Meine erste Woche ohne Auto

Geschrieben am 20.05.2021 von Elisabeth Graw
Team: Stadtrat Hörstel
Kommune: Hörstel im Kreis Steinfurt

Die erste Woche als STADTRADELN-Star hat super geklappt. Meine Familie muss sich noch mehr als ich daran gewöhnen, dass ich nicht Auto fahre. So geht z.B. „mal eben zum Bahnhof bringen“ nicht mehr.
Der Mai ist in diesem Jahr zwar nicht so warm wie in den Vorjahren, aber immerhin schon wärmer als der April. Die Regenschauer halten mich nicht von meinem Vorhaben ab, möglichst alle Strecken mit dem Fahrrad zurückzulegen. Mittlerweile macht der Regen mir auch nicht mehr so viel aus.
Gestartet bin ich am ersten Tag zum Spargeleinkauf nach Riesenbeck. Dabei habe ich aber sportlich einen Umweg über Elte gemacht. Über Wirtschaftswege bin ich schließlich Am Schlattgraben entlang auf die Sinningerstr. gekommen. Leider fehlt dort ein Radweg. Der geht in Richtung Riesenbeck erst ab dem Jacksonweg los. Ein Ausbau des Radweges vom Jacksonweg Richtung Emsdetten wäre sicherlich sinnvoll. An Himmelfahrt ist nur mäßiger Autoverkehr und das Stück Autostraße zum Radweg ist nur kurz.
Am Sonntag habe ich die Radverkehrsverbindung nach Dreierwalde getestet. Zurück ging es über Hopsten, Ostenwalde und Hörstel nach Bevergern. Die Strecke lässt sich gut fahren. Überwiegend sind die Radwege bis auf einige ausbesserungsbedürftige Stellen gut. Nur in Ostenwalde, direkt bei dem Landgasthof Altmann, ist dringender Bedarf.
Da ich für den Führerscheintausch auf Scheckkartenformat ein Passfoto benötigte, trieb es mich am Dienstag erneut nach Dreierwalde. Diesmal bin ich den Rückweg in Richtung Rheine gefahren. Auch hier gibt es eine schnelle Streckenanbindung. Vor der Autobahn fiel mir der Mitfahrparkplatz auf. Verschließbare Fahrradboxen wären sicherlich eine gute Ergänzung, denn dann könnte das ein oder andere Auto sicherlich Zuhause bleiben.
Für Dreierwalde muss ich feststellen, dass es in alle Richtungen eine gute Anbindung an die umliegenden Orte Hörstel, Hopsten, Spelle und Rheine gibt. Aber auch der Freizeitradler findet schöne Strecken und Rastplätze vor.
Nach dieser ersten Woche hat mir ein Auto nicht wirklich gefehlt. Und ich bin mehr mit dem Rad unterwegs gewesen als ich anfangs vermutet habe.

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