(Groß-)Einkauf mit dem Rad

Bild Geschrieben am 21.06.2021 von Nina Meyer-Weidemann
Team: Grüne Frankenberg
Kommune: Frankenberg (Eder)

In den letzten Monaten war ich zur Kontaktreduzierung wegen Corona sowie zur Zeitersparnis nur 1x pro Woche einkaufen. Mit dem ganzen Wocheneinkauf für einen 2-Personen-Haushalt war ich dabei über ein Auto ganz dankbar, und dachte, mit dem Fahrrad würde ich soviel nicht auf einmal mitkriegen und müsste auf jeden Fall zweimal pro Woche los.
Am Ende ging es doch besser als gedacht und mit Fahrradkorb und Rucksack ließ sich tatsächlich der Einkauf einer ganzen Woche + Drogerieartikel transportieren. Aufpassen muss man allerdings, nicht doch zu viele Vorräte auf einmal mitzunehmen - sonst baumelt schnell ein zusätzlicher Beutel am Lenker :D

Positive Erfahrung: es ist möglich, den Einkauf allein mit dem Rad zu transportieren. Wenn man mehr Vorräte, Getränke oder ähnliches transportieren wollte, könnte man entweder öfter fahren, sich Fahrradtaschen oder -Anhänger anschaffen oder halt doch ab und zu die großen Sachen mit dem Auto transportieren. Die restlichen Einkäufe sind dann mit dem Rad kein Problem mehr.

Negative Erfahrung: wie so oft von Autofahrern auf schmalen Straßen (wie der Bottendorfer Straße) mit zu wenig Abstand überholt worden, weil sie es nicht aushalten, mal 20 Sekunden hinter einem Fahrrad zu bleiben und kurz langsamer zu fahren. Hier fühlt man sich in Frankenberg als RadfahrerIn im Straßenverkehr leider oft nicht sicher, da es im Stadtgebiet zu wenig eigene Radwege oder Fahrradspuren auf Straßen gibt. Höchste Zeit für die Umsetzung des Radwegekonzepts, um solche gefährlichen Situationen zu vermeiden!

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