Mittwoch, 02.06.2021

Geschrieben am 03.06.2021 von Renate Duesmann
Team: Böer-Clan
Kommune: Ochtrup im Kreis Steinfurt

Eine schöne, aber auch anstrengende Zeit ist vorbei. Zum Schluss packt einen noch einmal der Ehrgeiz, dass z. B. der Kreis Steinfurt den Kreis Borken überholt, oder ich unter den Stadtradelnstars unter den ersten fünf Platzierten bis dato bleibe. Unser Team hat beständig den 2. Platz in Ochtrup belegt. Aber der Wettkampf ist ja eigentlich zweitrangig. Der Begriff „Stadtradelnstar“ sollte geändert werden. Ziel ist es, Leute zum Radfahren zu bewegen, vor allem zu Zielen in Ochtrup. Das sollte zur Selbstverständlichkeit werden, das Fahrrad zu nehmen, wenn es möglich ist. Um sich daran zu gewöhnen, ist meiner Meinung nach das Stadtradeln über 3 Wochen eine gute Möglichkeit. Wenn dies Umdenken bei ein paar Leuten klappt, ist mein Ziel erreicht.
Für mich gibt das Stadtradeln den Anstoß, aber es bedarf noch der persönlichen Ansprache, Menschen zu bewegen, z. B. die Brötchen mit dem Rad statt mit dem Auto zu holen.
Da gibt es einmal den klimaschützenden aber auch den gesundheitlichen Aspekt. Ich habe bereits 2 Zuschriften bekommen, dass mein Blog oder der Zeitungsartikel sie zum Nachdenken gebracht hat. Das wäre schön, wenn es auch zum Umdenken und zum Fahrradfahren führt.
Auch Urlaub kann man immer besser als Fahrradtour machen. In Zügen, selbst in ICEs, gibt es Plätze für Fahrräder. Mein Mann und ich machen das gerne, z. B. den Weser – Rad – Weg, die Haase -Ems Tour oder den Ruhrtalradweg. Fürs Gepäck braucht man regendichte Fahrradtaschen. Beim Gepäck reduziert man von Tour zu Tour. Man merkt, mit wie wenig Gepäck man auskommt. Sachen für den Kulturbeutel gibt es im Drogeriemarkt in kleinen Behältern.
Alles in allem muss man aber doch noch einmal sagen, dass die Infrastruktur, auch in Ochtrup, fürs Fahrradfahren noch viel besser werden muss.

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