Grenzen verschieben

Bild Geschrieben am 14.06.2021 von Peter Swarovsky-Pergande
Team: Dunker Wörsdorf
Kommune: Idstein

Letztes Jahr fragte mich Thomas, wann wir uns auf dem Feldberg sehen, damals sagte ich noch: „niemals“. Nach den Erfahrungen der Woche, passiert es vielleicht doch noch mal.
Diese Woche hatte ich eine Verabredung mit dem Weiltalweg https://de.wikipedia.org/wiki/Weiltalweg, eigentlich schon seit Jahren, aber wie da hin kommen. Mit Bus und Wandern, aber wo übernachten? Oder vielleicht mit der Bahn und Fahrradbus zur Quelle? Oder eine Freundin bitten, Fahrrad und Radler mit dem Auto zum Roten Kreuz zu fahren, kam eigentlich auch außerhalb des Stadtradelns nicht in Frage. Alles irgendwie schwierig.
Nach etwas Planung und voll motiviert, ging es dann Mittwoch einfach vor der Haustür los. Nach einer Dreiviertelstunde war die Außengrenze von Idstein erreicht und die restlichen Höhenmeter bis zur Quelle der Weil, auf 738 m ü. NHN, fuhren sich erstaunlich gut. Danach wurde, mehr oder weniger gemütlich, immer entlang der Weil, bis zur Mündung in die Lahn nach Weilburg geradelt. Für den Rückweg hatte ich dann überwiegend die Bahn genutzt.
Fazit: Ein wunderschöner Tag, einfach mal machen. Nicht für jeden schönen Radweg muss man eine Bahntrasse stilllegen!

Den Rest der Woche aufs Auto zu verzichten, fiel leicht. Ich versuchte jeden Tag ein paar km zu radeln. Besonders schön, waren die Ausflüge durch das Haubental nach Auroff oder etwas Wurst kaufen in Gnadenthal, entlang meiner Lieblingsstrecke durchs Wörsbachtal.

Samstag hatten wir eine wunderschöne Dunker-Tour im kleinen aber feinen Kreis, mit Gästen aus der Kernstadt. Dr. Birgit Anderegg gab uns als „Stadtradeln-Star“ die Ehre, auch dies war eine sehr schöne Tour. Auf dem Plan stand der Wörsbach-Emsbach Rundweg. Es kam dann noch ein kleiner Abstecher nach Limburg und den Bürgergarten hinzu.

Sonntag kam es zum Gegenbesuch. Mit ein paar netten Menschen der ULI, starteten wir im Bürgergarten, um die Ortsteile Wörsdorf und Walsdorf zu erfahren. Im Vordergrund standen hier die zahlreichen Möglichkeiten zur Verbesserung der Radinfrastruktur. Da Idstein keine Insel ist und damit die Ausfahrt sich auch lohnt, gab es noch kleinere Umwege über Würges, Esch und Bermbach, um die Vernetzung zu den Nachbargemeinden zu begutachten.

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