doch schon wieder Donnerstag

Geschrieben am 24.06.2021 von Heike Rohn
Team: Die Ärgertherapeuten
Kommune: Bad Segeberg im Kreis Segeberg

Jetzt sind schon fast drei Wochen vorbei. Kurz nach meinem letzten Beitrag, hatte ich eine unangenehme Begegnung mit einem Auto, so dass ich mein "Stadt-Rad" zur Reparatur bringen musste, da das Vorderrad so verbogen war, dass das Rad nicht mal mehr zu schieben war. Zum Glück ist mir nichts passiert. Dieses Erlebnis hat mir deutlich gemacht, wie schnell man als Radfahrender "unter die Räder" eines Autos kommen kann. Ich dann sofort wieder rauf auf mein geliebtes Gravelbike und nur schnell weiter fahren. Das kaputte Rad hat dann mein Mann auf dem Hinterrad geschoben und ich bin mit unseren beiden Rädern schiebenderweise nebenher zur Werkstatt gegangen. Nicht nur die Autofahrer sind eine Gefahr. Letzte Woche beim Durchfahren einer schlecht einsehbaren Unterführung, habe ich, um mich bemerkbar zu machen, die Fahrradklingel betätigt und bin äußerst rechts gefahren. Leider kam mir ein flotter Rennradfahrer genau auf meiner Spur entgegen. Zum Glück konnte er mir ausweichen. Eine Entschuldigung wäre auch nicht schlecht gewesen...
Vorgestern habe ich privat einen gebrauchten Grill günstig ergattert. Das Abholen gestaltete sich etwas umständlicher, als wenn ich schnell mal mit dem Auto vorgefahren wäre: Den Grill auf dem Rad drapiert, mit rechts gehalten und mit links das Rad geschoben.
Letztens fahre ich nachmittags schnell nach Hause, wollte ja noch so viel erledigen. Nach 16 km, bemerke ich, dass das Hinterrad fast platt ist. Also den letzten Kilometer bis nach Hause schieben. Dann schnell im Sauseschritt den Reifen flicken, ach nee, lieber schnell den anderen geflickten aufziehen, das geht schneller. Dann geht´s los zur Bandprobe nach Wahlstedt und später wieder nach Hause. Am nächsten Morgen um 5:30 Uhr will ich zur Arbeit fahren, da bemerke ich, dass der Reifen wieder Luft gelassen hat. Also noch mal ordentlich Luft drauf geben und los. Nach 14 km noch mal nachpumpen und anstelle von Pause auf der Arbeit, heißt es Rad flicken. Bis jetzt hält der Reifen.
Mal sehen, was die letzten beiden Tage noch bringen.

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