Alltag,Lastenrad,Fordbildung

Geschrieben am 19.06.2021 von Daniela Epple
Team: Wirbelzwerge
Kommune: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Meine erste Woche als Radelstar:
Eins vorne weg, soviel hat sich in meinem Alltag nicht verändert, ich radel eh meistens alles.
Zum Start des Stadtradelns bin ich nach Rettenbach am Auerberg zum Geburtstag meiner Schwester geradelt.Ein Kleid in der Fahrradtasche damit ich nach der Tour adrett gekleidet feiern konnte.Den Rest der Woche waren meine standardmäßigen Runden: einkaufen, zur Arbeit und auch endlich wieder meine Sportgruppen.Hier habe ich es geschafft, für meine Nordic-Walking-Gruppe ausreichend Walkingstöcke sicher am Fahrrad zu verstauen.Auch meine Familie ist fleißig mit dabei, meine Kinder radeln in die Schule, mein Mann, wenn kein Homeoffice ist, in die Arbeit nach Kaufbeuren.
Die einzige Autofahrt die ich wirklich machen musste, war zwei alte Damen mit zu meiner Turngruppe zu nehmen.Da habe ich mir vorgestellt, wie schön es wäre, gäbe es eine Fahrradrikscha zum Ausleihen.Sicher wäre das für manch meiner Patienten eine willkommene Abwechslung zum Auto. Um die mit dem Auto zurück gelegten Kilometer wieder gut zu machen, habe ich mich entschieden, den Trupp vom Foodsharing einmal die Woche mit dem zum ausleihenden Lastenrad zu unterstützen. Ich war doch sehr erstaunt, wieviele Lebensmittel in die Box vorne am Fahrrad passen.
Vollgeladen ging es durch die Stadt zum Fairteiler,
da war schnell klar, dass der Radweg nicht für ein Lastenrad gedacht ist. Die Absenkungen sind zu schmal und um mit Last zu fahren komisch angeordnet.Das ist mir mit einem normalen Fahrrad nie aufgefallen.So habe ich mich wie ein Auto bewegt, hatte ja auch das geladen, was viele nicht für möglich halten, dafür aufs Auto zu verzichten.Das Lastenrad ist toll und wenn man sich nach kurzer Zeit an die Lenkung gewöhnt hat, macht es wirklich richtig Spaß!
Am Freitag bin ich mit dem Rennrad nach Petersthal bei Oy zu einer Freundin geradelt, alle notwendigen Sachen im Rucksack dabei.Hier werden wir übers Wochenende eine Online-Fortbildung machen und dann geht’s wieder heim. Ich freue mich schon auf viele weitere Radkilometer!

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