Ein tierisches Fazit

Ein Fazit ist ja eigentlich etwas schönes: man hält an, schaut zurück, sammelt sich und macht sich dann meist erneut auf den Weg. Und für die erste Woche habe ich das auch bitter notwendig: trotz Ebike und kaum Abendterminen schaffe ich gerade mal lausige 60km. Das katapultiert mich so ziemlich ans Tabellenende der Stadtradeln-Stars, obwohl ich in dieser Wertung eigentlich deutlich besser abschneiden möchte als letztes Jahr (was ja keine Kunst sein sollte). Eine Fahrt im Vollregenschauer ohne Regenkleidung, Familienausflug mit leerem Akku und große Anmeldeprobleme meiner Bürgerinnen und Bürger beim Stadtradeln heben die Radellaune auch nicht merklich. Da bleibt tatsächlich nur der hoffnungsvolle Blick nach vorne: immer ein Regenjäckchen ins Gepäck und ab und zu auch mal ein paar Umwege fahren um die Gastronomie unserer Nachbargemeinden zu unterstützen. Viele unserer Bürgerinnen und Bürger machen es vor, wie es geht. Und wer Angst vor Datentracking hat, kann die gefahrenen Kilometer auch direkt eintragen. In diesem Sinne: Holen wir den inneren Schweinehund aus uns heraus und spannen ihn vors Rad.