2. Woche Fazit

Geschrieben am 04.07.2021 von Gerda Schmitt
Team: Generationenhilfe Büttelborn
Kommune: Büttelborn im Kreis Groß-Gerau

Stadtradeln 2. Woche

Ganz offensichtlich gibt es unterschiedliche Sichtweisen des Denkansatzes beim Stadtradeln. Nach meinem Dafürhalten soll damit das Bewusstsein dafür geweckt werden, für die erforderliche Mobilität jedes Einzelnen im Hinblick auf die Vermeidung oder zumindest Reduzierung der schädlichen Auswirkungen der Mobilität Lösungen zu finden. Eine Lösung ist die ersatzweise Fortbewegung mit dem Fahrrad. Ein wirklich guter Ansatz, denn damit werden die Vorteile deutlich:

ich bin immer pünktlich
Ich bewege mich an der (meist) frischen Luft
Ich spüre die Freiheit und Unabhängigkeit vom Angewiesensein auf ein funktionierendes Mobil
Im Hinblick auf die zu erwartende Entwicklung, die uns wohl nötigen wird, uns von unserer verschwenderischen, und damit die Lebensgrundlagen aller zerstörenden Lebensweise zu verabschieden. Das macht zuversichtlich, weil mit dem Zwang, auf das Auto prinzipiell zu verzichten bereits geübt wird, andere Wege zu gehen.

Das zu üben und zu erkennen dachte ich, sei Sinn der Veranstaltung. Ich sehe allerdings häufig, dass der «Tour de France» Gedanke im Vordergrund steht, der zum Ziel hat, maximale Kilometerleistung nachzuweisen.

Ich hoffe sehr, dass ich mich nicht irre.

Ich werde in jedem Fall meiner Interpretation treu, weiterhin, wenn immer es möglich ist, meine Wege zu Gunsten meiner Mitlebewesen mit dem Fahrrad zurück legen und hoffe, dass ich das noch lange so machen kann. Wenn ich damit Nachahmer finde freue ich mich sehr und für diesen Fall wäre ich gern Vorbild.

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