Wilhelm Mooser Stadtradel-Blog II

Geschrieben am 19.06.2021 von Wilhelm Mooser
Team: Gymnasium Marktoberdorf
Kommune: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Auf meiner täglichen Radstrecke zur Schule begegneten mir vor dem Beginn des Stadtradelprojektes meist nur zwei bis drei Radfahrer, die wohl ebenso auf dem Weg zur Arbeit waren.
Bereits am ersten Montag der Stadtradelwochen hat sich diese Zahl mit acht Begegnungen fast verdreifacht und im Laufe der ersten Woche sogar jeden Tag nochmals stetig erhöht. Die traumhaften Witterungsbedingungen der vergangenen Woche haben den Verzicht auf das Auto leichtgemacht. Ebenso motivierend war die Begegnung mit Gleichgesinnten.
Die sich langsam bemerkbar machende Verbesserung meiner Radfahrkondition in Verbindung mit dem Gedanken, sich selbst und der Umwelt was Gutes zu tun, lässt meine Freude am Radeln täglich wachsen.
Der Spaß, den Radeln machen kann, lässt sich bei manchen Radlerkolleg*innen allerdings nicht immer so leicht feststellen. Mit angestrengter Miene, den Blick geradeaus gerichtet, begegnet man sich und nimmt scheinbar keine Notiz voneinander. Dabei wäre ein Blickkontakt, verbunden mit einem kurzen, freundlichen Gruß, so einfach und wohltuend. Hier könnten die Motorradfahrer, die meist bei einer Begegnung auf dem Motorrad mit einem freundlichen Winken ihr Gemeinschaftsgefühl zum Ausdruck bringen, uns Radlern ein Vorbild sein.
Das offene Visier unserer Radlerhelme erlaubt uns sogar, im Gegensatz zu den Motorradhelmen, ein gegenseitiges herzhaftes „Griaß di!“.

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