Global denken, Lokal handeln

Bild Geschrieben am 19.06.2021 von Peter Swarovsky-Pergande
Team: Dunker Wörsdorf
Kommune: Idstein

Zum Glück haben wir in Wörsdorf noch gutes Leitungswasser aus eigenen Quellen und sind nicht auf Wasser aus dem Rhein angewiesen. Dennoch kaufe ich ab und zu Mineralwasser als Notfallreserve und dazu leckere Getränke, überwiegend aus der Region, natürlich im örtlichen Fachmarkt.

So ging es diese Woche mal wieder in den Getränkefachmarkt Kampmann. Die Vorräte an Mineralwasser aus dem goldenen Grund und Äppler von Heil aus Laubus-Eschbach sollten aufgefüllt werden, bevor die große Hitze kommt. Hier gibt es auch die leckeren Bio-Säfte von Heil. Natürlich auch alles andere was das Herz begehrt. Was nicht auf Lager ist, kann per Telefon oder email bequem bestellt werden, alles zu einem günstigen Preis. Natürlich kaufe ich ausnahmslos Pfandflaschen, überwiegend aus Glas. Einweg gibt es hier sowieso nicht, warum auch.

Das immer nette Personal lädt die Kisten in Anhänger, Handwagen oder Autos. Wer keine Möglichkeit hat, selbst zu kommen wird beliefert. Lastenrad, Anhänger oder gar tonnenschwere anderweitige Fahrzeuge sind zumindest zum Getränke kaufen hier nicht nötig.

Der Vorteil von Einkaufen mit Fahrrad und Anhänger liegt natürlich darin, dass man von Tür zu Tür fahren kann. Autofreie Wohngebiete wären kein gefühltes Problem mehr, Straßen und Wege im Quartier würden viel weniger Fläche verbrauchen und versiegeln.
Meinen „Hinterher“ kann man sogar durch umstecken der Deichsel in einen Handwagen verwandeln und so die Vorräte bis in die Wohnung fahren.

Natürlich könnte man auch das Wasser der Franzosen in Plastikflaschen importieren, diese mit tonnenschwerem Gerät nach Hause schaffen und anschließend das Plastik in die Landschaft werfen, aber warum sollte man das tun?

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