Wir radeln weiter – komm mit auf die Rheinberg-Tour!

Geschrieben am 27.05.2021 von Manuela Bechert
Team: Offenes Team - Rheinberg
Kommune: Rheinberg im Kreis Wesel

Warum das Stadtradeln niemals enden sollte ...

Es gibt etliche schöne Erzählungen darüber, wie Bücher und deren Figuren lebendig werden. Literatur und besondern Büchern wird etwas mystisches und geheimnisvolles, aber auch eine Art Wandel und Reise nachgesagt – das gilt auch fürs Radfahren!

Wenn ich auf dem Rad sitze ist das oft Alltag, Sport, oder Zweck erfüllend – oft aber ist es auch eine genussvolle Fahrt, ein Reisen, welches mich oft auch gedanklich von der Irdischen Welt entfernt und mich davon trägt und immer wieder neue Geheimnisse und Gedanken entdecken lässt. Seien dies geheimnisvolle Orte, oder aber auch nur geheimnisvolle Gedanken. Das Rad trägt und lässt genügend Raum für solch phantasievolle Ausflüge – auf dem Wege und im Geiste.
Die letzten drei Wochen des Stadtradelns haben mir erneut die Schönheit des Radreisens vor Augen geführt. Die Entschleunigung, welches das Rad verglichen mit dem Automobil mit sich bringt, hat sich über mich gelegt. Wirkte auf der einen Seite kraftraubend, auf der anderen kraftschöpfend. Ein schönes Paradoxon, welches da mit uns radelt.

Daher ist es im Grunde auch egal, ob das Stadtradeln nun vorbei ist, denn es kann auch als Motivation und somit als Anfang eines Wandels für einen jeden verstanden werden. Ich denke, dass ein solcher Wandel, welcher sich in einem jedem Radler vollzieht und die Luft der Freiheit, welche der Wind uns auf den unzählig schönen Wegen des Niederrheins um die Ohren weht, weitaus mehr Bedeutung hat, als eine abgeleistete Kilometerzahl. Wir sollten also für niemand anderen als uns selbst in die Pedalen treten. Den Gedanken des Wettbewerbes etwas bei Seite schieben und uns selbst primär etwas Gutes tun wollen. Verfestigt sich ein solcher Gedanke, dass wir damit etwas für unser Wohlbefinden tun, indem wir Zeit mit uns selbst und den Gedanken die wir in uns tragen verbringen, wird das Radeln auch fester Bestand unseres Alltags und somit unser ökologischer Fußabdruck akzeptabler und wir tun von quasi von ganz allein Gutes für unser Klima. Das Setting ist dabei jedoch ausschlaggebend, denn ist es für uns einfacher uns selbst Gutes zu tun, als für ein nicht sichtbar und wenig plakativ scheinendes Klima aufs Rad zu steigen.

Gerne möchte ich alle Rheinberger*innen dazu anhalten weiterhin aufs Rad zu setzen und nun einfach so weiter zu machen. Ganz ohne den Gedanken eines Vergleiches, oder gar Wettkampfes – einfach nur, um euch selbst einen Gefallen zu tun!

Um die Motivation an dieser Stelle ein wenig zu stärken, lade ich alle Velo-Liebhaber*innen herzlich dazu ein, mich auf einer meiner Lieblingsrunden rund um Rheinberg zu begleiten. Dies natürlich zu den momentan herrschenden Corona-Regularien, also bitte kommt frisch getestet, geimpft, oder genesen und weist dies vor Fahrtantritt auch nach. Die Runde ist für alle machbar und schön und rund 17 Kilometer lang. Familien inklusive Großeltern und Kindern sind herzlich eingeladen! Während der Fahrt werde ich auch historische Einblicke in unser schönes Rheinberg geben, dabei unterstützt mich der wundervolle Renan Cengiz, mit dem ich auch das Kulturprogramm rund um den spanischen Vallan initiiere.

Termin der Radtour: Sonntag, der 6. Juni 20121
Uhrzeit : 14Uhr
Treffpunkt : Unterhalb des spanischen Vallans im Rheinberger Stadtpark

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