Tägliches Radfahren kann etwas holprig werden

Bild Geschrieben am 02.07.2021 von Georg L-V
Team: Team Münster-Sarmsheim
Kommune: Rhein-Nahe im Landkreis Mainz-Bingen

Beim Video bitte auf das „ruckeln“ achten. Viele Radwege in Gemeinden aber auch zwischen Gemeinden haben eine gepflasterte Oberfläche. Das ist kein Komfort. Die zugehörigen Fahrbahnflächen für die Pkw und Lkw sind in der Regel dagegen glatte Asphaltoberfläche. Wer aber hat die glattere Oberfläche nötig um eine komfortable Fahrt erleben zu können? Der Nutzer eines Pkw mit Stoßdämpfer, Luftreifen und weichen Sitzen oder der Radnutzer mit evtl. Federsattel und Federgabel? Bei gemeinsamen Rad/Fußweg trifft die Oberfläche zusätzlich Fußgänger mit Rollator, Rollstuhl, Skatboard, … hart.




Radfahrer erhalten meistens nicht den Platz der öffentlichen Verkehrsfläche den sie benötigen. Radfahrer erhalten meist nur die Restflächen, den sie auch noch oft mit Fußgänger, Straßenlaternen, Mülleimer und falsch parkenden Autos teilen müssen. Es findet keine gerechte Aufteilung der Verkehrsfläche statt. Fahrende und parkende Autos dominieren den Straßenraum bezüglich Platz, Lärm und von der Gestaltung. Die Straße muss wieder allen gleichberechtigt zur Verfügung gestellt werden. Es gibt immer noch Wege die Radfahrer nutzen dürfen an denen sie aber plötzlich absteigen müssen.
Die Überholvorgänge von Autofahrern innerorts und außerorts sind für uns Radfahrer angenehmer geworden seitdem die Mindestabstände innerorts bei 1,50 Metern liegt, außerorts 2,0 Meter. Also es geht doch, bestehende Regeln sind veränderbar.
Warum wird nicht Tempo 30 als Höchstgeschwindigkeit beschildert solange keine vernünftigen alltagstauglichen Radfahrer - Möglichkeiten vorhanden sind. Dies gilt für innerorts wie auch für zwischen den Gemeinden. So werden die jeweiligen „Baulastträger“ (Eigentümer) schnell gezwungen die Radinfrastruktur zu verbessern.
Die Fahrraddemo am Freitag, den 2.7.2021 in Bingen hat wieder einmal die Schwachpunkte der lokalen Radinfrastruktur aufgezeigt. Es müssen viele weitere Fahrraddemos folgen. Ich wäre dabei. Es kann hoffentlich nur besser werden.
Seid stark und radelt weiter, auch noch dieses Wochenende im Rahmen des Stadtradeln
Georg

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