Interviewreihe "Radlerstimmen" (STADTRADELN-Start in 7 Tagen)

Bild Geschrieben am 25.05.2021 von Florian Kretschmann
Team: Schwietering Powercyclists
Kommune: Aachen

Bevor es mit dem Stadtradeln losgeht, gibt es ab sofort bis zum Start von STADTRADELN jeden Tag ein Gespräch mit Radfahrenden, die mir auf meinen Wegen begegnen. Dabei kommen Themen zu sprechen wie bspw. die Motivation sich auf das Rad zu schwingen sowie Wünsche für den Radverkehr für die Zukunft.

Den Anfang macht
Franziska F.,
57 Jahre,
berufstätig,
aus Bonn,
mit einem täglichen Arbeitsweg von 5km.

Fahrradverhalten: Sie erledigt alles mit dem Rad und fährt am Wochenende Touren mit dem Rennrad oder in den Urlaub mit ihrem Tourenbike.

Sie habe ich auf meiner Radtour auf der Balkantrasse getroffen, sie war zu dem Zeitpunkt auf dem Weg von Bonn nach Wuppertal, ihre erste Zwischenetappe auf dem Weg nach Flensburg.

Warum haben Sie sich für das Fahrrad als Verkehrsmittel für den Weg zur Arbeit entschieden?
Weil das Fahrrad es mir möglich macht dann zu fahren, wenn ich muss und ich nicht nach der Arbeit noch auf die Straßenbahn oder den Bus warten muss. Mit dem Auto ist diese kurze Strecke völlig unsinnig und es gibt sowieso nur sehr wenig Parkplätze für Mitarbeitende.

Wie rüsten Sie sich für schlechte Witterungsbedingungen?
Das wichtigste ist vernünftige Kleidung, eine dichte Regenjacke, eine dichte Regenhose für die man gerne auch ein bisschen mehr Geld ausgibt. Ansonsten natürlich einen guten Helm, ein gutes Fahrrad mit guten Bremsen, damit man wirklich jeden Tag fahren kann.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft für den Radverkehr im Allgemeinen?
In erster Linie bessere Radwege, bspw. der Radweg auf dem ich zur Arbeit fahre verläuft auf der linken Seite stadteinwärts und stadtauswärts mit einer Busspur zusammen, was meiner Meinung nach ziemlich unglücklich gelöst ist.

Vielen Dank für das Interview!

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Das nächste Interview Radlerstimmen folgt morgen

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