Donnerstag, 13.Mai

Bild Geschrieben am 13.05.2021 von Wilhelm Ehrmann
Team: Radeln ohne Alter Neukirchen-Vluyn
Kommune: Neukirchen-Vluyn im Kreis Wesel

Heute will ich es wieder wagen: morgens steht eine Rikscha-Piloten-Ausbildung an, nachmittags habe ich eine Tour durch das Stadtgebiet vor, um einen RoA-Mitgliederbrief an die Frau und den Mann zu bringen.
Wilhelm Spickers absolviert heute einen Teil der Ausbildung zum Rikscha-Piloten. Nach ein paar Formalien und theoretischen Einweisungen beginnt die Praxis heute in dem geschützten Rahmen des Marktplatzes im Stadtteil Neukirchen.
Wilhelm hat schnell ein Gefühl für das Gefährt entwickelt - wir können nun eine Runde in der verkehrsberuhigten Alten Kolonie drehen.
Danach geht es in den Stadtverkehr und auf zu einer größeren Rundfahrt. Nach ca. zwei Stunden ist dieser Teil der Ausbildung absolviert.
Oft wird ein weiteres Training verabredet. Denn uns ist wichtig, dass Ausbilder/-in und Pilot/ Pilotin sicher sind, die Verantwortung für den Transport von Fahrgästen übernehmen zu können.
Erst wenn diese Sicherheit erlangt wurde, kommt es zur ersten Tour mit einem Fahtgast mit oder ohne Begleitung. Diese Fahrt ist abschließender Teil der Ausbildung und findet daher in Anwesenheit eines Trainers/ einer Trainerin statt..
Selbstverständlich sind die Mitglieder unserer Radeln Ohne Alter-Gruppe für alle möglichen Vorkommnisse versichert. Um dies zu gewährleisten, wird vor den ersten Meter des Trainings eine Ehrenamtlichen-Vereinbarung abgeschlossen.

Haben Sie Interesse an Radeln ohne Alter?
Auf unserer Internet-Seite roa-nv.dekönnen Sie weitere Informationen erhalten.
Oder rufen Sie mich einfach an: 0151 55 56 57 80.

Nachmittags beginnt bei herrlichem Wetter die Rundfahrt. Es steht eine Tour von 33,5km an, die mich zunächst entlang der Gartenstraße führt.

Dort, wo die Drachflieger ihren Landeplatz haben, stelle ich fest, dass in den Tagen meiner Radelpause der Löwenzahn weitgehend verblüht ist und nun die Arterhaltung ansteht.

In Dicksche Heide hat sich die Sonne zurückgezogen. Von nun an werden mich mehr oder weniger bedrohliche Wolken begleiten.

Am Ende des Terniepenweges geht es über die Autobahn. Ziel ist Luiter Dyk, einer unserer letzten Außenposten an der Stadtgrenze. Der Weg dorthin führt mich über Niep.

Und was soll ich sagen: Auf dem Rückweg erwischt mich der Regen in Höhe des Raiffeisenmarktes. Na gut, es schüttet nicht aus Kübeln, wie Ulla gestern zu berichten wusste, sondern dröppelt eher ein wenig. Aber das mit der überlieferten Bauerregel von der Wasserscheide kann ich auf jeden Fall bestätigen: in Vluyn ist regentechnisch nichts los, als ich dort ankomme. Gegen Ende der Tour leichtes Donnergrollen - es kann mir egal sein, wenngleich es - wie ich später feststelle - lediglich bei dieser Drohgebärde bleibt.

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