Alle reden vom Wetter - Radfahrer auch

Geschrieben am 26.05.2021 von Dietrich Jaedicke
Team: Kirchenradler
Kommune: Landkreis Oldenburg

Als ich losfahre, ruft mir die Nachbarin hinterher: "Bleib doch zu Hause. Da kommt so eine dicke Regenwolke." Ich fahre trotzdem, und siehe da, die Wolke zieht an mir vorbei.
Ein andermal fahre ich bei strahlendem Sommenschein los und dann plötzlich buchstäblich aus heiterem Himmel fallen doch erst ein paar dicke Tropfen und kurz danach ergießt sich ein Wolkenbruch über mir . Schnell die Regenkleidung an und durch. Mal ist auch ein Unterstand oder eine Schutzhütte in der Nähe, wo ich den Schauer abwarten kann.
Was ich noch nicht wirklich herausgefunden habe: Was ist die beste Regenkleidung? Ein Poncho ist schnell übergeworfen. Er deckt den Oberkörper ab und auch meistens die Hose. Aber bei Wind, vor allem von vorne, erweist er sich als absolut bremsendes Segel. Regenjacke und -hose sind dann besser. Aber wenn man sie etwas länger anhaben muss, wird es auch von innen nass, nicht vom Regen, aber vom Schweiß, weil da nichts wirklich atmungsaktiv ist. Und die Schuhe und Füße werden natürlich auch nass.
Mein immer wieder "erfahrener" Trost: Das ist die Ausnahme. Meistens ist das Wetter, wenn man erstmal unterwegs ist, gar nicht so schlecht, jedenfalls besser als durch die Vorhersage erwartet.
Nur der Wind!? Den E-Bike Fahrenden macht er nichts. - Ach was, für mich kommt er oft genug auch von hinten.

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