Ich habe es geschafft!

Bild Geschrieben am 21.05.2021 von Eva Klaas
Team: Klaas
Kommune: Dülmen im Kreis Coesfeld

Nun ist auch schon die dritte und letzte Woche vom Stadtradeln vergangen.
Eine besonders schöne Woche war die letzte leider nicht. Bis auf heute Morgen bin ich JEDES mal nass geworden, sei es auf dem Weg zur Arbeit, nach Dülmen oder zu einer Freundin. Da merkt man erst mal, wie abhängig man als Fahrradfahrer vom Wetter ist. Dank regenfester Kleidung und Wechselsachen habe ich es jedoch auch diese Woche geschafft auf das Auto zu verzichten. Quängeln bringt da eh nichts, von daher war diese Woche mein Motto: Augen zu und durch!

Was habe ich von dieser Aktion mit genommen:

1. Es geht gar nicht um die langen Strecken oder darum am Ende der drei Wochen 1.000 Kilometer auf dem Tacho stehen zu haben oder im Ranking die beste zu sein. Es geht viel mehr darum, die Alltagsstrecken, wie zur Arbeit, zu Freunden, zum Sport, zum Arzt, zum Einkaufen oder zum Stadtbummel, mit dem Fahrrad zu bewältigen. Auch mir ist bewusst, dass es sich manchmal nur schwer vermeiden lässt auf das Auto zu verzichten. Dennoch kann jeder einmal kurz für sich überlegen für welche Strecken man mal "kurz" ins Auto steigt, anstatt das Fahrrad zu nehmen, da es schneller geht.

2. Außerdem habe ich gelernt die Umgebung bewusster wahrzunehmen. Wenn man einmal nach links und rechts schaut, kann man so viele Dinge entdecken, die im Auto bloß an einem vorbeirrauschen. Ich kann gar nicht mehr aufzählen, wie viele verschiedene Tiere und Blumen ich entdeckt habe und wie viele Hasen vor mir die Straße überquert haben.

3. Zeit für mich und meine Gesundheit. Das Fahrrad fahren hat nicht nur physische gesundheitliche Vorteile, sondern ist auch gut für das allgemeine Wohlbefinden. Man schaltet ab und vergisst für ein paar Minuten den Stress vom Alltag.

Fazit: Bevor du aus Gewohnheit direkt in dein Auto steigst, überlege für dich, ob der Weg auch genauso gut mit dem Fahrrad zu bewältigen ist.

Auch ich werde weiterhin versuchen, so oft wie möglich auf das Auto zu verzichten und meine alltäglichen Strecken mit dem Fahrrad bewältigen.

Bis dahin,
Eure Eva

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