Montag, 28. Juni 2021 (nach zwei Wochen)

Geschrieben am 28.06.2021 von Joachim Knoche
Team: Gemeinderat Pfedelbach
Kommune: Pfedelbach im Hohenlohekreis

Herzlichen Glückwunsch!
Schon nach knapp zwei Wochen ist Pfedelbach schon einmal ganz um die Welt geradelt (40.075km). Dieses Ziel, das ich vorher vorgegeben hatte, ist nun schon weit übertroffen. Heute, nach zwei Wochen, liegt der aktuelle Gesamtkilometerstand schon bei 49.700km, die 350 aktive Radler in 42 unterschiedlichen Teams geradelt sind. Mal sehen, was noch in der dritten Woche geht.

Rückblick auf meine Benutzung des Lastenfahrrads
80km bin ich mit dem coolen Lastenfahrrad geradelt. Zweimal war ich größer einkaufen, mehr als ich sonst mit meinen Satteltaschen transportieren kann, und zweimal habe ich es als E-Bike benutzt und bin über steile Berge der Umgebung von Pfedelbach geradelt. An die Länge des Fahrrads und an mein neues Gleichgewicht musste ich mich erst gewöhnen, ging aber recht schnell. Ich wollte es ja unter dem Aspekt ausprobieren, ob es ein gleichwertiger Ersatz eines Kleinwagens sein kann.
Pro:
Falls ich einen Kleinwagen nur allein fahren würde und ich mir zum Einkaufen und für Erledigungen Zeit nehmen kann, lohnt sich ein Lastenfahrrad sehr. Die Ladefläche reicht für einen Wocheneinkauf aus, wenn ich für die Getränkekisten extra fahre. Außerdem ist es sehr sinnvoll, falls ich beruflich oder ehrenamtlich regelmäßig einiges zu transportieren oder auszufahren habe. Der Akku ist so stark, dass ich die steilsten Berge bequem hochkomme und die Reichweite ist auch bei der größten Unterstützung gegeben. Die Aufladezeit des Akkus ist gering. Bei trockenem Wetter kein Problem, bei Regen benötige ich besondere Kleidung. Ein weiterer Vorteil ist, dass ich ein keinen Auto-Parkplatz benötige.
Contra:
Da das Lastenfahrrad recht teuer (ca. 6000.-€) und auch lang und unhandlich ist, wird einige Zeit benötigt, es startklar zu machen und an sicherer Stelle wieder abzuschließen. Die Ladefläche ist begrenzt und ich muss gut vorplanen, was ich wo einkaufe oder was ich mitnehme. Falls ich das Lastenfahrrad für einen Ausflug als E-Bike benutzen möchte, habe ich eben immer die gesamte Ladefläche mit dabei.
Fazit:
Ich muss mir gut überlegen, wofür ich das Lastenfahrrad benötige. Benötige ich es, um regelmäßige „Lasten“ zu transportieren und habe für andere Freizeitausfahrten noch ein anderes Fahrrad, ist ein Lastenfahrrad sehr sinnvoll. Eine mögliche Alternative dazu könnte eine E-Bike mit variablen Anhänger sein. Ein Zweitauto kann es nur ersetzen, wenn ich das Auto nur für mich alleine benutze und ich es nicht für weitere Entfernungen benötige.

Rückblick auf zwei Wochen STADTRADELN
Wie ist es Ihnen in den zwei Wochen ergangen?
Ist das STADTRADELN eine gute Erfahrung für Sie?
Was haben Sie erlebt?
Ist das Fahren im Team hilfreich für Sie?
Müssen Sie sich selbst sehr stark motivieren oder macht es Ihnen mehr Spaß als gedacht?
Ist der Druck des Teams eventuell mehr zu fahren als Sie wollen hilfreich für Sie oder nicht?
Haben Sie Anregungen für ein mögliches STADTRADELN im kommenden Jahr?

Schreiben Sie mir unter joachim.knoche sr-encml arcor.de und berichten Sie mir von Ihnen.
Bleiben Sie dran, radeln Sie weiter, es hilft der Umwelt und Ihrer Beweglichkeit!
Mit freundlichen Grüßen, ihr STADTRADELN-Star
Joachim Knoche

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