2. Woche 21

Geschrieben am 21.06.2021 von Arne Dalko
Team: Die Ärgertherapeuten
Kommune: Bad Segeberg im Kreis Segeberg

Die 2. Woche Stadtradelns beginnt mit einigen Reifenpannen. Die erste bemerke ich nach der Arbeit. Im Beisein von Patienten einer Suchtstatin für 16 bis 21 jährige flicke ich meinen Reifen. Die Patienten scheinen interessiert und sich zu wundern wie schnell man sich selbst in einer solchen Lage helfen kann. Für einige von ihnen hieße so eine Panne wohl jemanden anrufen zu müssen der sie mit einem Auto abholte. Am nächsten Tag flicke ich abermals und bleibe den übernächsten, trotz eines neuen Schlauches, 3,5 km vor dem Ziel, mit plattem Reifen auf der Strecke. Eine viertel Stunde habe ich noch Zeit, also jogge ich mit Rad an der Hand den Restweg zur Arbeit und komme pünktlich an. Die Entscheidung mit dem leichten Rennrad zu fahren zahlt sich jetzt aus.
Oder wäre mir die Panne mit dem robusteren Trekkingrad erspart geblieben?

Der Rest der Woche ist einfach nur heiß, scheinbar sind wir in einen japanischen Zuwarmi geraten. Auf dem Rad lässt sich die Hitze noch am besten ertragen und die Dusche vor der Arbeit macht frisch.

Für den Wehmutstropfen dieser Woche sorgt ein Konzert in Lübeck, das wir canceln, weil wir dann doch keine Lust haben um 0:00 und nach eventuellem Genuß alkoholischer Getränke 35 km durch die Nacht zu radeln.

Und dann war da ja noch der Radunfall meiner Frau. Nach einer Kollision mit einem Auto konnte das Vorderrad nicht mehr bewegt werden. Auf dem Hinterrad schiebend bringe ich das Fahrrad zur 1,5 Km entfernten Werkstatt, während meine Frau unsere 2 heilen Räder schiebt, damit wir anschließend nicht zu Fuß gehen müssen..Zum Glück war ihr außer dem Schrecken nichts passiert.
Die Zu Fuß zurückgelegten Kilometer zur Werkstatt und die 3,5 KM Joggingstrecke nach meiner Reifenpanne auf dem Weg zur Arbeit, füge ich übrigens meinen geradelten Gesamtkilometern zu, schließlich waren die Räder dabei.

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