Nachtigall

Geschrieben am 21.05.2021 von Uwe Jordan
Team: DIE GRÜNEN
Kommune: Verden (Aller)

So, die drei Stadtradelwochen nähern sich dem Ende - es geht an's Tschüß-Sagen!
Ich hatte gute Wochen ohne Auto, trotz vielfältiger Vorerfahrungen in der Fahrradnutzung hat sich mein Horizont noch einmal erweitert. Vor allem die Umlandfahrten - Zahnarzttermin in Langwedel, Besuch in Kirchlinteln, etc. - hätte ich ohne Verzichtsgebot nicht so konsequent mit dem Fahrrad absolviert.
Ich möchte zum Abschluss noch auf eine Frage antworten, die mir bei dem einleitenden Pressetermin gestellt wurde:
" Was würden Sie Neueinsteigern, die sich für vermehrtes Fahrradfahren interessieren, als wichtigsten Tipp empfehlen?"
Die Antwort ist gar nicht so einfach, aber ich habe mich entschieden: Die Erwartungen an sich selbst nicht zu hoch schrauben, auch mit kleinen Fortschritten zufrieden sein!
Ich bleibe beim Fahrradfahren und baue es aus, wenn ich nach einer Tour ein gutes Gefühl habe. Ich weiß ja, dass ich Gutes tue, wenn ich das Rad nutze, vor allem für mich. Man wird auch mal nass oder flucht über den Wind, das gehört dazu. Insofern schwingt auch immer ein wenig Stolz mit, wenn das Rad genutzt wurde. Große gesundheitliche Ziele wie Abnehmen, Muskelaufbau oder Stärkung von Herz und Kreislauf brauchen Zeit, da sollte man nicht zu hohe und schnelle Erwartungen haben..
Das gute Gefühl muss stimmen, dann halte ich auch durch, bekomme Lust, mehr in gute Ausrüstung zu investieren oder traue mich an neue Herausforderungen. Also, langsam entwickeln und nicht zu streng mit sich selbst sein!

Ich verabschiede mich mit einem Erlebnis auf einer Abendtour mit meiner Frau in der Hönischer Marsch - es folgen 30 Sekunden Nachtigall zum Genießen!

Liebe Grüße und Tschüss, es hat Spaß gemacht!

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