Die zweite Woche...

Geschrieben am 11.07.2021 von Kai Hliza
Team: Sankt Rochus Kliniken
Kommune: Bad Schönborn im Landkreis Karlsruhe

Liebe Stadtradler,

auch für die nächsten Tagen war die Wetterprognose mehr als bescheiden und ich habe mich auf eine Dusche eingestellt und soweit jeden Tag meine ganzen Regenklamotten mit in den Rucksack verpackt. Jedoch hatte ich Glück und blieb am Mittwoch und Donnerstag verschont. Jedoch, zeigte am Donnerstagabend die Wetterprognose für die nächsten 12 Stunden jeweils „90 % Regen“. So hieß es für mich am Abend Regenklamotten rauslegen und den Kopf darauf einstellen, dass es um 6:20 Uhr mit Regen in Richtung Arbeit geht. Als der Wecker um 6:00 Uhr klingelte und die Augen nach draußen schauten, regnete es. Aber meine Motivation war dennoch bei 100 % für „mit dem Rad den Weg zur Arbeit zurück zu legen“.
In der Arbeit angekommen, hieß es erst einmal heiß duschen und die Klamotten so aufhängen, dass ich am Nachmittag mit trockenen Klamotten in Richtung Karlsruhe fahren konnte. Zum Glück hielt das Wetter und ich konnte einen kurzen Abstecher bei meiner Schwester machen und sie in den Urlaub verabschieden, bevor es zu meinen Eltern ging.
Und was macht man Samstagmorgen wenn man einen guten alten Freund trifft? Man fährt zusammen eine Stunde Rad!. Bevor ich am Nachmittag die zweistündige Radtour nach Hause nach Heidelberg antreten konnte, wurde ich bei meinen Eltern noch versorgt. Nun steht mein Rad wieder im Keller und erstmal hoffe ich, dass es in der nächsten Woche der Wettergott mit uns gut meint.
Mein kleines Fazit nach zwei Wochen als STADTRADELN-Star: Das Auto steht immer noch auf dem Parkplatz und wenn ich zurückblicke, anhand der Wetterprognosen, die ich jeden Abend studiert habe, dann hätte ich wohl doch öfter das Auto benutzt. Aber auch die Frage wieso das Ganze? Ein ganz klares „JA!“ für unsere Umwelt. In Zeiten von Fridays for Future und Sorgen um die Luftqualität, ist das Thema Klimawandel in aller Munde. Daher bedeutet das Projekt für mich auch mein eigenes Umweltbewusstsein zu prüfen und meinen persönlichen Beitrag zu unserer Umwelt zu leisten. Mein Beitrag dazu fängt besonderes beim Einkaufen an: Hier kaufe ich nur noch Obst und Gemüse ein, die ohne Plastik eingepackt sind und bringe meine eigenen Tasche mit. Außerdem versuche ich auch im Kühlregal Produkte wie Milch, Joghurt, Sahne usw. nur noch in Glasflaschen einzukaufen, um einen Beitrag leisten zu können und, um unser Umwelt wieder auf den richtigen Weg zu bringen. Denn besonders beim Radfahren fällt uns doch allen auf, wie viel Plastikmüll neben der Straße oder auf dem Radweg liegt!
Mehr über weitere Maßnahmen, die ich versuche in meinem Leben umzusetzen, verrate ich euch im nächsten Eintrag.

Euer Kai

Teilen: Facebook | Twitter