Die ersten Tage als Stadtradel Star Bielefeld

Bild Geschrieben am 03.06.2021 von Stefan Mielke
Team: Fahrräder bewegen Bielefeld
Kommune: Bielefeld

„Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.“.
Albert Einstein am 5. Februar 1930 in einem Brief an seinen Sohn Eduard.

Ich bin sehr glücklich, dass ich dieses Jahr als Stadtradel Star meine Heimatstadt Bielefeld repräsentieren darf.

Fahrradfahren bedeutet mir sehr viel.
Zum einen ist es für mich Freiheit und zum anderen Spaß an der Bewegung.

Als Vorsitzender von dem Verein „Fahrräder bewegen Bielefeld“ https://fbb.bike/ und Mitinitiator der „Sattelbar – MITeinander Bielefeld erfahren“ https://awo-bielefeld.social/s/sattelbar/space/space/home erlebe ich oft, wie die Liebe zum Fahrrad immer wieder neue Verbindungen von Menschen stiftet


Wenn ich ein Rad betrachte, sehe ich die Nabe, von der viele Verbindungen ausgehen, die aber letztendlich auch das Rad zusammenhält.
Ähnlich sehe ich die Wirkung von FBB auf unsere Gesellschaft und auch innerhalb unseres Vereins Das Rad
• ermöglicht Bewegung
o Fahrradmobilität für alle
• es ist nachhaltig
o wir können es gemeinsam reparieren und uns dabei kennenlernen
• es ist gut für die Umwelt
o CO2 Ausstoß wird vermieden
• es schafft Beschäftigung.
o dies zeigen die steigenden Beschäftigungszahlen in der Fahrradbranche und auch bei unserem Verein „Fahrräder bewegen Bielefeld e.V.“

Wenn ich aus meinem Arbeitszimmer auf den Teutoburger Wald schaue, sehe ich direkt vor meiner Tür die unübersehbaren Auswirkungen des Klimawandels.
Dagegen möchte ich aktiv etwas unternehmen und habe mich deshalb entschieden, wann immer es geht, mein Fahrrad zu nutzen.
Mit diesem Handeln möchte ich ganz persönlich die Verkehrswende unterstützen.

Gerne nehme ich deshalb diese Herausforderung!
Hier kann ich beweisen, dass es möglich ist, drei Wochen komplett auf das Fahrrad umzusteigen.
Ich wohne in einer Hanglange unterhalb des Teutoburger Waldes und bin als Bankkaufmann in Stukenbrock tätig.
Mein täglicher Arbeitsweg (16 km) führt mich also über den Rütli , Selhausen, Oerlinghausen/Königshof nach Stukenbrock.


Die ersten Tage des Stadtradelns liegen hinter uns. Am Sonntag habe ich mein Auto abgestellt und die Garage mit einem Hinweisschild gesperrt.

Nach einem Start in den Morgennebel hat die Woche dann begonnen! Aufgrund der schlechten Sichtverhältnissen und der nicht minder schlechten Straße rauf zum Rütli hatte ich mich für die Nutzung des Wanderwegs entschieden - wenn ich es positiv sehen möchte, war dies ein zusätzliches Training (Exkurs: Vielleicht erinnert sich der eine oder andere an die Diskussion, dass die geflüchteten Menschen, die oben im alten Rütli-Hotel wohnen mit dem Fahrrad fahren sollten, statt Fahrmöglichkeiten von der Stadt angeboten zu bekommen. Diesen Mitbürgern möchte ich einmal die Strecke können).

Die Abfahrt nach Lämershagen, die Auffahrt nach Oerlinghausen und dann nach Stukenbrock zu meinem Arbeitsplatz hat dann für alles entschädigt.

Ich genieße jeden Tag die Bewegung und die eigentlich tolle Landschaft. Eigentlich - leider sind auch hier die Folgen des Klimawandels an mehreren Stellen unübersehbar.

BildBildBildBildBild

Teilen: Facebook | Twitter