Fahrradland Sachsen-Anhalt

Bild Geschrieben am 13.06.2021 von Christine Böckmann
Team: Radeln gegen Rassismus
Kommune: Magdeburg

Sachsen-Anhalt ist eigentlich ein ideales Fahrradland: Die Flussradwege an Saale und Elbe locken zahlreiche Tourist*innen und auch abseits dieser Hotspots gibt es viele interessante Radrouten zu entdecken.
Bei meiner heutigen Tour befuhr ich Teilstücke vom Aller-Elbe-Radweg, Elberadweg, Telegrafenradweg und vom Klusradweg: wunderschöne Landschaften, ideal zum Radfahren (heute allerdings mit einigem Gegenwind).

Damit diese Radwege attraktiver werden (und vielleicht noch mehr Menschen von der Schönheit Sachsen-Anhalts überzeugen), wünscht Mensch mit Fahrrad sich allerdings noch ein bisschen mehr Engagement vom Land und von den Kommunen.
Immer wieder flucht man z.B. über schlecht ausgeschilderte Baustellen. Heute bot z.B. die Kreuzung mit der B189 eine Baustelle, wo der Radweg an einer Bake endet und Mensch das Fahrrad direkt neben den vorbeifahrenden Autos schieben darf (s. Foto). Wieso stellt man da nicht noch mehr Baken auf, um Radfahrer*innen zu schützen?
Oder die Internetseite zum Aller-Elbe-Radweg empfiehlt die Anreise zum Startpunkt Seggerde mit dem Rufbus (https://www.regionmagdeburg.de/Freizeit-und-Tourismus/Aktiv-Natur/Radwandern/Aller-Elbe-Radweg/). Ob der Fahrräder mitnimmt?

Doch trotz anfangs bedecktem Himmel, Gegenwind, nervigen Baustellen, fehlenden Schildern oder Rüttelstrecken mit altem Kopfsteinpflaster: Das Radfahren ist zu schön, um sich davon abschrecken zu lassen.
(Und irgendwann werde ich irgendwie mit dem Fahrrad nach Seggerde kommen, um den Aller-Elbe-Radweg komplett zu fahren.)

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