Routiniert mit dem Fahrrad unterwegs

Geschrieben am 26.06.2021 von Daniela Epple
Team: Wirbelzwerge
Kommune: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Die zweite Woche beim Stadtradeln.
Sie beginnt mit meinem Rückweg von Petersthal.Ab Oberthingau fahre ich über die neu gebaute Straße und wundere mich, dass die Straße zur Rennstrecke ausgebaut wurde und man auf einen Fahrradweg verzichtet hat.Wie kann das sein in der heutigen Zeit? Es ist höchste Zeit, den Fokus nicht mehr nur auf das Auto zu legen.
Meine täglichen Touren zur Arbeit und Einkaufen laufen bei mir automatisch mit dem Fahrrad und ich merke, dass wenn ich meine Runden gut und schlau plane, ich auf das Auto wirklich verzichten kann.Wenn ich oder meine Familie mal wegen starkem Regen nicht radeln möchten, wäre ein Mitfahrerbänkle ideal, von und nach Rieder ist es eigentlich ausgeschlossen nicht weg zu kommen.
Was ich aber am aller schönsten am täglichen Radeln finde, ist dass ich meine Umgebung ganz anders wahrnehme.Sehe ich früh morgens mal ein Reh oder Hase, nachmittags die Bienen und Schmetterlinge auf den Wiesen.Nach einem Regenschauer duftet es auch wieder schön frisch und ein kühler Wind bläst mir um die Nase, Dinge die ich nur auf dem Fahrrad in seiner Intensität wahrnehmen kann.
Diese Woche haben meine Sportdamen eine andere Mitfahrgelegenheit gefunden, ich komme doch ohne die eine Autofahrt aus.Trotzdem bin wieder beim Foodsharing dabei gewesen.Allein um wieder mit dem Lastenrad zu fahren und vielleicht auch ein bisschen um zu gucken, wann die Box vorne platztechnisch an ihre Grenzen kommt.Es ist unfassbar, wieviele Lebensmittel sich darin verstauen lassen.Mittlerweile habe ich auch schon ein bisschen Erfahrung und weiß, welche Wege ich mit dem Lastenrad nutze und welche besser nicht.
Nächste Woche ist die letzte Woche als Radelstar, danach wird sich nicht viel an meinem Verhalten ändern, dennoch werde ich versuchen, auch Autofahrten intelligent zu lösen.

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