Augen zu und durch!

Bild Geschrieben am 01.07.2021 von Sonja Vogler
Team: Café Vogler
Kommune: Marktoberdorf im Kreis Ostallgäu

Jetzt ist es soweit! Jetzt hat es auch mich erwischt. Diese Woche birgt nicht nur traumhaftes Radwetter, nein, immer wieder regnet es. Bisher hatte ich immer Glück, weil es zu meinen Pflichtterminen trocken war. Am Montag ist es vorbei mit dem Glück. Ich muss zum Sport nach Wald und das Regenradar sagt eindeutig: Regen!!
Absagen ist keine Alternative, jetzt, da wir nach einer langen Coronapause endlich wieder in die Halle dürfen. Also, Ausrüstung wasserdicht verpackt und rauf auf den Drahtesel. Gleich am Stadtrand fängt es zum Tröpfeln an. Kein Problem, ich bin ja nicht aus Zucker. Bis ich in Wald ankomme, ist die Radhose ordentlich nass und mein Rucksack und ich ordentlich dreckig. Ist aber kein wirkliches Problem. Während des Sports regnet es ordentlich und ich freu mich schon so richtig auf die Heimreise. Ein paar Minuten warte ich ab, dann trau ich mich raus. Es regnet kaum noch, aber die Straße ist ziemlich nass. Da hilft nur: Augen zu und durch. Nach kurzer Zeit ist das Polster der Radhose vollgesaugt - ein tolles Gefühl. In den Schuhen steht das Wasser von oben und von unten! Aber wenn man mal so richtig nass ist, ist es ja auch schon egal. Dafür kann ich ein tolles Gewitterschauspiel nördlich von Marktoberdorf (aus sicherem Abstand) beobachten. Daheim angekommen, genieße ich eine Dusche und freue mich, dass ich es durchgezogen habe.
Wenn ich so darüber nachdenke, fällt mir auf, dass ich in 18 Tagen nur einmal nass geworden bin, weil ich keine andere Wahl hatte. Nicht viel, für gefühlt ziemlich viel Regen in diesen 18 Tagen. Ausserdem gibt es gute Kleidung, auf die ich normalerweise zurückgreife. Das Wetter ist jedenfalls kein Grund, nicht mit dem Fahrrad zu fahren.

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