Tour de Ortsteile

Bild Geschrieben am 27.06.2021 von Dr. Birgit Anderegg
Team: Offenes Team - Idstein
Kommune: Idstein

Die vergangene Woche, die die letzte des dreiwöchigen Stadtradelns war, stand ganz im Zeichen einer Tour durch die Ortsteile:

Beruflich blieb nicht viel Zeit zum Radeln, das Wetter lud auch nicht an jedem Tag dazu ein. Aber Alltagserledigungen und Termine mußten halt dennoch sein. Und da die Woche für uns Kommunalpolitiker:innen ziemlich viele Termine bereit hielt, sind die ca. 140 Wochenkilometer quasi als "Tour de Ortsteile" zusammengekommen:

Montag - Ortsbeiratssitzung in Wörsdorf: Einer der am schlechtesten zu nutzenden Fahrradständer kommunenweit ist derjenige am DGH in Wörsdorf, leider.
Dienstag - Ortsbeiratssitzung in Idstein-Kern: Am Kulturbahnhof sind jede Menge Fahrradständer entstanden. Jetzt muß es nur noch etwas einfacher für Alltagsradler:innen werden, dorthin zu kommen.
Mittwoch - Ortsbeiratssitzung in Heftrich: Wenn man sich erstmal über die Landesstraße nach Heftrich gezittert hat, kann man sein Rad an der Willi-Mohr-Halle wunderbar parken.
Samstag - ehrenamtlicher Arbeitseinsatz beim Vereinsring in Kröftel: Ein Fahrradständer am DGH/an der Feuerwehr wäre wünschenswert.
Sonntag - dritte von drei Sonntagstouren der ULI durch die Ortsteile, um sie sich aus der Perspektive von Radfahrenden hinsichtlich ihrer neuralgischen und/oder verbesserungswürdigen Stellen anzusehen.

FAZIT: Unsere Kommune hat so weit auseinanderliegende OTs, daß man als konsequente Alltagsradlerin zwar immer nur vergleichsweise kurze Strecken fahren muß (von Idstein-Kern nach Kröftel und zurück sind es keine 25km), insgesamt aber dann schon einiges an Strecke runterschrubbelt.
Das ist auch für Termine und unter dem angeblich uns alle ja so knechtenden Zeitdruck immer möglich, wenn man es wirklich will und entsprechend plant.
Die Infrastruktur dürfte allerdings noch deutlich verbessert werden - vor allem auch zwischen den einzelnen Ortsteilen. Denn wer nicht über ein geländegängiges Rad verfügt und womöglich, wie ich, auch weiterhin unmotorisiert fährt, muß schon ein bißchen planen, um nicht völlig derangiert am Ziel anzukommen (und etliche der weniger steilen Wege sind bei schlechtem Wetter schnell schlecht befahrbar).

In drei Wochen sind so über 500 Alltagskilometer zusammengekommen, die sich gemäß Stadtradeln-Konversion auf über 75 kg eingespartes CO2 summieren. Immerhin. Ein Anfang. Und wenn immer mehr von uns dazu beitragen, haben wir gemeinsam schon einiges bewirkt.

Danke, daß Sie und Ihr alle dabei wart!

BildBildBildBild

Teilen: Facebook | Twitter