2. Woche - Alles im grünen Bereich

Geschrieben am 27.05.2021 von Elisabeth Graw
Team: Stadtrat Hörstel
Kommune: Hörstel im Kreis Steinfurt

Am Donnerstag den 20.05. startete der Tag mit Sonnenschein. Da bei uns der Donnerstag traditionell der Fischtag ist und ich nachmittags keine Zeit für eine Fahrt nach Riesenbeck hatte, nutzte ich die Gelegenheit für einen Ausflug nach Ibbenbüren.
Es ging am Kanal entlang Richtung Gravenhorst. Nachdem ich mich am Kloster etwas umgeschaut hatte, ging es weiter zu dem Friedhof Gravenhorst am Mühlenbrook. Dort warf ich einen Blick auf den neu entstandenen „Friedwald“. Eine schöne letzte Ruhestätte, klein und fein.
An der Aa entlang ging es anschließend weiter über gut ausgebaute Radwege und Fahrradstraßen in die Ibbenbürener Innenstadt. Auf dem Rückweg probierte ich einen Teil der Strecke aus, die Herr Kitten vom ADFC Ibbenbüren, als Radschnellweg von Ibbenbüren nach Rheine ins Auge gefasst hat. Das heißt, ich nahm fast die gleiche Strecke zurück. Statt am Mühlenbrook rechts abzubiegen, fuhr ich allerdings noch Richtung Kanal zur Gedenkstätte für die Opfer der Bombenangriffe von 1944/45. Von hier aus ging es weiter über den Schwarzen Weg, der Kanalbrücke und die Oststraße auf den Fahrradweg zum Bahnhof Hörstel.
Pfingsten ist traditionell ein Radfahrwochenende und üblicherweise findet das Fietzenfest in der Stadt Hörstel statt. Leider erlaubte Corona das aktuell nicht. Daher nutzte ich den Sonntag, um die Verkehrsverbindung von Riesenbeck nach Ibbenbüren zu testen. In Riesenbeck angekommen befragte ich mein Navi nach den Wegen, die nach Ibbenbüren führen. Mein Navi unterscheidet zwischen schnell, schön und MTB. Der schnelle Weg führt über den Postdamm. Den Weg kenne ich. Allerdings hielt mich von dieser Alternative ab, dass es keinen Fahrradweg gibt. Außerdem fahren die Autos dort nicht immer mit der vorgeschriebenen Geschwindigkeit. Und da ich auch gerne etwas von der Natur sehen wollte nahm ich die schöne Alternative. Über die Alte Birgter Straße fuhr ich zur Brumleystraße und weiter den Brumleyweg nach Ibbenbüren. Der Brumleyweg ist leider aktuell eine Baustelle und auch nicht sicher befahrbar. Wenn die Straße wiederhergestellt ist, lohnt sich dieser Weg auf jeden Fall, da man einen fantastischen Blick ins Münsterland hat.
Bis auf eine schnelle Strecke, für den Fahrradberufsverkehr nach Ibbenbüren, hat auch Riesenbeck eine gute Anbindung an die umliegenden Städte und Gemeinden. Nach Hörstel könnte die Verbindung über die Harkenbergstraße verbessert werden. Allerdings ist das größte Problem die Ortsdurchfahrt. Ein Riesenbecker Bürger sagte mal: „Ich komme mit dem Fahrrad überall hin, nur nicht vom Edeka zum K&K.“
In dieser Woche probierte ich noch verschiedene weitere Strecken aus. So war ich beispielsweise in Dörenthe, in Sinningen, in Veltrup und in Elte. Im Einzelnen kann ich gar nicht alles aufführen was mich beeindruckte. Manchmal fuhr ich querfeldein, verlor auch schon mal die Orientierung und war dann froh, dass mein Navi mich wieder auf den richtigen Weg brachte. Nachhaltig ist der Eindruck, dass die Natur aktuell förmlich explodiert und das Grün überwältigend ist.
Einen kleinen Abstecher will ich am Ende noch erwähnen. Am Dienstag schaute ich mir noch das Projekt „WiesenWunder“ in Riesenbeck an. Hinter den Sportanlagen des Teuto Riesenbeck direkt am Hof Lammers soll ein Lehrgarten zur Nutzung als „Grünes Klassenzimmer“ in Kombination mit einer Streuobstwiese entstehen. Die Streuobstwiese und die Totholzhecke sind bereits angelegt. Ein ambitioniertes, tolles Projekt einer engagierten „Streuobstwiesengruppe“ unter dem Dach des Heimatvereins Riesenbeck.
Nun bin ich gespannt, was mich in der letzten Woche erwartet.

BildBildBildBildBildBildBildBildBild

Teilen: Facebook | Twitter