Letzter Blog in der dritten Woche

Geschrieben am 02.07.2021 von Carsten Nickel
Team: Kreisverwaltung Mainz-Bingen
Kommune: Mainz-Bingen

Hallo,
jetzt in der letzten Woche habe ich erst gemerkt, dass die Blogeinträge nicht nur für die Kolleginnen und Kollegen aus der Kreisverwaltung sind…
Die dritte Woche des Stadtradelns neigt sich dem Ende zu und ich habe diese Woche festgestellt, dass Regen beim Radfahren im Sommer schöner ist als im Winter ;-)
Was sind meine Erfahrungen?
Dem Grunde nach brauche ich in meiner derzeitigen Lebens- und Wohnsituation nicht unbedingt ein eigenes Auto. Dies ist durch den Wohnort Ginsheim-Gustavsburg, Stadtteil Gustavsburg, mit einer wirklich guten Infrastruktur und ÖPNV-Anbindung, bedingt.
Allerdings wird das Leben einfacher, wenn ich als Mitfahrer zum Einkaufen fahren, zum Besuch von Freunden und Verwandten (ich brauche am Samstag fast zwei Stunden um von meinem Heimatort mit dem ÖPNV nach Bad Schwalbach zu kommen…) oder mit meinen Kindern und meiner Ex-Frau am Wochenende zum Riedsee, mitgenommen werde. Alternativ zum Status „Mitfahrer“ gilt hier synonym die Nutzung von Car-Sharing.
Mir ist allerdings auch bewusst, dass dies mit einem Wohnort beispielsweise Dorn-Dürkheim oder Manubach komplett anders aussieht.
Grundsätzlich macht Fahrradfahren Spaß, hilft beim Entschleunigen und beim Abschalten. Ich kann für mich sagen, dass ich zudem die Zeit gut nutze, um mir Gedanken zu diesem und jenem zu machen.
Innerorts, in meinem Stadtteil, ist das Fahrradfahren dem Autofahren vorzuziehen, außer es steht der Großeinkauf an. Für Menschen mit einem ebenerdigen, überdachten und abschließbaren Lastenfahrradparkplatz sieht das vielleicht auch wieder anders aus…
In der Regel kann ich sagen, dass außerhalb des Winters auch die Fahrt zu den politischen Sitzungsterminen in den anderen Stadtteil mit dem Fahrrad gut möglich ist.
De facto kann das Stadtradeln immer wieder bewusstmachen, dass gerade für kurze Strecken auf das Auto verzichtet werden kann und darüber hinaus das, das Fahrrad ein Verkehrsmittel ist, mit dem sich Umgebung wesentlich intensiver wahrnehmen lässt als mit motorisierten oder schienengebundenen Verkehrsmitteln.
Ich freue mich, wenn sich der Kreis Mainz-Bingen auch im kommenden Jahr wieder an dem Stadtradeln beteiligt und dann wieder möglichst viele hier Lebende oder Arbeitende teilnehmen werden.
In dem Sinne möchte ich mit einem Zitat von dem deutschen Philosophen, Philologen, Kinderliedautoren, Journalisten und Aphoristiker, Manfred Hinrich, meinen Blog im Rahmen des Stadtradel beenden:
Das Fahrrad ist ein „umweltfreundliches Fahrzeug mit gesundheitsfördernder Mechanik“!
Beste Grüße
Carsten Nickel

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