern zum Klingerhuf und stoppen im Dorf Neukirchen.
Schnell noch ein paar Lebensmittel einkaufen und dann ab nach Hause.
Trotz der Widrigkeiten ein schöner Radfahrertag nach dem Motto, wir sind doch nicht aus Zucker.

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